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Gastbeitrag zu polnische Pflegekräfte

26.03.2018, 13:17 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Mit zunehmendem Alter wird es immer schwieriger die kleinen Dinge des Alltags zu meistern. Ob aufräumen, staubsaugen, wischen, einkaufen oder den Müll vor die Tür bringen. Oftmals sind all diese alltäglichen Pflichten im Alter nur noch mühselig zu erledigen. Ist es erstmal soweit und man befindet sich in solch einer prekären Situation, weiß man jede Hilfe zu schätzen, die einem die Last von der Schulter nimmt und mit anpackt. An dieser Stelle kommt das Berufsbild der Pflegekräfte zum Tragen. Um weiterhin in seinem wohl geliebten Zuhause wohnen zu können, ist es oftmals unabdingbar sich einer qualifizierten Pflegekraft anzuvertrauen. Die Mitarbeiter von Pflegediensten können die verschiedensten Leistungen für Sie erbringen. Angefangen bei körperbezogenen Pflegemaßnahmen wie dem täglichen Aus- und Ankleiden, Essen, Trinken oder dem üblichen Toilettengang, über Haushaltsführung wie Reinigungsarbeiten, bis hin zur Beratungen bei allgemeinen Anliegen bezüglich der Pflege. Eine gute und qualifizierte Pflegekraft zu finden ist aufgrund von Einflussgrößen wie der zunehmenden Lebenserwartung oder der wirtschaftlichen und sozialpolitischen Lage oftmals nicht so einfach. Hier bieten Pflegekräfte aus Polen eine optimale Lösung.

Auf was sollte man achten, wenn man eine polnische Pflegekraft einstellen möchte?
Grundlegend sollten Sie, wenn Sie sich eine Pflegekraft ins Haus holen, darauf achten, dass Sie nicht als Arbeitgeber, sondern als Dienstleistungsempfänger auftreten. Dieses Modell nennt sich das Modell der Entsendung und sorgt dafür, dass für Sie alle Pflichten eines Arbeitgebers entfallen. Bei dem Modell der Entsendung bleiben die polnischen Betreuer*innen bei Ihrem Arbeitgeber im Heimatland versichert und kommen für einen vertraglich vereinbarten Zeitraum zu Ihnen. Hierzu kann man sich bei den europäischen Entsendungsrichtlinien informieren.

Wie kann man sich die Arbeit mit Pflegekräften aus Polen vorstellen?
Um eine komplette Rundumbetreuung zu gewährleisten, wohnen die Betreuer*innen im Haushalt der pflegebedürftigen Person. Damit bieten sie eine zusätzliche Ergänzung zur Ambulanten- oder Familienpflege.

Welche Vor- und Nachteile gibt es durch die Betreuung einer polnischen Pflegekraft?
Oftmals können Familien für Ihre Angehörigen nicht den angemessenen Versorgungs- und Pflegeaufwand sicherstellen oder die finanziellen Mittel stehen nicht in ausreichendem Maße zur Verfügung. Um aber trotzdem eine optimale und preisgünstige Pflege zu gewährleisten, bieten osteuropäische Pflegeunternehmen eine 24h Betreuung an. Somit sind die Pfleger*innen auch in der Nacht vor Ort und bieten selbst zu später Stunde eine Entlastung im Haushalt sowie auf psychischer Ebene. Durch die Rundumbetreuung findet zudem ein ständiger kommunikativer Austausch statt. Damit kommen Unterhaltungen und Aktivitäten nicht zu kurz.

Welche Kosten entstehen, wenn man das Entsender Modell wählen?
Die Kosten sind zum einen von den Gebühren der Vermittlungsagentur und des Entsenderunternehmens abhängig. Zu diesen Kosten kommen noch Lohnkosten, Kosten für Essen, Logistik und eventuell auch Fahrtkosten hinzu. Als Lohnuntergrenze schreibt der Gesetzgeber auch für polnische Pflegekräfte den Mindestlohn vor, welcher derzeit bei 8,84€/Stunde liegt. Im Einzelfall können Sie sogar für eine polnische/osteuropäische Pflegekraft auch Leistungen der Krankenkasse in Anspruch nehmen. Voraussetzung für den Leistungserhalt ist eine bestimmte Pflegestufe des Bedürftigen.

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