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Tückisch wohlschmeckender Pilz vergiftet Familie - Leber von drei Kindern ze ...

Tückisch wohlschmeckender Pilz vergiftet Familie - Leber von drei Kindern zerstört

News Team
29.08.2017, 13:31 Uhr
Beitrag von News Team

Drei Kinder brauchen womöglich eine Spenderleber, weil sie sich mit Pilzen vergiftet haben. Das berichtet Tag24.

Die Kinder hatten den hochgiftigen Grünen Knollenblätterpilz gegessen. Der Pilz gilt als lebensgefährlich. Bereits ein Pilz kann einen Menschen töten.

Das Tückische: Die Pilze schmecken. Erste Symptome wie Durchfall oder Erbrechen treten nach ein paar Stunden auf. Danach scheint es dem Betroffenen zunächst besser zu gehen. Nach einem bis vier Tagen beginnt jedoch die Zersetzung der Leber.

Die drei Kinder und ihr Vater hatten versehentlich von den gefährlichen Pilzen gegessen, wie am vergangenen Freitag bekannt wurde. Sie kämpfen nun in Spezial-Kliniken gegen den Tod.

Das extrem toxische Amanitin des Grünen Knollenblätterpilzes wird durch Kochen nicht unschädlich gemacht, sondern bleibt vollständig erhalten. Die Amanitine sind also hitzestabil. Die tödliche Dosis von Amanitin liegt beim Menschen bei 0,1 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht, für eine 70 Kilogramm schwere Person also bei etwa 7 Milligramm. Diese Substanzmenge ist bereits in weniger als 35 Gramm Frischpilz enthalten

Bei der Familie handele es sich um syrische Flüchtlinge, berichtete der Sender hr-info. Der Knollenblätterpilz sei in ihrer Heimat nicht bekannt. Als Reaktion auf das Gift-Drama ließ das Gesundheitsamt Warnungen in Frankfurter Flüchtlingsheimen aufhängen.

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