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Dramatische Entwicklung! Bei immer mehr Rentnern reicht das Geld nicht mehr fürs Essen!

Dramatische Entwicklung! Bei immer mehr Rentnern reicht das Geld nicht mehr  ...
News Team
21.12.2017, 11:18 Uhr
Beitrag von News Team

Immer mehr Rentner stehen bei den Tafeln für kostenlose Lebensmittel an: Nach Angaben des Bundesverbandes der Tafeln in Deutschland hat sich die Zahl der bedürftigen Senioren binnen zehn Jahren verdoppelt. Der Verbandsvorsitzende Jochen Brühl sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Donnerstag): "Fast jeder vierte Tafelkunde ist mittlerweile Rentner. Das sind in etwa 350.000 Menschen." 2007 seien noch gut 12 Prozent der Bedürftigen Senioren gewesen. Nach Angaben des Dachverbandes gibt es hierzulande mehr als 900 Tafeln, die regelmäßig bis zu 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgen.

Brühl appellierte an die Politik, Armut ernsthaft zu bekämpfen. "Es nützt doch nichts, wenn Politiker in Wahlkampfzeiten unsere Essensausgaben besuchen. Das lehne ich zunehmend ab." Gerne könnten die Volksvertreter außerhalb des Wahlkampfs vorbeischauen und helfen, "aber für schöne Bilder halten wir nicht her". Er forderte von der Politik: "Macht endlich mal was und redet nicht nur." Armut sei der Nährboden für das Gefühl abgehängt zu sein "und damit letztlich auch Wegbereiter des Extremismus".

"Armutszeugnis für Deutschland"

Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbandes VdK Deutschland, sagte der "NOZ", dass es die Tafel überhaupt geben müsse, sei ein Armutszeugnis für Deutschland. "Wenn 350.000 Senioren regelmäßig darauf angewiesen sind, bei den Tafeln für kostenlose Lebensmittel anzustehen, dann ist das ein deutlich sichtbares Signal dafür, dass die Altersarmut auf dem Vormarsch ist."

Insbesondere Erwerbsminderungsrentner leben nach den Worten von Mascher wegen der hohen Abschläge, die sie auf ihre Renten hinnehmen müssen, oft an der Armutsgrenze. Außerdem seien viele Frauen von Altersarmut betroffen. Und: "Für immer mehr Rentner werden auch hohe Mieten ein immer größeres Problem. Der soziale Wohnungsbau muss oberste Priorität haben", sagte die VdK-Präsidentin.

Am Jahresende 2016 bezogen dem Sozialverband zufolge 522.492 Personen über der Altersgrenze Leistungen der Grundsicherung im Alter. Ende 2006 hatte diese Zahl laut VdK noch bei rund 371.000 gelegen. Rechnet man auch noch diejenigen hinzu, die als Erwerbsgeminderte auf Grundsicherung angewiesen sind, liegt die Zahl der betroffenen Volljährigen bei über einer Million.

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Darum ist diese Frau trotz Arbeit auf die Tafel angewiesen!

12 Kommentare

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Die Altersarmut ist in Deutschland politisch gewollt.Selbst die Bundeskanzlerin bekannte sich offen dazu daß es in Österreich besser sei. Gemacht wird jedoch nichts, allein schon deshalb weil die Tafeln eine Vorzeigeeinrichtung sind. Damit es so bleibt muß weiterhin CDU und SPD gewählt werden.
  • 21.01.2018, 16:19 Uhr
  • 0
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Es ändert sich nur mit dem "Bedingunglosen Grundeinkommen", wenn dies einmal alle Rentner, Sozialhilfeempfänger usw. begreifen, dann kann der Club de Bimbes mit SPD in den Wind schießen. Nur die Partei sollte in Zukunft gewählt werden, die das BGE in ihrem Wahlprogramm hat.
  • 03.01.2018, 22:29 Uhr
  • 0
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Es ist wichtig "WIE" Du alt wirst und nicht "wie alt Du wirst“ !!!

