wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Mauer in den Köpfen ?!

Mauer in den Köpfen ?!

16.02.2017, 09:54 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Ich schreibe diesen Beitrag ,weil ich keine Mauer im Kopf
habe , nie hatte !
Ich bin Bj. 1964 und für mich war die DDR ein deutschsprachiges
Land , wie Österreich oder die Schweiz !
Nicht mehr und nicht weniger !
In der Schule wurde in Geschichte der Holocaust gelehrt / erklärt und
zuhause haben mich meine Großeltern " aufgeklärt " und mir beigebracht , alles
dafür/ dagegen zu tun , das sich diese Geschichte nie wieder wiederholt !

Dann kam das Jahr 1989 und ich sah , wie Menschen nach Ungarn flüchten
Ich fragte mich warum , denn sie haben Arbeit / Wohnung / Familie , es herrscht
kein Krieg , warum laufen die davon ????
Ich versuchte dann mich einzulesen , fand immer noch keine für mich
befriedigende Antwort !
Dann fiel die Mauer und es kamen , in meinen Augen eine Schwemme von
Personen , die zuhause alles stehen und liegen ließen , um in den " Westen "
zu kommen !
Und ich fragte mich wieder das gleiche wie oben beschrieben !
War es nur die Reisefreiheit ?
War es der westliche Konsum / vermeintliche Reichtum , den sich alle hart
erarbeiten mußten ?!
War es das Begrüßungsgeld ?( weshalb bekommen die das ? , wenn ich die
DDR besucht hätte , hätte ich auch keines bekommen )
Dann kam der Soli , und ich fragte mich , warum ich den bezahlen muß , konnte
doch nichts dafür , das " da drüben " alles marode und kaputt , z.T. ganze
Landstriche vergiftet sind !
Ich lernte dann 1991 meine beste Freundin kennen , die aus der DDR kam , die
versucht hat ,mir beizubringen was das für ein Staat mit menschenverachtenden Methoden war und mir erzählt , was sie erleiden mußte,
wegen Personen , die aus Neid alles gemacht haben um sich einen Vorteil zu
sichern !
Ich bekam über die Medien mit , was es für Methoden gab , um die Leute
zu überwachen und wer alles " mitgemacht " hat , offiziell , inoffiziell und
nur um sich einen Vorteil zu sichern
Da hatte ich sofort das Bild vom dritten Reich vor mir , denn sogar die Uniformen ,
die Paraden , die Jugendeinrichtungen hatten extreme Ähnlichkeiten und Bräuche !
Über die Erfahrungen , die ich als Arbeitgeberin gemacht habe , schreibe ich hier
nicht , sie waren durchweg negativ !
Und jetzt sehe / weiß ich das bis dato c.a. 2,5 Billionen !!! bezahlt wurden um
den Osten zu sanieren , zu entgiften !
Und es wird immer noch nur gefordert , lamentiert ........
Die Fremdenfeindlichkeit ist extrem hoch , wir haben die AFD , wir haben
Pegida und ihre Ableger , die jawohl im Osten gegründet wurden !
Und da fühlen sich viele " angegriffen " wenn jemand / ich seine Meinung
dazu schreibt ?!
Als letzten Satz : Ich suche mir die Personen aus , die ich mag , da ist mir
die Nationalität und die Hautfarbe und die Religion egal , ich lasse mir
diesen falschen Patriotismus nicht aufzwingen !

Ich denke ,ich hab genau das geschrieben , was sich mittlerweile sehr viele
denken , egal ob sie in West oder Ost geboren sind !

Beleidigungen und Kommis die nichts zum Thema haben lösche ich !

