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Welt-Diabetes-Tag: Was immer weniger Deutsche über die tükische Krankheit wi ...

Welt-Diabetes-Tag: Was immer weniger Deutsche über die tükische Krankheit wissen

News Team
13.11.2016, 15:46 Uhr
Beitrag von News Team

Das Wissen über die Volkskrankheit Diabetes hat sich deutlich verschlechtert. Das ist das zentrale Ergebnis eine Forsa-Umfrage zum Weltdiabetestag (14.11.) für die Krankenkasse Knappschaft, die der "Welt" vorab vorliegt. Demnach kannten vor fünf Jahren noch 67 Prozent der Deutschen zumindest einen Risikofaktor für Diabetes Typ 2, heute sind es nur noch 64 Prozent.

Am häufigsten wurde bei der Umfrage Übergewicht als Risikofaktor genannt (38 Prozent), gefolgt von Bewegungsmangel (29 Prozent) und unbewusster Ernährung (27 Prozent). Bei entsprechender genetischer Veranlagung begünstigen diese Risikofaktoren den Ausbruch der Krankheit.

Knapp 8 Millionen Deutsche sind Diabetiker


In Deutschland sind einschließlich einer Dunkelziffer derzeit rund 7,6 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. Jährlich kommen etwa 300.000 Neuerkrankungen hinzu.

In der Umfrage gaben 35 Prozent der Deutschen an, selbst von Diabetes betroffen zu sein bzw. einen Verwandten oder Bekannten zu haben, der unter der Krankheit leidet. Allerdings können dabei nur 26 Prozent der Befragten den Unterschied zwischen Typ-1- und Typ-2-Diabetes benennen. Während bei Typ-1-Diabetes ein absoluter Insulinmangel vorliegt, ist der Typ-2-Diabetes durch einen relativen Insulinmangel gekennzeichnet.

Deutsche kennen Symptome nicht


Obwohl Diabetes so weit verbreitet ist, kennen sich immer weniger Deutsche mit den ersten Anzeichen für eine Erkrankung aus. 2011 konnten noch 58 Prozent ein Symptom benennen, heute sind es mit 52 Prozent sechs Prozentpunkte weniger.

Der mit Abstand bekannteste Hinweis auf eine mögliche Diabetes-Erkrankung ist vermehrter Durst (30 Prozent). An zweiter Stelle wird Schwindel genannt (zwölf Prozent), Müdigkeit erwähnen elf Prozent.

Das Wissen über gesundheitlichen Folgen von Diabetes ist um sieben Prozentpunkte zurückgegangen: Nur 61 Prozent können eine mögliche Folgeerkrankung nennen; vor fünf Jahren waren es noch 68 Prozent. 23 Prozent der Deutschen wissen, dass Diabetes zu Augenerkrankungen führen kann. Je 14 Prozent nennen Herz-Kreislauf-Erkrankungen und das Diabetische Fußsyndrom.

Frauen besser informiert als Männer


Die Umfrage zeigt, dass Frauen sowohl über die Ursachen, als auch über Risikofaktoren und Symptome von Diabetes besser informiert sind als Männer. So können 60 Prozent der Frauen mindestens ein Anzeichen von Diabetes nennen, bei den Männern sind es dagegen nur 46 Prozent.

Der Heidelberger Diabetologe und Ernährungsmediziner Erhard Siegel, Mitglied im Vorstand der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG), warnte in der "Welt" angesichts der steigenden Zahl von Diabetes-Fällen vor den dramatischen Folgekosten für das Gesundheitssystem. Schon jetzt verschlinge die Behandlung rund 40 Milliarden Euro im Jahr.

Werbungsverbot für zuckerhaltige Lebensmittel gefordert


Siegel forderte von der Bundesregierung dringend mehr Präventionsmaßnahmen:

Werbung für besonders zuckerhaltige Lebensmittel, die sich gezielt an Kinder und Jugendliche richtet, muss endlich verboten werden.

Für die Mahlzeiten in Kindertagesstätten und Schulen müssten strenge Qualitätsstandards gelten.

Es genügt nicht, an die Vernunft der Menschen appellieren, sich gesünder zu ernähren.

