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Vorsorgeverfügungen

Vorsorgeverfügungen

13.01.2018, 13:46 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Vorsorge bei Unfall, Krankheit und Alter

Wenn hauptsächlich ältere Menschen sich im engeren und erweiterten Familienkreis, oder im Wirtshaus, Café oder am Stammtisch treffen und „ratschen“, fangen ihre Themengespräche meist bei der Krankheit an und entwickeln sich zu dem „Haupt-Thema“:

„Was passiert mir im Falle einer unerwarteten Krankheit oder eines plötzlichen Unfalles und wer kümmert sich um mich, wenn ich hierzu einmal altersbedingt nicht mehr in der Lage sein werde und welche Vorsorge und Vorkehrungen müsste und sollte ich hierfür in einer richtigen Form treffen???

Um all diese „Fragenkreise“ dreht sich eine Vorsorgevornahme (Vollmacht) für den Notfall!

Anders als ein Testament soll eine solche „Vorsorgevollmacht“ gerade zu Lebenszeiten gelten und sorgt dafür, dass – wenn man schon im Ernstfall auf die Mitwirkung anderer Personen angewiesen ist – dies wenigstens die Menschen sind, die man selbst in diese Vertrauensposition einsetzen würde.

Aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigt nach deutschem Recht eine Person eine andere Person, im Falle einer Notsituation alle oder bestimmte Aufgaben für den Vollmachtgeber zu erledigen. Mit der Vorsorgevollmacht wird der Bevollmächtigte zum Vertreter im Willen, d. h., er entscheidet an Stelle des nicht mehr entscheidungsfähigen Vollmachtgebers. Deshalb setzt eine Vorsorgevollmacht unbedingtes und uneingeschränktes persönliches Vertrauen zum Bevollmächtigten voraus. Für Deutschland findet sich die Rechtsgrundlage für das Handeln des Bevollmächtigten in § 164 ff. BGB, für das Verhältnis zwischen Vollmachtgeber und Bevollmächtigtem (sog. Auftrag) in § 662 ff. BGB.

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügung ist eine Willenserklärung einer Person für den Fall, dass sie ihren Willen nicht mehr (wirksam) erklären kann. Sie bezieht sich auf medizinische Maßnahmen wie ärztliche Heileingriffe und steht meist im Zusammenhang mit der Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen. Was genau unter einer Patientenverfügung zu verstehen ist, richtet sich nach der jeweiligen (nationalen) Rechtsordnung.

Betreuungsverfügung

Die Betreuungsverfügung ist eine Möglichkeit der persönlichen und selbstbestimmten Vorsorge für den Fall, dass jemand selbst nicht mehr in der Lage ist, seine eigenen Angelegenheiten zu erledigen. Ihr Vorteil ist, dass sie nur dann Wirkungen entfaltet, wenn es tatsächlich erforderlich wird (§ 1896 BGB).

In dem nachfolgenden Link lt. Internet finden sich Informationen und Formulare zur Vorsorgevollmacht sowie zur Betreuungs- und Patientenverfügung.

http://www.bmjv.de/DE/Themen/Vorsorg...t_node.html

www.bmj.bund.de/Publikationen

Für ergänzende Erläuterungen und Kommentare wäre ich dankbar.

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