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9-fach erhöhtes Leukämie-Risiko! Forscher warnen vor beliebtem Fast Food - Kinder in Gefahr

News Team
03.05.2017, 15:28 Uhr
Beitrag von News Team

Die US National Library of Medicine National Institues of Health warnt vor einem übermäßigen Konsum von Hot Dogs.

Die Forscher fanden heraus, dass Kinder (bis zu einem Alter von 10 Jahren), die 12 oder mehr Hot Dogs im Monat essen, ein 9-mal größeres Leukämie-Risiko haben.

Auch schwangere Frauen sollte der Studien zufolge die Finger von dem beliebten Fast Food lassen, denn es kann ihrem ungeborenen Baby schaden. Ein Hot Dog die Woche reicht aus, um die Chance auf einen Hirntumor deutlich zu erhöhen.

Ursache in dem industriell hergestellten Produkt, sind Nitrate. Sie sind ebenfalls in Speck, Wurst, Salami und Schinken enthalten - allerdings nicht in dieser Menge. Das Bundesamt für Risikobewertung erklärt:

Was sind Nitrate?


"Nitrate sind Stickstoffverbindungen, die natürlicherweise im Boden vorkommen, aber auch mit der Düngung ausgebracht werden. Pflanzen verwerten den Stickstoff des Nitrats für den eigenen Stoffwechsel und zum Aufbau von Eiweiß. Nitrat wird dabei über die Wurzeln aus dem Boden aufgenommen und in der Pflanze verteilt, wo es durch Photosynthese in energiereiche Eiweißverbindungen umgewandelt wird. Überschüssige Mengen an Nitrat werden gespeichert, wobei die Nahrungspflanzen unterschiedliche Nitratspeicherkapazitäten aufweisen. Nitrat in den Böden kann durch Auswaschung mit dem Regen auch in das Grundwasser gelangen und somit letztlich in das Trinkwasser. Abhängig von der vorherrschenden Landnutzungsform können die Nitratgehalte des Grund- und somit auch des Trinkwassers erheblich sein."


Was sind Nitrite?


"Nitrit ist ein Zwischenprodukt bei der Versorgung der Pflanze mit Stickstoff. Da Pflanzen ihren Stickstoffbedarf über Nitrat decken, können pflanzliche Lebensmittel, insbesondere verschiedene Gemüsesorten, vergleichsweise hohe Nitratmengen enthalten. In nitrathaltigem Gemüse kann durch mikrobiologische oder enzymatische Einwirkungen eine Umwandlung von Nitrat in Nitrit erfolgen. Dies kann bei unsachgemäßer Lagerung, unsachgemäßem Transport und/oder Missachtung der gängigen Hygienepraxis der Fall sein." Nitrate sind auch in Gemüse enthalten, dort konnten allerdings keine Zusammenhänge mit Magenkrebs nachgewiesen werden

Das BfR schreibt, was Nitrat und Nitrit im menschlichen Körper anstellen:


"Das aufgenommene Nitrit stört den Sauerstofftransport durch die roten Blutkörperchen. Der rote Blutfarbstoff, das Hämoglobin, wird in Methämoglobin umgewandelt und ist nicht mehr zur reversiblen Sauerstoffbindung in der Lage; dies kann zu Sauerstoffmangel in den Geweben bis hin zur inneren Erstickung führen. Es kommt zu einer sogenannten Methämoglobinämie („Blausucht“ = Zyanose)."

"Im Körper kann Nitrit mit Aminen zu N-Nitroso-Verbindungen (z.B. zu Nitrosaminen) reagieren. Die meisten dieser Verbindungen haben sich im Tierversuch als krebserregend erwiesen."

Das BfR sieht daher eine langfristige Aufnahme von größeren Mengen an Nitrat bzw. Nitrit als problematisch an.


Die Nitrat- und Nitritzufuhr beim Menschen sollte folglich soweit wie möglich reduziert werden, beispielsweise durch entsprechende Ernte- und Anbaumaßnahmen bei besonders nitrathaltigem Gemüse."

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2 Kommentare

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habe ich Glück
Ich habe in meinem Laben einen Hamburger gegessen Magda H...
  • 03.05.2017, 22:14 Uhr
  • 0
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