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Was sich 2018 für Rentner und Vorruheständler ändert

Was sich 2018 für Rentner und Vorruheständler ändert
Helmut Achatz
02.01.2018, 11:16 Uhr
Beitrag von Helmut Achatz

Erwerbsminderungsrente


Wer wegen einer Krankheit oder Behinderung früher in Rente gehen muss, ist arm dran – daran wird sich 2018 nur marginal etwas ändern. Die Politik hat nur halbherzig und auch nur für „Neu-Rentner“ ab 2018 etwas verbessert. Die Erwerbsminderungsrente fällt künftig ein kleines bisschen höher aus: Der Gesetzgeber hat sich entschlossen, ab 1. Januar 2018 die „Zurechnungszeit“ schrittweise um drei Jahre zu verlängern. Das ist positiv, denn bisher wurde die Rente für Erwerbsgeminderte so berechnet, als hätten sie bis zum 62. Lebensjahr gearbeitet. Die Verbesserung gilt, wie gesagt, nur für „Neu-Rentner“, „Bestandsrentner“ haben auch 2018 nichts davon. Für erwerbsgeminderte „Neu-Rentner“ soll von 2018 an bis 2024 diese Zurechnungszeit schrittweise um drei Jahre verlängert – von 62 auf 65 Jahre. Es wird dann so getan, als hätten sie bis 65 in die Rentenversicherung eingezahlt, wodurch sich natürlich ihre Rente erhöht. So wird zum 1. Januar 2018 die Zurechnungszeit zunächst um drei Monate verlängert – auf 62 Jahre und drei Monate. Mehr dazu in § 253a SGB VI.

Altersgrenze für Rente ab 63


Übrigens steigt 2018 ebenfalls die Altersgrenze bei der abschlagsfreien Altersrente für besonders langjährig Versicherte ab 63 – auf 63 Jahre plus sechs Monate. Das trifft Versicherte des Geburtsjahrgangs 1955. Wer 1956 geboren ist, bekommt die „abschlagsfreie Altersrente ab 63“ erst ab 63 plus acht Monate – und so erhöht sich das Eintrittsalter um je zwei weitere Monate. Voraussetzung für die abschlagsfreie Altersrente mit 63 sind allerdings 45 Versicherungsjahre. Akademiker brauchen gar nicht rechnen, weil sie sowieso nicht auf 45 Beitragsjahre kommen, schließlich wird das Studium nicht angerechnet.

Regel-Altersgrenze steigt


65 war mal – ab 2018 steigt die Regelaltersgrenze, die ausschlaggebend ist für die abschlagsfreie Regelaltersrente, auf 65 Jahre plus sieben Monate. Das trifft Versicherte, die 1953 geboren wurden und 2018 Jahr 65 Jahre werden. 1954 Geborene müssen bis 65 Jahre plus acht Monaten arbeiten, 1955 Geborene bis 65 Jahre plus neun Monate … Wer jünger ist, muss noch ein paar Monate länger arbeiten – bis 2031 die reguläre Altersgrenze bei 67 Jahre angekommen ist.

2018 höhere Renten


Aller Voraussicht nach wird die Rente am 1. Juli 2018 steigen – und zwar für Rentner im Westen um 3,09 Prozent und im Osten um 3,23 Prozent, so geht es aus dem Entwurf des Rentenversicherungsberichts 2017 hervor. Nach den Vorausberechnungen des Rentenversicherungsberichts steigen die Renten bis zum Jahr 2031 um insgesamt 36 Prozent an. Das entspricht einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 2,2 Prozent pro Jahr.

Niedrigere Rentenbeiträge 2018


Der Beitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung sinkt zum 1. Januar 2018 von 18,7 auf 18,6 Prozent. Das dürfte sich aber schon in wenigen Jahren wieder ändern. Die Nachhaltigkeitsrücklage ist auf das 1,59-fache der monatlichen Ausgaben der Rentenkasse gestiegen – wenn sie über das 1,5-fache steigt, muss der Beitragssatz sinken. Übrigens ist es gar nicht schlecht, dass die Rücklage sinkt, denn die Deutsche Rentenversicherung zahlt zurzeit Strafzinsen an die EZB.

