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Schockierende Studie: Leitungswasser enthält gefährliches Mikroplastik - auch Deutschland betroffen

News Team
07.09.2017, 08:47 Uhr
Beitrag von News Team

Warum in den Supermarkt gehen und schwere Kästen schleppen? Viele Deutsche trinken bedenkenlos Leitungswasser. Schließlich soll das Wasser aus dem Hahn beste Qualität haben. US-Wissenschaftler haben laut „Focus Online“ jetzt allerdings das Gegenteil herausgefunden.

Im Auftrag des Journalistennetzwerks Orb Media wurde Trinkwasser aus zwölf Ländern weltweit untersucht. Das Ergebnis ist schockierend. 83 Prozent des weltweiten Trinkwassers sind mit Plastik verseucht. Dabei handelt es sich um kaum sichtbare Mikroteilchen (0,1-5 mm). In einem Liter Leitungswasser sind durchschnittlich 4,34 dieser Partikel enthalten.

Europäisches Wasser am saubersten

Besonders versucht ist das Wasser in den USA (94 %), dem Libanon (94%), Indien (82%) und Uganda (81%). Das europäische Trinkwasser ist im Vergleich dazu zwar das sauberste, hat aber immer noch eine Plastikbelastung von 72 Prozent.

Wie die Mikroplastikteilchen sich auf den menschlichen Körper auswirken, ist noch nicht hinlänglich erforscht. Bei Fischen und Muscheln richten diese Teilchen im Wasser allerdings Zell- und Leberschäden an, auch weil sie weitere giftige Stoffe anziehen und in den Organismus abgeben.

"Grund zur Sorge"

Sherri Mason von der Universität New York, die die Analyse für Orb Media überwacht hatte, wird im „Guardian“ wie folgt zitiert:

Wir haben genug Daten über die Auswirkung auf die Tierwelt gesammelt, um uns Sorgen zu machen.

Es ist durchaus denkbar, dass die Plastikteilchen auch dem menschlichen Organismus schaden.

Plastik stammt aus Abwässern und Kosmetikprodukten

Eine Studie von „Bild.de“ bezüglich der Wasserqualität in Deutschland bestätigt die Ergebnisse aus den USA. So fanden Tester im Trinkwasser in Hamburg, Dortmund und Berlin pro Liter 2,5 Mikroplastik-Teilchen. Das liegt zwar deutlich unter dem weltweiten Durchschnittswert von 4,34, ist aber dennoch bedenklich.

Meeres-Chemiker Gerd Liebezeit erklärte bei „Bild“, dass die Teilchen entweder durch Abrief aus den PVC-Wasserleitungen und Pumpen ins Wasser gelangen oder dadurch, dass Trinkwasser aus öffentlichen Gewässern gewonnen wird.

Diese enthalten das Plastik, das aus Abwässern stammt und von den Kläranlagen nicht herausgefiltert werden kann.

Auch durch Kosmetik- und Hygieneprodukte gelangen die Mikropartikel ins Trinkwasser. Plastikgranulat befindet sich beispielsweise in Gesichtsreinigern, Duschgels oder Zahnpasta. Häufig verbirgt sich hinter den Begriffen „hautglättende Mikropartikel“ oder „Mikroperlen“ einfach nur Plastikgranulat.
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58 Kommentare

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Was denn noch alles! Gibt es gar keine Chance für uns, irgendwie gesund über die Runden zu kommen? Das Leitungswasser mit Mikroplastik verseucht ist liegt doch nur daran, dass immer mehr Schadstoffe in's Wasser gelangen, weil die Filter-Anlagen schon älter sind, aber immer mehr Schadstoffe "produziert" werden, die die Anlagen nicht mehr filtern können, weil die Anlagen nicht für immer neuere konzipiert sind!
  • 15.09.2017, 13:40 Uhr
  • 0
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Wenn das wirklich wahr ist, wer überwacht eigentlich die Qualität?
  • 14.09.2017, 20:06 Uhr
  • 0
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Mikroplastik ist wohl weltweit verbreitet, die Meere sind mit dem Zeug durchsetzt.

Im letzten Jahr war ich mal im Völkerkundemuseum in Hamburg. Dort sind Sandproben von verschiedenen Stränden aus aller Welt ausgestellt, von der Südsee bis Grönland (schon klar, Grönland ist nicht unbedingt für seine Sandstrände bekannt, aber es gibt dort wohl welche).

Man konnte sich die Sandproben mit einer Leuchtlupe und einem Stereo-Mikroskop anschauen. Bereits die Leuchtlupe zeigte jede Menge kleinster Teilchen in den verschiedensten Farben. Es ist Plastikmüll, der vom Meerwasser angespült worden ist.