Mehr zum Thema

66 Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
M. F. Du hast Glück gehabt, dass du im Westen geboren wurdest. Die Deutschen östlich der Elbe hatten das Pech, zur sowjetischen Besatzungszone zu gehören und bekamen die kommunistische Partei-Diktatur von den Russen aufgedrückt.
Die Deutschen haben Hitler in der Mehrheit zugejubelt und sind mit ihm in den Krieg gezogen. Gemeinsam haben sie ihn verloren. Deshalb ist es nur recht und billig, dass wir dieses Unglück auch gemeinsam bewältigen. Der Aufbau der ehemaligen DDR ist deshalb eine Angelegenheit aller Deutschen.
Warum sollten sie also dankbar sein? Sie haben mehr gelitten, als wir alle, die das Glück hatten, in den westlichen Besatzungszonen, der späteren BRD, zu leben.
  • 24.02.2017, 18:57 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
in vielen Teilen des Beitrages finde ich mich wieder. Für mich war die DDR eins von zwei deutschen Nationen. Und nix anderes. Und das mit der "Nationalität, Hautfarbe und Religion....." kann ich voll unterschreiben. Und auch das: "Beleidigungen und Kommis die nichts zum Thema haben lösche ich !". Chapeau.
  • 22.02.2017, 14:33 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
[k]Als letzten Satz : Ich suche mir die Personen aus , die ich mag , da ist mir
die Nationalität und die Hautfarbe und die Religion egal , ich lasse mir
diesen falschen Patriotismus nicht aufzwingen ![/k]

Den unterschreibe ich nochmal extra, zuzüglich zu meinem lesenswert für deinen Beitrag.

  • 17.02.2017, 11:41 Uhr
  • 4
Danke Claudia !
Ich weiß das du auch so denkst
  • 17.02.2017, 11:50 Uhr
  • 2
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das hast Du sehr gut beschrieben.....
Leider vergessen die meisten Menschen was Dankbarkeit ist.
  • 17.02.2017, 11:12 Uhr
  • 2
Danke dir !
Du hast verstanden , auf was ich hinaus wollte !
Dankbarkeit ? Nein
Aufhören laufend Forderungen zu stellen ? JA !!!!!
  • 17.02.2017, 11:17 Uhr
  • 1
Allein das wort,, osten" ,, westen" stimmt mich traurig das es immer und immer wieder noch erwähnt wird....
Hans....in einem gebe ich dir Recht.....menschen...wissen nicht mehr was dankbarkeit ist.....aber das ist in den alten bundesländern nicht anders wie in den neuen....,,im osten " wenn wir also immer noch bei diesem wort bleiben sind menschen trotzdem immer noch dabkbarer und menschlicher als in anderen regionen....die sogenannten ossis haben nämlich von klein aif lernen müssen.......miteinander umzugehen....zusammenzuhalten in der not......heute vllt nicht mehr weil rs ihnen genauso gut geht wie den übrigen deutschen sofern sie arbeit haben denn auch das ist nach 25 jahren gemeinsames deutschland im osten noch immer nicht selbstverständlich......diese westliche kultur hat die menschen dort geprägt.....egal ob sie heite hüben .....oder drüben leben.....
  • 19.02.2017, 09:19 Uhr
  • 1
Und forderungen stellen??? Wer stellt forderungen????
  • 19.02.2017, 09:20 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Das Ganze ist inzwischen Geschichte, es bringt nichts zurück zu schauen, es geht um unsere gemeinsame Zukunft.
Auch wenn wir die AfD, Pegida etc. überwiegend dem Osten verdanken, macht diese Randgruppe nicht den Osten aus.
Es sind Menschen wie Du und ich die dort leben und die Wenigsten sind mit diesem Gesockse konform.

Menschen die uns " diesen falschen Patriotismus" aufzwingen wollen sind in erster Linie begrenzt in ihrer Denkfähigkeit und nicht nur
zwangsläufig aus dem Osten.
  • 17.02.2017, 05:04 Uhr
  • 5
Natürlich ist es Geschichte
Darauf wollte ich aber nicht hinaus !
Ich wollte zum Ausdruck bringen das mir die """ Ostdeutschen """ so nahe wie die Österreicher sind , die ich nicht kenne , deshalb diesen Zwang sie alle "" mögen "" zu müßen nicht mitmachen kann / möchte , weil es wie zig Millionen Menschen auch alles Fremde für mich sind und ich keinerlei Bezug zu Ihnen ( wie auch zu allen anderen fremden Menschen) habe !
Vlt. ist es jetzt besser verständlich , ich dachte das ginge klar aus den ersten beiden Sätzen des Beitrages hervor
  • 17.02.2017, 10:03 Uhr
  • 2
M .... genau es ist Geschichte und sollte auch als solche behandelt werden. Im Übrigen habe ich den Eindruck, dass es nicht nur Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern sind, die mit Pegida etc. mit laufen....
  • 17.02.2017, 11:47 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Wer im Osten die augen geschlossen hielt, der muss sich nicht wundern, wenn die bewegungen an ihm vorbei ziehen
  • 16.02.2017, 23:35 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
" Über die Erfahrungen , die ich als Arbeitgeberin gemacht habe , schreibe ich hier nicht , sie waren durchweg negativ ! "

