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216 Tote, Zugausfälle, Ärzte am Limit: Städte und Regionen ächzen unter Grip ...

216 Tote, Zugausfälle, Ärzte am Limit: Städte und Regionen ächzen unter Grippewelle

News Team
06.03.2018, 11:23 Uhr
Beitrag von News Team

Die Grippewelle ebbt nicht ab. Im Gegenteil. Wieder erreicht die Viren-Aktivität in Deutschland einen Höhepunkt, wie das Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin meldet. Nun liegen offizielle Daten für die Woche bis zum 25. Februar vor, in der 35.284 labordiagnostisch bestätigte Influenzafälle registriert worden seien.

Seit dem Herbst gibt es damit 119.533 Fälle. Die Influenza-Aktivität sei weiter angestiegen, teilt das RKI mit. Das Ausmaß wird beim Blick auf die Arztbesuche klar. Rund 2,5 Millionen Menschen in Deutschland haben binnen einer Woche wegen einer akuten Atemwegserkrankung eine Praxis aufgesucht.

Atemwegserkrankungen in Deutschland stark erhöht

Tiefrot gefärbt: Deutschland ist Grippeland
Tiefrot gefärbt: Deutschland ist Grippeland

Aggressive Influenza-B-Viren sind insgesamt mit 75 Prozent die am häufigsten festgestellten Influenzaviren.
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Video: Junge Mutter stirbt einen Tag nach Grippe-Diagnose


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Vielerorts sind die Probleme massiv. In Bremen sind manche Hausarztpraxen so überlastet, dass sie Diagnosen per Telefon stellen, wie der Weser-Kurier berichtet. Besonders gravierend: Auch viele Menschen in Heilberufen sind krank erkrankt und können keinen Dienst leisten.

Einen Rekordstand bei den Grippekranken verzeichnet auch Köln. Dort werden wohl die Werte des bisher stärksten Influenza-Jahres 2012 übertroffen, wie der "Stadtanzeiger" schreibt.

An die Grenzen seiner Kapazität stößt das Gesundheitssystem in Nürnberg. Ein Ende der Viruswelle sei im Moment noch nicht abzusehen, sagte eine Behördensprechern den "Nürnberger Nachrichten". Alle Häuser des Klinikums Nürnberg haben derzeit ihre Plätze für Influenza-Patienten ausgeschöpft. Weitere Isolierungen seien nicht möglich.

Nach Angaben des Landesamtes für Verbraucherschutz steigt die Zahl der Neuinfektionen in Sachsen-Anhalt deutlich. Sieben Todesfälle sind bisher dort zu betrauern. Auch Thüringen meldet jetzt den ersten Grippetoten. In Hamburg kamen vier Menschen ums Leben, wie der NDR berichtet.

Insgesamt starben nach Angaben des RKI seit Ausbruch der Grippewelle 216 Menschen. (146-mal Influenza B, 48-mal Influenza A, zwölfmal Influenza A(H1N1).

Ein Ende der massenhaften Grippe-Infektionen ist noch nicht in Sicht. Nur im Süden Bayerns ebbt die Viren-Aktivitat langsam ab, wie die Karte des RKI zeigt. Ausnahmezustand herrscht im Freistaat weiter in anderen Gebieten. In Regensburg etwa nehmen die Kliniken keine Grippe-Patienten mehr auf und verweisen auf den Hausarzt, wie der "Bayerische Rundfunk" berichtet.

Es kam zu Ausfällen
Es kam zu Ausfällen

Nach Zugausfällen im Südwesten beklagt die Berliner S-Bahn nun einen so hohen Krankenstand, dass Fahrten gestrichen werden müssen. Die Bahn bittet Kunden sich unter ihrer Live-Auskunft zu informieren.

10115 Berlin auf der Karte anzeigen:
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1 Kommentar

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glaub ich nicht, die wollen uns nur die impfung aufzwingen !!!
  • 06.03.2018, 11:32 Uhr
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