Fische fressen das im Meer treibende Zeug und lagern es in ihrem Muskelfleisch ein. Wir fangen diese Fische und essen sie bei Tisch, mit dem Plastik.

Plastik aus Kosmetika würde ich nicht als Mikroplastik bezeichnen. Es ist eher schon Nanoplastik und nicht so leicht zu finden. Und das ist wohl auch das Plastik, das ins Trinkwasser gelangt.
  • 08.09.2017, 09:12 Uhr
  • 1
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Was soll man dazu sagen? Ich gehe davon aus, dass die Mikroplastikteilchen im Trinkwasser in Deutschland vor allem von Kosmetika stammen. Beim Duschen kommt das Zeug ins Abwasser und von dort in die Kläranlage. Von da gelangt es dann in die Vorfluter (ein anderes Wort für Wasserläufe, die mit Abwasser kontaminiert werden) und schließlich in unsere Flüsse.

Von vielen Flüssen wird Uferfiltrat für die Gewinnung von Trinkwasser gewonnen. Dieses Mikroplastik scheint sich wohl nicht hundertprozentig herausfiltern zu lassen. Und so taucht der Dreck dann wieder im Trinkwasser auf.

Im meiner Region wird das Trinkwasser aus 400 m Tiefe hervorgeholt. Eine Verunreinigung mit Plastik sollte dann wohl keine Rolle spielen. Aber das Grundwasser reicht wohl nicht überall zur Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser aus, so dass man auf Oberflächenwässer zurückgreifen muss.

Der Gesetzgeber müsste die Verwendung von Plastik in Kosmetika untersagen. Dann wäre das Problem doch deutlich geringer.
  • 07.09.2017, 20:56 Uhr
  • 0
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Ich geb mir die Kugel...
Oder doch nicht...
Ich liebe das Leben... ein Anderes ist mir - soweit ich weiß - nicht gegeben... Wenn man die ganzen Horrormeldungen hört/liest... ist es dann noch lebenswert...
Ich sage ja! Bis das Gegenteil bewiesen ist (weil ich auf Grund der Gegebenheiten abnippel), genieße ich Alles... jeden mir gegebenen Tag!!!
  • 07.09.2017, 19:56 Uhr
  • 1
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noch nicht bemerkt, dass alles schlimmer wird und wir immer weiter in unser unglück rennen? egal in welcher sache.... es wird nichts besser ...
  • 07.09.2017, 18:59 Uhr
  • 1
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damit mußte man doch irgendwann mal rechnen bei den Verbrauch an Plastik. Dies kann doch nicht ewig so weiter gehen. Obwohl es schon Alternativen gibt wird noch zu viel Plastik verwendet. Und in kosmetischen und anderen Produkten gehört das Zeug garnicht rein. Selbst hier gibt's zu viele Lobbyisten. Sie müssen weg
  • 07.09.2017, 18:29 Uhr
  • 0
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es gibt immer mehr demenzkranke und krebskranke kein wunder
  • 07.09.2017, 17:41 Uhr
  • 0
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Nie sind Menschen bewußt so krank gemacht worden wie wir in
den letzten Jahrzehnten, Wasser, Luft, Lebensmittel, Ich hatte vor
4O Jahren ein Aufkleber an meinem Auto,
Wenn der letzte Vogel vom Himmel gefallen, der letzte Fisch ge-
fischt ist, werden wir merken, daß unsere Welt am Abgrund steht.
Warum haben wir alles hingenommen?
  • 07.09.2017, 15:44 Uhr
  • 0
Hallo Lieselotte,
nach meiner Meinung ist der Mensch schon lange verblödet und lernt nie etwas aus weltlichen Geschehnissen!
Die allerletzte Generation wird genau so fragen, wie Deine Frage es ausdrückt...Antwort: weil wir machthungrig, lernunfähig, geldgeil, besitzanspruchsvoll, usw. sind! Schon seit Jahrtausenden ist es so und wir haben seitdem nichts, aber auch gar nichts dazugelernt!
  • 15.09.2017, 23:03 Uhr
  • 0
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Wir duerfen alle nur alle paar Jahre irgendwo ein Kreuzerl machen, alles andere wird in der schaedlichen EU-DIKTATUR!!!! Bruessel UND!!! Strassburg entschieden, alle Politiker mindestens 3. KLASSE!!!! werden dorthin weggelobt!!!! zu keiner wahl mehr!!! das ist DAS BESTE!!!! dass endlich die schlafenden Politiker aufwachen. lg
  • 07.09.2017, 15:32 Uhr
  • 1
nicht zur Wahl gehen bringt auch nicht den Erfolg, nein. Einfach nur das Kreuz an eine ganz andere Stelle und nicht die beiden größten Parteien.
  • 07.09.2017, 18:25 Uhr
  • 0
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