liebe M.F, genau das würde mich aber interessieren, denn ich habe mit Beschäftigten "von drüben" ausnahmslos gute Erfahrungen gesammelt
  • 16.02.2017, 22:47 Uhr
  • 2
Eine kann ich dir ganz genau beschreiben !
1991 suchten wir / ich einen " Allrounder " für leichte Tätigkeiten !
Arbeitszeit täglich von 8.00 bis 16.30 Uhr mit Führerschein und einer handwerklichen Ausbildung !
Der gute Mann kam ( vom Arbeitsamt geschickt ) schon zu spät , also suchte ich eine Arbeit für ihn weil der Rest schon gefahren war und ihn abzuholen ging erst gegen Mittag
Er sollte , um die Zeit bis dahin rumzubekommen mit einem
T-Racer den Hof reinigen und einige kleinere Arbeiten ausführen
- könnte das Gerät nicht anschließen und zusammenbauen und hat eine Arbeitslust an den Tag gelegt , das es eine
helle Freude war KEINE
Ich fragte was los ist , bekam als Antwort " ich möchte nur den Stempel " !
Dann legte er doch los , ich hörte nach zehn Minuten
NICHTS mehr , hat er einfach die teuren Geräte hingeworfen und war weg ohne ein Wort zu sagen !
Der nächste stöhnte über die viele Arbeit , der nächste erschien nach einer Woche nicht mehr !
Wir haben dann einen Polen eingestellt , denn der hat sich
über die Arbeit gefreut und war auch mit dem Lohn zufrieden ( am Anfang 1800 brutto , nach zwei Monaten
2000 plus Urlaubs und Weihnachtsgeld ) !
Könnte dir noch einige " Schmankerl " erzählen !
  • 16.02.2017, 23:00 Uhr
  • 3
wenn man niedrige Arbeit für niedriigen Lohn anbietet, darf man nicht hoffen, qualifizierte Arbeiter zu finden.
Wer sich einen Betrieb aufbauen will, soll das aus eigener Kraft tun und nicht auf kosten anderer
  • 16.02.2017, 23:33 Uhr
  • 3
Stimmt Eiche
  • 17.02.2017, 00:12 Uhr
  • 1
Wer einen Betrieb aufbauen will, sollte also vor allem den Hof reinigen? Ganz unglaubliche unternehmerische Fähigkeiten und Talente entpuppen sich da, wize.life-Nutzer
  • 17.02.2017, 09:30 Uhr
  • 4
Eiche, Horst, Gert
  • 17.02.2017, 11:50 Uhr
  • 1
Was hast du denn verstanden Conny, soll der ein Arbeitgeber jetzt die Arbeit alleine machen.
  • 18.02.2017, 10:16 Uhr
  • 0
wize.life-Nutzer kannst du mir mal erklären ,was der Quatsch soll? Sie hat einem Menschen Arbeit geben wollen, der hatte aber keine Lust dazu. Was hat das mit "auf Kosten" anderer" zu tun.
  • 18.02.2017, 10:19 Uhr
  • 3
Hallo Linda,
gesucht wurde ein "Allrounder " mit handwerklicher Ausbildung und Führerschein für sage und schreibe 1.800 € Brutto... Weist du was so jemand netto mit nach Hause bringt? Maximal 1.350 €....
  • 18.02.2017, 11:44 Uhr
  • 2
Die Frage ist wann das war, und das ist eigetlich für einen Hilfsarbeiter nicht zu wenig.Meine Freundin hat als ausgelernte Krankenschwester am Anfang auch nicht mehr bekommen.

