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Die feinste Zartheit liegt in der Stille

Die feinste Zartheit liegt in der Stille

18.02.2018, 17:52 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wieder die Leichtigkeit des Lebens aus unseren Kindertagen erfahren. Als wir freudestrahlend unsere Neugierde auf jeden Tag verteilten, ihn zum Abenteuerspielplatz machten, einfach aufleben ließen. Wir waren süchtig, ausgehungert- voller Leben. Dieser Drang verlor sich im puren Wissensdurst, eifrig fieberten wir volltrunken um die Wette- dieser Unbeschwertheit niemals zu entfliehen.

Wir waren voller Energie- die großen Forscher als kleine Superhelden ganz groß. Und alles in einem Zuge, ohne Wenn oder Aber. In unseren Köpfen sprühte eine mystische Magie. Wir besaßen kreative Fantasie.
Übernahmen sie in unser LEBEN und führten selbst die Regie- aber aus einem Buch ohne Seiten. Gingen durch viele Straßen ohne Namen, besuchten die Wege und folgten angstfrei ihren Pfaden- nach einem unbekannten Ziel.
Bei jeder Gabelung wuchs umso mehr, nicht nur unser Mut, auch viele unsere Stärken. Unsere erste, nie zu wiederholende Entdeckungsreise- ins pure Leben, war voller Lebenslust!

Willkommen im Leben- im Hier und Jetzt als kannten wir nur diesen einen, einzigen Tag...

er gab uns diese satte Zufriedenheit aus Tausend Glücksgefühlen- so wie die Sonne in ihrem hellsten Lichte nur erstrahlen mag.
In unseren geheimsten Träumen waren wir so verletzlich, im Vertrauen auf unsere Sehnsüchte. Diese innere Stimme, die keinen Zweifel über den Platz im Leben zulässt. Jener Einklang mit uns selbst, hat tief berührt. Mit seinen gedanklich, flüsternden und leisen Tönen: "Wenn Du mich sanft, zart berührst, mit mir redest und mir zuhörst-werde ich wachsen, wirklich wachsen und aus dir freudig erwachen"...

Eventuell haben wir auf unseren Weg ins Erwachsenalter- vieles verloren,
durch unseren Erfahrungswert mit all seinen veränderten Einstellungen
zum LEBEN. Trotzdem sollten wir uns immer wieder bewusst machen,
wie gut es einem doch geht und für was man alles dankbar sein darf.

Wir durften aus all unseren negativen Erfahrungen die Chance
zum Lernprozess und Neuanfang sehen- es zu schätzen wissen.
Um weiterhin zufrieden sowie glücklich zu sein.

Jeder verdient, die Leichtigkeit des Lebens wieder zu gewinnen...
und beachte: "Die feinste Zartheit liegt in der Stille"...
folge deinem inneren Ruf...aus LIEBE zum LEBEN!

(c) Januar 2018 Tina St.

11 Kommentare

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Liebe Tina, ich fasse mich kurz: Ein sehr poetischer Text mit immenser Gefühlsdichte und -tiefe. Beneidenswert,
  • 21.02.2018, 23:47 Uhr
Lieber Helmut, herzlichen Dank für deine Zeilen, du erfreut mich damit sehr.
  • 22.02.2018, 10:39 Uhr
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Die feinste Zartheit liegt in der Stille … die bewegend auf mich einwirkte als ich die magische Einsamkeit eines ganz besonderen Ortes in mir spürte.
Manchmal gehe ich dorthin, an meinen heiligen „Kraftplatz“, um die Sonne zu genießen, die Landschaft mit ihrer Vielfalt in mich aufzunehmen. Ich betrachte die Wolken schätze ihre Höhe ab, ihre Zugrichtung, ihre Formen, die in mir Bilder erzeugen … Bilder aus meiner Lebensgeschichte, insbesondere die bildliche Vorstellungskraft meiner Kindheitserlebnisse.
Die Einzigartigkeit dieser kindlichen Augenblicke festzuhalten, die nie wieder so sein werden und das Heilige in ihnen zu erkennen, scheint nicht jedermanns Sache zu sein. Doch gleichzeitig das wundervolle Gefühl dabei die Natur zu spüren, mit all ihre Größe, ihrer Macht, mit den Düften und ihrer Schönheit, schöpft in mir Phantasien.
Gleichermaßen wie mein inneres Kind jetzt teil hat an diesem Film … dieser unbeschreibliche Flashback, den Du liebe Tina mit Deinen Worten in mir ausgelöst hast.

Ja, ein unbeschreibliches Empfinden von Leichtigkeit, Freiheit und Begeisterung wird in mir entzündet, doch auch das innere Gefühl, wie klein und unbedeutend wir Menschen doch sind, jedoch die Gnade haben dürfen, dies alles zu erleben und diese „Göttlichkeit“ als Energie in uns aufzunehmen.

Denn diese Augenblicke enthalten Kräfte, Botschaften und das Licht, das mich erkennen, wachsen … weiterentwickeln lies, sofern ich diese Bereicherungen mit meinem inneren Kind wahrnahm; und so sind diese Bilder als tiefe wunderschöne Erinnerung in meinem Unbewussten gespeichert … für alle Ewigkeit.
In jedem dieser kindlichen erlebten Augenblicke fühle ich, wie das Leben mich in der Tiefe meiner Seele berührt … mich freudig anlächelt … eine Bilderfolge wird zur Wiedererneuerung und somit zum seelischen Abbild meiner gefühlten Stimmungs- und Erlebniswelt.
So werde ich sie immer wieder einmal abrufen, wenn ich sie emotional als Impuls für ein Lächeln benötige.

