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Schlagangefallen

Schlagangefallen

Hans-Herbert Holzamer
20.12.2017, 12:23 Uhr
Beitrag von Hans-Herbert Holzamer

1.
Die Tür zur Parallelwelt steht immer auf. Aber du würdest nie hineingehen, vielleicht widerwillig zu Besuch kommen, aber du würdest dich mit allem, was du hast, an die Welt vor der Tür klammern wollen. Du gehörst hier nicht hin, Du bist zufällig hier, um einen Freund – schlimmer noch – einen Verwandten zu besuchen. Warum der hier ist? Weiß ich nicht so recht, ein armer Kerl jedenfalls, aber doch nicht mit mir zu vergleichen oder gar gleichzusetzen. Ja, ich besuche ihn, aber dann bin ich ja auch schon wieder weg. Ach so? Ja, schon wieder weg. Ja.
Und jetzt bin ich hier, durch diese Tür, eingetreten in diese Welt voller Hässlichkeit und Widerwärtigkeit. Nicht zufällig, weil ich jemandem eine Freude machen will, auch nicht aus Versehen, habe mich auch nicht verlaufen. Ich bin hier zu Recht, mit Grund aufgeschrieben, eingewiesen, und der Arzt sagt es mir noch mal. Er heißt Dr. Serail oder so ähnlich, kommt aus Serajewo, aber die Entführung aus dem Serail sagt ihm nichts. Dafür langt das, was er mir an Krankheiten aus meiner Akte vorliest, locker für Lebenslang. Was ich morgen machen soll, weiß er auch nicht so wirklich. Vielleicht bin ich doch aus Versehen hier.
2.
Und dann schließt sich die Tür. Du meinst immer noch, nicht wirklich dazuzugehören, aber du arrangierst dich sofort. In dieser Parallelwelt der Gezeichneten, der vom Olymp der Gesundheit Herabgestoßenen, herrschen andere Gesetze, aber du befolgst sie. Du lieferst dein Pippi und dein Blut ab, die Parameter deiner Existenz, die einmal der Beleg deiner unerschütterlichen Stärke und Kraft waren. Dein Ticket für die Ewigkeit gerinnt zu Daten, auf die du keinen Zugriff mehr hast, aufgrund derer anderer Aussagen über dich treffen. Es geht nicht mehr um deine Gesundheit, denn die hast du verloren, die ist weg, sondern über deine Machtlosigkeit und Abhängigkeit. Plötzlich bist du ein Zwischenwesen mit nurmehr relativen Rechten. Natürlich wehrst du dich, auf unterschiedliche Weise, aber innerhalb des Systems, das dich deiner Autonomie beraubt, andererseits dir aber Halt gibt. Der Widerstand hat zugleich Hilfloses wie Rührendes. An meinem Tisch waren zwei Herren, einer wohnhaft in Dingolfing, der sich seiner Herkunft sichtbar schämte, den sein Akzent aber verriet. Er kam aus Freyberg in Sachsen -Anhalt, wäre aber schon zwei Jahre in Bayern. Als wenn das was hülfe. Der andere kam aus Stuttgart. Beide wollten über eine Abkürzung ihres Aufenthalts verhandeln, trauten sich aber nicht. Sie wären die Herren des Verfahrens, versuchte ich Ihnen klarzumachen. Aber der Erfolg der Behandlung, die Sinnhaftigkeit ihres Aufenthalts. Das trieb sie um. Und das war davon anhängig, dass „die Ärzte“ mit ihnen zufrieden wären und ein Testat unterzeichneten, das eine erfolgreiche Behandlung bestätigte. Also nicht ihr Wohlbefinden, das Erreichen des von ihnen gesetzten Zieles einer Rehabilitation waren wichtig, sondern das Wohlbefinden der Ärzte. Man kann sich sogar höchstpersönlich von dem Oberhaupt der Gegen- oder Unterwelt behandeln und deren Erfolg testieren lassen, aber dann man möge vorher seine Kasse fragen, ob sie es bezahlt. Dann bekommt das natürlich einen so hohen Wert, dass man bleibt, bis man entlassen wird. Egal ob geheilt oder nicht.
3.
In dieser Welt hinter der Klinik- und Reha-Tür sollte man meinen, dass die Krankheit der große Gleichmacher sei, die Einlieferung der Startschuss zum Kampf ums Überleben, jedenfalls darum, hier baldmöglichst wieder rauszukommen. Dass dieses Ziel alle vereint. Dem ist nicht so. Es gibt auch in dieser Parallelwelt Unterschiede, Hierarchien, Machtspiele. Es gibt alles, was es in der normalen Welt gibt, Zauberberg und Pesthaus sind überall dort, wo Menschen sind. Der Gleichmacher ist allein die Krankenhaus-Verwaltung, die nur (Zimmer)Nummern kennt, aber keine Patienten. Ich bin die oder der 104. Und sitze an Tisch 32.
Ansonsten sind diejenigen, die aufrecht gehen, die Könige, dann kommen die Stockgestützten, dann der Rollator, weiter unten der Rollstuhl, und vermutlich ist der Bettlägerige die niederste Kreatur in der Parallelwelt. Und ich ertappe mich, dass ich besonders aufrecht gehe. Nett ist das nicht, aber der Unterschied ist mir plötzlich wichtig.
Feine, aber erkennbare Unterschiede finden sich in den sozialen Status‘ und ihrer Zurschaustellung. Manche 60plus-Damen machen sich regelmäßig fein, um den Schlabber aus der Küche zu vereinnahmen, und schauen einen an, als hätte man die Queen Mary auf der Isar liegen, um ihnen durch die Bullaugen die weite Welt zu zeigen. Das letzte Quäntchen Würde, die letzte Möglichkeit zur Koketterie wird verzweifelt verteidigt. Andere haben sich aufgegeben. In konturenlosen Hosen, mit Jacken in Kik-Style, Schlappen und Latschen absolvieren sie ihre vorgegebenen Programme. Vor allem Männer tragen ihre Trainingsanzüge weit über ihre Bäuche gezogen im Stolz des Prekariats, das es genießt, hier auf fremde Kosten untergekommen zu sein.
Auf den Fluren, im Speisesaal und vor dem Aufzug weiß sich jeder in Szene zu setzen. Platz und Vorrang bekommt nicht, wer sie braucht, sondern wer sich mit seinen Krücken und Hilfsmitteln in Szene setzt. Auch bei den Gesprächen zählt, was man kann und welche Hilfe man nicht benötigt. Der kleinste Unterschied zählt. Und was für eine arme Sau die Erna und der Herr Schmitz sind, und das ihnen jetzt das schöne Auto gar nichts mehr nutzt. Aber man selbst würde und könnte sich sofort ans Steuer setzen, wenn man dürfte. Sowieso fährt man auch bald wieder nach Abano Terme, um dort Professor Klein aus München zu treffen. Kennen Sie den nicht?
Keiner will das wirklich hören, denn die Wagentür ist für Frau Hofer längst ins endgültige Schloss gefallen.
4.
Dass jedweder Gesundheits - oder Krankheitsverwaltungs-Dienst kaufmännischen Grundsätzen unterliegt, mag man zurecht bedauern, ist aber so. Es gibt noch die kommunalen Kliniken, die sich im Rahmen der Daseinsfürsorge um den Bürger sorgen und einen Kostenersatz anstreben. Und die kirchlichen, die aus Liebe zu Gottes Geschöpfen handeln und nicht aufs Geld schauen. Jedenfalls im Idealfall. Aber den Ton geben die an, die im Patienten den Vertragspartner sehen, in Verhältnis zu welchem dem ein Ausgleich zwischen Vertragserfüllung und eigenem Profit herzustellen ist. Dieser Ausgleich muss das Unternehmen möglichst kräftig erscheinen lassen. Deswegen drängen sich auch diejenigen nach vorne, die dieses Geschäft besser verstehen als andere. Mögen diese anderen vielleicht auch den Umgang mit Menschen besser begriffen haben, wobei zu diskutieren wäre, was besser in diesem Fall heißt, Gewinner sind immer die besseren Buchhalter. Deswegen verwundert es zum einen nicht, dass die Firmengruppe Median immer mehr Krankenhäuser in ihr System einsammelt, und zum anderen, dass die Abläufe in der Buchberg-Klinik Bad Tölz kalkulationsrationalen Regeln folgen und nicht solchen, die von den Patienten und ihren Bedürfnissen vorgegeben sind. Das beginnt bei der Aufnahme. Persönliche Ansprache wird ab Registrierung durch nonverbale Kommunikation ersetzt. Begrüßung durch das Haus immer erst am Freitag, auch wenn man Samstag kommt. Was man zu tun hat, erfährt man von einem Zettel, den man in seinem Briefkasten vorfindet. Dass jeden Morgen selbsttätig der Blutdruck zu messen und einzutragen ist, kommt dazu, wie die Einnahme der Nahrung. Zu den einzelnen Programm- und Therapiepunkten hat man sich einzufinden, am Schwimmbad, an der Turnhalle, dem Seminarraum, dem Sammelplatz für das „Terraintraining“, wohinter sich Wandern in der Gruppe verbirgt. Natürlich haben auch die speziellen Anwendungen ihre Warteplätze, von der Physio zu den Wannenbädern. Das Café ist ausgesourct an Coffee Fellows, die mit schlechteren Produkten teurer sein sollen als früher, sagen Alteingesessene.
Dabei sind die Patienten, wenn man sich umhört, nicht unzufrieden. Über Ärzte und Pflegekräfte äußert man sich generell positiv. Selbst solche, die liegend eingeliefert wurden und eigentlich nicht die elementarsten Voraussetzung für eine sinnvolle Rehabilitation mitbringen, sind offensichtlich froh, dem Krankenhaus entronnen zu sein, das vermutlich eine Rendite-Kalkulation anstellte, die zu ihren Lasten ging und ihrem Rauswurf führte. Reha ist vor allem ein Wechsel auf eine Zukunft, die bitte so sein soll, wie die Vergangenheit in der Erinnerung war. Aber das ist ein Irrglaube, bestenfalls ein Traum. Zukunft ist so nicht, nie. Wer aber Hoffnungen hat, ist ein folgsamer Mensch. Der Patient steht im Mittelpunkt, hieß es daher auch bei der Begrüßung in der Buchbergklinik. Das stimmt, wird aber oft falsch verstanden. Im Mittelpunkt der Kalkulation sollte es wohl vollständig heißen.
5.
In den Adern von Bad Tölz fließt das Blut der Patienten, das sich auf Abwege begeben hat, das verklumpt ist oder in Arterien und Venen feststeckt. Aber die Stadt tut so, als wäre sie noch durchströmt von Wellness und Gesundheit. Ihr geht beispielsweise es um den veganen „Tölzer Weg“, um „Vital-Orte“ zur Mediation und inneren Einkehr. Dazu ein kleines kulturelles Programm mit dem Tölzer Knabenchor. Das klingt entspannt, aber die eleganten Zeiten von Kur und Schatten sind vorbei, seitdem sie nicht mehr so großzügig fremdfinanziert werden. Es dodelt in Oberbayern. Hotels stehen leer und verfallen. Das Alpamare, fast ein halbes Jahrhundert Inbegriff von Bäder-Kultur ist dauerhaft geschlossen, seit 2015. Der Bahnhof hat keinen Aufzug, die Toiletten sind dauerhaft geschlossen. Keine Highheels sondern Rollatoren klappern über die Straßen. Doch diese und ihre Kreuzungen und Übergänge sind weder kranken- noch behinderten-, nicht einmal altengerecht. Die Stadt und Ihr Gesundheitsbetrieb wollen ihre allein lebenserhaltende Kundschaft nicht sehen. Es gibt kaum Ampeln oder Zebrastreifen. Die Wanderwege rund um die Buchberg-Klinik kommen nicht in den Genuss von Winterstreuung, und nicht nur sie. Den Schneepflug habe ich gesehen, einen Streudienst nicht. Der Weg zum Vital-Ort kann so rasch zum Weg in die Lethal-Klinik werden, zumal Schlaganfall-Patienten bekannterweise auch auf eisiger Piste Standschwierigkeiten haben. Die Geschwindigkeit auf den Straßen ist nicht gedrosselt. Vegan isst bewusst, fährt aber gerne auch bewusst schnell.
Bad Tölz mit Altstadt, Isar, Kalvarienberg und den Kirchen ist schön, seine Läden locken die Touristen mit Tracht, Handarbeiten und Gewürzbrot. Diejenigen jedoch, die trotz oder gerade wegen ihrer Gebrechen die Stadt am Leben halten, mit denen will man - eigentlich- nichts zu tun haben.
6.
Dass der Penner hinkt, gehört dazu. Eine nicht verheilte Wunde von einem Sturz oder einer Schlägerei. Das zeichnet einen Asozialen aus. Dass so einer aufrecht und stolz daher schreitet wie ein spanischer Grande, passt nicht ins Bild. Würde, und seien auch nur Rudimente menschlichen Respekts, nein, das verbindet man nicht mit den Vorstellungen die man hat. Dieses Bild hat mit kräftigen Pinselstrichen die Verachtung gemalt. Doch jetzt dreht sich die Betrachtung abrupt um. Ist jeder der hinkt, ein Penner? Verdient jeder, der ein Auge nicht aufbekommt, ein Bein nachzieht oder ungelenk versucht, seine Arme zu bedienen, unsere Verachtung? Natürlich nicht, sagt der erzogene Mensch, natürlich nicht. Aber es schwingt die Frage mit, warum ist der von gerade von den Ausfällen gezeichnet, die wir bei einem Penner vermuten würden. Die Frage signalisiert Distanz. Beantworte die Frage in meinem Sinne und du hast mein Mitleid. Aber nur dann.
Es wäre auch töricht, einen Zusammenhang zwischen sozialer Verwahrlosung und kardiologischen oder neurologischen Schädigungen leugnen zu wollen. Wer nicht auf sich und seine gesunde Ernährung achtet, schleppt höhere Risiken für Infarkte des Herzens oder des Hirns mit sich. Das ist nicht zu bestreiten.
In den entsprechenden klinischen Einrichtungen trifft man sie wieder, die sozial Schwachen. Denn ihr sozialtypisches Verhalten ändern sie nicht - und ihr ernährungs- und gesundheitsrelevantes auch nicht. Sie sitzen in der hoch über den Bauch gezogenen Trainingshose in Schlappen und mit Unterhemd und warten darauf, was man mit ihnen macht, ohne sich Gedanken darüber zu machen, selbst ihren Lebensstil zu ändern. Viele sind nicht das erste Mal hier, die Reha hat nicht die Funktion, sie auf ein anderes Leben vorzubereiten. Es ist ein bezahlter Urlaub vom miesen Alltag. Und die Gespräche untereinander drehen sich um die verschiedenen Reha-Kliniken und die Tricks, baldmöglichst wieder einen Aufenthalt bewilligt zu bekommen und wo in der Nähe die besten Wirtschaften liegen.
So bestätigen sie das Bild, das man sich doch schon immer von ihnen gemacht hat. Der im Graben verrottende Penner ist da fast sympathischer, er ist kein Schmarotzer, wer würde ihn auf Reha schicken?
Und doch hat sich etwas geändert. Hat sich die Türe der Reha-Klinik hinter einem geschlossen, betrachtet man die Leidensgenossen mit anderen Augen. Plötzlich fragt man sich, warum fährt er mit einem Rollator, warum verbirgt sie die Augen hinter dunklen Brillengläsern, die Lippen gekniffen, ungeschminkt, die Winkel steil nach unten, die Bewegungen unmerklich retardiert. Wie unbeteiligt, wie arrogant und undifferenziert ist man doch bislang durch‘s Leben gegangen. Ognuno segue la sua strada, jeder geht seinen Weg. Natürlich. Vielleicht aber führte mich meiner hierher, damit ich nicht nur körperlich gesunde, sondern meine Seele aufhört zu hinken und sich wie ein Penner aufzuführen.
7.
Wenn dich der Schlag angefallen hat, ist höchste Eile geboten, um das, was zerschlagen wurde, zu begrenzen und den Schaden möglichst gering zu halten. Das heißt möglichst rasch ins Krankenhaus zu kommen. Aber als ich plötzlich den Tennisball nicht mehr richtig traf, der Schlag mich zwischen zwei Schlägen erwischte, habe ich daran nicht gedacht. Ich dachte an einen Schwächeanfall, wollte das Spiel abbrechen, aber die Freunde redeten es mir aus. So ging ich erst am nächsten Morgen zum Hausarzt, der schickte mich nach zwei simplen Übungen zur Notaufnahme. Da sich diese Übungen wiederholten, seien sie kurz geschildert: 1. Fuß vor Fuß setzen, Spitze an die Ferse. 2. Augen schließen und beide Beine hoch und waagrecht halten. Kein Bein darf absinken, das rechte tat es doch, und auch der Gänseschritt war nicht wie beim Federvieh üblich. Also waren der Befund klar und der weitere Weg vorgezeichnet.
Aber wie konnte es dazu kommen, aus blauem Himmel ohne Vorwarnung? Die Klinik wollte das auch wissen und hatte schließlich zwei Hypothesen: die erste, ein Geburtsfehler, ein kleines Loch im Vorhof des Herzens, zu schließen mit einem Schirmchen. Die zweite, ein unbemerktes Herzflimmern. Warum macht sich der Geburtsfehler erst so spät im Leben bemerkbar? Ein Herzflimmern kann durch Stress entstehen, und davon gibt es reichlich. Gefährlich sei nicht der Stress auf dem eigenen Schreibtisch, belehrte mich einer der namhaftesten Kardiologen Münchens, sondern der auf dem Nebentisch, der einen nicht unbetroffen lässt. Auch davon ist genügend vorhanden. Die Suche nach dem Grund beginnt müßig zu werden. Die Suche nach dem künftigen Umgang mit dem Leben sinnvoller. Außer der Einnahme blutverdünnender Medikamente ist jeder einzelne Tag künftig etwas behutsamer anzugehen. Was das im Konkreten bedeutet, muss man sehen. Viel wichtiger ist es herausfinden, was kaputt im Hirn ist. Das MRT ergab zwei Einschläge durch Tromben. Einer hat die Bewegungssicherheit im rechten Bein getroffen. Der andere, so der Chefarzt in der Rehaklinik, das Rechenzentrum. Zur Bestätigung wollte er wissen, was 101 minus 14 ergäbe. 87, das Ergebnis in weniger als einer Sekunde. Also kein Ergebnis, und die individuelle Suche geht weiter. Am Abend nach dem Schlag hatte ich Mühe, am Bildschirm Worte zu komponieren. Das ging fast sofort wieder weg. Aber worauf muss ich achten? Wo ist das Loch in meinem Universum? Gelegentlich finde ich Landwehrstraße oder Schwanthaler Allee nicht, warum auch immer. Das ist nicht neu. Der Lagazuoi war schwer zu lernen, bis ich ihn mit Lagerbier assoziierte. Polnische Vokabeln sind mir ein Kreuz, so dass ich aufgegeben habe, diese Sprache zu lernen. Aber im Kopf ist alles noch, was drin war. Oder ich finde das nicht, was zerstört ist. Vielleicht ist die Fähigkeit verloren, das zu erkennen, was unwiederbringbar ist.

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