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Fast blinde Frau erhält Hausverbot bei Edeka: "Ich bin doch keine Diebin!"

Fast blinde Frau erhält Hausverbot bei Edeka: "Ich bin doch keine Diebin!"

News Team
01.10.2017, 14:43 Uhr
Beitrag von News Team

Dieser Fall wirft kein gutes Licht auf Edeka. Eine alte Frau, die nicht mehr gut sieht, erhielt Hausverbot und eine Strafe, weil sie eine Zitrone und ein Päckchen Zucker geklaut haben soll. Das berichtet die "tz". Die Frau wehrt sich: Sie sei halb blind und habe deshalb die Waren im Korb nicht gesehen. Sie spricht von einem "fürchterlich peinlichen Missgeschick".

Ich bin doch keine Diebin!

An der Kasse hatte die alte Frau ihre Einkäufe in ihrem Stamm-Edeka in München-Schwabing aufs Band gelegt und zwei Produkte im Korb liegen lassen. „Eine Zitrone und ein Packerl braunen Zucker habe ich einfach nicht in meinem Korb gesehen“, sagt die Münchnerin. Die beiden Sachen lagen unter einer Stofftasche.

„Ich bin ja auch so gut wie blind.“ Die Frau trägt deshalb eine Binde mit drei Punkten.

Dem Bericht zufolge hat die Frau auf einem Auge noch zehn, auf dem anderen nur noch fünf Prozent Sehfähigkeit.

Ein Ladendetektiv stoppte die Frau und bezichtigte sie des Diebstahls. Er nahm sie mit in einen abgeschirmten Bereich und fertigte ein Protokoll an, dass die verunsicherte Frau unterschrieb. Die Folgen sind 100 Euro Strafe und ein Hausverbot.

Die alte Frau beteuert im Gespräch mit der "tz", noch nie in ihrem Leben etwas gestohlen zu haben. "Ich bin doch keine Diebin."

Die Frau mit ihrem Rollator muss nun zu einem Laden gehen, der weiter weg von ihrer Wohnung ist.

Doch Edeka bleibt hart: „Auch in diesem Fall war ein Detektiv im Einsatz, welcher den Straftatbestand erkannte und aufdeckte. In diesen Fällen, in denen ein Straftatbestand erfüllt ist, bewerten wir nicht unterschiedlich und sprechen grundsätzlich ein Hausverbot aus", teilte der Konzern auf "tz-"Nachfrage mit.

Die 83-Jährige versteht die Welt nicht mehr, war sie doch eine alte Bekannte der Mitarbeiterinnen in der Filiale. Das Vertrauen war sogar so groß, dass sie den Kassiererinnen die Geldbörse gab, damit sie sich den Kaufpreis eigenständig entnahmen.

Doch der Ladendetektiv findet, dass er alles richtig gemacht hat: "Ich kann einfach keine Unterschiede machen."

164 Kommentare

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Es wäre besser wenn Edeka , seine stinkenden Pfandflaschenautomaten öfter reinigen würde, als alte, sehbehinderte Menschen des Diebstahls zu bezeichnen.
  • 09.11.2017, 17:43 Uhr
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Da fehlts an der Menschenführung. Das Problem sind die Aussagen des Detektivs und vor allem des Konzerns. Die sind meilenweit von jeglicher Realität entfernt, wenn diesen Leuten aber selbst vermeintliches Unrecht geschieht ist das Geschrei und die Empörung groß. Es gäbe sehr wohl die Möglichkeit einer Einzelfallprüfung mit dementsprechender Entscheidung. Aber das erfordert Mut. Andererseits, wird gerade im Einzelhandel abartig viel geklaut ( wie oft findet man zum Beispiel angebrochene Packungen etc).
  • 07.10.2017, 11:00 Uhr
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Die Werbung von Edeka mit den einsamen alten Herrn ,der seine Familie eingeladen hatte und keiner ist gekommen , aber zur "angeblichen Beerdigung"sind alle gekommen . Habe ich damals als hervorragend eingestuft .
Aber hier das Ding stellt alles wieder auf den Kopf.
Da sollte die Zentrale aber mal der Sache nachgehen !!!!

