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Schule trauert um toten Lukas: Bei diesen Symptomen sofort reagieren, weil es Meningitis sein kann

News Team
01.10.2017, 10:34 Uhr
Beitrag von News Team

Nach dem Tod des 15-jährigen Lukas aus Mönchengladbach ruft die Schule des Jungen Eltern und Kinder zur Vorsicht auf. Der Schüler verstarb an einer Blutvergiftung, die durch eine bakterielle Hirnhautentzündung ausgelöst worden war.

Auf der Homepage der Realschule Wickrath heißt es:

Eltern von Kindern, die mit Lukas in den letzten zehn Tagen Kontakt hatten, werden gebeten, sich auf der Kinderstation des Elisabethkrankenhauses zu melden.

Dort könne man sich bezüglich Antibiotikaprophylaxe beraten lassen und ggf. ein Medikament erhalten.

Plötzlicher Krankheitsbeginn


Die bakterielle Meningitis ist vor allem gekennzeichnet durch ihren plötzlichen Krankheitsbeginn und schnellen Verlauf. Daher sollten Patienten bei Symptomen wie Nackensteifigkeit, Kopfschmerzen und Übelkeit unverzüglich ein Krankenhaus aufsuchen. Blaue Flecken am Körper weisen auf eine beginnende Blutvergiftung hin, die als Folge der Hirnhautentzündung auftreten kann.

Die Ansteckung erfolgt über Tröpfchen- oder Schmierinfektion, die Inkubationszeit beträgt zwei bis zehn Tage.

Faktor Zeit ist entscheidend


Ganz entscheidend sei die Zeit, die bis zur Verabreichung von Antibiotika vergehe. Das Gesundheitsamt informiert:


Eine Meningokokken-Infektion ist eine schwere Erkrankung, die innerhalb weniger Stunden lebensbedrohlich werden kann.

Unbehandelt meistens tödlich


Eine bakterielle Meningitis kommt seltener vor als eine durch Viren ausgelöste Hirnhautentzündung. Dafür ist ihr Verlauf deutlich dramatischer.

Notarzt Dr. Andreas Schwarze vom Kaiserin-Auguste-Victoria Krankenhaus in Ehringhausen sagte dem "NDR".

Unbehandelt versterben sie nahezu alle. Und auch mit Behandlung ist die Sterblichkeit immer noch sehr hoch.

Bei einer bakteriellen Meningitis vermehren sich die Bakterien, das Gehirn schwillt an, wodurch Nervenzellen und Hirngefäße absterben. Schließlich kommt es zu Organversagen.

Impfung nicht gegen alle Erreger


In Mönchengladbach gab es in diesem Jahr bereits zwei registrierte Fälle. Das Robert Koch Institut registrierte bundesweit 2017 insgesamt 338 Erkrankungen, von den 24 tödlich verliefen.

Der Verein "Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V." empfiehlt für Kinder ab zwei Jahren die Impfung gegen Meningokokken C.

Die Immunisierung gibt es allerdings nicht gegen jede Form der Erkrankung.
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3 Kommentare

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Vielen Dank für die info, - habe es an meine Schwiegertochter
direkt weiter gegeben
  • 01.10.2017, 16:19 Uhr
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Bodo Lukas?????
  • 01.10.2017, 15:11 Uhr
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Hammer! Ich habe diesen Sommer auch Zecken über Zecken von den Hunden gesammelt. Sooooo viele aber denn doch nicht.
  • 01.10.2017, 12:57 Uhr
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