wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Wichtiger Test - So erkennst Du, ob Dein Hund Giftköder gefressen hat

Wichtiger Test - So erkennst Du, ob Dein Hund Giftköder gefressen hat

News Team
23.10.2017, 14:09 Uhr
Beitrag von News Team

Wenn ein Hund einen vergifteten Köder gefressen hat, bleibt oft nur wenig Zeit, die Vergiftung zu erkennen und ihm das Leben zu retten. Es gibt jedoch einen Trick, mit dem man erkennen kann, ob ein Giftköder im Spiel war.

Wie die Frankfurter Neue Presse berichtet, sind Anzeichen wie Futterverweigerung, schmatzendes Kauen mit und ohne Schaumbildung, Hecheln, schwankender Gang, Fiepen, Würgen, Jaulen, Krampfen sowie Erbrechen, Durchfall, Blutungen in der Haut, im Kot, Urin oder Erbrochenem zwar typisch für Vergiftungen, sie treten aber auch bei harmloseren Beschwerden auf, wie die Hattersheimer Tierärztin Kirsten Tönnies erklärt:

Die weitaus meisten Fälle von Blut im Kot oder Erbrochenen sind Begleiterscheinungen einer normalen Magen-Darminfektion.

Im Zweifelsfall die Farbe des Zahnfleisches kontrollieren!


Um Hinweise auf den Ernst der Lage zu bekommen empfiehlt Tönnies einen Blick auf das Zahnfleisch des Hundes. In der Regel steckt Rattengift oder ähnliche Chemikalien in den Giftködern, die bewirken, dass das Blut des Tieres extrem verdünnt wird und betroffene Ratten oder Hunde quasi an inneren Blutungen versterben. Der Zustand des Blutes ist über das Zahnfleisch ablesbar. Je nach Anstrengung hat es im Normalfall eine Farbe zwischen blass-rosa bis pink. Bei kranken Hunden färbt sich das Zahnfleisch oft gräulich, gelblich oder bläulich. Bei Vergiftungsverdach empfiehlt Tierärztin Tönnies einen einfachen Test:

Auf Druck dürfen keine Blutpünktchen entstehen. Nach etwa 1 bis 2 Sekunden muss der blasse Druckfleck wieder rosa geworden sein.

Sollten verdächtige Zeichen auftreten, sollte man gegebenen Falls Reste eines verdächtigen Köders einpacken und zur nächsten Tierklinik oder dem Tierarzt fahren. Auf dem Weg dahin, kann - nach Rücksprache mit dem zuständigen Arzt - dem kranken Tier Futter gegeben werden, um das Gift im Magen auf diese Weise zu verdünnen. Vor der Gabe von Wasser oder gar einem absichtlich herbeigeführten Erbrechen, rät Tönnies ab.
__________________________________________________________________________

Traurig, warum diese beiden Hunde nicht aufhören können sich zu umarmen


Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.