  • 16.10.2017, 20:35 Uhr
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Auch wenn man prinzipiell keine Unterschiede machen kann, so sollte es dennoch in speziellen Fällen Ausnahmen geben. Pfennigobjekte deuten bestimmt nicht auf Diebstahl hin. Wo bleibt hier die Menschlichkeit??? Aber die lässt in der heutigen Zeit zu wünschen übrig, leider, leider, leider.
  • 05.10.2017, 13:32 Uhr
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Menschlichkeit ist zur Glückssache in dieser Gesellschaft verkommen.
  • 09.11.2017, 17:45 Uhr
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Die Beschäftigten von Edeka sind m.M.n. alle so bekloppt drauf....mir ist schon passiert,dass ich (als Einzige an der Fleischtheke) nicht bedient wurde.Warum? Ich hatte keine Nummer gezogen,allerdings gabs nirgends einen Hinweis und die bescheu......Tussi hinter der Theke hielt es auch nicht für nötig mich mal auf zu klären. Nie wieder kaufe ich bei diesem Haufen was ein. Was der Detektiv sich da geleistet finde ich einfach zum Ko.....
  • 04.10.2017, 12:12 Uhr
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Hi Konzern Edeka du kannst stolz sein. Mal wieder einen Kunden erwischt der dich bestohlen hat. Egal ob sie sehbehindert ist oder ne bekannte Kundin ist .Das Recht ist auf deiner Seite, komme mir keiner mit Menschlichkeit, wo kämst du da hin?
  • 04.10.2017, 01:10 Uhr
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was soll dieser Kommentar ?
  • 16.10.2017, 20:26 Uhr
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Hallo Laden- dedektiv bist du ein ossi? die hatten auch auf -Befehl- auf Menschen geschossen. Wenn nicht, so verhalte dich nicht wie einer. Hast du kein Gefühl für diese Situation in dem Fall? warum so inkompetent ?Geh in dich und bekenne dich schuldig in Sachen Mitmenschlichkeit und nicht Pflichterfüllung des Gesetzes.
  • 04.10.2017, 01:00 Uhr
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Edeka sollte einlenken. Schließlich werden wir alle älter und es können uns versehentlich Dinge passieren die nun mal in jüngeren Jahren eher seltener geschehen. Wo bleibt die Menschlichkeit. Zudem werden die Händler in Zukunft lernen müssen mehr auf ältere Menschen einzugehen, immerhin werden wir immer älter, und wir sind nun mal die Kunden.
  • 03.10.2017, 19:20 Uhr
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sprachlos...einfach nur sprachlos.........und ein Detektiv der noch stolz auf sich ist..........in welch einer Gesellschaft leben wir........
  • 03.10.2017, 18:57 Uhr
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Einfach ohne Worte...........
  • 03.10.2017, 16:37 Uhr
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Wenn man am Sonntag in die Abfalltonnen an der Rampe des Supermarktes schaut, da liegen massig noch gute Zitronen und Zuckerpäckchen sowie massig noch gute Lebensmittel. Meist sind diese mit Ketten und Schlösser vor "Abfalldiebstahl" geschützt.
Es passiert doch vielen das man etwas im Korb liegenlässt, auch nach dem Kauf, hier ist doch überhaupt keine Diebstahlsabsicht zu erkennen.
Das ist einfach nur Schikane und viele Kunden sollten jetzt zu einen anderen Laden gehen und diesen meiden, wetten das dies mehr hilft, als Appel an die Vernunft!
  • 03.10.2017, 16:18 Uhr
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könnte mir vorstellen, dass der Ladendetektiv nicht Angestellter von EDEKA war, sondern Fangprämie bekommen hat ( z.B. 50.00 € pro Fall ) die er dann zurückzahlen muss
  • 14.10.2017, 09:53 Uhr
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