Ich habe gerade mal nachgerechnet bei 8,50€ Mindestlohn kommen 1360,--€ raus ,brutto.
  • 18.02.2017, 11:53 Uhr
  • 1
Der Mindestlohn ist meiner Meinung nach viel zu niedrig angesetzt.
Bitte lies noch mal oben die Arbeitsplatzbeschreibung.
  • 18.02.2017, 12:02 Uhr
  • 2
Da lass ich mich auf keine Diskussion ein ,Das war erstens nicht das Thema und zweitens bekam meine Freundin als ausgelernte Kraneknschwester anfangs auch nicht mehr.
  • 18.02.2017, 12:13 Uhr
  • 1
Allrounder für Hilfsarbeiten !
Weißt du , was eine gelernte Verkäuferin verdient ?
Unglaublich , was da für Ansprüche gestellt werden , wißt ihr überhaupt wie hoch die Lohnnebenkosten sind !
Nochmal das gleiche dazu
Mehr schreib ich jetzt nicht mehr , weil , wie Linda richtig bemerkt hat , nicht das Thema ist
Ich habe aus Höflichkeit geantwortet
  • 18.02.2017, 13:41 Uhr
  • 1
Im übrigen Conny, lese ich gerade das war 1991.
Das war noch zu DM Zeiten.
  • 18.02.2017, 13:42 Uhr
  • 1
Und ja , die waren zu faul und zu träge zum arbeiten !
  • 18.02.2017, 13:43 Uhr
  • 1
Klar ist es als Arbeitgeber schwer, geeignete Kräfte zu finden, Aber gerade zu DM Zeiten, was waren schon 1 800,- Brutto, da findet man natürlich auch nur Hilfskräfte, die können aber meistens nicht selbstständig arbeiten und brauchen jeden Schritt angeleitet. Wenn man dann noch auf Kräfte stösst, was in dem Lohnsektor nnicht ungewöhnlich ist, die nur zum A... Breitsitzen geeignet sind, kann nix werden.
Man sollte aber niemals eine Krankenschwester mit einem Allrounder vergleichen, völlig verschiedene Baustellen und 1991 war das Lohngefüge auch noch anders, da gab es noch kein Mindestlohn, da waren aber viele Bedingungen noch anders
  • 18.02.2017, 15:54 Uhr
  • 1
Das ist nicht das Thema, auch wenn du das gerne hättest.Da wollte jemand nicht arbeiten, es ging nicht um die Höhe des Lohnes oder das Gehaltes.
  • 18.02.2017, 15:59 Uhr
  • 1
Er wollte vielleicht einfach nur sein Stempel holen und wurde zum arbeiten, animiert, aber auch das schafft KOPFGRENZEN
  • 18.02.2017, 16:12 Uhr
  • 0
Oooch diese arbeitsunwilligen gibt es auch hier im goldenen westen zur genüge.........bitte nicht alle über einen kamm scheeren......ich bin seit 30 jahren bei der gleichen firma ....wo ich 1988 in thüringen gelernt habe ......wir mussten als kinder ( mit 14 jahren) früh im osten im ernteinsatz bei der lpg mit helfen......für 50 pfennig ost......also bitte liebe leut.....erzählt nicht so ein quatsch alle ossis wären faul denn so kommt das hier rüber....lach vllt waren das anfänglich der 90 iger die faulen leute aus dem osten .....die haben aber dann dort in der ehemaligen auch nichts auf die beine gestellt bekommen.... keine ausbildung kein beruf gelernt und dind vllt auch deswegen geflüchtet.....nicht alles in der ddr war falsch und unschön.....es gab auch schöne zeiten.....
  • 19.02.2017, 09:31 Uhr
  • 4
Blondes Gift, ich bin ganz deiner Meinung.
Ich war das erste mal nach der Grenzöffnung im Osten. Mir hat es landschaftlich sehr gut gefallen. Faulpelze gibt es hier wie dort.
Ein Standardspruch meiner Mama war: "Ein gesunder Staat, muss auch einige Faule verkraften können"...
  • 19.02.2017, 10:30 Uhr
  • 1
Schöne Landschaften gibt es überall !
Und so wie es jetzt ausschaut und entgiftet / aufgebaut , grundsaniert ist , liegt wohl mit an den 89/90 geplünderten Rentenkassen und der Zwangsabgabe Soli , denn ich nicht gerne zahle !
Ich hab mir ausrechnen lassen was es bis dato war , davon wär die Hälfte meines Altersruhesitzes bezahlt gewesen !
Zu einige Faule , weißt du wo die meisten Langzeitarbeitslosen z.T. in der zweiten Generation sitzen ?
Und grad die , die nichts anpacken sind dunkelbraun angehaucht !
Schönen Sonntag zusammen !
  • 19.02.2017, 10:38 Uhr
  • 2
dunkelbraun ist die Farne eines baumstammes, der sehr stabil in der Landschaft steht
Hier geht es aber um die Mauer in den Köpfen, und da gibt es viele Unterschiede zwischen Ost und West, aber auch zwischen Nord und Süd,
Ich frag mich immer wieder warum nördliche BL so sehr hinter der misratenen Politik der SPD stehen.
