wize.life
Neu hier? Jetzt kostenlos registrieren und mitmachen! Warum eigentlich?
Meningokokken töten Kind - Kita geschlossen - Behörden in Alarmbereitschaft

Meningokokken töten Kind - Kita geschlossen - Behörden in Alarmbereitschaft

News Team
22.01.2018, 13:23 Uhr
Beitrag von News Team

Ein Kind ist im Kreis Bergstraße an Meningokokken gestorben. Das teilte der Kreis am Sonntag mit.

Das Kind ging in die evangelische Kindertagesstätte der Gemeinde Lindenfels. Die Kita blieb am Montag geschlossen. Es hatte sich mit Meningokokken des Typ B angesteckt. Am Abend des 19. Januar 2018 starb der kleine Patient.

Der Kreis gibt bekannt: "Das Gesundheitsamt des Landkreises hat umgehend alle nötigen Maßnahmen eingeleitet." Am Wochenende wurden demnach die Personen ermittelt, die Kontakt zu dem erkrankten Kind hatten.

Diesen Leuten empfahlt die Behörde dringend, sich prophylaktisch mit Antibiotika behandeln zu lassen, um die Gefahr einer weiteren Meningokokken-Erkrankung auszuschließen. Aktuell gebe es keinen weiteren Verdachtsfall.

Das Amt informiert: "Meningokokken-Infektionen können zu Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen führen. Sie treten sporadisch auf und kommen auf der ganzen Welt vor. Die Besiedelung der Nasenschleimhaut durch Meningokokken ist in der gesunden Bevölkerung nicht selten und bleibt meist ohne Krankheitserscheinungen."

Akute Gefahr besteht, sobald diese Bakterien ins Blut gelangen. Zwischen der Infektion und dem Ausbruch der Erkrankung vergehen meist drei bis vier Tage. Die Inkubationszeit kann jedoch auch im Bereich von zwei bis zehn Tagen liegen. Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen.

So geht es los


Die Krankheit beginnt oft mit allgemeinen Symptomen wie Fieber, Abgeschlagenheit, Übelkeit und Erbrechen sowie Gliederschmerzen. Manchmal zeigt sich die Infektion auch sehr abrupt mit Schüttelfrost.

Zusätzlich treten eventuell Zeichen der Hirnhautentzündung - also Kopfschmerzen mit Lichtscheu oder Nackensteifigkeit und Bewusstseinsstörungen - auf. In sehr schweren Fällen kommen Gerinnungsstörungen mit Einblutungen in die Haut hinzu. Mit frühzeitig verabreichten Antibiotika kann die Infektion jedoch wirksam bekämpft werden.

Bei entsprechenden Krankheitssymptomen wird empfohlen, umgehend ärztlichen Kontakt aufzunehmen.

Info-Hotline geschaltet


Für Rückfragen Ort stehen ab Montag, den 22.01.2018, 8.00 Uhr Frau Dr. Sabine Güssow (Leiterin Gesundheitsamt Bergstraße) und Herr Dr. Alexander Beile (Fachbereichsleiter Infektions- und Umwelthygiene) unter der Rufnummer 06252/155396 zur Verfügung.

64678 Lindenfels auf der Karte anzeigen:
Hier klicken um Karte zu öffnen

Kommentare

Melden Sie sich jetzt mit Ihrem Nutzerkonto an, um Kommentare zu hinterlassen.

wize.life News per Push Benachrichtigung in Ihrem Browser aktivieren

Benachrichtigungen aktivieren