"Wir müssen gezielt in die Lebenswelten der Menschen eingreifen, um etwas zu bewirken", so Siegel weiter und forderte eine Ampel-Kennzeichnung von besonders kalorienreichen Lebensmitteln.

Eine farblich unterlegte Angabe der Kalorienmenge pro 100 Gramm böte eine deutliche und verständliche Orientierung und würde helfen, gerade jene Bevölkerungsschichten zu erreichen, die sich bislang zu wenig um ihre Ernährung kümmern.

"Kalorien-Ampel" zur Orientierung


Eine solche Kalorien-Ampel könne so aussehen: Grün für kalorienarme Lebensmittel über Gelb bis Rot für hochkalorische Produkte.

Ein Preisaufschlag für die rot gekennzeichneten Lebensmittel könnte zudem genutzt werden, so Siegel weiter, um kalorienärmere Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln oder Gemüse billiger zu verkaufen.

Sie nistet sich in unseren Betten ein, frisst Hautschuppen und hinterlässt Kot

15 Kommentare

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....bin seit 20 Jahren insulinpflichtig und wenn man mit diesem Leiden - in diesem Fall Typ II - gut umgeht, kann man auch alt werden!. Allerdings sollte man sich an die Richtlinien halten und sich regelmäßig, vierteljährig zur DMP Untersuchung einfinden!
  • 14.11.2016, 08:55 Uhr
  • 0
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Macht mal euren Rechtschreibfehler raus.
  • 14.11.2016, 08:42 Uhr
  • 1
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als Betroffene Typ 1er Patientin..rate ich Allen dringend sich in ein spezielles Diabetes Programm( DMP) eintragen zu lassen...das die KK anbieten..dadurch wird man besser geschult und muß sich den Kontrollen unterziehen...so bleibt man stets über seinen Krankheitsverlauf informiert und kann Prävension für Kausalschäden betreiben...
  • 14.11.2016, 07:49 Uhr
  • 0
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Diabetis wird immer noch als "" Volkskrankheit "" belächelt !
Wird Typ 2 entdeckt , bekommen die betroffenen Personen eine
Schulung , da wird sich eine Zeit dran gehalten , dann wird im alten
Schludrian weitergemacht !
Wenn allerdings aufgrund der Ignoranz die Beine offene Stellen zeigen , ein oder mehrere Zehen amputiert werden , das Sehvermögen rapide nachläßt ist das erwachen bitter !
  • 14.11.2016, 07:38 Uhr
  • 0
Wobei das was du sagst nur bedingt stimmt. Was ich noch so weiß, bis ich aufhörte als Krankenschwester zu arbeiten ist, dass durch die Bank weg kein Diabetiker über den Gykämischen Index informiert war. Auch ist mir nie jemand begegnet, der mit Alpha-Liponsäure versorgt gewesen wäre. Die sorgt nämlich für ein Sinken des Blutzuckerspiegels und gleichzeitig, weil sie 'Freie Radikale' bindet, für den Schutz der Nerven! Es ist hinlänglich bekannt, dass Liponsäure das leistet. Allerdings muss selber bezahlt werden und die Pat. werden in keiner Weise, nicht einmal annähernd darüber informiert, dass diese Möglichkeit überhaupt besteht. Auch ist mir bisher kein Diabetiker begegnet, der ausreichend mit Vit. B1, B6 und B12 versorgt gewesen wäre. Ausreichend heißt in diesem Falle um die 100 mg B1, 50 mg B6 und mind. 500 µg B12 täglich.
Blutuntersuchungen in dieser Richtung werden nicht veranlasst und wenn, dann lediglich die einfachen Maker, die von der Kasse bezahlt werden. Der andere Bluttest kostet ca. 40 €.....
Warum wird so gehandelt? - Weil sich sonst nicht mehr so viel Insulin verkaufen lässt. Gesunde Leute bringen kein Geld. So einfach!
  • 14.11.2016, 13:35 Uhr
  • 0
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Fehlt da jetzt ein r oder c in der Überschrift? Ist das eine türkische oder tückische Krankheit?
  • 14.11.2016, 07:13 Uhr
  • 2
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
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Eine Ernährungsampel taugt ganz besonders gut, um Ernährungslegastheniker noch weiter zu verdummen.

Was ist so schwer daran, einen ordentlichen Schulunterricht in Punkto Ernährung/Gesundheit zu kreieren? Jedes Jahr neu, jedes Jahr eine Steigerung, genau wie bei Deutsch und Mathe.
Und: Was ist so schwer daran, auf hormonverseuchte Milch zu verzichten, ebenso wie auf antibotika- und hormonverseuchtes Fleisch? Klar, Bio ist teurer und Fairmastfleisch ebenso. Einmal pro Woche reicht Fleischkonsum völlig aus. - Aber das weiß 'man' ja.

Wir müssen wieder zu einer Landwirtschaft zurück kommen, die hervorragende Produkte bringt.
Ich bin fest davon überzeugt, dass zwar oben genannte Ursachen durchaus vorhanden sind, aber: Durch Massenproduktionen, sowohl für Obst, Gemüse als auch Fleisch eingesetzte Gifte und Hormone, steigen diese 'Volkserkrankungen' immer weiter an.

Der Ruf nach Änderung durch die Regierungen, durch Gesetze usw. ist berechtigt, doch muss jeder für sich selber die Verantwortung übernhemen (lernen) und diese Produkte so es geht umgehen.

Es ist machbar!
  • 13.11.2016, 16:19 Uhr
  • 3
Prinzipiell stimme ich Dir zu und ich gehe noch einen Schritt weiter und sage,die Politiker müssen endlich dazu gezwungen werden Veränderungen durchzusetzen.
Die Eltern müssen sich zusammen schließen und mehr Sportunterricht, gesunde Ernährung, Warenkunde, gesunde Ernährung als Fächer einfordern. Ich kann es auch nicht mehr hören, wenn von politischer Seite immer gesagt wird es würde am Geld fehlen. Kein Argument, denn die Folgekosten sind bedeutend höher.
Die Nahrungsmittelindustrie muß endlich GEZWUNGEN werden Nahrungsmittel herzustellen, die nicht solche Zucker-und Fettbomben sind.
Ach ja, vielleicht sollte man werdende Eltern auch zu Kursen über gesunde Ernährung verdonnern, einfach um ihnen klar zu machen, was sie ihren Kindern mit diesem ganzen ungesunden Zeug antun.
Und als letztes muß den Menschen vermittelt werden, daß Bewegung alles ist.
  • 13.11.2016, 23:38 Uhr
  • 1
wer da nicht mitspielt sind die Pillendreher...........wem sollen die Ihre Pillen verkaufen??????ß
  • 14.11.2016, 06:23 Uhr
  • 2
man kann doch essen was man will es ist doch überall zucker drin das sollte mal verboten werden !!!!!!!
  • 14.11.2016, 08:46 Uhr
  • 0
Der Arzt sieht die Absenkung vieler Grenzwerte kritisch. Seine Vermutung: „Mithilfe neuer Normwerte zaubert man neue Patienten – und Abnehmer von Medikamenten aus dem Hut.“
http://www.focus.de/gesundheit/arzt-...928403.html

++++

Weiteres Beispiel Diabetes Typ 2: Grenzwert von 140 mg/dl auf 126 mg/dl gesenkt

Auch der Allgemeinarzt Stefan Wilm spricht von „Übertreibung“, was die Dramatisierung der Krankheit Diabetes Typ 2 angeht. Diese erfolge unter anderem mit dem Interesse, eine Erkrankung in den Vordergrund zu rücken, um mehr Fördergelder für Studien oder politische Unterstützung zu bekommen.

Je weiter der Grenzwert gesenkt wird, umso mehr Patienten gibt es. Das nütze nach Wilms Einschätzung der Arzneimittelindustrie, aber nicht dem Patienten.
http://www.focus.de/gesundheit/news/...428108.html

++++

"Ein gesunder Patient ist nur nicht genau genug untersucht" – ein altbekannter Spruch. Doch er schien noch nie so zu passen wie heute. Wer gesund, wer krank ist, wird häufig durch sogenannte Normwerte und Leitlinien bestimmt.

Blutdrucksende Medikamente sind die letzten Jahre sehr häufig verordnet worden bei erhöhten Blutdruckwerten. Das käme auch daher, weil die Normalwerte über die letzten Jahre und Jahrzehnte immer weiter abgesenkt wurden, vor allem die oberen Werte.

Immer mehr Menschen gelten als krank oder gefährdet und bekommen deshalb Medikamente verschrieben.

http://www.hr-online.de/website/fern...nt_55031613
  • 14.11.2016, 09:06 Uhr
  • 2
Wenn ich koche und backe, dann weiß ich, welche Zutaten da drin sind.
Ich bin kein Freund von Verboten, nur in wenigen Fällen sind sie sinnvoll. Verbote verleiten im Grunde immer, sie entweder zu übertreten oder 'andere Wege' zu finden.

Der Ansatz liegt ganz eindeutig in der Bildung. Ich esse für mein Leben gerne süß, ich liebe Kuchen und Schokoküsse und vieles andere mehr. Und mit Genuss gegessen, schaden kleine Mengen nicht.
Die Ursachen der Volkskrankheiten wie Diabetes, Arthrose usw. liegen nicht im normalen/vernünftigen Umgang mit 'schlechten' Substanzen, sondern a) im übermäßigen Gebrauch, b) an den Mischungen! und c) an dem heutigen Stresslevel.

Es kommen einige Faktoren zusammen, die auseinander dividiert werden müssen, damit sich jeder ein Bild machen kann, was da geschieht. Die Faktoren stehen in Wechselwirkung miteinander.
Die Bauchspeicheldrüse, die Insulin produziert, ist ein hochempfindliches Organ! Wenn sie immerzu Insulin produzieren muss, ist das sehr ungünstig, im schlimmsten Falle stellt sie ihren Dienst ein.
Was viele Diabetiker nicht wissen ist, dass man z.B. abends keine Kohlehydrate mehr zu sich nehmen sollte, weil dann Inslin gebildet wird, bzw. Insulin gespritzt werden muss. Insulin verhindert und/oder mindert die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, dass in der Zirbeldrüse gebildet wird. Ergebnis: schlechter Schlaf.
Das Ergebnis von schlechtem Schlaf ist: Hunger und vor allem Stress. Wie bewältigen die meisten Mesnchen diese Zustände erst einmal? Durch essen. Was wird dann mal schnell zwischendurch gefuttert? Meist ein Müsli- oder Schokoriegel, ein käseüberbackenes Laugenbrötchen etc. Hier stecken unheilvolle Backzutaten, die das Hormonsystem durcheinanderbringen, gewürzt mit etwas Glyphosat, mit dem das reifende Getreide zum Ausreifen gebracht wurde.
Da ist er, der Circulus vitiosus. Dem zu entkommen ist nicht ganz so einfach, aber es geht!

Was benötigt wird ist: Bildung einerseits und Information andererseits. Dann können WIR ändern, weil UNSER Kaufverhalten ein anderes wird. Die Politiker verstehen nur Bahnhof und Abfahrt und lassen sich von den Lobbyisten bequaken (und bezahlen).

WIR sind der Ansatz - WIR müssen ändern.
  • 14.11.2016, 09:12 Uhr
  • 0
Renate,
es wäre schön, wenn du eine Beitragsreihe zum Thema schreiben würdest.Ich denke es ist auch ein soziales Problem. Die Kälte zieht immer mehr in den Beziehunen und darüber hinaus ein. Aber auch der Stress...
Die Süße des Lebens geht verloren, Freude bleibt auf der Strecke (auch hier)
Ein Schulkamerad rief mich an: Zuerst drei Zehen, dann bekam er den Krankenhauskeim - jetzt schon den Unterschenkel.
Ich war sehr erschrocken darüber.
  • 14.11.2016, 09:36 Uhr
  • 1
Ich werde drüber nachdenken, Margarethe, danke.

Du sagst etwas ganz Bedeutsames: 'Die Süße des lebens geht verloren'. So ist es. Und die Süße des Lebens wird durch die Süße von Süßigkeiten und anderem kalorienreichen Produkten ersetzt. Das geschieht unbewusst.
  • 14.11.2016, 13:10 Uhr
  • 1
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