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Die eigene Biografie als Therapie

Die eigene Biografie als Therapie

Biografie meines Lebens - Ihr Leben als Buch
04.10.2017, 15:45 Uhr

„Leben ist ein Weg durch die Fremde im Angesicht der Endlichkeit“, wusste die Soziologin Prof. Annelie Keil so wunderbar zu formulieren. Nicht immer haben wir unser Leben selbst in der Hand. Manchmal geschieht es uns. Wir müssen es erleiden. Krankheiten, der Tod eines geliebten Menschen, Abschiede oder Katastrophen brechen über uns herein: Wir fallen aus unserem gewohnten Lebenskontext.
„Meine Patienten sagen: Ich weiß nicht, wer ich bin, was ich will. Man hat alle Anker und Werte verloren, die Fähigkeit zu lieben, zu glauben“, sagt die Psychoanalytikerin und Philosophin Julia Kristeva.
All das sind Zeichen für einen Identitätsverlust.
Das Erzählen und Aufschreiben lassen der Biografie integriert die Geschehnisse in die eigene Lebensgeschichte. Lose Fäden der Erinnerung werden verschnürt. Wir verfangen uns nicht mehr immerfort darin. Werden von den Erinnerungsfetzen nicht mehr so gequält.
Schreiben wir gemeinsam ihr „Buch des Lebens“.

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