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160.000 Flaschen müssen weg! Brauerei sucht Biertrinker und erklärt, wie ihr bestellen könnt

News Team
21.07.2017, 11:07 Uhr
Beitrag von News Team

Für eine kleine Brauerei aus Ravensburg geht es ums Überleben, weil sie sich mit einem großen Konkurrenten aus Herford angelegt hat.

160.000 Flaschen Bier müssen weg, weil ein Gericht das Etikett für illegal erklärt hat. Die Story machte Anfang der Woche in sozialen Netzwerken die Runde.

Und die Betreiber der kleinen Brauerei sind gerührt, wie gewaltig das Echo ist. Sie bedanken sich auf Facebook und erklären, wie die Bestellung funktioniert:

Wir sind von dieser unglaubliche Resonanz absolut geflasht und werden gerade mit Anfragen „überflutet“. Einfach Wahnsinn, wie viele Menschen helfen und unser Flutlicht kaufen oder mit uns kooperieren möchten. Bitte habt ein bisschen Geduld mit uns. Wir werden jede Anfrage beantworten und arbeiten bereits emsig daran, Eure Kaufwünsche auf den Weg zu bringen. Bei den Kaufanfragen bitte auch Wohnort, Handy- oder Telefonnr. und ungefähre Wunschmenge mit angeben. Ihr seid echt die Besten!!!

Die Wettbewerbszentrale hatte der Ravensburger Brauerei ihren Lieblings-Claim "Endlich kein Bier mehr aus Herford" verboten.

Außerdem kritisieren die Wettbewerbshüter, dass der Brauort falsch angegeben sei. Dazu schreiben die Betreiber:

"Des Weiteren wird auf unseren nächsten Etiketten der Brauort Höxter angegeben sein, da dies ebenfalls kritisiert wurde. Dies stellt für uns natürlich kein Problem dar, weil wir diesen Fakt zu jeder Zeit offen mit euch kommuniziert haben und froh über die tolle Zusammenarbeit mit der Schlossbrauerei Rheder sind. Die Schlossbrauerei Rheder ist eine regionale Brauerei bei der es möglich ist sein eigenes Bier nach eigenem Rezept zu brauen. Wir sind stolz unser Bielefelder Flutlicht nach exakt dem gleichen Rezept zu brauen, wie es damals im Kleinen in der Senne entstanden ist."

Die Brauerei sei zu schnell gewachsen, um weiter in der Senne produzieren zu können.

Unser Ziel bleibt es dennoch den Brauort wieder nach Bielefeld zu verlagern und das lieber gestern als heute, nur bleibt dies bisher eine Frage des Geldes.

Nun haben die Brauer Zeit, bis 30. September 2017 die Flaschen mit den alten Etiketten zu verkaufen. Danach ist der Aufdruck verboten. Der Brauerei droht enormer wirtschaftlicher Schaden.

Brauerei-Chef Mike Cacic (29) muss bis zum 1. Oktober diesen Jahres 160.000 Flaschen „Bielefelder Flutlicht"-Bier loswerden. „Das ist für uns eine echte Herkulesaufgabe“, sagte Cacic im Interview mit Sat.1. Er hofft, dass ihm die Biertrinker jetzt trinkfreudig zur Seite stehen.

1 Kommentar

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Ich habe Durst..
  • 19.07.2017, 06:54 Uhr
  • 0
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