Betriebsrenten für möglichst viele


Zum 1. Januar 2018 tritt das Betriebsrentenstärkungsgesetz (BRSG) in Kraft. So steigt der steuerfreie Höchstbetrag für Beiträge des Arbeitgebers aus dem ersten Dienstverhältnis an eine Pensionskasse beispielsweise, einen Pensionsfonds oder eine Direktversicherung zum Aufbau einer kapitalgedeckten betrieblichen Altersversorgung von vier Prozent der Beitragsbemessungsgrenze West in der allgemeinen Rentenversicherung auf acht Prozent. 2018 beträgt der steuerfreie Höchstbetrag damit 6240 Euro. Der sozialversicherungsfreie Höchstbetrag bleibt bei vier Prozent.

Der Arbeitgeber muss bei dieser Form der betrieblichen Altersvorsorge per Entgeltumwandlung 15 Prozent des umgewandelten Entgelts als Arbeitgeberzuschuss an die Versorgungseinrichtung zahlen. Der Arbeitgeber spart sich nämlich Sozialabgaben – von den 15 Prozent soll der Arbeitnehmer profitieren.

Vor allem Geringverdiener sollen ab 2018 durch das Betriebsrentenstärkungsgesetz besser gefördert werden.

Weil Riestern zum Flop mutiert, hat die SPD gemeint, sie muss gegensteuern: So wird die Grundzulage bei Riester-Verträgen für ab 2018 von 154 auf 175 Euro erhöht. Anders als bei anderen Gesetzen, wirkt sich das auch auf bestehende Riester-Verträge aus. Außerdem fallen bei betrieblichen Riester-Renten ab 2018 in der Auszahlphase keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge mehr an. Eine weitere Ungerechtigkeit Direktversicherungen und Pensionskassen gegenüber. Denn, Direktversicherte werden auch weiterhin die vollen Kranken- und Pflegekassenbeiträge plus Zusatzbeitrag zahlen müssen, sprich den Arbeitgeber- und Arbeitnehmeranteil, insgesamt über 18 Prozent.

Darüber hinaus wird bei Gering-Rentnern, die wegen ihrer kleinen Rente Anspruch haben auf Grundsicherung, die Riester-Rente darauf nicht mehr voll angerechnet. Es gibt ab 2018 einen monatlichen Freibetrag von 100 Euro. Bekommt der Gering-Rentner mehr als diese 100 Euro aus der Riester-Rente, werden nur 30 Prozent des übersteigenden Betrags bei der Berechnung der Grundsicherungsleistung berücksichtigt.

Beitragsbemessungsgrenzen


Ab Januar 2018 ändern sich wieder einmal die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung und in der Rentenversicherung. Damit müssen besserverdienende Angestellt mehr Geld an die Sozialversicherung zahlen.

Steuererklärung später abgeben


Kein Stress mehr bei der Steuererklärung. Für 2018 muss die Steuererklärung erst bis zum 31. Juli des Folgejahres beim Finanzamt abgegeben werden. Mit Steuerberater bleibt sogar noch länger Zeit: Er braucht die Steuererklärung erst Ende Februar des übernächsten Jahres Zeit abgeben. Für die Steuererklärung 2017, die 2018 abzugeben ist, gilt aber immer noch der 31. Mai als Abgabetermin. Es lohnt sich 2018 freilich nicht, sich zu beeilen, weil die Finanzämter wegen der Vielzahl von Änderung voraussichtlich erst im „März mit der Bearbeitung“ beginnen, wie die „Welt“ schreibt.

Mehr dazu unter vorunruhestand.de

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32 Kommentare

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Renten sollten wie Diäten der MDB steigen !
  • 07.01.2018, 11:20 Uhr
  • 2
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"Wissenswertes über` s Alter, lautet mein Essay. hubertlaufer@aol.com
  • 05.01.2018, 10:12 Uhr
  • 0
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Am ende bleibt 0 für die Rentnet
  • 05.01.2018, 09:06 Uhr
  • 2
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  • 05.01.2018, 06:44 Uhr
  • 1
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Für die Interessierteren die auch bereit sind mehr als die Zeitung zu lesen empfehle ich ein Buch: Schwarzbuch Kapitalismus, von Robert Kurz erschienen bei Eichborn 1999.

Der Autor nimmt zwar vorwiegend einen philosophisch als Idealismus zu kennzeichnenden Standpunkt ein. Er fasst aber mit seinen Informationen die Entwicklung des Kapitals seit seiner Entstehung zusammen. Wer dann noch tiefer in die Materie eindringen will, dem sei wirklich Karl Marx empfohlen der eben erkannt hat, dass bevor der Mensch Politik, Religion und sonstiges ideelles Zeug erfindet erst einmal sein muss. Dieses Sein müssen ist aber daran gebunden das er essen, trinken, sich kleiden und behausen muss bevor er all die „wundervollen“ Dinge tun kann welche zuerst angeführt wurden. Aus dem wie die Menschen das Zeug ihrer Lebensgrundlage produzieren müssen ergibt sich eben auch die Politik und alles Ideologische. Wer also meint der Politik gehöre das Primat, der befindet sich gehörig auf dem Holzweg. Aber der Weg der Erkenntnis ist eben lang und dornig. Wer ihn beschreitet wird aber beim Schreiten erkennen können warum das so ist wie es ist und wie er mit den Widrigkeiten besser fertig werden kann.

Im Mittelpunkt der kapitalen Gesellschaft steht eben nicht der Rentner, sondern der Rentièr und das macht den Unterschied zu einer Gesellschaft welche dann eine wirkliche Gemeinschaft sein kann aus. Diese ist aber auf der Basis der Mensch-Maschinenarbeit nicht zu haben, weil sie zugleich mit dem abstrakten Reichtum wirkliche Armut mit innerer Notwendigkeit an Körper, Geist und Empfindung produzieren muss.

Noch ein Nachtritt: Wer meint die Politiker der „Alternative für Deutschland“ seien berufen einen Ausweg nach Rückwärts in der menschlichen Geschichte zu finden, dem sage ich unumwunden: Es wird ein Höllenritt direkt in den Abgrund des kapitalen Gesellschaftsverhältnisses. Es kann nur der Sehen der weiß was Wirklich ist. Doch irren ist Menschlich und nur wer an einem Irrtum festhält wird selber daran Irre werden. Das ist keine Frage der theoretischen Erörterung sondern eine Frage der Praxis und dem Begreifen dieser Praxis in allen Facetten.

Auch da: https://finazina.wordpress.com/
  • 05.01.2018, 06:39 Uhr
  • 1
Und was willst Du uns jetzt sagen?
  • 05.01.2018, 09:54 Uhr
  • 0
Lieber Herr Theo Dor,

da das Verstehen eine subjektive Leistung ist, kann ich Ihnen nicht sagen was das abstrakte "Uns" von dem Gesagten in sein Verständnis aufnehmen kann. Wenn das "Uns" keinerlei Intentionen in dieser Hinsicht hat, so wäre noch bestenfalls zu wissen von Interesse warum es dies tun zu genötigt war oder welchen Intentionen es gefolgt ist. Hier wäre es dann wiederum für Sie persönlich notwendig, bei vorliegendem Interesse, sich an das "Uns" zu wenden, es sei denn Sie gehören zu den indifferenten Persönlichkeiten gegenüber solchen Fragen, um an dieses die Frage zu stellen, dann können, aber müssen Sie nicht, einfach zum Tagesgeschäft übergehen. Der ganze wichtige Teil liegt in der Praxis in welcher auch Sie ihre Mitgliedschaft haben: Eins zu acht Milliarden.

