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Darjeeling-Tee wird bald ein Luxus-Produkt - warum man jetzt einen Vorrat an ...

Darjeeling-Tee wird bald ein Luxus-Produkt - warum man jetzt einen Vorrat anlegen sollte!

News Team
18.09.2017, 11:58 Uhr
Beitrag von News Team

Im Bezirk Darjeeling des Bundesstaates Westbengalen ist die Bevölkerung seit Mitte Juni in einen Generalstreik getreten. Dadurch fiel auch die Teeernte dieses Jahr so gering aus, dass Experten einen Lieferengpass befürchten.

Wie nach Nachrichten-Portal 20min.ch berichtet, werden pro Jahr in der Regel 8500 Tonnen Darjeeling-Tee geerntet, der als Champagner unter den Tees bezeichnet wird. Dieses Jahr gingen die Erträge wegen des Streiks der Pflücker aller 87 Teegärten auf 30 Prozent zurück. Weil Darjeeling eine geschützte geografische Angabe ist, darf nur Tee aus der Region den Namen tragen. Der Generalsekretär des Teeproduzenten-Verbands «Darjeeling Tea Association», Kaushik Basu, erklärte, dass für 2017 noch Vorräte existieren:

Aber in den ersten paar Monaten 2018 könnte uns ein Engpass treffen.

Für die Teeindustrie in Darjeeling, die jährlich fünf Milliarden Rupien (rund 65 Millionen Euro) ausmacht, werde 2017 um 70 Prozent einbrechen. Weil sich der Streik auch auf die Neupflanzungen auswirkte, seien selbst bei einer Einigung mit den Streikenden langfristige Auswirkungen zu befürchten.

Grund des Streiks sind Autonomie-Bestrebungen des Bundesstaates Westbengalen. Die dort heimischen sind zum Großteil Angehörige der nepalesischstämmigen Minderheit der Gorkha und fordern einen eigenen Bundesstaat namens Gorkhaland. Nachdem die Regierung des Bundesstaates, Bengalisch-Unterricht in allen Schulen zum Pflichtfach zu machen wollte, war es im Juni zu Todesfällen bei Zusammenstössen mit den Sicherheitskräften gekommen.

Das war der Auslöser für den Darjeeling-Streik gewesen!


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