wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Wenn man in alten Zeitungen und Zeitschriften stöbert!

Wenn man in alten Zeitungen und Zeitschriften stöbert!

19.10.2017, 14:15 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Den Niedergang der deutschen Medien kann man nicht besser dokumentieren, als wenn man vom Dachboden alte gesammelte Ausgaben bekannter Politmagazine und Tageszeitungen holt.

Da hat sich über die Jahre ganz schön was angesammelt. Zumal bestimmte Magazine früher Pflichtlektüre waren, in welchen man heute seinen Fisch nicht mehr einwickeln würde.

Noch vor zehn Jahren haben die Berichte gebracht, wofür heute die komplette Redaktion gefeuert worden wäre. Und tatsächlich hat man in den letzten Jahren kräftig umgebaut. Redakteure, die den Vorgaben der Werbekunden nicht mehr entsprachen, konnten nach Hause gehen. Gefälligkeits- oder Scheckbuchjournalismus sind die Folge.

So wurde vor Jahren nicht nur tapfer zur verseuchten Kabinenluft in Flugzeugen berichtet, sondern auch zur Partikelfilter-Verarsche. Damals konnte man in der Betriebsanleitung lesen, man solle spätestens beim Aufleuchten der Warnlampe, schnellstens auf die Autobahn fahren und die Karre mindestens 15 Minuten ordentlich durchheizen. Eine dicke Qualmwolke war das Ergebnis, danach war der Partikelfilter wieder sauber. Was das alles mit Umweltschutz zu tun hatte? Nichts natürlich.

Greenpeace: "Die Hersteller bieten billige Filtersysteme an, damit das Image stimmt", kritisiert Sprecher Günter Hubmann.

Aktuell setzt man auf die Harnstoffvariante: Aus einem kleinen Zusatztank wird ADBlue - Harnstoff zugeführt. Heute wissen wir ja vom Dieselskandal, wie hier getrickst wurde, nur um Umweltschutz vorzutäuschen, die Verbraucher hinter die Fichte zu führen. Von kriminellen Machenschaften sprachen sogar der Autolobby nahe stehende Politiker, im Wissen, dass die träge Bevölkerung in kürzester Zeit den "Skandal" wieder vergessen wird.

Denn das ist eine Folge der mit Feinstaub-Nanopartikeln verseuchten Atemluft: Dringen die Winzlinge bis ins Gehirn vor, sorgen sie dort für Vergesslichkeit. Quasi also eine Win-Win-Situation: Die Wirtschaft optimiert ihre Gewinne, die Pharmaindustrie verdient sich an neuen chronischen Krankheiten dumm und dämlich, die Politiker können sich als Umweltschützer feiern lassen und die eine oder andere Großspende füllt die Kasse.

So kann der Glücksatlas auch verkünden:

Die Deutschen sind zufrieden wie nie!

Wie ein Segen für die Strategen war dann auch Trumps Austieg aus COP21: Hier haben sich die größten Trickser jedoch ungewollt enttarnt, denn alle die besonders laut "Skandal" schrien, sind selbst die größten Blender!

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.