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Tödliche Tierseuche auf dem Vormarsch - die 3 wichtigsten Fakten zur Pseudow ...

Tödliche Tierseuche auf dem Vormarsch - die 3 wichtigsten Fakten zur Pseudowut

News Team
10.02.2018, 11:43 Uhr
Beitrag von News Team

Koblenz/Saarbrücken - In Deutschland ist die tödliche Krankheit Juckpest oder Pseudowut auf dem Vormarsch. Betroffene Hunde leiden an starkem Juckreiz. Drei Tage nach Ausbruch der Krankheit sterben die meisten Tiere.

1. Wie gefährlich ist die Pseudowut?

Wie die Welt berichtet, ist in Rheinland-Pfalz die Aujeszkysche Krankheit auf dem Vormarsch. Im Saarland wird ein baldiger Ausbruch befürchtet. Die auch als Juckpest (engl.: mad itch) oder Pseudowut bezeichnete Tierseuche führt zu einer Gehirn- und Rückenmarksentzündung mit zentralnervösen Erscheinungen. Hunde leiden zusätzlich an starkem Juckreiz. Nach ein bis drei Tagen sterben die erkrankten Tiere in der Regel.

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Im Video: Mutiger Einsatz eines Nachbarn: Besitzer klebt Hund Schnauze zu, weil er bellt


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2. Wie kann sich mein Haustier anstecken?

Träger des verantwortlichen Herpesviruses sind in Deutschland vor allem die Wildschweine. Bei einer Erhebung zeigte sich, dass in NRW 10 % der Tiere Virusträger sind. In den anderen Bundesländern sind ähnliche Werte anzunehmen. Am meisten gefährdet sind also Jagdhunde oder streunende Katzen, die in direkten Kontakt mit Wildschweinen kommen. Aber auch verseuchte Gerätschaften, verschmutzte Stiefel und so weiter können das Virus übertragen. Erkrankte Hunde oder Katzen sind allerdings nicht ansteckend. Die betreffenden Behörden warnen außerdem davor rohes Wildschweinfleisch an Hunde zu verfüttern.

3. Wie verbreitet ist die Pseudowut bei Haustieren?

Zum Glück waren die Fallzahlen in Deutschland in den letzten Jahren sehr niedrig. 2009 bis 2014 gab es keine einzige Erkrankung in Rheinlandpfalz. 2015 und 2016 wurde vom Landesuntersuchungsamt in Rheinland-Pfalz jeweils nur einen Fall festgestellt. 2017 dagegen wurden drei erkrankte Hunde iaus den rheinland-pfälzischen Kreisen Bernkastel-Wittlich und Kusel gemeldet. 2016 und 2017 gab es allerdings auch in anderen Bundesländern neue Fälle der Epidemie, nämlich in Niedersachsen, Thüringen und Bayern.

Aktuell warnt der Saarländischen Umweltministers Reinhold Jost (SPD), dass die Juckpest eine immanente und und lebensbedrohliche Gefahr für Hunde und Katzen darstelle.

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3 Kommentare

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Aha. Jetzt wird mobil gemacht gegen die Wildschweine. Die sollen ja ausgerottet bzw alle abgeschossen werden weil die Schweinezuechter fuerchten, die Asiatische Schweinepest koenne sich ueber die Wildschweine nach Deutschland ausbreiten. Also alle Hunde und Katzenhalter allamieren und auf Ihre Seite bringen. Waere doch gelacht, wenn die Tierschuetzer gegen den Abschuss der Wildschweine vorgehen koennten. Gott verlogenes Pack. 3 Faelle in 2 Jahren. Von 2009 bis 2015 garkein Fall. Oh, Gott helfe allen Hunde und Katzenbesitzern. Es droht eine Epedemie. Unvorstellbares Massensterben unserer Lieblinge. Und Wildschweine uebertragen 10% dieser Krankheit. Ausrotten. Und zwar sofort. Drecks(politiker)pack
  • 11.02.2018, 01:41 Uhr
Je mehr die Wildschweine bejagt werden (auch Füchse), desto schneller vermehren sie sich wieder! Weniger Mais in Deutschand = weniger Wildschweine, so einfach ist das! Leider haben die "Fachleute" alle ein Brett vor dem Kopf!!
  • 21.02.2018, 16:13 Uhr
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Also Katzen nicht mehr nach draussen lassen Hunde an die Leine lassen
  • 10.02.2018, 20:13 Uhr
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