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Vom Rentnervolvo zum Trend-Accessoire: der Einkaufsshopper

Vom Rentnervolvo zum Trend-Accessoire: der Einkaufsshopper

myREHA.com
28.10.2014, 10:00 Uhr
Beitrag von myREHA.com

Mehr als 50 Jahre hat die rollende Einkaufstasche inzwischen auf dem Buckel. Lange galt sie als eher peinliches Utensil für gebrechliche, alte Leute. Doch die Zeiten, in denen der nützliche kleine Begleiter als Rentnervolvo und Hackenporsche verunglimpft wurde, sind längst passé.

Heute ist der Einkaufsshopper Kult - ein trendiger Alltagsgegenstand, den auch junge Menschen begeistert nutzen. Der positive Imagewandel ist vor allem der Tatsache zu verdanken, dass der Shopper heute nicht mehr altbacken in rotschwarzkariertem Schottenmuster und mit mindestens einem quietschenden, holpernden Reifen daher kommt, sondern sehr modebewusst, in schicken Designs und mit cleveren Details ausgestattet.

Erleichtert den Alltag, schont den Rücken

Der Shopper auf Rollen ist für viele Menschen aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Er ersetzt sperrige Rucksäcke, wuchtige Körbe und prall gefüllte Tragetaschen, die einem unterwegs die Arme langziehen und am Handgelenk zerren. Und damit fallen natürlich auch viele lästige Begleiterscheinungen weg, die häufig beim Schleppen schwerer Lasten und beim Tragen unförmiger Gegenstände auftreten: Schmerzen und Verspannungen in Rücken und Armen. Der Einkaufsshoppers ist deswegen gerade auch für Menschen, die wegen körperlicher Einschränkungen nicht so schwer tragen oder heben sollen, eine wertvolle Entlastung.

Worauf sollte ich bei der Anschaffung eines Einkaufsshoppers achten?

Qualitativ hochwertige Einkaufsshopper haben heute einiges an Komfort zu bieten. Es lohnt sich jedoch, beim Kauf auf einige wichtige Details zu achten:

• Die Taschen sollten aus sehr strapazierfähigem Material hergestellt und wasserabweisend sein, damit Ihr Shopper den Einkauf auch bei Wind und Wetter trocken nach Hause bringt. Eine Außentasche macht Sinn, wenn ein schneller Zugriff wichtig ist wie z. B. beim Schirm. In einer Innentasche können Sie wichtige Gegenstände, z. B. ein Handy, sicher und griffbereit verstauen.
• Ein gutes Gestell ist einfach, aber solide verbaut, stabil und trotzdem nicht zu schwer. Fuß und Griffe sollten mühelos einklappbar sein, die Räder abnehmbar, so kann die Höhe halbiert und der Shopper platzsparend zusammen geklappt werden. Die Räder sollten außerdem gut gelagert und leicht laufend sein und so ein sehr bequemes Rollen ermöglichen. Wenn Sie Ihren Einkaufsshopper gleichzeitig auch als Sitzgelegenheit für zwischendurch nutzen möchten, bietet sich eine ein- und ausklappbare Sitzfläche an.
• Die Fahrgestelltragkraft entspricht der Belastbarkeit. Mit 50 KG sind sie für alle Fälle gut ausgerüstet. Dies entspricht in der Regel auch dem maximalen Inhalt, mit dem die Tasche befüllt werden kann.
• Ihr Einkaufsshopper soll treppengängig sein? Dann achten Sie besonders auf den Reifendurchmesser, denn je größer die Räder, desto besser ist die Manövrierfähigkeit auf schwierigem Gelände oder Treppen.
• Sie wollen auch Getränkekisten oder sperrige Gegenstände transportieren? Ausklappbare Bügel vergrößern die Auflagefläche. Um Getränkekisten sicher zu transportieren, muss die Auflagefläche mindestens 29 cm tief sein.
• Sie wollen den Einkaufsshopper als Anhänger am Fahrrad verwenden? Dann sind so genannte Fahrradshopper empfehlenswert, die mit nur wenigen Handgriffen an nahezu jedem Fahrrad befestigt werden können.
• Sicherheit hat Priorität? Eine große Spurbreite sorgt dafür, dass der Shopper nicht so leicht umkippen kann. Und mit integrierten Reflektoren gehen Sie auch bei Dunkelheit und widrigem Wetter auf Nummer sicher.

Weitere Informationen: www.myreha.com

10 Kommentare

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Also mir gefällt der Beitrag und auch die Sprache. Ich habe mir gleich 2 Trolleys zugelegt und dabei hat mir dieser Blog wirklich geholfen. www.mein-einkaufstrolley.de (auf deutscher Sprache) . Vielleicht ändert ihr ja noch eure Meinung.
  • 18.09.2015, 14:19 Uhr
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Ich shoppe nicht, ich gehe einkaufen. Ich brauche kein Trend-Accessoire, ich habe einen Einkaufskorb. Ich lebe in Deutschland, spreche die schöne Sprache Deutsch und brauche den ganzen Englisch(Denglisch) Mist nicht. In Geschäfte, die "Sale" im Fenster stehen haben , gehe ich grundsätzlich nicht einkaufen.
  • 03.11.2014, 16:29 Uhr
sehr gut ! - bin voll dabei ! Dank der Goethe-Institute in der Welt sprechen heute viele Ausländer besser deutsch, als Teile unserer heutigen jungen Generation, die nur Knopf im Ohr englische Schlagertexte hören, in einer verstümmelten Sprach "simsen" und die Muttersprache nicht mehr fehlerfrei beherrschen. Wie mag hier die Umgangssprache in 20 oder 30 Jahren sein ? Das erleb ich doch nicht mehr. Englisch zu beherrschen ist nützlich und kein Fehler, aber hier sollte umgangssprachlich, auch im Geschäftsleben deutsch üblich sein. In Frankreich und den anderen romanischen Ländern ist man da viel konsequenter.
HW(88)
  • 03.11.2014, 17:53 Uhr
Ein Einkaufskorb auf Rädern kann nützlich sein. Das hat nicht unbedingt mit "Trend" (Englisch) und Accessoire (Französisch) zu tun. "SALE" ist doof.
  • 03.11.2014, 18:25 Uhr
Dann sollen sie auch Einkaufstasche mit Rädern sagen
  • 03.11.2014, 19:06 Uhr
Man kann es natürlich auch übertreiben - Denglisch ist schlecht, aber manche Worte, z.B, Shopper, hören sich eben einfach besser an.
  • 08.11.2014, 21:58 Uhr
Wer shopprn gut findet, sollte doch bitte nach England, Australien oder Amerika auswandern. Hier in Deutschland heißt das Einkaufen. Ich brauche jedenfalls diese englische Scheiße nicht.
  • 09.11.2014, 00:14 Uhr
Auch bei Kommentaren sollte man sich nicht der Fäkaliensprache bedienen. Das ist kein guter Stil.
  • 14.11.2014, 18:34 Uhr
Ein guter Stil ist es nicht, da gebe ich dir Recht. Aber manchmal hat man keine andere Wahl, wenn man seinem Zorn Ausdruck verleihen möchte. Dieses Deutsch/ Englisch Gemisch macht mich rasend wütend. Und es ist immer besser verbal zuzuschlagen als brachial.
  • 14.11.2014, 19:20 Uhr
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mir nützt er nicht mehr da ich jetzt mit rollator unterwegs bin....aber vorher war ich auch seit 10 jahren damit unterwegs eine coole erfindung
  • 28.10.2014, 14:18 Uhr
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