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WANN IST EINE OP BEIM BANDSCHEIBENVORFALL NÖTIG?

WANN IST EINE OP BEIM BANDSCHEIBENVORFALL NÖTIG?

06.04.2018, 14:17 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Liebe wize-life Freundinnen und Freunde,
die Banscheiben liegen wie Stoßdämpfer zwischen den Wirbelkörpern der Wirbelsäule. Diese verbinden die Wirbel und sorgen für die Beweglichkeit. Jede Bandscheibe besteht aus einem Fasering aus Bindegewebe und einem wasserreichen Gallertkern im Inneren des Rings. Reißt der Fasering und wölbt sich der Gallertkern nach außen, kommt es zu einer Bandscheibenvorwölbung. Erst wenn der Gallertkern den Faserring durchbricht, handelt es sich um einen Bandscheibenvorfall. Das sind die häufigsten Gründe dafür. Altersbedingter Verschleiß durch abnehmenden Flüssigkeitsgehalt des Gewebes, Bewegungsmangel, Übergewicht, schweres Ruckartikes Heben, einseitige Belastung, etwa durch langes sitzen. Wird der Fasering spröde und speichert der Gallertkern weniger Wasser, werden Bandscheiben flacher und puffern Erschütterungen nicht mehr so gut ab. Vor allem bei Fehlhaltungen kann der Fasering einreißen und es kommt zum Bandscheibenvorfall. Welche Beschwerden auftreten hängt davon ab an welcher Stelle er auftritt, ob Nerven oder Nervenwurzeln beteiligt sind und ob es zu einer Entzündung kommt. Bei schwerem Verlauf sind die Nervenfunktionen blockiert und typische Symtome sind Taubheitsgefühle, Kribbeln oder auch Lähmungserscheinungen. Bei diesen Symtomen ist eine Op mehr als denn jeh notwenig. Der Eingriff ist nötig, wenn die lädierte Bandscheibe so stark auf die Nerven drückt, das es zu Taubheitsgefühlen und Lähmungen im Becken und in den Beinen kommt. Aber auch wenn Therapien mit Medikamenten, Psysiotherapie und manuelle Therapie keine BEsserung bringen. Treten keine Lähmungen auf ist eine OP nicht notwendig. Dann reicht eine Schmerztherapie mit kombinierter Krankengymnastik aus, sowie auch Massagen, Wärmeanwendungen sowie auch Muskeltraining zur Unterstützung.
Ein weiterer Behandlungseinsatz ist die PRT-Therapie, indem der Arzt unter Röntgenkontrolle eine Mischung aus Schmerzmitteln und Kortison direkt an die eingeengte Nervenwurzel spritzt. Das führt zum Abklingen der Schwellung und Entzündung und so lässt sich meist eine OP vermeiden. Führt die Therapie nicht zum gewünschtem Erfolg bleibt nur der Eingriff offen. Dabei wird der aus der Bandscheibe ausgetretende Gallertkern entfernt. Gelingt die OP, sind die Beschwerden danach meistend verschwunden. In bestimmten Fällen kann auch eine künstliche Banscheibe eingesetzt werden, was mir kurz gesagt bevor steht. Ich hoffe die nächste OP bringt mir die ersehnte Linderung der Beschwerden und ich gewinne wieder an Lebensqualität zurück. Herzliche Grüße Euer Thomas Bardohl

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