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Jeder dritte Deutsche befallen: Parasit kann unbemerkt unsere Persönlichkeit ...

Jeder dritte Deutsche befallen: Parasit kann unbemerkt unsere Persönlichkeit verändern

News Team
16.09.2017, 17:13 Uhr
Beitrag von News Team

Eine neue Studie warnt vor einem bisher als "ungefährlich" eingestuften Parasiten, der häufig im Katzenkot vorkommt. Das Protozoon "Toxoplasma gondii" soll laut den neuesten Forschungsergebnissen Alzheimer, Parkinson und sogar Krebs verursachen können. Forscher wollen auch herausgefunden haben, dass er in der Lage sei das menschliche Verhalten zu steuern.

Der Parasit "Toxoplasma Gondii", der in etwa 30 Prozent aller Hauskatzen lebt, gelangt über den Katzenkot zum Menschen und benützt diesen als Zwischenwirt. Er kann laut der Studie über 1.000 Gene verändern, die mit Krebs in Verbindung gebracht werden, und unser Verhalten steuern - Wie Forscher bei einer Untersuchung von Senioren bewiesen haben wollen.

Mediziner wiesen daraufhin, dass infizierte Menschen doppelt so oft an einer Schizophrenie erkranken, wie gesunde Mitmenschen.

Die Toxoplasmen können neben verschiedenen Organen auch das Gehirn befallen. Sie verstecken sich in Zellen des menschlichen Immunsystems und überwinden so die Blut-Hirn-Schranke. Ist der Mensch einmal infiziert, können Proteine des Parasiten die Kommunikation zwischen den Gehirnzellen verändern, was auch das Risiko für Alzheimer, Parkinson und Epilepsie erhöhen kann.

Man glaubt es kaum, doch soll jeder dritte Deutsche bereits mit dem Parasiten infiziert sein, bei Menschen über 50 sollen es sogar 70% sein!

Die Forscher warnen schon lange schwangere Frauen davor, Katzenklos zu reinigen. Denn der Parasit kann bekanntermaßen Fehlgeburten verursachen und die Entwicklung des Fötus oft schädigen.

Trotz der neuen Erkenntnisse sei der Parasit bei Menschen leicht mit einem Antibiotikum zu besiegen. Forscher raten zu erhöhten Hygienemaßnahmen bei der Reinigung von Katzenklos.

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Hautausschlag nach dem Baden? Dann könntest du diese Parasiten unter der Haut haben


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4 Kommentare

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Die Übertragung von Toxoplasmen auf den Menschen wird durch verschiedene Wege erreicht. Durch die konventionelle Mast bei Schweinen und Geflügel ist die Seroprävalenz auf 0,02% abgesunken, daher ist der Verzehr von konventionell hergestelltem Fleisch eher unbedenklich. Bei ökologischer Haltung steigt der Infektionsgrad wieder an (Zugang zu Erregern), daher sollte man beim Verzehr auf untenstehende Präventionen achten. Ein infiziertes Schwein kann 300-400 Menschen infizieren.
Andere Weidetiere wie Schafe oder Ziegen erreichen eine Seroprävalenz von bis zu 90%, auch hier sollten präventive Maßnahmen ergriffen werden.
Zu der hohen Prävalenz beim Menschen reicht aber die Infektion über das Fleisch von Nutztieren allein nicht aus, zumindest in Deutschland (sh. Prävalenz bei Schweinen, Verzehr von Schaf und Ziege gering), bei Rindern findet man nahezu keine Gewebezysten (unterschiedliche Frequenz der Gewebecysten).
Eine zusätzliche Übertragung erfolgt über den Endwirt Katze: Eine Katze kann zwar nur einmal Oocysten ausscheiden, nämlich bei der Erstinfektion (anschließend sind sie immun und es kommt zu keiner Ausscheidung mehr). Allerdings werden bei der Erstinfektion pro Katze 104-108 Oocysten ausgeschieden. Nicht alle Oocysten sporulieren, aber die Tenazität (Widerstandsfähigkeit des Erregers gegenüber Umweltbedingungen) von sporulierten Oocysten beträgt bis zu zwei Jahren. In der Zeit werden sie durch Wind, Regen, Würmern usw. verteilt und können wieder von Zwischenwirten (Weidetiere) aufgenommen werden. -> Gewebecysten -> Verzehr von Fleisch -> Infektion Mensch.
  • 17.09.2017, 14:00 Uhr
  • 0
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Bei wize.life werden die "Ängste" immer schlimmer geschürt. Sollen
wir nun unsere Katzen abschaffen? Natürlich ist Hygiene wichtig.
  • 16.09.2017, 17:21 Uhr
  • 0
News Team
Niemals! Das Leben ist doch leichter auszuhalten mit einem Parasiten, als ohne Katzen!
  • 16.09.2017, 17:33 Uhr
  • 0
Mag sein! Hoffen wir,dass die "Parasiten" nicht überhand
nehmen!
  • 16.09.2017, 17:36 Uhr
  • 0
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