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Fitte Mama, fittes Kind: Das gibt es in der Schwangerschaft zu beachten

Fitte Mama, fittes Kind: Das gibt es in der Schwangerschaft zu beachten

wize.life Gesundheitstipp
24.05.2017, 13:24 Uhr

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit: In dir wächst ein neues Leben heran. Dein Körper schafft ein Wunder und bildet innerhalb von neun Monaten aus einem winzigen Zellhaufen einen kompletten Menschen aus, der danach auf der Erde weiter wachsen und gedeihen kann. Erstaunlich, oder?

Dieser Vorgang passiert natürlich nicht, ohne dass du etwas davon merkst: Der Körper einer Schwangeren vollbringt Höchstleistungen und dies fordert auch seinen Tribut. Müdigkeit, Heißhunger und auch Heulanfälle sind wohl beinahe jeder werdenden Mama bekannt. Das zeigt auch: Dein Körper braucht in dieser Zeit etwas mehr von allem. Aufmerksamkeit, Nährstoffe und auch Streicheleinheiten, damit diese Zeit keine Qual, sondern – ganz im Gegenteil – eine tolle Zeit zur Vorbereitung auf das kleine Wunder wird. Wir wollen hier einen Blick auf die körperlichen Bedürfnisse werfen, die in der Schwangerschaft wohl so präsent sind wie nie und geben Tipps, wie du und dein zukünftiges Baby optimal durch diese Zeit der ständigen Entwicklung kommen.

Wie die Mama, so das Baby: Warum du einen so großen Einfluss auf das Wesen in dir hast


Jeder weiß, dass der Organismus eines Babys über die Nabelschnur mit der Mutter verbunden ist. So bekommt der Nachwuchs die nötigen Nährstoffe durch das Blut übertragen. Aber auch die weiteren Umstände, wie Bewegungen oder Geräusche können ab einem bestimmten Alter wahrgenommen werden und wirken sich auf die Entwicklung des Babys aus.

Ausbildung des Körpers fordert Nährstoffe
Damit das Kleine wachsen kann, braucht es wie jeder andere Organismus ausreichend Nährstoffe. Die werdende Mutter muss in der Zeit der Schwangerschaft deshalb für zwei Personen vorsorgen. Bereits in den ersten Wochen werden die Organe des Babys gebildet. Aus dem noch eher unförmigen Gebilde aus Zellen formen sich die Gliedmaßen, der Rumpf und der Kopf. Auch die Nervenzellen im Gehirn und im restlichen Körper entstehen bereits und vernetzen alles miteinander. Für ein gesundes Wachstum des Babys sind daher von Anfang an genügend Nährstoffe notwendig.
Dabei ist der Energiebedarf jedoch nur geringfügig höher. Allerdings ist der Bedarf an Vitaminen und Mineralien weitaus größer. Dies kann nur durch eine abwechslungsreiche und ausgewogene Ernährung gedeckt werden. Bei manchen Nährstoffen fällt selbst dann eine Zufuhr in ausreichenden Mengen schwer. Bestimmte Präparate können die Versorgung beispielsweise mit Eisen, Jod oder Folsäure sicherstellen. Der Arzt kann dich hierzu umfassend informieren.
Gleichzeitig mit den Nährstoffen im Blut gehen auch andere Substanzen in den Organismus des Babys über. Alkohol, Medikamente oder Nikotin finden sich nach dem Verstoffwechseln im mütterlichen Blut wieder.

Verantwortung gegenüber dem ungeborenen Kind
Sobald die Schwangerschaft bekannt ist, solltest du deshalb auf den Konsum von schädlichen Mitteln verzichten. Der unfertige Organismus kann Giftstoffen wie Nikotin nichts entgegensetzen. Auch die Inhaltsstoffe verschiedener Medikamente oder Alkohol kann der kleine Körper nicht verarbeiten. So können als Folge Wachstumsstörungen oder gar bleibende Schädigungen entstehen.

Neben dem Verzicht auf diese ganz offensichtlich schädlichen Dinge gibt es noch zahlreiche andere Nahrungsmittel, die du während der Schwangerschaft nicht konsumieren solltest:
• Rohe oder nicht vollständig gegarte Eier: Sie können Salmonellen enthalten, welche die Gesundheit des Babys gefährden können.
• Rohes oder nicht ganz durchgegartes Fleisch: Hier können Toxoplasmose-Erreger zu einer ernsthaften Gefahr werden. Die kleinen Parasiten werden auch über Katzenkot übertragen.
• Rohe, nicht pasteurisierte Milch: Diese Milch oder Produkte daraus können Listerien enthalten. Ein ausgewachsener Körper kann die Keime im Gegensatz zu einem Baby wirkungsvoll bekämpfen.
Auch auf weiterverarbeitete Produkte, welche diese Zutaten enthalten, sind tabu. Mayonnaise, Tiramisu oder Rohmilchkäse kommen dann erst wieder nach der Geburt, beziehungsweise nach der Geburt auf den Speiseplan.


