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Aromatherapie: Die Kraft der feinen Düfte

Aromatherapie: Die Kraft der feinen Düfte

Agentur für Bildbiographien Susanne Gebert
18.02.2017, 10:10 Uhr

Düfte haben einen enormen Einfluss auf unser Wohlbefinden, aber auch auf unser Erinnerungsvermögen.
Menschen können 1 Billion Geruchsstoffe riechen und unterscheiden. Unser Riechhirn ist eines der ältesten Teile des Gehirns und hat mit dem, was es wahrnimmt, einen direkten Einfluss auf unser Gedächtnis und unser Wohlbefinden. Warum also nicht die 'Kraft der feinen Düfte' gezielt einsetzen?

Echter Lavendel wird seit Jahrhunderten wegen seines unverwechselbaren Aromas und seiner beruhigenden und schlaffördernden Wirkung als Hausmittel geschätzt.

Weihrauch wurde bereits vom persischen Arzt Avicenna (ca. 980 – 1037) zur „Stärkung des Geistes und des Verstandes“ empfohlen, in der ayurvedischen Medizin wird das Harz des Weihrauchbaums seit 5000 Jahren zur Behandlung von Arthritis, rheumatischen Erkrankungen oder bei Gelenk- und Muskelbeschwerden angewendet und war schon 1700 Jahre vor Christus so begehrt, dass sein Transport für die Entstehung einer blühenden Handelsstraße zwischen Arabien und dem Mittelmeer – der Weihrauchstraße – führte. Heilkundige wie Hippokrates und später im Mittelalter Hildegard von Bingen empfahlen den Einsatz von Weihrauch für eine ganze Reihe von Gesundheitsproblemen.

Zitrusöle gelten als entschlackend, machen gute Laune, schärfen den Verstand und helfen in emotional schwierigen Zeiten oder unklaren Situationen. Und Thymian ist nicht nur ein bewährtes Hausmittel bei Husten und Erkältungen, sondern kann noch eine ganze Menge mehr: Ein Tropfen reines Thymianöl vor dem Schlafengehen unter den großen Zeh massiert, soll, so sagen es zumindest viele Betroffene, auch hartnäckige Schnarcher vom Schnarchen abhalten.

Vom richtigen Umgang mit ätherischen Ölen


In ätherischen Ölen steckt die geballte Kraft der Natur - ein Tropfen reines Pfefferminzöl, so hat man errechnet, ist vergleichbar mit 28 Tassen Pfefferminztee. Pflanzen produzieren die Öle, um Fressfeinde und Parasiten abzuschrecken, Bestäuber anzulocken und sich untereinander zu verständigen.

Damit wir als Menschen von der Kraft der reinen Öle profitieren können, sollte man einige Punkte beachten:

- Ätherische Öle werden oft als Öle für Duftlampen oder als Duftkerzen verkauft. Das ist keine gute Idee, denn Hitze zerstört die feine Struktur der meisten Öle. Besser ist es, sie zwischen den Händen zu zerreiben und einzuatmen, einen Tropfen hinters Ohr zu massieren (empfiehlt sich zur Entspannung z.B. mit Lavendelöl) oder Öle k a l t durch spezielle Diffusoren in der Raumluft zu zerstäuben.

- Sehr häufig werden künstlich hergestellte Öle oder Aromen beispielsweise als Raumlufterfrischer angeboten - sie erkennen die 'Synthetischen' meistens an einem leicht seifigen 'Nachgeschmack'. Schlimmer als die 'B-Note' im Geruch sind allerdings viele ihrer möglichen Zusätze, die im Verdacht stehen, Allergien auslösen zu können. Wer eine Neigung zu Allergien oder Asthma hat - Finger weg! Natürliche Öle werden in der Regel von Allergikern hervorragend vertragen, synthetische nicht.

- Billiges Öl - teures Öl? Wie immer gilt: Auf den Inhalt kommt es an. Um Öle möglichst preiswert für Nutzer herzustellen, werden oft Kunstgriffe angewandt. So gibt es beispielsweise drei unterschiedliche Lavendelarten, für den therapeutischen Gebrauch kommt allerdings nur das Öl zum Einsatz, das durch Wasserdampfdestillation aus den Blüten des echten Lavendels (Lavandula angustifolia) gewonnen wird – Lavandin- und Spiköl gelten als Verfälschung. Achten Sie beim Kauf Ihres Öls daher genau auf das 'Kleingedruckte' und informieren Sie sich so gut es geht über seinen Hersteller. Bei eher preisgünstigen Angeboten werden häufig Pflanzenteile zur Ölgewinnung verwendet, die dafür eigentlich nicht geeignet sind oder es wird - ähnlich wie bei der Gewinnung von Olivenöl - bei der Destillation mit hohem Druck und/oder hohen Temperaturen gearbeitet, um mehr Quantität (auf Kosten der Qualität) zu bekommen.

Fazit:


In ätherischen Ölen steckt geballte Pflanzenkraft. Schon ein Tropfen - je nach Öl und Anwendungsziel - innerlich oder äußerlich angewandt, bringt Billionen von Wirkstoffmolekülen direkt in die Blutbahn - und zu unserem Riechhirn, das unter anderem unsere Emotionen und Gefühle steuert. Nutzen wir das, was Mutter Natur uns schenkt: Die Kraft der reinen Öle.

Weiterführender Link zum Nachlesen


"Aromatherapie: Mit Düften heilen" ist ein lesenswerter Beitrag des NDR-Ratgebermagazins 'Visite':
https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Aromatherapie-Mit-Dueften-heilen,aromatherapie100.html

Den vollständigen Artikel mit allen Darstellungen und weiterführenden Leseempfehlungen ist in meinem Blog Generationengespräch zum Nachlesen: Die Kraft der feinen Düfte

Copyright: Agentur für Bildbiographien, www.bildbiographien.de 2017

Die Agentur für Bildbiographien schreibt seit 2012 Geschichte(n): hochwertige Bildbände und Chroniken über Familien- und Unternehmensgeschichten. In unserem Shop gibt es außerdem exklusive Geschenkideen für Familie & Freunde. Weitere Informationen auf unserer Homepage www.bildbiographien.de oder unter shop.bildbiographien

2 Kommentare

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Eine Aromatherapie im Aufzug mit 5 Damen ist kein Genuß, sondern eine Zumutung.
  • 19.02.2017, 10:01 Uhr
  • 0
Agentur für Bildbiographien Susanne Gebert
Das sehe ich ein ...
  • 19.02.2017, 10:20 Uhr
  • 0
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