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Die Reste des "Eisernen Vorhangs"

Die Reste des "Eisernen Vorhangs"

05.09.2017, 11:15 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Die „East Side Gallery“ ist die längste Gemälde-Gallerie der Welt


Die einst hässlich graue Mauer zwischen Ost-und West-Berlin gehört schon lange der Vergangenheit an. An wenigen Stellen in Berlin finden sich noch Reste des „Eiserenen Vorhangs“, der die Stadt zwischen 1961 und 1989 trennte.

Das längste noch erhaltene Stück (Hinterland)-Mauer steht an der Mühlenstraße zwischen Ostbahnhof und Oberbaumbrücke in Berlin-Friedrichshain/Kreuzberg direkt an der Spree. Inzwischen ein Denkmal, weil nach der Wiedervereinigung 118 Künstler aus 21 Ländern aus der Mauer ein Kunstwerk schufen - die „East Side Gallery“.

Mit einer Länge von über 1300 Metern ist sie die längste dauerhafte Open-Air-Galerie der Welt und bei Touristen ein beliebtes Fotomotiv. Die Künstler kommentierten in hundert Gemälden auf der ehemaligen Ostseite der Mauer mit den unterschiedlichsten künstlerischen Mitteln die politischen Veränderungen der Jahre 1989/90 und das Ende des „Kalten Krieges“.

Im Laufe der Jahre sind viele Bilder der East Side Gallery stark verwittert und leider auch beschmiert worden, so dass mehrere Sanierungen nötig waren, um das Gesamtkunstwerk zu erhalten. Text und Fotos: Klaus Tolkmitt

Die Populären Motive der East Side Gallery
Einige der bekanntesten Malereien wie "Der Bruderkuss" von Dimitrji Vrubel oder Birgit Kinders durch die Mauer brechender Trabant sind bis heute populäre Postkarten-Motive.

5 Kommentare

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Ich habe es mir auch angesehen und fand die Vorstellung dort gelebt haben zu müssen sehr bedrückend.
  • 07.09.2017, 17:21 Uhr
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Das glaube ich Karin, wenn man dort lebt sieht man vieles anders als Touristen.
Beim nächsten Berlin Besuch führst du uns.
  • 07.09.2017, 18:56 Uhr
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Man muss sich einen Ausgleich suchen und das Schreckliche verdrängen, sonst wird man verrückt.
Tut mir leid, dass du nach der Wende viele Freundschaften verloren hast, dafür hast du Freiheit gewinnen.
  • 07.09.2017, 19:02 Uhr
  • 0
Karin, schreibe ein Buch in deinem Dialekt, das wird der Renner.
Ich kann mir vorstellen wie es euch ging, ähnlich wie meiner Familie als die nach dem Krieg als Flüchtlinge in den Westen kamen.
  • 07.09.2017, 19:17 Uhr
  • 1
Ich googel mal danach.
  • 07.09.2017, 19:20 Uhr
  • 1
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