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Gefährliche Tätowierfarbe

Gefährliche Tätowierfarbe

03.10.2017, 16:12 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Weil wir uns selbst egal sind, sind wir auch anderen egal!

Wie sehr die Bevölkerung egal ist, wissen wir aus Telefonmitschnitten Nixons, während des Vietnamkrieges. Aber auch die eigene Bevölkerung ist letztlich egal. Gerade sehen wir in Katalonien, wie auf Frauen, Kinder und Senioren eingeprügelt wurde. Eine "Abstimmung" war ihr Verbrechen.

2011 trafen sich Experten beim Bundesforschungsministerium. Über einen ständig gedimmten Himmel galt es zu schwadronieren und ob es zu Protesten führen könnte. Da die Bevölkerung "keine Ahnung" habe und ohnehin in einer Art "Dämmerzustand" gehalten wird, sahen Experten keine Gefahr von Unwillen. Sie hatten Recht und es gibt bis heute keine Proteste zum abgasverseuchten Himmel.

Man möge die Veränderung am Himmel doch so positiv in die Bevölkerung einfließen lassen, wie bereits mit der gefährlichen Nanotechnologie praktiziert, war der Vorschlag der Akademiker! Denn auch hier hat man die Bevölkerung nur mit den positiven Aspekten gefüttert. Das war in beiden Fällen ein fataler Fehler.
Langsam dringen die Gefahren der Nanopartikel an die Öffentlichkeit, die bisher recht gelassen bleibt. Denn die Flugzeugabgase nimmt man gerne in Kauf, der Urlaubsflug ist ein Heiligtum - ansonsten interessiert man sich kaum.

Dabei warnt die vermeintliche Lügenpresse tapfer, wie vorher bereits zur "giftigen Kabinenluft" dem sog. "Fume Event", wie es verharmlosend benannt wurde. Einige Medien nehmen den Zorn der Wirtschaft auf sich, Werbeaufträge aufs Spiel setzend. Etwa die Nanopartikel in Sonnencreme werden thematisiert. Auch Nanopartikel im Wasser und der Nahrung werden durchaus benannt. Denn das hat den Vorteil, dass die Hauptverursacher immer schön geschont bleiben, denn wer will schon nachweisen, an welchen Nanopartikeln man nun genau erkrankt ist. Wenn überhaupt bei Blutuntersuchungen nach diesen Winzlingen gesucht wird. Da wird man schnell mal zum "Psycho", wenn sich im Blut nichts findet. Siehe das Schicksal der an Fibromyalgie erkrankten Menschen.

Heute sind fast 50 Prozent der Jugendlichen tätowiert. Evtl. ein böser Fehler, aber wen interessiert als junger Mensch schon die Gesundheit. Man bleibt doch ewig jung und gesund - denkt man!

Dabei ist auch das Tätowieren im Zusammenhang mit Nanopartikeln in Verruf geraten. Denn die sog. #KillerInk enthält Nanopartikel als Trägerstoff, die ins Blut und in die Zellen gelangen. Nun berichten Forscher um Bernhard Hesse vom europäischen Synchrotron in Grenoble, dass Titanweiß (TiO2), das weiße Pigment, das als Trägermaterial für Tätowierfarben dient, auch in Form von Nanopartikeln (mit weniger als einem Mikrometer Durchmesser) in Lymphknoten wandert und dort angereichert wird (Scientific Reports, 12. 9.).

„Das Problem ist“, sagt Hesse: „Wir wissen nicht, wie Nanopartikel reagieren.“
Quelle

Das stimmt nicht ganz. Denn man weiß heute ganz gut, welche Gefahren von Nanopartikeln ausgehen. Jedenfalls haben großflächig Tätowierte gute Chancen, früh dement zu werden. Das hat den Nachteil, dass man nicht mehr weiß, weshalb man sich einmal hat tätowieren lassen und man weiß auch nicht mehr, dass man ja gewarnt wurde. Denn es ist nicht der Honig im Kopf, sondern die Nanopartikel, die uns dann ins Land des Vergessens gleiten lassen.

In ihrer Studie fanden die Wissenschaftler sowohl Hinweise für die Wanderung von Partikeln in Nanogröße als auch für die Ablagerung von toxischen Stoffen im Körper, berichtet das BfR. So seien die Giftstoffe aus Tattoo-Farben auch in menschlichen Lymphknoten nachweisbar.

Erkrankt man nicht an Demenz, sondern an Krebs, dann ist es weniger lustig, wobei Demenz auch nicht wirklich lustig ist. Weltweit die größten Mengen an gefährlichen Nanopartikeln in Form von sog. Nanowhiskern, verteilt der Flugverkehr. Und das ist die andere Nachricht: Wir atmen so viele davon ein, dass es fast schon wieder egal ist, ob man sie sich mit dem Sonnenschutz einschmiert oder per Tätowierung unter die Haut spritzen lässt. Wobei man nach einer Tätowierung vier Monate kein Blut spenden kann. Aber das machen die Tätowierten ohnehin nur selten?

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