Stress und Liebe: Auch auf die Gefühle achten
Durch die starken hormonellen Veränderungen hat der Gemütszustand der werdenden Mutter mit besonderen Herausforderungen zu kämpfen. Starke Stimmungsschwankungen oder verstärkte Empfindungen sorgen für zusätzliche Stresssituationen. Hinzu kommt meist auch ein körperliches Unwohlsein wie das morgendliche Erbrechen oder eine dauernde Müdigkeit.
Steht der Körper ständig unter Stress, steigt der Kortisolspiegel im Blut. Bei einer hohen Konzentration können die Hormone die Plazenta-Schranke passieren und gelangen in den Organismus des Babys. „Wie es der Mutter geht, spielt eine wichtige Rolle für die spätere Stressregulation des Kindes“, so Dr. Margarete Bolten vom Zentrum für Kinder und Jugendpsychotherapie der Universität Basel. Auch die Entwicklung des Immunsystems kann durch zu viel Stress beeinträchtigt werden.
In dieser Zeit heißt es also, besonders auf dich und deinen Gemütszustand zu achten. Kleinere Auszeiten zwischendrin oder auch ein Kuschelurlaub mit dem Partner können für den notwendigen Ausgleich sorgen. Vor allem um das seelische Gleichgewicht aufrecht zu erhalten, tut es gut, etwas kürzer zu treten und sich auf sich und die Veränderungen im Körper zu achten. Da auch die Empfindungen zunehmend intensiver werden, tun Streicheleinheiten vom Partner dann besonders gut.


Das erste Trimester (Woche 1 bis 12)


Eine Schwangerschaft macht sich meist durch starke körperliche Veränderungen bemerkbar. In der ersten Zeit musst du dich an viele neue Dinge erstmal gewöhnen. Die Hormone spielen verrückt und durch die neue Situation ändert sich auch viel im eigenen Leben. Von Beginn an wächst der Embryo in rasantem Tempo. Vor allem in den ersten Wochen und Monaten werden wichtige Bausteine für die zukünftige Entwicklung gelegt.

Mamas Körper
Gerade zu Beginn hat dein Körper mit der hormonellen Umstellung zu kämpfen. Rasante Stimmungsschwankungen sorgen dann nicht nur bei dir selbst, sondern auch bei deinem Umfeld für Verwirrung. Bitte deine Liebsten um Nachsicht und Verständnis für die Situation, denn der Organismus muss sich erst an die neue Situation gewöhnen. Ein Spaziergang an der frischen Luft hilft auch oft, die Wogen zu beruhigen.
Vielen macht die ständige Müdigkeit und die morgendliche Übelkeit zu schaffen. Folgende Tipps können dir dabei helfen, besser damit klarzukommen:
• Gönne dir ausreichend Ruhepausen und genügend Schlaf.
• Bewegung an der frischen Luft macht dich wieder fit.
• Achte auf eine ausgewogene Ernährung und genügend Flüssigkeitszufuhr.
• Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag sind jetzt oft besser verträglich.
• Verschiedene Tees können die Übelkeit lindern.
Sobald du von der Schwangerschaft erfährst, solltest du auf eine ausreichende Nährstoffversorgung achten. Gerade in der ersten Zeit kann sich eine Mangelversorgung fatal auf die Entwicklung des Babys auswirken. Die komplette Ausbildung der inneren Organe – die sogenannte Organogenese – ist beispielsweise mit der neunten Schwangerschaftswoche bereits abgeschlossen. Eine Durch eine ausgewogene Ernährung kann der zusätzliche Bedarf gedeckt und die gesunde Entwicklung des Babys gewährleistet werden.
Insgesamt stellt sich im ersten Drittel der gesamte Organismus auf die Versorgung von zwei Personen ein. Der Stoffwechsel verändert sich und durch die Hormoneinwirkung stellt sich auch das Gewebe auf die Schwangerschaft ein. Bänder und Muskeln lockern sich und werden dehnbarer.
In dieser Zeit solltest du besonders auf deinen Körper hören. So kannst du die neuen Bedürfnisse besser erkennen und darauf reagieren. Viele Veränderungen sind unangenehm, meist jedoch völlig normal. Wenn du der Situation mit ausreichend Gelassenheit begegnest, kannst du dich bald auf die kommenden Monate und das Baby freuen.

