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Müde Beine? Dieser Extrakt baut schwache Venen wieder auf

Müde Beine? Dieser Extrakt baut schwache Venen wieder auf

Monika Preuk
01.06.2017, 17:13 Uhr
Beitrag von Monika Preuk

Langes Stehen oder Sitzen und dann noch womöglich warmes Wetter: Das kann auf die Beine gehen. Sie fühlen sich schwer an, werden dick und tun manchmal auch weh. Ursache kann eine Venenschwäche (Veneninsuffizienz) sein. Dabei handelt es sich um eine echte Volkskrankheit. Jeder sechste Mann und jede fünfte Frau sind betroffen, wie die Bonner Venenstudie der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie zeigt.

Venen leisten Schwerstarbeit

Warum Venenprobleme so häufig sind? Unsere Venen erledigen einen "beinharten" Job. Sie müssen täglich, nachdem die Arterien mit sauerstoffreichem Blut vom Herzen weg den gesamten Organismus versorgt haben, die rund 7.000 Liter sauerstoffarmes Blut zurück Richtung Herz transportieren - und damit gegen die Schwerkraft arbeiten.

Besonders belastend ist das für die Beinvenen. Unterstützt werden sie in ihrer Arbeit durch umliegende kleine Muskeln (Skelettmuskeln). Sie ziehen sich bei jeder Bewegung zusammen. Dieser Druck auf die Gefäße pumpt das Blut in ihnen weiter. Die Venenklappen sorgen wie ein Schleusensystem dafür, dass Blut nur in eine Richtung fließt und nicht in den Beinen versackt.

Warum Venen porös werden und sich Ödeme bilden

Das ist der Idealfall. Langes Sitzen und Stehen überfordert jedoch die Venen, die Klappen schließen nicht mehr richtig, der Druck auf die Venenwände nimmt zu. Entzündungen entstehen. Maßgeblich daran beteiligt sind die sogenannten lysosomale Enzyme. Ihre Funktion ist es, Schadstoffe im Blut abzubauen. Bei Venenpatienten sind sie jedoch überaktiv. Sie greifen die Venenwände an, die Gefäße werden durchlässiger, Flüssigkeit tritt aus und Ödeme bilden sich. Die Beine schwellen an. Venenschwäche entsteht, Venenklappeninsuffizienz und Venenwanddefekt können folgen.

Die ersten Anzeichen einer Venenerkrankung: Müde, schwere Beine, später Besenreiser und Krampfadern, die selbstverständlich von einem Venenspezialisten (Phlebologen) abgeklärt werden sollten.

So stärkt Rosskastanienextrakt schwache Venen

Bewährt hat sich eine natürliche Hilfe gegen beginnende Venenschwäche, aber auch bereits bestehende Venenerkrankungen: Pflanzliche Wirkstoffe aus der Rosskastanie. Dass die braunen Samen der Weißblütigen oder Gewöhnlichen Rosskastanie (Aesculus hippocastanum) sinnvoll gegen verschiedene Krankheiten sind, nutzt die Volksmedizin übrigens schon seit Jahrhunderten.


Doch welche Stoffe es sind, die Rosskastanienextrakt so gesund machen, fand erst die moderne Pflanzenmedizin heraus:

  • Aescin (ein Gemisch aus 30 verschiedenen Saponinen)
  • Flavonoide
  • Cumarine
  • Gerbstoffe

Aescin ist darunter der Hauptwirkstoff. Gemeinsam mit den anderen Inhaltsstoffen wirkt Rosskastanienextrakt gleich vierfach:

  • Venenwände von innen stabilisieren und abdichten
  • Flüssigkeitsaustritt abbremsen
  • Wasseransammlungen im Gewebe abbauen
  • Venenschädliche Enzyme hemmen

Venen stärken von innen und außen

Rosskastanienextrakt enthält diese Wirkstoffe in konzentrierter Form. Venenmittel mit Rosskastanienextrakt gibt es als Kapseln zum Einnehmen, als Salbe oder kühlendes Gel zur lokalen Anwendung. Die Produkte werden empfohlen bei beginnender Venenschwäche und Besenreisern. Sie sind aber auch sinnvoll zur Behandlung von bestehenden Venenerkrankungen wie Venenklappeninsuffizienz, Venenwanddefekt und Krampfadern, oft kombiniert mit anderen Maßnahmen, wie etwa Kompressionsstrümpfen.

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