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Die süsse Weihnachts-Lilie aus der Casa Tödi

Die süsse Weihnachts-Lilie aus der Casa Tödi

03.12.2017, 14:42 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ein Schweizer Rezept von Manuel Reichenbach

Zutaten
200 g Butter
100 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Vanilleschote
250 g Weissmehl
Zwetschgenkonfitüre oder Himbeergelée (am besten hausgemacht)


Zubereitung
(1) Wichtig: Alle Zutaten sollen parat stehen, denn der Teig muss wegen des hohen Butteranteils rasch gefügt werden.

(2) Butter weich werden lassen. In Würfel schneiden und in Schüssel geschmeidig schlagen. Zucker unter Schlagen unterrühren. Vanilleschote der Länge nach spalten, die «Kernchen» mit Messer ausschaben und in die Butter-Zucker-Masse geben. Salz über alles streuen. Nochmals aufrühren. Mehl über diese Masse sieben. Teig (am besten mit dem Knethaken der Küchenmaschine) kurz, aber innig mischen und kneten. Aus diesem weichen Teig eine Kugel oder dicke Platte formen. In Klarsichtfolie einschlagen. Für rund 2 Stunden kaltstellen.

(3) Ausgewählte Konfitüre entweder direkt im Glas, im Wasserbad oder ausgelöffelt in einem Pfännchen sanft schmelzen lassen. Sie soll nur warm, knapp streichfähig sein. Backofen auf 160 Grad vorheizen.

(4) Gut gekühlten und deshalb festen Teig zwischen zwei bemehlten Küchenpapieren oder Silikonmatten auf 2 mm Dicke auswallen. Mit gewünschten Stanzformen die Guetsli – in unserem Fall die Lilien, aber es können auch Sterne oder Rondellen sein – ausstechen. Auf ein kaltes und leicht gefettetes Blech legen oder auf ein mit Küchenpapier oder hitzebeständiger Matte belegtes Blech.

(5) Das mit den Teigstücken belegte Blech in Backofenmitte einschieben. Dort in 10 bis 12 Minuten hellgelb backen. Guetsliränder sollen nicht braun werden!

(6) Gebackene, untere Guetsliteile wenden (damit die schönere Seite aussen liegt!) und auf die nun oben liegende Seite etwas warme Konfitüre streichen. Den oder die verschiedenen Deckel aufsetzen. Alles durch ein Sieb grosszügig mit Puderzucker überstreuen.

Tipps
• Zuckermürbeteig ist ein sehr weicher Teig. Frisch gefügt, lässt er sich unmöglich verarbeiten. Also muss er gut gekühlt werden. Ist er einmal fest, muss er allerdings schnell ausgewallt und verarbeitet werden. Beim Auswallen erwärmt er sich nämlich rasch, und das Guetslen wird erneut schwierig.

• Wenn Butter mit Zucker schaumig gerührt wird, muss dies so lange geschehen, bis sich die Zuckerkristalle in der Masse aufgelöst haben. Auch deshalb verwendet man Puderzucker, denn dessen Kristalle sind viel kleiner als jene des Kristallzuckers. Man lässt zur Probe eine Messerspitze der Zuckerbutter auf der Zunge zergehen. Spürt man die Kristalle noch, muss weitergerührt werden.

• Dieser Zuckermürbeteig ist sehr delikat, denn es gibt in diesem Rezept keine Eizugabe, wie dies für andere Zuckerteige vorgeschrieben wird. Aber genau deshalb bricht das recht feste Gebäck nach dem Backen besonders fein-bröselig.

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