wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Sandkastenliebe

Sandkastenliebe

01.04.2017, 03:03 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Sandkastenliebe

Wieder das Kind sein dürfen von ehemals...
im Sandkasten die Schippen hoch gehoben,
wurden im Zwischenstopp zur Verteidigung.
Ins spielerische Abseits, das Backförmchen,
Eimerchen und Sieb folgten.
Wieder das Kind sein dürfen von ehemals...
wo wiederholtes  Nirwana den Kampf offenbarte,
viele Solotänze die Mühseligkeit eroberten,
bis hin zur Sandburg.
Nur das Sandkorn versank dennoch im Tränenmeer.
Wieder das Kind sein dürfen von ehemals...
so nimmersatt, mit zärtlicher Neugierde,
die Verborgenheit der Gefühle, für das Wesen der Dinge,
noch einmal ans Tageslicht zu zaubern.

(c) Tina St. 31.03.2017

1 Kommentar

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.
Was wird hier tatsächlich beschrieben?

Eine Retrospektive der eigenen klein-kindlichen Lebensgeschichte, die lebendige Nostalgie der spielenden Leichtigkeit des Lebens ... oder ist es eher das innere Kind eines Erwachsenen, das wieder den Wunsch hegt Kontakt mit seinem unbewussten Kindgefühl aufzunehmen?

Nun, das Verstehen des inneren Kindes ist existenziell für das seelische Gleichgewicht eines jeden Menschen.
Denn mit dem Wissen um sein inneres Kind ist der Mensch auf dem richtigen Weg, um eine Antwort für den Samen seiner Ganzheit zu finden ... im kindlichen Teil seiner entwickelnden Persönlichkeit.

Dieses Kind repräsentiert seine Lebenskraft und ebenso seinen Entwicklungsdrang durch das bewusste Erkennen von Bedürfnissen, Wünschen und Gefühlen. Jedoch braucht es eine von Einfühlungsvermögen und Offenheit geprägte Umgebung, die seine Rechte bestätigt und ihm zeigt, wie es mit anderen Menschen zusammenwirken kann.

Oftmals fühlt es sich jedoch deprimiert, unterdrückt und vernachlässigt. Denn dieser sensible Teil von ihm speichert auch traumatische Erlebnisse und diesbezügliche Reaktionen. So neigt es zur Schwarzweiß-Malerei und nimmt vieles überaus persönlich.

„So etwas passiert mir andauernd“, „ich werde nie bekommen, was ich brauche“, „ich enttäusche die Menschen doch nur“ ... in diesen Aussagen findet der Mensch die Botschaften, dass sein inneres Kind irgendwann einmal bereit war, sich selbst, anderen Menschen und dem Leben anzuvertrauen. Es verschloss sich erst von dieser Welt, als es verletzt wurde.

Natürlich erfasst es die Dinge nicht rational, sondern intuitiv, also unbewusst. Gleichzeitig zieht es Menschen und Ereignisse an, die mit seinen Anschauungen herzlich korrespondieren; und wenn diese Anziehungskraft fehlt, erzeugt es sie als Gefühlsübertragungen auf andere Menschen, die sowohl positiv, aber auch destruktiv sein können.
Aber vor allem trifft sein inneres Kind die wichtigsten Entscheidungen und genauso wird es ihm etwas verweigern, was der Mensch nach bestem Wissen und Gewissen gerne tun wollte.

Um das laufende Drehbuch seines weiteren Lebens zu begreifen, sollte der Mensch jedes Erlebnis ernst nehmen, das seinem inneren Kind behagt oder eben missfällt. Denn diese Erfahrungen bestimmen über seine Einstellung gegenüber der Liebe, der Macht, den Männern, den Frauen ... seiner Lebenswirklichkeit schlechthin.

Nun, wir als Erwachsene können und müssen die Verletzungen beleuchten und heilen, die unser inneres Kind erlitt. Wir sind verpflichtet, die von ihm vertretenen Überzeugungen genau zu untersuchen, und jene zu ändern, die uns von unseren anvisierten Zielen fernhalten.

Viele dieser Überzeugungen haben vielleicht über mehrere Generationen auf uns eingewirkt, und sie bestehen deshalb so lange fort, weil wir uns der Veränderung widersetzen oder sie verdrängen.

Neben dem inneren Kind entwickelt auch jeder Mensch eine innere Mutter und einen inneren Vater und beide Teile sollten ebenso ein Gleichgewicht besitzen ... sich gegenseitig ergänzen. Denn unsere inneren Eltern sind für unser inneres Kind da ... dieses mit bedingungsloser Liebe, Akzeptanz und seelischer Wärme zu versorgen. Gleichzeitig sind sie auch eine Hilfe für die Aussöhnung mit den eigentlich realen Eltern.

Jedoch manchmal eignet sich das innere Kind ein angelerntes Selbst an und zugleich verleugnet es seine tiefere Identität ... somit koppelt es sich auch von seinen inneren Eltern ab.

Deshalb stoßen von Zeit zu Zeit manche Menschen auf eine innere Leere ... auf die Eintönigkeit ihrer ausgehöhlten Existenz. Sie können nicht umkehren und die Vergangenheit noch einmal durchleben. (Ausnahme: therapeutische tiefenpsychologische Hypnose)
Doch sie können herausfinden, inwieweit ihr inneres Kind in ihrer Psyche weiterhin präsent ist, um mit dem unbewussten Kind wieder gesunde Selbstwertgefühle, innerer Stärke, liebevolle Gefühle zu entwickeln und zum Ausdruck bringen zu können.
  • 04.04.2017, 19:05 Uhr
  • 1
Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren