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Ärzte veröffentlichen Liste: Diese 10 Behandlungen sind meistens unnötig

Ärzte veröffentlichen Liste: Diese 10 Behandlungen sind meistens unnötig

News Team
27.05.2016, 12:56 Uhr
Beitrag von News Team

Weniger ist manchmal mehr. Offenbar auch in der Medizin. Eine Fachgruppe der Schweizer Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGAIM) unter der Leitung von Prof. Dr. Christoph A. Meier hat bereits zum zweiten Mal eine Liste mit unnötigen medizinischen Behandlungen veröffentlicht.

Nach Meinung der Ärzte würden die Behandlungen dem Patienten zum Teil mehr Nachteile als Vorteile bringen. "Diese Massnahmen bringen für die Behandelten meistens keine Vorteile aber Risiken mit sich – einschließlich einer Einschränkung der Lebensqualität", so Prof. Meier.

Und das ist die Top 10 der besagten Liste:

1. Zu lange Bettruhe für ältere Patienten
Über 65 Prozent der älteren Menschen verlieren während eines Krankenhausaufenthaltes zunehmend ihre Gehfähigkeit und damit ihre Selbstständigkeit. Dadurch wird nicht selten eine Reha notwendig, außerdem steigt das Sturzrisiko der Patienten nach der Entlassung. Reduzierte Gehfähigkeit erhöht zudem die Sterblichkeit älterer Menschen. Bei einem Krankenausaufenthalt sollte das Pflegepersonal darauf achten, dass der Patient ausreichend Bewegung bekommt.

2. Verabreichung von Schlaf- und Beruhigungsmitteln
Studien belegen, dass sich bei älteren Menschen das Risiko für Verkehrsunfälle, Stürze, Einweisungen ins Krankenhaus und Tod mehr als verdoppelt, wenn Schlaf- und Beruhigungsmittel verschrieben werden. Ärzte sollten Benzodiazepinen (z.B. Diazepam) nur dann verordnen, wenn andere Therapien bei Alkoholentzugserscheinungen, Delirium oder Angststörungen nicht anschlagen.

3. Antibiotika bei Erkältungskrankheiten
Die meisten Infekte der oberen Luftwege wurden durch einen Virus ausgelöst. Antibiotika wirken jedoch nur bei bakteriellen Infektionen.

4. Dauerkatheter
Das Legen eins Dauerkatheters im Krankenhaus geschieht häufig nur aus Bequemlichkeit. Je länger er verwendet wird, desto höher ist das Risiko einer Harnwegsinfektion. Ärzte sollten einen Katheter daher nur bei konkreter Indikation legen und eine bestimmte Dauer bestimmen.

5. Umfangreiche Blutentnahmen und Röntgenuntersuchungen
Bei einem stationären Aufenthalt im Krankenhaus werden in regelmäßigen Abständen Routine-Untersuchungen durchgeführt, ohne dass es dafür einen konkreten Anlass gibt. Einen Nutzen für die Patienten hat dieser Vorgang nicht, er kostet nur Geld.

6. Zu früher Röntgen-, MRT- und CT-Untersuchungen
Bei unspezifischen Rückenschmerzen solle man die ersten sechs Wochen abwarten, weil die Behandlung mit oder ohne bildgebende Diagnostik dieselbe sei. Der Patient würde bei Röntgen- und CT-Untersuchungen nur unnötig Strahlung ausgesetzt.

7. Transfusionen
Unnötige Transfusionen bergen Risiken für die Behandelten. Deshalb sollten Ärzte immer nur die kleinstmögliche Transfusionsmenge empfehlen.

8. Röntgenuntersuchungen des Brustkorbs vor einer Operation
Ein Röntgenbild führt bei nur zwei Prozent der Patienten zu einer Änderung der Behandlungsmethode. Für die übrigen 98 Prozent hat es keinen Wert.

9. Prostatakrebs-Vorsorge
Über den Nutzen eines sogenannten PSA-Screenings streiten sich die Experten. Zwar haben sich in den letzten Jahren die Todesfälle durch Prostatakrebs deutlich reduziert. Es kommt aber auch immer häufiger zu Überdiagnosen, die irrtümlicherweise zu unnötigen Folgebehandlungen führen. Patienten nehmen damit auch Risiken wie Inkontinenz und Impotenz in Kauf. Die SGAIM empfiehlt daher, im Einzelfall Risiken und Nutzen eines Screenings abzuwägen. Bei über 75-Jährigen solle die Untersuchung nach Meinung der Ärzte nicht angeboten werden.

10. Langfristige Einnahme von Magenschutz-Tabletten
Die sogenannten Säurehemmer werden häufig bei Magen-Darm-Beschwerden verschrieben. Langfristig führen diese Magenschutz-Tabletten jedoch zu Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfen. Es sollte daher immer wieder überprüft werden, ob der Nutzen der Einnahme die Risiken übersteigt.

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154 Kommentare

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NADH das Energiewunder, TimeToDo.ch – 02.11.2015(33:04)

Unsere Lebensenergie

Gesund durch *** WISSEN ***

Es ist schlimm, dass die KRANKEN zum Wohlstand vieler Ärzte, die es mit dem Eid nicht ernst nehmen, beitragen. Eine gemeine Pharma-Mafia beherrscht unseren *** GESUNDHEITS-DIENST *** und unsere Politik.