Mit besten Wünschen für Sie und das "Uns".
  • 05.01.2018, 10:37 Uhr
  • 0
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Es ändert sich nur mit dem "Bedingunglosen Grundeinkommen", wenn dies einmal alle Rentner, Sozialhilfeempfänger usw. begreifen, dann kann der Club de Bimbes mit SPD in den Wind schießen. Nur die Partei sollte in Zukunft gewählt werden, die das BGE in ihrem Wahlprogramm hat.
  • 03.01.2018, 22:32 Uhr
  • 1
hast Du die Partei verwechselt ?
  • 04.01.2018, 22:52 Uhr
  • 0
Ich bin seit dem Jahre 1989 bei keiner Partei mehr.
  • 05.01.2018, 10:30 Uhr
  • 0
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Leider hast Du vergessen zu erwähnen das die Rentner, die ihre Rente vom Sozialamt aufstocken lassen müsse, nichts von einer Rentenerhöhung haben.
  • 02.01.2018, 23:02 Uhr
  • 7
Diese Politikbetrüger gehören alle nicht mehr gewählt!
  • 03.01.2018, 22:33 Uhr
  • 10
Da gebe ich dir recht wize.life-Nutzer Darum müssen wir eine neue Partei wählen den die jetzigen betrügen und belügen uns .Man soll die Linke mit Sahra Wagenknecht wählen. Der kann man noch vertrauen denn die hält was sie verspricht.An sonnsten Regiert die Merkel weiter Und der Ton wird rauer werden mehr Flüchtlinge Moslems und Islams
Eine gute Nacht und überlegt mal richtig dann wählt ihr auch richtig.
  • 06.01.2018, 00:23 Uhr
  • 0
Werter Peter,
auch ich schätze Frau Wagenknecht, sie hat ein Wissen, vor Ihr muß man den Hut ziehen. Nur bei der Linken ist dasselbe Theater bei dem Thema Flüchtlingszuwanderung. Die Parteien begreifen nicht, daß durch die Massenzuwanderung Unruhe im Land geschaffen wurde. Die einzige Partei die klar Stellung bezogen hat war und ist die AfD, das muß deutlich gesagt werden, obwohl ich nicht mit allem einverstanden bin.
  • 06.01.2018, 17:04 Uhr
  • 1
Peter wize.life-Nutzer Zum teil gebe ich dir recht die Linke ist zwar eine gute Partei aber die sind auch für die Flüchtlinge aber aus dem Grund weil sie in Not geratene helfen möchte.Ich weiß das die Flüchtlinge Unruhen in unserm Lande machen aber Sahra und die Linke ist das kleinere Übel als die CDU/CSU,Grünen ,SPD und FDP . Die AfD hat zwar zwei bis 3 gute Ideen aber alles andere kann man auch vergessen leider also kann ich sie aus dem Grund nicht wählen die Linke aber denn es gibt keiner mehr die das Können und Wissen von Sahra Wagenknecht hat.
  • 06.01.2018, 23:35 Uhr
  • 0
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Hallo Herr Achatz,
Danke sollten wir für das Rentenalmosen von 3 % nicht sagen müssen, nachdem die meisten Grundnahrungsmittel in letzterer Zeit zwischen 10 % und 20% bereits angestiegen sind. Mich wundert es, daß die Damen und Herren die über die Rentenerhöhung abstimmen sich noch im Spiegel anschauen können, ohne daß sie sich erbrechen? Es ist eine Schande wie mit uns Rentnern umgeggangen wird - für Ausländer, da gibt es Milliarden. Warum gibt es keine Stitistik, was uns die nicht gerade rühmliche, undemokratische Fehl-Entscheidung Merkels kostet?
  • 02.01.2018, 18:28 Uhr
  • 15
Herr Aschatz antwortet nie. Er probiert hier nur was er anderseits veröffentlicht. Du kannst dir die Mühe sparen
  • 04.01.2018, 21:40 Uhr
  • 2
Den Herrn Helmut Achatz findet man auf seiner Webseite "Vor(un)ruhestand. Da kann man sich auch mit Ihm austauschen. Dort schreibt auch die ehemalige Bundestagsabgeordnete Antje Steen. Von dieser gibt es weitere Informationen und Hinweise über die Taten und Untaten der deutschen Politik.
  • 04.01.2018, 22:40 Uhr
  • 0
Es wäre für die Regierung so einfach die Rentner zufrieden zu stellen. Weg mit Krankenkassen- und Pflegegeld-beiträgen. Weg mit Steuern auf Renten. So wäre es gerecht und viele Rentnern hätte mehr in den Taschen. Die Renten gehen praktisch sowieso zum Staat zurück in Form von MwSt und anderen Abgaben. Allerdings bin ich der Meinung das Pensionäre die deutlich mehr "Rente" haben als der Normalo weiterhin Krankenkassenbeiträger und Steuern zahlen sollten. Die hatten, als die arbeiteten, keine Beiträge zu deren Pensionen eingezahlt und jahrzehntelang eine deutlich höhere Nettolohn als andere.
  • 05.01.2018, 08:13 Uhr
  • 3
Ich bin Jahrgang 56 und arbeite in einem familiär geführten Betrieb, Bäckerei. Wir haben ein prima Betriebsklima und mein Beruf gehört einfach zu meinem Leben. Nun darf ich laut Gesetzgeber bis, fast 70 arbeiten. Bisher war ich noch nie ernsthaft erkrankt, und von altersbedingte Schwächen blieb ich bisher weitgehend verschont. Ob das so bleibt steht in den Sternen. Vielleicht ist meine Lebens Spanne aber auch kürzer bestimmt. Dann endet mein Leben vorzeitig, und die Rentenkasse freut sich. Möglicherweise ist dort, wo ich dann hin gelange das Leben gerechter.