Der Embryo
Die Entwicklung des Embryos geht von Beginn an rasant voran. Direkt nach der Befruchtung beginnen sich die Zellen zu teilen. Nach 30 Stunden sind zwei Zellen mit doppeltem Chromosomenpaar vorhanden und nach drei Tagen bereits acht Zellen. Langsam bewegt sich der Embryo dabei vom Eileiter Richtung Gebärmutter. Dort ist er nach etwa sechs Tagen angelangt und besteht aus rund 70 bis 100 Zellen.
Die Hormonumstellung hat dann bereits bewirkt, dass dein Körper die Gebärmutterschleimhaut aufbaut. Zunächst entwickeln sich aus dem Zellhaufen jedoch unterschiedliche Schichten, aus denen verschiedene Zellarten des Körpers gebildet werden. Eine dünne Zellschicht schützt den Embryo dabei wie eine Blase.
Etwa ab der vierten Woche macht er sich in der Gebärmutterschleimhaut gemütlich. Die Plazenta (Mutterkuchen), die ebenfalls aus Zellen der befruchteten Eizelle entstanden ist, findet ebenfalls Platz und sorgt für die Ernährung des Babys. Dieses zusätzliche Organ verbindet sich zunehmend mit dem mütterlichen Gewebe. Durch die Plazenta ist der Embryo über die Nabelschnur mit dem Blutkreislauf der Mutter verbunden. Eine wichtige Aufgabe dabei ist das Filtern schädlicher Stoffe (Plazenta-Schranke).


Ein neues Leben beginnt
Bei einer Ultraschalluntersuchung kann etwa ab der fünften Schwangerschaftswoche der Herzschlag des Embryos nachgewiesen werden. Über die Plazenta sorgt die Nährstoffzufuhr für ein rasches Wachstum. Täglich werden dann hunderte neue Zellen gebildet. Bereits ab der zehnten Woche sind alle wichtigen Organe und Gliedmaßen angelegt. Das kleine Lebewesen verfügt dann über alle Kennzeichen eines gesunden Menschen und wächst ab diesem Zeitpunkt hauptsächlich nur noch. Hast du diese Zeit gut gemeistert, sinkt nun auch das Risiko einer Fehlgeburt.

Das zweite Trimester (Woche 13 bis 27)


Ab jetzt hat sich dein Körper meist gut an die Veränderungen angepasst und Schwindel, Müdigkeit oder Übelkeit lassen nach. Für viele Frauen beginnt jetzt die schönste Zeit der Schwangerschaft, da die anfänglichen Unannehmlichkeiten überstanden sind, gleichzeitig aber auch noch nicht so viel Gewicht mit sich herumgetragen werden muss.


Mamas Körper
Ist äußerlich in der ersten Zeit noch wenig von der Schwangerschaft zu sehen, wächst nun nach und nach auch der Bauch um deinem Baby genügend Platz zu bieten. Erstmals sind auch Bewegungen des Fötus zu spüren – für viele ein sehr emotionaler Moment.
In diesen Wochen kannst du gezielt anfangen, eine Beziehung zu deinem Baby aufzubauen, indem du die Hände auf den Bauch legst oder auch mit ihm sprichst. Etwa ab dem fünften Monat kann es Geräusche wahrnehmen und reagiert auch oft schon darauf.
Viele Frauen leiden nun an geschwollenen Füßen und Beinen oder auch Wadenkrämpfen. Die veränderte Blutzirkulation im Körper ist häufig eine Ursache dafür. Neben der verstärkten Zufuhr von Mineralstoffen wie etwa Magnesium können folgende Tipps dabei helfen, den Blutkreislauf in Schwung zu bringen:
• Wechselduschen helfen die Blutzirkulation anzukurbeln.
• Wärmflaschen oder Lavendelumschläge um die Waden helfen abends vor dem Einschlafen.
• Zwischendurch die Füße hoch zu lagern verschafft Linderung.
• Entwässernde Lebensmittel wie Gurke oder Spargel helfen Wassereinlagerungen zu bekämpfen.
Zudem tut es deinem Organismus gut, dich sportlich zu betätigen. Ein ausreichendes Maß an Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden, die Gesundheit und Fitness aus. Auch in der Schwangerschaft musst du darauf nicht auf Sport verzichten, wenn du dich dabei an gewisse Regeln hältst. Im Gegenteil hilft Sport in Maßen dabei, den Körper zu kräftigen und auf die bevorstehenden Strapazen der Geburt vorzubereiten. Du vermeidest dadurch, zu stark an Gewicht zuzulegen und kannst Rückenschmerzen vorbeugen. Zudem kannst du so das Risiko eines Schwangerschaftsdiabetes minimieren.

