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Gegen Kopfschmerz ist kein Kraut gewachsen

Gegen Kopfschmerz ist kein Kraut gewachsen

27.06.2016, 22:28 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Gegen Kopfschmerz ist ein Kraut gewachsen.
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Während ein akuter Migräneanfall nicht "ohne Chemie"zu kontrollieren ist,
feiert die Pflanzenheilkunde ("Phytotherapie")in der Prophylaxe durchaus gute Erfolge.
In Einzelfällen lässt sich mit ihrere Hilfe die Zahl der Anfälle für die Betroffenen halbieren.
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Als ein alternatives Mittel bei Migräne gilt hier zu lande ein Extrakt aus der Pestwurz.
Die Einnahme von 75 mg des Extraktes halbierte in nur vier Monaten die Anzahl der Migräne-Anfälle bei Erwachsenen.
Bemerkenswert daran ist,dass im Allgemeinen das Präpererat bereits nach vier Wochen zu wirken begann.
Von Vorteil ist auch,dass man Pestwurz durchaus gut mit klassischen Schmerzmitteln kombinieren kann.
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DOCH VORSICHT
Als Tee ist die Pestwurz überhaupt nicht geeignet.
Die Pflanze wächst bei uns überwiegend entlang von Bächen und auf feuchten Wiesen.
Der ein oder andere könnte also durchaus auf die Idee kommen,sich selbst ein wenig Pestwurz zu pflücken und einen vorbeugenden Sud daraus zu bauen.
Das aber ist ein sehr gefährlicher Gedanke!
Denn die Pestwurz enthält neben ihren wirksamen Inhaltsstoffen auch Gifte aus der Gruppe der Pyrrolizidin-Alkaloide.
Diese stehen im Verdacht,die Leber an zu greifen oder im schlimmsten Fall sogar Krebs auszulösen.
Greifen sie deshalb lieber zu einem standardisiererten Spezial-Extrakt aus der Apotheke.
Dieser enthält nur noch die prophylaktisch wirksamen Bestandteile der Pflanze und ist deshalb gut verträglich und nebenwirkungungsarm.
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MUTTERKRAUT IST EBENSO WIRKSAM
Des Weiteren verringert Mutterkraut sehr effektiv die Anzahl der Migräne-Anfälle.
Allerdings spricht nur etwa ein Drittel der Patienten auf eine Prophylaxe mit Mutterkraut an.
Käuflich können sie beispielsweise ein Mutterkraut-Ingwer-Präperat erwerben,
welches sehr gut geeignet ist,um Migräne- Anfälle zu unterdrücken.
Mutterkraut kann zu dem anders als die Pestwurz im Ruhestand eingenommen werden.
Jedoch müssen Sie für eine Wirkung über einen Zeitraum von acht Wochen täglich einen Teelöffel frisches Mutterkraut zu sich nehmen.
Die Pflanze ist aber dafür auch bequem im eigenen Garten an zu bauen.
Wenn Sie sich über Mutterkraut informieren und darüber hinaus gern ein paar gärtnerische Tipps kennen lernen möchten,dann sei ihnen die Seite www.tanacetum.de wärmstens empfohlen.
Wenn Sie jedoch unter starker Migräne leiden und deshalb eher konstante Wirkstoffmengen setzen müssen,
sollten Sie lieber auf Präparate aus ihrer Apotheke zurück greifen.
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WAS IST ZU VITAMINEN UND SPURENELEMENTEN ZU SAGEN?
Sehr oft werden Sie in einschlägigen Zeitschriften und im Internet über die Wirkung von Magnesium und anderen Spurenelementen bei der Migräne-Prophylaxe stolpern.
Und tatsächlich scheint es hier einen Zusammenhang zu geben.
Magnesium ist ein sogenanntes Spurenelement,welches an der Funktion von etwas 3000 Enzymen und Stoffwechselprozessen direkten Anteil nimmt.
Interessanterweise haben Migräne- Patienten sehr häufig zu wenig Magnesium im Blut.