Statt weiterhin *** privatisieren *** sollten wir endlich wieder solche wichtigen Organisationen *** vergesellschaften *** WIR SIND DAS VOLK ***
  • 04.06.2016, 15:02 Uhr
  • 1
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(22:51)
Der Aufstieg der Pharma-Mafia
Ghislaine Lanctot

*** Das ist der Gang der Geschichte ***
  • 04.06.2016, 14:54 Uhr
  • 0
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ich als medizinerin bin entsetzt über die aussagen, welche behandlungen angeblich unnötig sein sollen......maßlos entsetzt....
  • 03.06.2016, 10:34 Uhr
  • 1
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Ein Arzt kann nur so gut sein, wie ein Patient ihn über sich informiert !!!

Beispiel im Bekanntenkreis: Besagter Patient lässt nach zu kurzer Schilderung seiner Krankheit alles mit sich machen, da er den Standpunkt hat, der "Weißkittel hat das gelernt und wird mich schon heilen". So ein Quatsch, man muss sich selbst umfassend mit seiner Krankheit befassen und mündig die Vor- und Nachteile gemeinsam in Augenhöhe besprechen. Und bei Pille-Palle-Wehwehchen sich auf alte und bewährte Hausmittel unserer Vorfahren wieder besinnen. Hat mir und anderen Patienten schon viel Zeit im Wartezimmer abgekürzt !!!
  • 31.05.2016, 00:00 Uhr
  • 2
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alles was hier beschrieben wird ist natürlich eine Umsatzschaedigung der Ärzte und der Pharmazeutischen Industrie. Aber unserer Hausarzt dem wir unser ganzes Vertrauen schenken wird uns davon überzeugen, dass hier wieder Nestbeschmutzer unterwegs sind die keine Ahnung haben. Aber er der Arzt den sie schon so lange kennen weiß genau was sie als Patient benötigen. Nur wer seinen Körper kennt, weiß was er bei einer Krankheit braucht.
  • 29.05.2016, 14:18 Uhr
  • 0
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Ich lege da mich lieber auf meine Klangliege www.PRIMUSONA.de und "tanke" diese wunderbaren Klänge. So manches Wehwehchen entsteht dann schon gar nicht.
  • 28.05.2016, 17:05 Uhr
  • 1
Pius.... du glaubst doch nicht im ernst das diese schaukel was nutzt.
  • 28.05.2016, 18:23 Uhr
  • 1
Probier es aus, denn die Praxis nur kann den Beweis erbringen. Wirk auch bei Tieren und diese kennen keinen Placeboeffekt. Die Menschheit glaubte ja auch lange, dass die Erde eine Scheibe ist, bis Columbus was anderes bewies.
  • 28.05.2016, 19:37 Uhr
  • 1
Tiere kennen durchaus einen Placeboeffekt
  • 30.05.2016, 13:24 Uhr
  • 0
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(53:51)
OPC Franz, TimeToDo.ch 14.01.2016
Robert Franz
  • 28.05.2016, 14:33 Uhr
  • 1
Ingo, vielen lieben Dank für das Posten dieses Beitrages
  • 28.05.2016, 21:08 Uhr
  • 0
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(22:51)
Der Aufstieg der Pharma-Mafia
Ghislaine Lanctot

Es ist der größte Schwachsinn unseres Wirtschaftssystems

*** Ärzte Leben und bereichern sich an "KRANKEN" ***
*** sie sind Vertreter der PRIVAT-WIRTSCHAFT ***
*** WARUM SOLLTEN SIE INTERESSE AN DER HEILUNG HABEN ???


*** Die Pharma-Kartelle sind die mächtigste Wirtschafts-Kraft ***

*** Die Patentierung vom Medikamenten ist eine GOLD-GRUBE ***
  • 28.05.2016, 14:28 Uhr
  • 4
und auch hier, vielen lieben Dank an Dich für das Einstellen dieses Beitrages
  • 28.05.2016, 21:09 Uhr
  • 0
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Das die Beamten angeblich weniger Pesion haben das ist a Schmarn. Ein Beamter Bekommt ja noch einen 13. oder Teilweise einen 14. Moatsgehalt. Auserdem Bezahlt er keine zusetzlichen Kosten z.b. Arzt, Medikamede.usw.
  • 28.05.2016, 13:49 Uhr
  • 0
Hättest Du in der Schule besser aufgepasst, dann wüstest Du, dass ein Beamter weder ein 13. oder ein 14. Monatsgehalt bekommt. Außerdem zahlt ein Beamter sehr hohe Krankenkassenbeiträge, und tritt für alle Medikamente in Vorlage!!!!! Also umdenken und auf den neuesten Stand bringen. Einen Tip noch: Vor betätigung der Tastatur Gehirn einschalten und informieren !!!!!!!
  • 28.05.2016, 17:46 Uhr
  • 1
Ha Ha Ha das ich nicht Lache. Ich kenne einige Beamte sie Bekommen denn 13. Pensions Gehalt. Sogar bei denn SWM gibt es das noch heute, aber nur wer vor 1978 bei der SWM angefangen hat. Medikamente und Ärzte werden 50% Gezahlt denn Rest gibt es beui der Beihilfe und wenn man eine Zusatzversicherung hat bekommt man den Rest der nicht Bezahlt wir. Besser du Schaltest dein Gehirn aus dann erst denken.
  • 28.05.2016, 18:26 Uhr
  • 0
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Zu viel und zu wenig, ist ein Ding. ---- Selbstheilungskräfte funktionieren - meistens - nur in jungen Jahren.
  • 28.05.2016, 11:12 Uhr
  • 2
Helga W. es ist medizinisch Fakt. Natürlich gibt es auch im Alter die Selbstheilungskräfte. Aber die Heilung dauert länger. Insofern sind manche Behandlungen eine Unterstützung der noch vorhandenen Selbstheilungskräfte. Stichwort: Die Immunkräfte stärken.
  • 31.05.2016, 10:09 Uhr
  • 0
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