Der Fötus
Die Organe sind in diesem Stadium beim Baby vollständig ausgebildet. Zudem verarbeitet der Organismus jetzt bereits die Nährstoffe und der Fötus nimmt Fruchtwasser zu sich, dass durch die Ausscheidungsorgane wieder abgegeben wird. Umwelteinflüsse von außen können vom Baby wahrgenommen werden und es kann bereits die Augenlider öffnen.
Inzwischen kannst du auch auf dem Ultraschallbild mehr erkennen. Die einzelnen Finger oder auch Unterschiede bei der Mimik sind zu sehen. Mit Hochdruck wächst der Körper weiter heran und nimmt dabei auch an Gewicht zu. Etwa ab der 23. Woche gilt ein Frühchen als überlebensfähig. Zu diesem Zeitpunkt beginnen Leber und Milz, eigene weiße Blutkörperchen zu produzieren.


Junge oder Mädchen?
Etwa ab der 15. Schwangerschaftswoche ist es möglich, das Geschlecht des Babys zu erkennen. Auch wenn die Geschlechtsorgane noch nicht vollständig entwickelt sind, lässt sich dies je nach Lage des Kindes im Bauch bei der Ultraschalluntersuchung feststellen. Wenn du dir bisher noch keine Gedanken über einen Namen für dein Baby gemacht hast, kannst du jetzt gezielt nach einem Passenden suchen. Falls du dich überraschen lassen willst, solltest du deinem Arzt frühzeitig Bescheid geben, damit er sich bei der Untersuchung nicht unbeabsichtigt verplappert.
Bei einer Studie wurde zudem herausgefunden, dass sich die Immunreaktion der Mutter je nach Geschlecht des Fötus unterschiedlich zeigt. Wird ein Mädchen erwartet, reagiert der Körper stärker auf Krankheitserreger. Weshalb dies so ist, konnte bislang nicht erforscht werden.

Zeit der Erledigungen und Vorbereitungen
Da du nun stetig an Gewicht zulegst, ist es an der Zeit, deinen Schrank mit Umstandskleidung aufzurüsten. Spezielle Hosen, deren Bund mit dem Bauch „mitwachsen“ kann oder lockere Tops sorgen dann für das notwendige Maß an Bequemlichkeit. Auch die Oberweite nimmt zu, also sind in der Regel auch neue BHs notwendig. Ein besonderer Tipp sind hier die Bügelfreien Sport-BHs. Sie machen ein gewisses Wachstum mit und sorgen dabei immer für einen guten Halt.
Die meist ruhigere Phase der Schwangerschaft kannst du zudem dazu nutzen, um wichtige Anschaffungen für das Baby zu machen, etwa die Erstausstattung zu besorgen oder auch ein Kinderzimmer zu planen und einzurichten.

Das dritte Trimester (Woche 28 bis 40)


Schließlich geht es in den Endspurt. Jetzt wird es für dich zunehmend anstrengender. Das Tragen des zusätzlichen Gewichtes verursacht häufig Rückenschmerzen und das Baby drückt auf die inneren Organe. Der Körper des Kleinen ist soweit beinahe vollständig funktionsfähig. Es wächst im dritten Abschnitt der Schwangerschaft nochmals ordentlich und legt an Gewicht zu.


