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Studie warnt: Wer jung ist, kann sich nicht auf die gesetzliche Rente verlas ...

Studie warnt: Wer jung ist, kann sich nicht auf die gesetzliche Rente verlassen

News Team
11.10.2017, 11:59 Uhr
Beitrag von News Team

Eine Studie zur Altersvorsorge zeigt, wie viel der gesetzlichen Rente in Zukunft tatsächlich abfällt. Den jungen Menschen werden monatlich mehrere hundert Euro fehlen. Wer jung ist, kann sich nicht auf die gesetzliche Altersvorsorge verlassen, so heißt es in Spiegel Online. Bisher können 50- bis 65- Jährige alleine mit der Rente ihren Lebensstandard halten.

Laut der "Union Investment" sieht es bei den 20- bis 34 Jährigen anders aus. Ihnen werden nach aktuellen Berechnungen zufolge rund 800 Euro im Monat fehlen.

Die Studie umfasst die verschiedenen Alters- und Einkommensklassen, sowie das Geschlecht in insgesamt 47 Regionen in Deutschland auf. Union Investment schreibt:

Die Menschen in Deutschland müssen sich keine Sorgen um ihre Rente machen. Denn das Vorsorgesystem über drei Schichten funktioniert auch in der Zukunft. Dazu müssen sie allerdings aktiv werden. Denn nur wer die angebotenen Möglichkeiten nutzt, ist im Alter gut versorgt. Dies gilt insbesondere für junge Menschen.

Das ist ein Ergebnis des neuen Vorsorgeatlas Deutschland, den das Forschungszentrum Generationenverträge der Universität Freiburg unter Leitung von Professor Dr. Bernd Raffelhüschen im Auftrag von Union Investment erstellt hat. „Die Zahlen belegen die Stabilität des Vorsorgesystems über drei Schichten.Grundlegende Veränderungen sind nicht erforderlich“, betont der Professor. Dies gelte insbesondere für die gesetzliche Rente, die für rund 34 Millionen Deutsche auch in den nächsten Jahrzehnten ein sicherer und stabiler Grundpfeiler ihrer Altersvorsorge bleibt.

Mit ihr erhalten die Versicherten im Durchschnitt eine monatliche Rente von 1.070 Euro, was einer Ersatzquote von rund 48 Prozent ihres letzten Bruttoeinkommens entspricht. Zwar sind zur Sicherung des Lebensstandards im Alter mindestens 60 Prozent nötig. Wer jedoch zusätzlich vorsorgt – sowohl staatlich gefördert als auch privat – kann seinen Lebensstandard im Alter sichern und in Kombination mit der gesetzlichen Rente insgesamt rund 83 Prozent des letzten Einkommens erzielen. „Entscheidend ist, dass die Möglichkeiten insbesondere der privaten Vorsorge genutzt werden. Wer das beherzigt, ist im Alter gut versorgt“, ergänzt Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment.

Auch junge Menschen sollten sich mit dem Thema Rente frühzeitig auseinandersetzen, damit sie im Alter einmal genug Geld zur Verfügung haben.


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9 Kommentare

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Wer erzählt denn solche Märchen? Die DRV soll doch einmal eine saubere Statistik über die Renten herausgeben, Warum macht sie das denn nicht? Das sind doch alles Lügengeschichten, die jeder Tatsache entbehren. Mit was soll ein Mensch mit seinem Niedrigeinkommen denn eine Zusatzrente finanzieren? Nicht jeder kann Beamter werden.
  • 11.10.2017, 20:27 Uhr
  • 1
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Ja, man sollte rechtzeitig damit anfangen.

Ich erzähle immer im Bekanntenkreis, selbst wenn ihr wenig Geld zur Verfügung habt, raucht und trinkt, könnt ihr etwas für die Gesundheit und auch für Euer Vermögen im Alter machen - und zwar jeder....

Wer z.B. die letzten 40 Jahre damit aufgehört hat und diese ersparten 50 Euro monatlich in einen Aktiendachfonds eingezahlt hat, erhält ohne Namensnennung als verbotene Werbung:

Summe der Einzahlungen: 23.950 Euro;

Anlageergebnis; 168.255,17 Euro;

Wertzuwachs; 602,53 %

Rendite per a.: 8,18 %;

Wertentwicklung; 2569 %.

Wer das nicht begreift oder unterlässt - dem ist nicht mehr zu helfen...
  • 11.10.2017, 14:30 Uhr
  • 0
Lieber Elmar W., nicht jedermann arbeitet im öffentlichen Dienst. Es soll Menschen geben, die 160-180 Stunden im Monat arbeiten und gerade einmal Brutto 1.600 - 1.800 € verdienen, davon gehen ab für Lohnsteuer, Kirchensteuer, Sozialbeiträge und Fahrkarten, sowie Miete, Strom, Gas, Mietnebenkosten, Wasser, Haftpflichtversicherung. Was bleibt denn dann noch übrig um 3 ,4 oder gar 5 Mäuler satt zu bekommen? Das sind doch alles Fantastereien und keine Realität. Das ist dasselbe wenn Professoren behaupten, es gibt keine Armut in Deutschland?! Wo leben denn diese Proleten? So etwas wird dann noch im TV vertreten!
  • 17.10.2017, 17:52 Uhr
  • 1
wize.life-Nutzer - ich kenne mich nicht genügend aus, aber hat die von dir beschriebene Umgebung nicht auch Anspruch auf Hilfe gemäß SGB?
  • 17.10.2017, 18:47 Uhr
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Guten Abend Gerhard,
warst Du in den letzten Jahren schon einmal auf einem Amt oder Behörde? Wenn jemand für diesen Hungerlohn arbeiten muß und dabei womöglich mehrere Arbeitsplätze inne hat, um seine Familie ernähren zu können und unter dem Weihnachtsbaum nur kleine Geschenke liegen, weil kein Geld für Größere vorhanden war. Dann frage einmal solche Leute was sie von den staatlichen Einrichtungen halten - NICHTS !
Ich wünsche eine gute Nacht und schönen Traum.
  • 17.10.2017, 23:47 Uhr
  • 0
Guten Morgen,
Ja ich hatte in den letzten Jahren mit Ämtern bzw. Agentur für Arbeit zu tun, und ich habe auch regelmäßig mit Menschen zu tun, deren Einkommen unterhalb der SGB - Grenze liegt.
Ich habe keine Bemerkung zum Thema Alterssicherung gemacht, der von dir beschriebene Fall würde eine Deckungsgrenze von ca. 70% erhalten (wie in der Studie beschrieben).
  • 18.10.2017, 07:04 Uhr
  • 0
Wer meint, sein Leben lang für einen Hungerlohn arbeiten zu müssen ...es gibt du gab auch schon früher Aufstiegsmöglichkeiten.
  • 14.11.2017, 16:12 Uhr
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Die SGB-Grenze liegt bei ca. 964,00 € soweit ich es in Erinnerung habe. Da ist das ganze Sparpotential enthalten.
  • 14.11.2017, 23:41 Uhr
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wize.life-Nutzer
Falls der von dir geschilderte Fall mit 3 (4) Kindern und alleinerziehend damit gemeint ist, kann es sein, wenn ein monatliches Einkommen in der Größe von 1000€ netto und/oder Unterhaltszahlungen dazu kommen, sowie (sehr) günstige Miet- und Wohnverhältnisse vorliegen.

Ich glaube für eine genauere Berechnung sollte sich der-/diejenige mit allen monatlichen Einnahmen und Ausgaben mal eine exteren Beratung geben lassen.
(RA für Sozialrecht, aber auch Johanniter usw.)

Da hier teilweise auch Ermessungsentscheidungen des Sachbearbeiters zu betrachten sind, würde ich hier ungern mehr Aussagen machen
  • 15.11.2017, 07:19 Uhr
  • 1
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