Diese Partei fördert doch nur das nichtstun, in den eher schwarzregierten Ländern, ist die Arbeitmoral schon immer höher gewesen
  • 19.02.2017, 23:00 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Die Situation in den östlichen Bundesländern würde ich nicht verallgemeinern. Auch im Westen gibt es so manche Chaoten, die mit der Freiheit wenig anfangen können. Ich war 1989 nicht verwundert, dass so viele Menschen erstmal aus der DDR raus wollten.
  • 16.02.2017, 22:15 Uhr
  • 3
Ich war erstmal verblüfft , und bin es eigentlich immer noch , denn ( wie oben geschrieben nahm ich die DDR als deutschsprachiges Land wie Österreich war ) einen
reellen Grund zur Flucht hatten "" nur "" die von der Stasi und Stasihelfern Verfolgte !
Ich hatte und habe immer noch den Eindruck , das es eigentlich nur um materielles ging und immer noch geht !
Wenn ich bitterböse wäre , hätte ich in meinen Beitrag geschrieben ( wie es leider sehr viele über den Holocaust machen ) : "" was geht mich und meine Kinder das alles an , warum müßen wir zahlen , das ist doch alles Vergangenheit , die geht mich nichts an )
Habe ich aber nicht !!!
  • 16.02.2017, 22:39 Uhr
  • 2
M.F., wenn ich Ihren Beitrag und Ihre Kommentare hier lese, bin ich der Meinung, dass Sie "immer" mit den falschen Leuten in Kontakt gekommen sind.
Die DDR bestand nicht nur aus der Stasi und den Überwachungen usw. Sind Sie der Meinung, dass wir hier und heute nicht überwacht werden?
Ich bin in der DDR aufgewachsen, mit 2 Kindern immer arbeiten gegangen. Die Kindereinrichtungen waren nicht so schlimm, wie Sie es hier beschreiben. Es kam immer auf die dort Beschäftigten an, was sie daraus gemacht haben. Wir kommen aus einem kleinen Ort zwischen Dresden und Bautzen - früher genannt "das Tal der Ahnungslosen", vielleicht ist deswegen nicht so viel "schlimmes" an uns rangekommen.
Es ist schon zum Teil ganz schönes Tobak, was Sie hier schreiben.
So, und nun können Sie meinen Kommentar löschen !
Hoffentlich haben ihn trotzdem vorher noch ein paar Menschen gelesen.
  • 17.02.2017, 09:09 Uhr
  • 5
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
MF: Bist du längere Zeit in den neuen Bundesländern gewesen, hast dort gelebt und gearbeitet?. Mache das doch mal, dann wirst du auch vieles anders sehen - und nicht nur die paar Schreihälse, die z. B. das wunderschöne Dresden mit tausenden von wundervollen, fleißigen Menschen, in Verruf bringen. Gehe mal für ein paar Wochen nach Jena, Erfurt, Leipzig u. s. w. und du wirst sehen, dass alles ganz "normal" ist. Aber am Normalen ist kaum einer interessiert, man schaut lieber auf das Laute, das Schrille, das Ordinäre - auch wenn dieses nur von einer Minderheit praktiziert wird.
  • 16.02.2017, 16:16 Uhr
  • 10
Irgendwie hast du meinen Beitrag nicht so verstanden , wie ich es gemeint habe
Natürlich ist die Landschaft schön , und natürlich sind nicht alle Leute dort so !
Ich habe nur meinen Blickwinkel erörtert , weil anscheinend erwartet wird , nur alles positive zu sehen , und es ist nunmal nicht so !
Ich dachte , meine ersten zwei und der letzte Satz zeigt das auf !
  • 16.02.2017, 16:52 Uhr
  • 0
Ich habe dich schon verstanden. Der Tenor deines Artikels wirkt auf mich jedoch negativ. Schon ein wenig wie "Mauer im Kopf" - auch wenn du gerade das verneinst.
Wofür sollen denn die Ostdeutschen dankbar sein? Dass viele, da völlig unerfahren, kurz nach der Wende von "cleveren" Westdeutschen über den Tisch gezogen wurden, dass Millionen ihren Arbeitsplatz verloren haben? Ich kam 81 aus Erfurt in die BRD - und hier war auch nicht alles zum Küssen. Habe ich auch nicht erwartet.
Die ewig Unbelehrbaren, die jetzt herumschreien- - nicht nur in den neuen Bundesländern - haben doch in Westdeutschland in der Vergangenheit tolle Vorbilder. Als ich an den Bodensee kam, taten mir die "Heldengedenktage" vor Kriegerdenkmalen auf denen auch an SS-Leute erinnert wurde, richtig weh. Berufssudetendeutsche und Schlesier, die schon in Westdeutschland geboren waren, wollten Böhmen, Schlesien, Ostpreußen wiederhaben und bevor die letzten SS-Männer aus der ehemaligen Kaserne in unserer Stadt, die auch eine Außenstelle des KZ Dachau war, verstorben waren, trafen sie sich hier regelmäßig zum Stammtisch und wurden sogar von den Honoratioren empfangen. Mit diesem Schmutz wurde erst vor ein paar Jahren aufgeräumt.