Das ist echt eine Schande, wie die heutigen und zukünftigen Senioren in die Altersarmut katapultiert werden, Misswirtschaft vom Feinsten, statt sich Österreich und die NL zum Vorbild zu nehmen oder sich deren System zu unseren Gunsten anzupassen !!!
  • 03.01.2018, 19:08 Uhr
  • 4
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Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man darüber Witze machen. Im ach so reichen Deutschland, sind die Tafeln für viele Menschen die letzte Hoffnung, für den ganzen Monat etwas zu Essen zu bekommen. Während Milliarden für Zugewanderte vorhanden sind, gibt es für viele Menschen keine ausreichende Rente und Unterstützung. Am schlimmsten sind allein erziehende Mütter mit kleinen Kindern dran. Ob für diese Menschen die Weihnachtstage ein Fest der Freude waren, darf wohl bezweifelt werden.
  • 29.12.2017, 21:21 Uhr
  • 4
so sieht aus,traurig
  • 29.12.2017, 21:41 Uhr
  • 1
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Bei den Tafeln führ Lebensmittelhilfe, stehen sich die Menschen die Füße platt. 2 EUTO MUSS MAN ZAHLEN.BEI JEDER AUSGABE IST ES VERSCHIEDEN,WAS MAN DAFÜR BEKOMMT,BROT EINS FÜR EINE Woche.Bei uns kann man nur einmal die Woche hin.Da der Bedarf viel ist.Es gibt aber auch Lebensmittel hilfen,dasZahlt mann 20.Euro die Woche .Kann man zwei mal die Woche hinfahren .und sich ganz doll die Füsse platt stehen.Für ÄlteLeute kaum vor zu stellenBis zur Erschöpfungwarten und stehen.Für Schwerbehinderte Menschen ,ist es besser .Zur Tafel hier bei uns zu gehen.Es ist besser.Es ist ja auch nur ein kleiner Zuschuss, das man mehr Lebensmittel hat.Es hilft.Man kann sich da Über das Wochenende, manchmal ,tolles Essen machen. BRÖTCHEN ZUM AUFWÄRMEN BEKOMMT MAN DORT AUCH. NUR BROT WIRD AUFGETEILT.GEHT .GEMÜSE Obst ist auch mit dabei.
  • 28.12.2017, 14:51 Uhr
  • 1
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Löhne reichen nicht aus...weil Mieten hemmungslos Hoch sind Unsozial .Wucher..Grundstüvksteuer sehr hoch Strom Gas,Wasser. NebenKosten sind fast alle zu hoch.Es ist ein Teufelskreis.Es wird auch nicht besser.
  • 28.12.2017, 14:35 Uhr
  • 1
Liebe Heike,
Du schimpfst über die hohen Mieten, doch jede Medailie hat zwei Seiten. Der Vermieter würde gerne die Miete preiswerter machen, wenn er selbst soviele durch den Staat bedingte Kosten tragen müßte. Die kommunalen Kosten erhöhen sich jährlich und viele Kosten sind vollkomen unnötig wenn man die Kaminkehrer oder an die Legionellen-Untersuchung denkt. Der Staat ist eigentlich der größte Preistreiber in Deutschland.
  • 31.12.2017, 11:11 Uhr
  • 1
Ja fas stimmt Peter Fad ist echt schlimm. Die Gelder werden total falscj verzeilt. Das kann mann aber nicht alles mit Überlegen. FACKT IST,,DAS ES BALD KEINER MEHR ZAHLEN KAN. ARME SCHON gar nicht. Was ist wenn viele Wohnumgen lerr stehen werden,wegen zu hohe Mieten?
  • 31.12.2017, 18:16 Uhr
  • 1
Leider gibt es in Deutschland viele Wohnungen die nicht mehr vermietet werden. Zum Einen weil das Fianzamt einen großen Anteil der Miete gleich wieder abschöpft und die Kosten der Kommunalabgaben, Versicherungen und Haftpflicht erheblich ansteigen, zum Anderen soll es Mieter geben die auf die Erhaltung einer Wohnung wenig achten.
  • 02.01.2018, 12:43 Uhr
  • 2
Ja stimmt.
  • 03.01.2018, 17:21 Uhr
  • 1
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Sehr geehrtes News Team,
Wenn Frau Mescher nicht bei der Partei wäre, für die das Einsammeln von Geldern wichtiger ist, wie die Bevölkerung, dann könnte man Ihr glauben. So aber ist sie hochrangiges Mitglied im Club de Bimbes =CDu und kann beim besten Willen nicht mehr Ernst genommen werden.
  • 21.12.2017, 11:39 Uhr
  • 1
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