Mamas Körper
Dein Bauch wird mittlerweile zu einer richtigen Kugel. Alltägliche Dinge werden zunehmend beschwerlicher und benötigen etwas mehr Zeit. Die Beweglichkeit ist durch den dicken Bauch eingeschränkt. Hinzu kommen Beschwerden wie Sodbrennen, Kurzatmigkeit oder auch schon einmal die eine oder andere Übungswehe.
Durch den Druck des kleinen Körpers auf die Organe der Mutter ist häufiger Harndrang oder eben Sodbrennen die Folge. Du musst mit deiner Atmung auch den zunehmend größeren Sauerstoffbedarf deines Kindes versorgen. Bereits kleine Anstrengungen können dich deshalb schon aus der Puste bringen. Neben Ziehen im Unterleib kommen jetzt auch Kontraktionen der Gebärmutter hinzu, die sich auf die Geburt vorbereitet. Wenn du dir unsicher bist, ob alles mit normalen Dingen zugeht solltest du dich in jedem Fall an deine Hebamme oder den Arzt wenden.
In dieser Zeit ist es wichtig, dass du dir genügend Ruhe gönnst. Dein Organismus hat mit der zusätzlichen Last Höchstleistungen zu bewältigen. Wenn du genau auf deinen Körper hörst, spürst du genau, wann es zu viel wird und du eine Pause benötigst. Schwangerschaftsgymnastik kann jetzt gezielt auf die Geburt vorbereiten. Auch spezielle Schwimmkurse sind gut geeignet um dem gesamten Körper und vor allem dem Rücken Entspannung zu bieten.
Gegen die verschiedenen Beschwerden in dieser Zeit helfen dir folgende Tipps weiter:
• Vermeide es schwere Gegenstände zu heben oder zu lange zu stehen.
• Schlafen in der Seitenlage entlastet den Rücken. Ein Kissen kann zusätzlich stützen.
• Vor dem Schlafen solltest du nicht mehr zu viel essen.
• Gegen Sodbrennen helfen mehrere kleinere Mahlzeiten über den Tag verteilt.
• Ausreichend Ruhepausen oder spezielle Atemübungen helfen bei Kurzatmigkeit.
Bitte deinen Partner oder nahestehende Personen um Unterstützung, wenn dir alltägliche Dinge zu anstrengend werden. Es ist kein Zeichen von Schwäche, sich in dieser Zeit unter die Arme greifen zu lassen. Auch verschiedene Ängste sind normal und es kann helfen, wenn du mit deinem Partner oder einem Arzt darüber sprichst. Zudem solltest du gegen Ende der Schwangerschaft letzte Vorbereitungen für die Geburt treffen. Spreche dich mit der Hebamme über die verschiedenen Möglichkeiten oder Kliniken ab und halte eine Tasche für den Notfall bereit.


Der Fötus
Im letzten Drittel der Schwangerschaft verdoppelt sich das Gewicht des Babys noch einmal. Dabei wächst es um rund 15 bis 20 Zentimeter. Hierbei wird der sogenannte Babyspeck gebildet, der notwendig ist, den Wärmehaushalt nach der Geburt zu gewährleisten.
Nachdem sich das Kleine in den letzten Monaten gut in der Bauchhöhle bewegen konnte, wird es nun eng. Das Baby fügt sich zunehmend in die sogenannte Embryonalstellung. Zudem dreht es sich nach und nach auch mit dem Kopf nach unten – die richtige Position für die bald anstehende Geburt.
In den letzten Wochen überträgt die Mutter verschiedene Immunabwehrstoffe auf das Baby, um es für die erste Zeit auf der Welt zu rüsten. Dieser sogenannte Nestschutz oder die Leih-Immunität hält einige Monate des ersten Lebensjahres an, bis das Kleine selbst eine Immunabwehr aufgebaut hat. Dabei ist das Kind jedoch auch nur vor den Krankheiten geschützt, gegen die die Mutter selbst Abwehrkörper besitzt.
Kaum ein Baby kommt pünktlich zum errechneten Geburtstermin zur Welt. Ein paar Tage „drüber“ sind die meisten Kinder. Grundsätzlich ist jedoch jeder Tag mehr im Bauch förderlich für die Gesundheit des Kleinen auch wenn es für die Mutter am Ende sehr anstrengend ist.


Fazit


Eine Schwangerschaft ist eine aufregende, schöne, aber auch anstrengende Zeit. Während der gesamten Zeit ist es wichtig, dass du besonders auf deinen Körper und seine Bedürfnisse hörst. Die Verantwortung dem ungeborenen Leben gegenüber ist groß. Durch die eigene Ernährung und den gesamten Lebenswandel wird die Entwicklung des Babys nachhaltig beeinflusst. Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist vor allem auch eine gute Mischung an ausreichend Bewegung und notwendigen Ruhepausen wichtig.
Sind die ersten Beschwerden erst einmal überstanden und du hast dich an die Schwangerschaft gewöhnt, kannst du diese Zeit intensiv genießen. Die Vorfreude auf den Nachwuchs wächst dabei mit jedem Tag. Mach dir nicht zu viele Gedanken, dass du als Mutter überfordert sein könntest. Suche dir Unterstützung, wenn dir verschiedene Dinge zu viel werden oder du eine Pause benötigst.
Nach dem was du in den neun Monaten geleistet hast, erscheint die Geburt selbst gar nicht mehr so furchteinflößend. Viele können es kaum noch erwarten, ihr Baby endlich in den eigenen Händen zu halten. Wenn du dich auf den wichtigen Tag gut vorbereitest, kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

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