  • 05.01.2018, 08:25 Uhr
  • 2
@E. Verstehe ich nicht ganz, als 1956 geborene und 45 Jahre Rentenbeiträge kannst du mit 63 und 10 Monate in Rente gehen können. Mit 35 Jahre Rentenbeiträge immerhin mit 65 und 10 Monate. Aber das Rentner dasein ohne Arbeit ist nicht so toll, glaube mir.
  • 05.01.2018, 08:32 Uhr
  • 1
Peter ich habe mir folgendes überlegt. Werde mal meine Rente berechnen lassen, und wenn mir der vorzeitige Ausstieg gelingt, könnte ich ja geringfügig beschäftigt meinem Arbeitgeber erhalten bleiben. Wenn diese Idee nicht wieder an irgend welchen Gesetzes Tücken scheitern sollte.
  • 05.01.2018, 08:54 Uhr
  • 2
Hallo Ella, das verstehe ich auch nicht ganz warum Du bis 70 arbeiten sollst.
Nach meinem Wissen kannst Du mit 63 plus 8 Monate in Rente gehen ohne Abzug wenn Du 45 Jahre voll hast, es werden auch Kindererziehungszeiten mit 10 Jahren angerechnet.
Viele haben natürlich auch auf 450,- gearbeitet oder gleich eine Stelle ohne Anmeldeung gehabt, wer nichts Einbezahlt hat kann auch nichts zu erwarten, alles andere wäre unfair den andern gegenüber.
Klar ist natürlich daß unser Rentenniveau gesunken ist, nur es ist keine Überraschung und auch keine Schuld der Politik, mir wurde es bereits in jungen Jahren bewusst gemacht, bin auch Jahrgang 1956.
Wenn also hier einige Überrascht sind kann ich nur fragen, habt Ihr das Überhört oder Übersehen seit den 70ern ?
Alle Medien berichten seit 50 Jahren über die Rentenlücke.
  • 05.01.2018, 14:14 Uhr
  • 1
Helmut Achatz
Mein Beitrag ist bei vorunruhestand auch schon eifrig kommentiert worden. Die Infos sollen allen hier helfen, auf dem Laufenden zu bleiben. Für einige dürfte das neuen Jahr ja auch Positives gebracht haben.
  • 05.01.2018, 14:19 Uhr
  • 2
Helmut Achatz
@Ella: Du kannst dich kostenlos von deinem Versicherten-Ältesten (einfach bei der Deutschen Rentenversicherung nachschauen) beraten lassen. Er rechnet dir auch kostenlos aus, was du an Rente zu erwarten hast. Wenn ich das richtig verstehe, kannst du schon längst Rente beziehen. Du kannst in der Rente so viel verdienen wie du willst, da du ja schon über das Rentenregelalter hinaus bist.
  • 05.01.2018, 14:24 Uhr
  • 0
Danke für die Antwort Helmut. Ich beziehe von meinem verstorbenen Mann eine Hinterbliebenen Rente. Das Geld und der Verdienst im Bäckerladen sichern mir den Lebensunterhalt. Wir leben in einer Kleinstadt wo man die Kunden noch persönlich kennt. Es macht wirklich Spass zu arbeiten. Folgenden Artikel habe ich aus dem Netz kopiert. Man kann verschüttetes Wasser wohl kaum wieder einsammeln. Hoffen wir, dass der Staat nicht irgend wann komplett pleite geht. Freundlicher Gruss Ella.
https://www.focus.de/finanzen/versic...076548.html
  • 05.01.2018, 14:31 Uhr
  • 0
@E. Vielen Dank für den Link. Gerade gelesen. OK, der Staat ist pleite und für Soziales wenig Geld da. Wie geht es denn, dass Deutschland Milliarden in alle Welt aus humanitären Gründen schicken kann, oder Soldaten in alle Welt schicken die weitere Milliarden kosten, oder Millionen von Asylanten kostenfreies Wohnen, Medizin usw. zahlen können? Das Deutsche Volk wird belogen und betrogen und das über Jahrzehnte. Es wird längst Zeit das etwas passiert. Aber Leute Ihr wählt seit Jahrzehnten immer wieder dieselben, wie jetzt auch. Was könntet Ihr erwarten? Andere Länder machen es vor: Junge Leute an die Regierung in Frankreich in Österreich und andere Europäische Länder. Selbst Schuld!
  • 05.01.2018, 20:23 Uhr
  • 2
Kaputte Strassen und mancher Anlieger soll die Erneuerung mit bezahlen. Veraltetes Material beim Bund. Privatisierung bei Post und Bahn. Bauprojekte die nie fertig werden. Wer war denn da am planen? Mein Opa sagte schon in den 60er Jahren wenn der Bund mal anfängt seine Liegenschaften zu veräussern werden die Zeiten schlecht. Er war am Bau beschäftigt als einfacher, städtischer Arbeiter. Recht haste gehabt Opa. Nun bist Du schon lange gestorben und wenn Du heute einen Tag zurück kommen könntest, Du würdest nur so staunen.
  • 05.01.2018, 20:45 Uhr
  • 1
Oh ja Peter, alles schlecht, alles verloren, armes Deutschland.
Peter hast du einen Tip für mich wohin ich auswandern soll wenns hier so schlimm ist....nach Östereich oder eher nach Frankreich.
Wobei ich wohne hier an der Grenze zu Frankreich, die schimpfen auch alle über die französiche Regierung...gehen hier in Deutschland arbeiten und kaufen auch hier ein.
Alleine über Silvester haben in Strassburg 70 Autos gebrant.

