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Warnung vor dem Festtagsbraten: Deutsches Fleisch immer häufiger mit Hepatit ...

Warnung vor dem Festtagsbraten: Deutsches Fleisch immer häufiger mit Hepatitis-Viren belastet

News Team
19.12.2017, 16:18 Uhr
Beitrag von News Team

Da kann einem der Appetit schon vergehen. Der Braten hat gerade zu Weihnachten Hochkonjunktur, doch wie jetzt bekannt wurde, ist Fleisch in Deutschland immer häufiger mit Hepatitis-E-Viren (HEV) belastet.

Laut "Focus Online" weisen bis zu 50 Prozent der Hausschweine in Deutschland Antikörper gegen HEV auf. Das bedeutet jedoch auch, dass sie Kontakt mit diesen Krankheitserregern hatten.

Lebensmitteltester fanden zudem heraus, dass die Viren auch in jeder fünften deutschen Wurst stecken.

Zahl der Erkrankungen steigt rapide an


Es ist also kein Wunder, dass Heptatitis-E-Fälle in Deutschland rapide ansteigen. Seit 2014 hat sich die Zahl sogar verdreifacht. Das Robert Koch Institut meldete 2000 Erkrankungen.

Gastroenterologe Christian Strassburg von der Uniklinik Bonn warnt laut "Focus Online" jedoch, dass die Dunkelziffer noch höher liegen dürfte. Demnach erkranken vermutlich rund 300.000 Menschen pro Jahr an dieser Form der Leberentzündung.

Hepatitis-E-Virus gefährlicher als sein Ruf


Bislang galten vor allem Hepatitis A und C als gefährlich. HEV wurde dagegen lange unterschätzt, weil die Infektion bei intaktem Immunsystem "in der Regel harmlos verläuft", so Strassburg.

Bei bestimmten Risikogruppen kann jedoch auch der Hepatitis-E-Virus zu lebensbedrohlichem Leberversagen führen. Zu den gefährdete Personengruppen zählen Schwangere, Senioren, Patienten mit chronischem Leberleiden, immungeschwächte Menschen, HIV-, Krebs- und Dialysepatienten, Rheumatiker und Menschen die eine Organtransplantation hatten.

Die Ansteckung mit Hepatitis E erfolgt in unseren Breitengrade über kontaminiertes Fleisch und Wurst. Eine Übertragung ist auch über Bluttransfusionben möglich, jedoch nicht von Mensch zu Mensch. Die Inkubationszeit liegt bei zwei bis acht Wochen.

Mögliche Symptome:

  • Müdigkeit
  • Appetitverlust
  • Übelkeit und Erbrechen
  • grippeähnliche Symptome

In der Regel ist die Infektion nach wenigen Tagen ausgestanden. Sollte sich jedoch der Stuhlgang entfärben oder die weiße Bindehaut des Auges bzw. die Haut insgesamt eine Gelbfärbung aufweisen, sollten sie auf jeden Fall zum Arzt gehen. In einem Bluttest kann der Virus schließlich nachgewiesen werden und mit einem antiviralen Medikament behandelt werden. Hilft das nicht, droht die Zerstörung der Leber. Dann bleibt nur noch eine Lebertransplantation.

So vermeiden Sie eine Infektion


Um eine Infektion zu vermeiden, sollten Risikogruppen auf Wild und Schwein verzichten, speziell auf rohe oder nicht vollständig durchgegarte Lebensmittel. Ein rosa blutiges Schweinefilet oder Hirsch-Steak kann schon gefährlich sein.

Gut durchgegartes Fleisch stellt dagegen keine Bedrohung mehr dar, da die Viren ab einer Temperatur von 70 Grad zerfallen. Die Temperatur sollte jedoch mindestens 20 Minuten eingehalten werden, um ganz sicher zu gehen.

23 Kommentare

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Ich esse gerade Käsekuchen. Ob der auch belastet ist?
  • 20.12.2017, 16:46 Uhr
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Nach diesen tägl. Hiobsbotschaften im Netz, den Verbrauchermagazinen im TV (selbst Bio-Produkte sind belastet)..frage ich euch..was kann man den noch bedenkenlos essen und trinken..??
Für ernstgemeinte Tip`s wäre ich dankbar !!
  • 20.12.2017, 10:45 Uhr
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Was um Himmelswillen für einen Blödsinn..... Glaubt doch bitte nicht alles, was Ihr lest ...... Ist ja zum Mäusemelken....
  • 20.12.2017, 10:19 Uhr
dieser meinung schließe ich mich an
  • 20.12.2017, 16:28 Uhr
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Wie wäre es denn man meiner einer Liste, was man(n) noch gefahrlos essen und trinken darf ?
Pilze - verseucht, Rindfleisch, Hühnerfleisch, Schweinefleisch, Gänsefleisch, Fisch, Eier.....Gemüse, Obst (Pflanzenschutzmittel und Unkrautvernichter Glycosat etc.) alles schon mal negativ aufgefallen...
  • 20.12.2017, 09:59 Uhr
dann mußte leider verhungern,es gibt nichts mehr ungefährliches,nicht mal mehr aus deinem eigenen garten
  • 20.12.2017, 16:29 Uhr
Und im Gröver Nacktarsch waren Hämorrhoiden.
  • 20.12.2017, 16:55 Uhr
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Ich hab's verstanden und beschlossen, keine Eier, oder Molkereiprodukte, jedwede Fleischsorten, Fisch oder Vogel, sowie Brot oder sonstige Cerealien über Weihnachten aus Deutsche Produktion zu Essen. Ich fliege nach Australien und lebe von Kängerufleisch bis Ostern.
  • 20.12.2017, 08:08 Uhr
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Ja, hab ich auch schon gehört. Weihnachten wird gefastet!
Die polnischen Gänse (laut Wize) sind gefährlich, nun sind die Deutschen dran - weiter so. Wir gründen eine Farm - da muss man aber selber arbeiten - wollt ihr das
  • 20.12.2017, 06:06 Uhr
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Das kann ja bei der "unmöglichen Massentierhaltung" NICHT ausbleiben! 😥 Ich mag inzwischen auch kein Fleisch mehr essen, weil's mir einfach nicht mehr schmeckt!😣 Wir haben hier im "Hinterland" noch einen Metzger, bei dem es noch wohlschmeckendes Fleisch gibt! Das esse ich gern Mal!
  • 20.12.2017, 05:02 Uhr
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Gibt ne Gans eigenhändig gefüttert.....
  • 20.12.2017, 00:59 Uhr
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Das ist doch eindeutig Clickbaiting. Aus welcher Horror-Mottenkiste habt ihr das denn wieder ausgebuddelt? Aus der Apothekenumschau?
  • 20.12.2017, 00:21 Uhr
Clickbaiting??? Daß ich nicht lache!
War selber von HEV betroffen und bin froh, daß WL diesen Artikel veröffentlicht hat.
  • 20.12.2017, 12:59 Uhr
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Wie traurig! Zum Fest der Liebe können jetzt keine Mitgeschöpfe getötet und gegessen werden!
  • 20.12.2017, 00:03 Uhr
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