Nun, wenn wir Ziele für unser Leben im Geist formulieren, suchen wir meist nach Tätigkeiten auf die wir Lust haben und in dem wir unsere Talente entfalten können … jeder Mensch hat Talente!
In unserer Kindheit und Jugend haben wir sicherlich viele davon ausprobieren können.
So schaffen wir uns ein Klima von Erfolg und Vermögen, das uns auch auf anderen Gebieten durchaus unterstützen kann. So sollten wir auch nicht unser Licht unter einen Scheffel stellen, indem wir uns einreden, die anderen könnten es sowieso besser. Das haben wir als Kind doch auch nicht gemacht.

Ich weiß aus meiner eigenen Erfahrung, dass ein Mensch sich nur mit seinem inneren Kind auseinandersetzen kann, wenn er zu diesem Zeitpunkt stark genug dafür ist!
Deswegen ist es so wichtig, sich selbst zu lieben und seine eigenen Ressourcen zu mobilisieren. In diesen Ressourcen liegen die Quellen der Kraft und sie geben die Stärke, sich einer innerlich gefühlten "chaotischen" Lebenssituation zu stellen und verantwortungsvoll den eigenen Lebenweg zu gehen.

Dein Wesen, liebe Tina, künstlerisch sich auszudrücken ist somit ein Eckpfeiler dieser, Deiner schöpfenden Kraftquelle. Eine andere, sehr effiziente Quelle lag wohl im Empfinden der totalen Einsamkeit in der Stille der Natur … seine Selbstbetrachtung zu erfahren, wie die Erlebnisse Deiner Kindheit mir symbolisch diese Botschaft reflektierten.
Wichtig war wohl auch, dass Deine Energiequelle einer realistischen Natur entsprang und direkten Kontakt zur Deiner Sinnes- und Gefühlsebene hatte. Ich denke, Du hast verstanden, dass es kaum etwas nützt, wenn man seine Verantwortung auf irgendeinen Glauben oder dem Handeln einer übernatürlichen Kraft überträgt. Denn dies würde zur eigenen Passivität führen, die Bodenständigkeit verhindern und die eigene Verantwortung sphärisch abdriften lassen.
Doch Du hast nicht darauf gewartet, dass es irgendwer schon richtet … ein Engel, Gott oder andere gottgleiche Wesen … Du tust und erlebst es selbst!

Denn Dein Schicksal und das eigene Handeln haben Dich in diese Zeit geführt ... ebenso Dein Verständnis, dass inneres Wachstum nicht an Leid gebunden ist und Du selbst verantwortlich bist für die Übernahme der Regie in Deinem Leben. Ein Leben voller Spannung, Harmonie und Freude. Desgleichen war wohl die Einsicht in die Notwendigkeit Dein Leben im Ausprobieren und mit den gewonnenen Erfahrungen seelisch-geistige Harmonie zu schöpfen … kreative Erkenntnisfindung auf allen Ebenen, aber nun primär über die Gefühle und weniger rational mit Vernunft und Glaube.
Das ist eben der beste Beitrag, damit auch die Menschen in Deinem Umfeld und auch dass dieser Planet in nicht allzu ferner Zeit endlich zu einem Ort ungeteilter Freude werden könnte.
Es ist höchste Zeit dafür!

Ich wünsche mir, für Dich, für mich und all die anderen Mitmenschen, viele solcher geöffneten Türen der Prosakunst … der auch ein Weg der Selbsterkenntnis sein kann und damit die Erkenntnis aller Dinge in Frieden, Freiheit und Harmonie leben zu können.


Carl
  • 19.02.2018, 19:26 Uhr
Lieber Carl,
deine Tiefenbereitschaft weitet mein Herz und lässt meine Seele tanzen...
denn unser inneres Kind- ist das Licht der Liebe. Es verbindet uns mit unserem Leben, mit dem Leben selbst- der reinen Lebenskraft, mit allem, was kraftvoll ist und klar.
Unsere innere Stimme, die keinen Zweifel über den Platz im Leben zulässt.
Fühle dich umarmt von mir..
Tina
  • 23.02.2018, 11:44 Uhr
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Liebe Tina, das hast du sehr schön geschrieben. Ich denke leider, dass Glücksgefühle seltene Augenblicke in einem Menschenleben sind. Beim ersten harten Wind sind sie fort und verstecken sich. Trotzdem hoffen wir bis ins hohe Alter und wünschen uns mehr davon.
  • 18.02.2018, 22:09 Uhr
Liebe Marga, freue mich das es dir gefällt. Ja, Dank der Hoffnung, wissen wir von der Sonne- wie sie auch, ein verstecktes grünes Blatt, aus seinem Versteck wieder hervorlocken kann- damit es in all seinen Farben erblühen kann.
  • 19.02.2018, 10:01 Uhr
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Tina, das Bild ist wunderschön
Der Verlust der Leichtigkeit, ja ein wichtiges Thema.
Aber es gibt sie auch, die ihre Leichtigkeit behalten haben - nur sie sind immer ihren Weg gegangen, waren unangepasst und entschieden.
Ist das so?
Warum wir? Wer, Tina ist wir?
Gutes Thema
  • 18.02.2018, 21:45 Uhr
Margarethe bin ganz bei Dir
  • 19.02.2018, 06:48 Uhr
Wie wahr liebe Margarethe, von daher..schrieb auch von Eventuell..weil mein Wir- sich allgemein nur auf das Erwachsenalter bezog...Danke das dir mein Thema mit Bild gefällt.
  • 19.02.2018, 10:06 Uhr
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