Nehmen die Patienten nun etwa 600 mg Magnesium am Tag auf,um den Mangel aus zu gleichen,
dann halbiert sich die Anzahl der schweren Migräne-Attacken nahezu.
Ganz ähnlich wirken Vitamin B2 (Riboflavin)und das Co-Enzym Q10, das vielen vielleicht als
Anti-Aging-Zusatz aus der Tagescreme bekannt ist.
Mit 400 mg Vitamin B2 am Tag lassen sich schwere Kopfschmerz-Attacken bei Migräne-Patienten häufig vermeiden.-
Allerdings ist Vitamin B2 nicht ganz ohne Nebenwirkungen ein zu nehmen.
Es kann unter Umständen zu leichtem Durchfall oder zu häufigem Wasserlassen kommen.
Und nicht zuletzt halbierten auch täglich 150 mg Co-Enzym Q10 die Anzahl der Kopfschmerzattacken.
Bemerkenswert ist die schnelle Wirkung von Q10.
Bereits nach nur vier Wochen fühlten die Patienten in den Studien eine deutliche Besserung ihrer Migränesymptome.
Der besondere Vorteil von Q10m ist,dass es mittlerweile ebenfalls bei Kindern getestet wurde.
Aufgrund der dabei erzielten positiven Testergebnisse wird Co-Enzym Q10 für die Migräneprophylaxe bei Kindern und Jugendlichen empfohlen.
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FAZIT:
Zur alternativen Migränebehandlung haben sich Phytopräparate wie Pestwurz-Extrakt und Mutterkraut sowie Co-Faktoren wie Magnesium Vitamin B2 und Q10 bereits bewährt.
Migräne Patienten, die eine dieser vorbeugenden Behandlungen bekamen,hatten mitunter um die Hälfte weniger schmerzvolle Anfälle.
Dennoch ist gerade der Kopfschmerz eine sehr individuelle Erkrankung und nicht jeder/jede Betroffene spricht auf die alternative Behandlungsmöglichkeiten an.
Daher gilt vor allem auch bei lang anhaltenden, wiederkehrenden und plötzlich auftretenden Kopfschmerzen .
Wenden sie sich umgehend an einen Arzt oder Heilpraktiker und lassen Sie ihre
Symptome abklären.
Selbstversuche verzögern unter Umständen den Beginn einer angemessenen Behandlung und schmälern somit ihre Aussichten auf einen Therapieerfolg auf auf eine geringere Schmerzbelastung.
Die langfristige und vorbeugende Einnahme von Mutterkrautextrakt kann deutlich die Anzahl und Schwere von Migräneanfallen vermindern.
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Kaum Nebenwirkungen der Alternativen Behandlungsmöglichkeiten
Die gegenwärtige Studienlage zeichnet ein sehr günstiges Bild für die Anwendung alternativer
Migränemittel.
Sowohl Pestwurz und Mutterkraut als auch Magnesium verursachen weitaus weniger häufig
Nebenwirkungen als die klassischen Prophxlaxemittel bei Migräne, wie z.B. die Antidepressiva.
Magnesium kann unter Umständen zu leichteren unerwünschten Wirkungen wie weichem Stuhlgang bis hin zum Durchfall führen.
Pestwurz Extrakte fördern hingegen in manchen Fällen das Aufstoßen sowie Bauchschmerzen.
Mutterkraut zeigte zuvor in Studien keine nennenswerten Nebenwirkungen.
Allerdings sprechen auch nur etwa ein Drittel der Migräne-Patienten überhaupt auf Mutterkraut an.-
DEN STATISTIKEN ZU FOLGE WÜNSCHT SICH MITTLERWEILE JEDER VIERTE DEUTSCHE
DAS DER SCHMERZ NACHLASSEN SOLLTE:
KOPFSCHMERZEN; RÜCKENSCHMERZEN UND GELENKSCHMERZEN RANGIEREN DABEI AUF DEN VORDERSTEN RÄNGEN.
Egal, was ihr auch immer vorhabt und was ihr für euer Wohlbefinden hier gerne ausprobieren möchtet, fragt den Arzt eures Vertrauens bitte vorher.
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Gesundheitsexperte Spezial-Wissensecke
Dr.rer. Marcus Mau-Medizinredakteur und Heilpraktiker Herausgeber Martin Söffker V. i.S.d.P.

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