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Das Pestizid Ethoxyquin im Fisch

Das Pestizid Ethoxyquin im Fisch

21.02.2017, 17:35 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Als ob ich es geahnt hätte!


Tiefseeforscher haben in 11000 m Tiefe winzige Tierchen entdeckt. Kaum zu glauben, dass dort unten überhaupt Leben existiert. Einige hat man mit nach oben geholt - siehe da, stark mit PCB verseucht.

Wie sehr unsere Umwelt verseucht ist, das ist vielen nicht wirklich klar. Denn finanzstarke Lobbyisten geben sehr viel Geld dafür aus, um die Leute hinter die Fichte zu führen. Das kann teuer werden, wenn man zweifelsfrei als Umweltverseucher gestellt wird, wie wir beim Dieselskandal gesehen haben.

Weil ich gerne Lachs esse, bin ich durch die Ethoxyquin - Funde im Lachs natürlich sehr erschrocken. Instinktiv habe ich aber zum Glück schon lange auf Lachsforelle und geräucherte Naturforelle umgestellt, die weniger belastet sind. Als Pestizid ist Ethoxyquin verboten als Futtermittel-Zusatzstoff E324 zugelassen - ein Irrsinn!

Leider haben wir seit Generationen immer sehr schwache Gesundheits- und Umweltminister, die Lobby somit freie Fahrt. Besonders erschreckend ist es in der Pharmindustrie, die ganz offen als Mafia bezeichnet wird - siehe SZ vom 6. Februar 2015

Dort werden Arzneimittel, durch welche es tausende Todesfälle gab, die Pharmafirmen Milliarden Strafe zahlen mussten, einfach leicht abgeändert unter anderem Namen weiterverkauft. Sollte Ethoxyquin auch als E324 verboten werden, dann taucht es halt unter einem Phantasienamen wieder auf.

Ethoxyquin wurde 1920 von Emil Knoevenagel entdeckt und 1959 vom damaligen Chemiekonzern Monsanto unter dem Markennamen Santoquin als Alterungsschutzmittel für Gummi auf den Markt gebracht. Seit den 1960ern wird es auch zur Futtermittel-Konservierung eingesetzt. Ethoxyquin wird ausgehend von p-Chlornitrobenzol und Natriumethanolat gewonnen. Deren Produkt wird zu p-Phenetidin hydriert, welches mit Aceton zu Ethoxyquin reagiert. In Wasser ist es nicht löslich, im menschlichen Körper wird es angereichert und landet dann in der Muttermilch.

Das will man alles gar nicht mehr hören. Die Leute schalten einfach ab. Wenn man nicht direkt tot umfällt, dann wird es schon nicht so schlimm sein. 8 Millionen Deutsche leiden heute unter Kopfschmerzen, bescheren der Pharmaindustrie einen fetten Umsatz.

Mit viel Geld werden dann Experten im weißen Arztkittel und beeindruckenden Doktor-Titeln aufgefahren, die ihnen erklären:

"Alles harmlos - oder weshalb werden die Leute heute so alt, wenn angeblich alles verseucht ist!?"

Jedenfalls kann ich mitteilen, dass ein weltweites Rechercheteam zu einer Umweltverseuchung ermittelt, die den Dieselskandal um Dimensionen übertrifft. Das geschieht im wesentlichen außerhalb von Deutschland, weil sogenannte German regulatory body alle Informationen im Internet dazu zensieren und blockieren. Mittlerweile zeichnet sich ein Skandal ab, der so groß ist, dass ein eingeschaltetes Anwälteteam von der Veröffentlichung abrät. Die Journalisten arbeiten bewusst anonym und dezentral, um nicht das Schicksal von Snowden teilen zu müssen. Andererseits, weshalb soll man persönliche Nachteile in Kauf nehmen, um eine lethargische Bevölkerung zu informieren, die ja auch den Dieselskandal völlig ungerührt bereits vergessen hat - trotz europaweitem Smog, mit Fahrverboten und hohen Schadstoffwerten: Die Rekordpassagierzahl von 2016 mit 3,3 Milliarden wird auch 2017 nochmals übertroffen. In den nächsten Jahren wollen die Billigairlines 7 Milliarden Menschen befördern - pro Jahr! Auch hier gibt es kaum Proteste, weil es der Lobby gelungen ist, Flugzeugabgase als harmlos darzustellen. Dazu kommt noch, dass alleine von 60 000 Containerschiffen nur 20 so viele Schadstoffe ausstoßen, wie eine Milliarde Autos!
Es ist also alles harmlos!

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