Denke als mal nach bevor hier so ein schwachsinn geschrieben wird .
  • 05.01.2018, 20:59 Uhr
  • 0
Frankreich hat seine Freunde aus Algerien und Tunesien bereits während der Kolonialzeit eingeladen. Jetzt erntet es die Früchte. Das da Autos brennen ist ganz normal. Deutschland scheint noch Nachholbedarf zu haben. Mit über einer Million Arabern kann es aber bald mit Frankreich mithalten. Dann brennen auch bald mehr Autos in Deutschland denn nicht alle Deutsche sind bereit sich an die neuen Freunde aus Nordafrika und Arabien anzupassen. Wie sagte doch Angela Merkel:" Wir schaffen das." Als Deutscher w ürde ich sagen die schaffen uns!
  • 05.01.2018, 21:47 Uhr
  • 0
@E B: Habe ich etwas über Auswandern gesagt? Nein, nein Deutschland ist ein tolles Land aber die Regierenden sollen endlich nachdenken wofür die da sind; nämlich FÜR diejenigen die die Steuern zahlen - übrigens wovon auch tausende von Leistungslosen wie die an die Regierung und regierungsnahen Institutionen, als auch viele andere die auch nur von Steuergeldern leben. D ist gut, nur es müßte das, von der Bevölkerung hart erarbeitetes Geld einfach nicht in den Wind geschossen werden, um die Profilsucht der Regierung in alle Welt zu verbessern.
  • 06.01.2018, 09:05 Uhr
  • 0
Lieber Peter,
zum Nachdenken müßte erst einmal Hirn vorhanden sein. Da fängt es anscheinend an, daß der Zeit nichts funktioniert. Zuerst läßt man 2015 alle ohne Kontrolle ins Land ohne, daß das Parlament noch wir Bürger gefragt wurden. Jetzt merken selbst die Bahnhofsklatscher, daß es nicht gut war, jedem Ankommenden alles in den Allerwertesten zu schieben, was oben nicht rein passte. Auf einmal werden die Gesetze geändert, zum Nachteil der Zugewanderten, die eine Ausbildung oder einer Arbeit nachgehen schiebt man ab, die Müßiggänger bleiben im Land - verkehrte Welt, aber typisch Deutsch! Jetzt sollen auf Wunsch der SPD nochmals einige hunderttausende von Flüchtlinge hinzukommen, haben die wirklich noch Verstand? Die AfD darf sich auf die Wahl freuen.
  • 06.01.2018, 16:56 Uhr
  • 1
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