Wenn du von deinen Eltern über die Schrecken der Nazi-Zeit aufgeklärt wurdest, so war das für Westdeutschland lange Zeit eher die Ausnahme. Alles schön unter den Teppich und in Ämtern und Schulen saßen weiterhin Alt-Nazis.
Ich will damit sagen: Hier gab es mehr als genug verquere Ideologien. Und was das "Aufgebaut haben" betrifft: Amerika hat Dank des Marshallplanes ordentlich zugebuttert, während die Russen die Ex-DDR leergeräumt haben. Gearbeitet wurde hier wie dort, und hier wie dort gab es auch Faule.
Beim Lesen deines Artikels drängt sich mir jedoch nach wie vor der Eindruck auf, du bist der Meinung, hier leben die besseren Menschen.
  • 17.02.2017, 16:52 Uhr
  • 5
Tja , so hat jedes Volk sein Paket zu tragen !
Das eine ist größer , das andere kleiner
Ich verweigere mich , die "" Ostdeutschen "" als primäre
Opfer einzusortieren !
Ich weiß was ich geschrieben habe , dazu stehe ich
Für das was du meinst rauslesen zu können / müßen
kann ich nichts !
Was mir nur wieder auffällt ist , das sich einige in ihrer
Opferrolle gefallen !
" was müßten wir alles erleiden , wärend im Westen die Amis geholfen haben "" !
Interessiert mich nicht , bin Enkelgeneration und hoffe , das mein Jüngster nicht mehr zahlen muß , denn es wurde
mit c.a. 2,5 Billionen mehr als genug reingebuttert
Einigen Regionen würde es deutlich besser gehen , wenn die Leut selbstständig rührig werden würden und nicht immer darauf warten , das was passiert
Von nichts kommt auch nichts !
  • 17.02.2017, 18:14 Uhr
  • 0
Und du meinst, die Westdeutschen reagieren anders? Da gibt es genau so viel Anspruchsdenken wie unter den Ostdeutschen. Und es gibt genau so viel Initiative wie hier.
Wenn man so wie ich, mit einem Bein hier, mit dem anderen dort steht, merkt man sehr schnell: Es gibt nirgendwo einen höheren oder niederen Prozentsatz an Faulpelzen und Jammerern. Und was das Jammern anbetrifft: das kann man doch hier genau so gut!
Von meiner Verwandtschaft haben es alle gepackt und die Generation der heute 20- 30-jährigen kann sich das Leben in der DDR gar nicht mehr vorstellen - und möchte es auch nicht - und das ist gut so!
  • 17.02.2017, 19:45 Uhr
  • 4
Von wegen die Westdeutschen wurden über die Schrecken der Nazsizeit nicht aufgeklärt, Das ist mehr als ein schlechter Witz. Wir mußten uns in der Schule u.a die Leichenberge anschauen. Und dass unter Adenauer viele ehem. Nazis waren lag daran ,dass es keine anderen gab, die waren im Krieg geblieben. d,h für mich dass das gleiche in der DDR passiert ist, das wurde nur nie publik. Es ist doch auffallend ,dass das rechte Gedankengut in den neuen Ländern bereits in den 90er Jahren im Osten kultiviert wurde ,die NSU Mörder hatten einen hohen Helferkreis, was bis heute nicht aufgeklärt wurde. Es gibt im Westen auch Neonazis, das betreitet ja niemand, aber das beschönigt auch niemand, wie das umgkehrt z.T der Fall ist. Und im Westen gibt es massiven Widerstand dagegen, den es im Osten eben nur vereinzelt gibt .
Das ist die eine Sache. Ja es gab clevere Geschäftemacher die Leute im Osten über den Tisch gezogen haben,aber dazu kann der normale Westdeutsche auch nix ,hat aber die ganzen Jahre ohne zu murren den Soli bezahlt um den Menschen im Osten zu helfen. Dort sind blühende Städte und Landschaften entstanden, während im Westen Straßen, Brücken und Schulen marode sind. Trotzdem fühlen sich die Ostdeutschen in [b]großen Teilen[/b] immer noch als Menschen zweiter Klasse. Sie haben eben nicht gelernt selber zu handeln und zu denken und sich immer den Staat verlassen ,das fing schon bei der Kinderbetreung an,die gab es z,B im Westen so gut wie nicht .Dass das ganze einen ideologischen Hintergund hatte, bemerkt man ja heute noch.

