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Hantavirus grassiert: Es fängt wie eine Grippe an und kann mit Nierenversage ...

Hantavirus grassiert: Es fängt wie eine Grippe an und kann mit Nierenversagen enden

News Team
15.09.2017, 13:19 Uhr
Beitrag von News Team

Diese Zahlen alarmieren die Gesundheitsämter. In Deutschland breitet sich das Hantavirus flächendeckend aus.

In Bayern etwa stieg die Zahl der Fälle rasant an. Bis Anfang September zählte das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen 302 Erkrankungen, wie FOCUS Online berichtete.

Mehr als jede fünfte registrierte Infektion stammt aus Bayern. Das teilte die Krankenkasse DAK-Gesundheit am Freitag mit. Grund für den Anstieg sei, dass die Rötelmaus sich in diesem Jahr besonders stark vermehrt habe. Sie gilt als Überträger des Virus auf den Menschen.

Der Erreger ist nun erstmals auch in Sachsen gemeldet worden, wie die "Sächsische Zeitung" berichtet.

Besonders betroffen ist auch das Bundesland Baden-Württemberg. Dort vermerkte das Landesgesundheitsamt bereits im Frühjahr 108 Erkrankungen (2016 gesamt: 84 Fälle).

Experten rechnen allein in Baden-Württemberg mit mehr als 2440 Fällen in diesem Jahr.

Fieber bis hin zum Nierenversagen

Das Hantavirus verursacht beim Menschen grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Bauchschmerzen. Außerdem klagen die Patienten über Rückenbeschwerden, Blutdruckabfall, Nierenfunktionsstörungen bis hin zum Nierenversagen.

"Die aktuellen Fallzahlen sprechen für eine erhöhte Hantavirus-Aktivität", bestätigte eine Sprecherin des Landesgesundheitsamtes der "Welt".

Nagetiere übertragen das Virus

Die Zahl der Hantavirus-Erkrankungen in Deutschland schwankte in den letzten Jahren deutlich. Gab es im Jahr 2016 bundesweit insgesamt nur 282 Patienten, waren es im Jahr 2012 sogar 2825.

Hantavirus-Erkrankungen verlaufen zumeist mit grippeähnlichen Symptomen wie Fieber-, Kopf- und Gliederschmerzen. Darüber hinaus kann es auch zu einer Nierenbeteiligung bis hin zum akuten Nierenversagen kommen.

Wie sehr das Hantavirus grassiert, hängt vor allem vom Ertrag der Buchen in den Wäldern ab. Denn Bucheckern dienen der Rötelmaus als Nahrung. Diese und andere Nagetiere übertragen wiederum das Virus auf den Menschen.

Menschen, die in Gebieten mit vielen Buchen wohnen, sollten den Kontakt mit Exkrementen von Nagern vermeiden, wie zum Beispiel bei der Gartenarbeit.

Auch das Reinigen von Kellern oder Schuppen kann gefährlich sein. Treten die Erkrankungszeichen im zeitlichen Zusammenhang mit Reinigungsarbeiten auf, rät Tomas Jelinek, Leiter des Centrums für Reisemedizin Düsseldorf im Gespräch mit der "Sächsischen Zeitung", zum Hausarzt zu gehen. Eine Blutuntersuchung gebe Aufschluss über eine Infektion
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1 Kommentar

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Jaja, das Leben ist eines der Schwersten und endet meist tötlich....
  • 15.09.2017, 13:54 Uhr
  • 0
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