Ich habe eine Freundin im Osten, die war Lehrerin . Wie viele hat sie ihre Stelle verloren ,wurde krebskrank, hat überlebt und sich mit Teilzeitjobs über Wasser gehalten.
Von dieser Frau habe ich nie ein Wort des Jammerns gehört , obwohl die allen Grund dazu gehabt hätte. schon wegen ihrer Krankheit. Aber sie hat sich aufgerafft, ihren Verstand und ihren Mut zusammengenommen und sich selbständig gemacht und gibt vielen Menschen Mut und Lebenfreude zurück.
Noch was: Ich kaufe viel im Internet und freue mich immer wieder über kleinen Firmen aus dem Osten die den Schritt gemacht haben und sich selber was aufgebaut haben.

Es ist z.B.auch nicht selbstverständlich gewesen ,das die Ostrenten aus dem Westdeutschen Rententopf genommen wurde und somit auch bei uns das Renteniveau gesunken ist. das hätte man anders regeln müssen. Dafür können die Menschen aus dem Osten nix, aber es wurde hingenommen.

Wir aus dem Westen konnten aber auch nix für die verotteten Verhältnisse damals im Osten und haben trotzdem ohne zu murren gezahlt. Jetzt kommen doch tatsächlich Stimmen hauptächlich rechten Ecke, unser Land sei runtergewirtschaftet .Es tut mir leid, da überkommt mich eine ziemliche Wut.
Es wurden große Fehler gemacht, aber die wurden eben auch durch das Wahlverhalten bzw nicht zur Wahl gehen begünstigt und schreien genau diese Leute wir lebten in einer Diktatur
  • 18.02.2017, 11:06 Uhr
  • 2
@ Linda
Und da ist sie wieder , die latente Opferrolle !
Ich mag's nicht mehr lesen !
  • 18.02.2017, 11:13 Uhr
  • 0
Ich auch nicht ,aber ich lasse das auch nicht einfach so unkommentiert .
  • 18.02.2017, 11:15 Uhr
  • 1
  • 18.02.2017, 11:26 Uhr
  • 0
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Ist schon ein Kreuz mit dem Osten ...... seufz
  • 16.02.2017, 15:14 Uhr
  • 1
Wenn du es selber schon so siehst .....seufz....
  • 16.02.2017, 15:18 Uhr
  • 1
Ich seh gar nichts mehr, ich habe es satt mich ständig rechtfertigen zu müssen.
Mein Bild von Sachsen ist ein anderes.
  • 16.02.2017, 15:29 Uhr
  • 6
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren