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Krebsgefahr: Blutdruck-Senker mit Valsartan kontaminiert - Das WICHTIGSTE im Überblick

News Team
16.07.2018, 17:35 Uhr
Beitrag von News Team

Nach der Rückruf-Information des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) von Valsartan-haltigen Blutdrucksenkern gibt es beinahe täglich neue Entwicklungen. Über ein Dutzend Hersteller haben ihre Produkte vom Markt genommen. Denn der seit Jahren von einem chinesischem Unternehmen gelieferte Wirkstoff ist verunreinigt und möglicherweise krebserregend. Gleichzeitig soll für Patienten aber keine unmittelbare Gefahr bestehen. Die wichtigsten Fragen und Antworten finden Sie hier:

Da mittlerweile bekannt sei, welche valsartanhaltigen Arzneimittel von welchem Hersteller nicht von dem Rückruf betroffen sind, empfiehlt das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) nunmehr, dass Patienten auf ein solches Arzneimittel umgestellt werden sollten. Nicht betroffen sind: Novartis, TAD, Macleods und Mylan dura.

Patienten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen, sollten sich dem BfArM zufolge mit ihrem Arzt oder Apotheker in Verbindung setzen. Diese können dann abklären, ob das von ihnen derzeit eingenommene Arzneimittel aus einer der zurückgerufenen Chargen stammt.

Es gilt weiterhin, dass die Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen, da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung. Ein akutes Patientenrisiko besteht nicht.

VIDEO: Diese Medikamente sind vom Rückruf betroffen

Arzneimittelkommission schafft Klarheit für Patienten

Patienten, die Valsartan einnehmen, sollten ihren Arzt und ihre Apotheke kontaktieren. Das empfiehlt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) laut Mitteilung vom Freitag. Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK:

Die zuständige Bundesoberbehörde geht derzeit davon aus, dass kein akutes Gesundheitsrisiko für Patienten besteht. Es gilt weiterhin, dass Valsartan-haltige Präparate nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen.

Und weiter:

Patienten, die ein Arzneimittel mit Valsartan einnehmen, können sich im Internet informieren und/oder in ihrer Apotheke beraten lassen, ob ihr Medikament von den aktuellen Rückrufen betroffen ist und welche Maßnahmen sie gemeinsam mit dem Arzt und Apotheker ergreifen können.

Arzt muss ein neues Rezept ausstellen

In den Fällen, in denen Patienten wegen eines Rückrufs auf ein anderes Präparat wechseln müssen, muss der Arzt ein neues Rezept ausstellen.

Apotheker dürfen eine angebrochene Packung nicht einfach gegen eine neue austauschen - alle Valsartan-haltigen Arzneimittel unterliegen der Rezeptpflicht. Für nicht von der Zuzahlung befreite Versicherte wird leider wieder eine Zuzahlung fällig. Die Apotheken müssen diese Zuzahlung in voller Höhe an die jeweilige Krankenkasse weiterleiten.

Hersteller in der Pflicht

Der Landesapothekerverband Baden-Württemberg (LAV) forderte unterdessen ein stärkeres Engagement der Arzneimittelhersteller bei der Qualitätskontrolle ihrer Produkte, heißt es in einer Mitteilung. LAV-Präsident Fritz Becker sieht hier in erster Linie die Hersteller der Arzneimittel in der Pflicht: "Bei allem Verständnis dafür, dass überall auch mal Fehler passieren können: Ich frage mich schon, wie es sein kann, dass in rund 20 Hersteller-Betrieben, die Valsartan-haltige Arzneimittel produzieren und die offenbar den gleichen Wirkstofflieferanten haben, nirgends eine solche Verunreinigung im Rahmen der Qualitätskontrolle aufgefallen ist." Becker fordert die Hersteller deshalb dazu auf, ihre Bemühungen um eine strenge Qualitätskontrolle im Sinne des Patienten noch weiter zu verbessern.

"Trotz aller Sparbemühungen in der Arzneimittelversorgung und des wirtschaftlichen Drucks, den die Hersteller hierdurch haben, können und dürfen wir uns keine Nachlässigkeiten bei der Qualität unserer Arzneimittel erlauben. Wir müssen uns auch weiterhin darauf verlassen können, dass die Arzneimittel, die unsere Patienten zum Teil lebensnotwendig brauchen, qualitativ einwandfrei in der Apotheke ankommen."

Produktion in Indien oder China

Auch an den Gesetzgeber richten sich die Forderungen der Apothekerschaft. "Auch wenn der Ball im Augenblick sicher bei den Herstellern liegt: Die deutsche und auch die europäische Politik muss Rahmenbedingungen schaffen, damit Wirkstoffproduktion auch wieder in Europa und unter europäischen Standards stattfindet", so Becker. Mittlerweile würden Generika wie auch Originalpräparate immer häufiger im Ausland produziert.

Heute kommen mehr als vier von fünf Wirkstoffen aus Indien oder China - und nehmen dabei zum Teil eigenartige Wege, bis sie eine deutsche Apotheke erreichen. Becker: "In Asien hergestellt, in Ungarn oder Rumänien verpackt, in Malta kontrolliert und zum Schluss nach Deutschland transportiert - solche globalen Wege sind für Arzneimittel längst keine Ausnahme mehr. Dass das der Qualität wenig zuträglich ist, dürfte klar sein."

Großhändler schlägt Alarm

Der Großhändler Gehe aus Stuttgart geht unterdessen davon aus, dass weitreichende Engpässe bei valsartanhaltigen Medikamenten entstehen könnten. "Man muss nun kein Großmeister in höherer Mathematik sein, um auszurechnen, dass die Versorgungssituation sich kritisch zuspitzen könnte", warnt die Deutsche Apotheker-Zeitung. Laut der Zeitung habe Gehe laut eigener Aussage 15.000 Packungen in Quarantäne. Tendenz steigend.

Insgesamt haben mittlerweile 17 Unternehmen ihre valsartanhaltigen Arzneimittel zurückgerufen. Lediglich Novartis, TAD, Macleods und Mylan dura sind nicht betroffen, wie sie selbst mitteilten. Wer zahlt nun die Zeche, wenn das bislang bewährte Medikament nicht mehr in der Apotheke verfügbar ist bzw. herausgegeben wird? Wer zahlt das teurere Produkt?

Wie Apotheke Adhoc berichtet, fallen für das vom Rückruf nicht betroffene Original von Novartis Festbetragsaufzahlungen zwischen 70 und über 90 Euro an.

Barmer informiert: Patienten haben Anspruch auf Alternativpräparat

Rund 85.000 Versicherte der Barmer sind von dem Rückruf betroffen, teilte die Krankenkasse am Mittwoch mit. „Ein plötzliches Absetzen kann sich besonders auf das Herz-Kreislauf-System und die Nierenfunktion auswirken“, betont Heidi Günther, Apothekerin bei der Barmer. Patientinnen und Patienten sollten auf jeden Fall mit ihrem Arzt Rücksprache halten, wie sie sich konkret verhalten sollen.

Kosten für eventuell notwendige Alternativpräparate würden von der Barmer übernommen. Gleiches gelte für die Zuzahlungen für Alternativpräparate. Sie werden allen betroffenen Versicherten erstattet.


Diese Länder sind betroffen!
Der aktuelle Rückruf umfasst 26 Länder. Neben Deutschland wurden die valsartanhaltigen Arzneimittel auch in Norwegen, Finnland, Schweden, Ungarn, den Niederlanden, Österreich, Irland, Bulgarien, Italien, Spanien, Portugal, Belgien, Frankreich, Polen, Kroatien, Litauen, Griechenland, Kanada, Bosnien und Herzegowina, Bahrain und Malta vertrieben. Laut FiercePharma haben wurden auch in Japan, Taiwan und Hong Kong Rückrufe bekannt gegeben. Valsartanhaltige Arzneimittel werden zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt. Valsartan ist außerdem zugelassen für die Therapie von milder bis mittelschwerer Herzinsuffizienz.

Grund für den Rückruf ist eine produktionsbedingte Verunreinigung des Wirkstoffs mit N-Nitrosodimethylamin. "Dieser Stoff ist von der Internationalen Agentur für Krebsforschung der WHO und der EU als wahrscheinlich krebserregend beim Menschen eingestuft", heißt es.

Unbedingt Rücksprache mit dem Arzt

Die Deutsche Hochdruckliga empfiehlt verunsicherten Patienten, keinesfalls ihre blutdrucksenkenden Arzneimittel eigenmächtig ohne Rücksprache mit ihrem Arzt abzusetzen.

Fragen und Antworten des BfArM zu Valsartan:


Was ist der Unterschied zwischen einem Wirkstoffhersteller und dem angegebenen Hersteller in meinem Beipackzettel?
Der Wirkstoffhersteller stellt den im Arzneimittel verwendeten Wirkstoff her. Dieser wird in weiteren Herstellungsschritten zum Fertigarzneimittel weiterverarbeitet (z.B. Kapseln, Tabletten, Salben usw.). Diese Schritte werden in der Regel von weiteren Herstellern durchgeführt. Der in der Packungsbeilage angegebene Hersteller ist der Hersteller, der die Verantwortung für die Gesamtherstellung hat und das Arzneimittel für die Verwendung freigibt ("Endfreigebender Hersteller").

Wie sollen sich Patientinnen und Patienten verhalten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen?
Patientinnen und Patienten, die valsartanhaltige Arzneimittel einnehmen, sollen die Arzneimittel nicht ohne Rücksprache mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt absetzen, da das gesundheitliche Risiko eines Absetzens um ein Vielfaches höher liegt als das mögliche Risiko durch eine Verunreinigung. Ein akutes Patientenrisiko besteht nicht.

Was ist der Unterschied zwischen einem Wirkstoffhersteller und dem angegebenen Hersteller in meinem Beipackzettel?
Der Wirkstoffhersteller stellt den im Arzneimittel verwendeten Wirkstoff her. Dieser wird in weiteren Herstellungsschritten zum Fertigarzneimittel weiterverarbeitet (z.B. Kapseln, Tabletten, Salben usw.). Diese Schritte werden in der Regel von weiteren Herstellern durchgeführt. Der in der Packungsbeilage angegebene Hersteller ist der Hersteller, der die Verantwortung für die Gesamtherstellung hat und das Arzneimittel für die Verwendung freigibt ("Endfreigebender Hersteller").

29 Kommentare

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Hallo,

ich hab da auch mal ne Frage dazu wer Haftet nun wenn ich dadurch nun den Krebs bekomme?
  • 13.07.2018, 13:40 Uhr
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Und?
Wo, wann - und von wem, sind die regelmäßigen Arzneimittelkontrollen gemacht worden.... wer sind die Verantwortlichen?
Was geschieht jetzt mit den Verantwortlichen?
Eine große Frechheit finde ich noch dazu, dass diese betroffenen Medikamente nicht einfach in der Apotheke zurück gegeben und ausgetauscht werden können.... es ist eine neue Verordnung beim Arzt notwendig.... damit die wenigstens die Bürokratie ihre Berechtigung hat, wenn schon die Kontrollen total versagen.
In welchen Ländern haben die Gesundheitsministerien reagiert?
Ich finde absolut nicht, das sich jetzt kein Skandal dahinter "verbirgt"... es ist ein Skandal, weil weiterhin mit der Gesundheit der Menschen "russisches Roulett" gespielt wird.... und - durch halbherzliches Handeln - Todesfälle in Kauf genommen werden.
  • 11.07.2018, 15:41 Uhr
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Weshalb wurde ein Kommentar entfernt ?
  • 11.07.2018, 14:31 Uhr
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Habe gelesen, dass diese 3 Hersteller ok sind:
- Mylan
- TAD
- Novartis
Gott sei Dank ist meines dabei.
  • 10.07.2018, 17:14 Uhr
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Ich nehme keine Medikamente, bin dennoch dankbar für diese Info
  • 10.07.2018, 11:21 Uhr
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Warum fehlt hier: AbZ als Hersteller. Die rufen komplett zurück!
  • 10.07.2018, 09:27 Uhr
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diese Meldung überrascht mich nicht wirklich! Wer Abends immer noch TV sieht der hat möglicherweise einen Bericht über Indien gesehen in dem es um resistente Keime ging. Dabei wurde gezeigt das in der Nähe von Pharmakonzernen in den Wassergräben oder anderen Gewässern diese Keime nachgewiesen wurden. Man hat dann versucht die Produktionstätten zu besuchen und es sind Videos aufgetaucht die wir auch aus Deutschland von der Hühnerhaltung kennen, heimlich aufgenommen von eigenen Mitarbeitern dieser Pharmakonzerne die von deutschen Pharmakonzernen die Aufträge erhalten Medikamente zu Testen und zu Produzieren. Die Zustände haben mich schockiert und ich bin froh noch keine Medikamente regelmäßig nehmen zu müssen. Aber resistente Keime kann man sich auch in deutschen Gewässern holen. Grausam! weil wir billige Medikamente wünschen weil krank sein noch teurer ist und unser Krankenkassensystem sowieso Kopf steht und die Pharmaindustrie auch nur Gewinngesteuert ist, kann man davon ausgehen das wichtige und teure Medikamente generell gepanscht sind und nicht dem Original entsprechen. Die Pharmaindustrie kümmert sich nicht darum und unser Arzt unseres Vertrauen kann in die Medizin nicht reinschauen. Deshalb öfter den Blutdruck selber messen und wenn die Werte unter dem normalen liegen nicht einfach Pillen schlucken weil der Arzt es so will. Merke wer mehrmals am Tage Blutdruck misst wird feststellen, das jede Messung anders ist je nach Tageszeit und persönlichen Zustand. Übernehmt wieder Verantwortung für Euren Körper und futtert nicht jede Pille unkontrolliert nur weil der Arzt es empfiehlt und auch wer Beipackzettel liest wird feststellen das es gefährlich sein kann diese Pillen zu nehmen.
  • 05.07.2018, 17:13 Uhr
Diese Dreckschweine, nur Profit machen,sofort Lizens entziehen!
  • 05.07.2018, 18:44 Uhr
Bedenke bitte bei Deiner Forderung das dann die Medikamente teurer werden könnten weil ein Lieferant weniger am Markt ist. Aufsichtsbehörden haben kein Interesse hieran etwas zu ändern, weil der Gesundheitsminister im Gegenzug die Gesundheitskosten senken muss, weil er es den Wählern versprochen hat. Mit den Dreckschweinen gebe ich Dir Recht, aber wenn ein Dreckschweinen eleminiert wurde kommt ein neues Dreckschwein um die Ecke so ist unser demokratische freiheitliches System angelegt von dem wir alle mehr oder minder profitieren.
  • 05.07.2018, 19:16 Uhr
"" Übernehmt wieder Verantwortung für Euren Körper und futtert nicht jede Pille unkontrolliert nur weil der Arzt es empfiehlt und auch wer Beipackzettel liest wird feststellen das es gefährlich sein kann diese Pillen zu nehmen. Wirklich ein tolles Argument."" Ich glaube kaum, daß ein Herzpatient freiwillig Medis einnimmt. Ich habe meinen Verbrauch schon reduziert. Es ist traurig, daß dieser Staat überhaupt in China arbeiten läßt ohne streng zu kontrollieren. Eine Firma, die nur den Profit erhöhen wollte, wie ADHOC heute ausgesagt hat. Ein Skandal. Gleichzeitig traut sich die KÄV für Inanspruchnahme des Notdienstes 50 Euro zu verlangen......Die Medizin hat den Hippokratischen Eid ad acta gelegt. Damit wird die Verantwortung in die Hände des Patienten gelegt. Obwohl ja im Notdienst auch keinesfalls immer diagnosesichere Ärzte/Studenten eingesetzt werden. Ich bin jedenfalls stinksauer, daß ich sehenden Auges durch die Pharmaindustrie vergiftet werde. Dafür sollte sich Kollege Spahn mal stark machen.
  • 11.07.2018, 14:43 Uhr
ja Du hast vollkommen Recht! Da die Medizin und die Pharmaindustrie nicht zu den hoheitlichen Aufgaben unserer Regierung gehört, ist Dir bekannt. Somit ist die Krankheit der Menschheit auch nicht Regierungssache. Das hat man alles in die privaten Hände gelegt und begnügt sich ledichlich mit einer Kontrolle dieser Privatfirmen. Somit lässt Deutschland nicht in Indien und China Medikamente herstellen sondern die Pharmaindustrie. Bei den heutigen offenen Märkten weltweit wird dieser Markt nicht mehr zu kontrollieren sein. Und so schlimm wie es sich anhört, Dein Arzt und die Pharmaindustrie arbeiten gemeinsam daran Dich zu vergiften, aber schön langsam, damit noch viel Geld mit Deiner Krankheit verdient werden wird. Rege Dich nicht aber nicht so auf, denk daran es schadet Deinem Herzen. Wenn Du Dein Ableben vorsätzlich herbeifürhst werden Dein Arzt und seine Pharmaleute von Dir Schadensersatz einfordern für entgangene Gewinne<1
  • 11.07.2018, 15:12 Uhr
Verdammt meine blutsenker sind dabei Habe diese Exforge HCT
  • 12.07.2018, 10:33 Uhr
jetzt nicht aufregen sonst fliegt die Pumpe auseinander. Ganz locker zum Arzt schlendern und mal versuchen ein ernsthaftes Gespräch mit seiner Allheiligkeit oder Scheinheiligkeit über Verschmutzte Medikamente reden. Wenn Du privat Vers. bist könnte es klappen, bei Kassenlutscher hört er wahrscheinlich nicht zu!
  • 12.07.2018, 10:52 Uhr
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Ich nehme auch Valsartan - soll ich jetzt verrückt spielen - absetzen ist schlimmer als schlucken...! Ich möchte von Euch gerne konkrete Namen wissen - Daaanke !
  • 05.07.2018, 16:49 Uhr
Die Namen sind doch oben aufgeführt. Ich habe den Beitrag ausgedruckt, bin damit zu meinem Hausarzt gegangen. In der Arztpraxis wusste man davon und stellte selbstverständlich ein neues Rezept aus. Dort und auch in der Apotheke wurde mir versichert, dass die zurückgerufenen Medikamente nicht mehr verkauft würden.
Danke wize.life.
  • 11.07.2018, 10:42 Uhr
Klasse und meine Zuzahlungen kann ich in den Wind schreiben. Ich habe ja meistens Medikamente als kleinen Vorrat. 2012 wurde es entdeckt und erst jetzt gedenkt man endlich zu handeln ?
  • 11.07.2018, 14:45 Uhr
Ich werde morgen meinen Arzt befragen u. hier berichten ! Bis dann liebe Grüße aus Colonia !
  • 11.07.2018, 16:21 Uhr
Mein Arzt hat mich sofortandere peile verschreiben aber Angst habe ich troztem weil ich die Parr gute Jahre genomen
  • 13.07.2018, 11:11 Uhr
Ach, auf jeder Zigarettenschachtel steht auch: "Rauchen schadet der Gesundheit." Nebenbei bemerkt - ich bin schon immer Nichtraucher.
  • 13.07.2018, 22:07 Uhr
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warum gibt man nicht an, um welche Medikamente es sich handelt. Auf allgemeine Phrasen gebe ich nichts, die machen nur unsicher sie werden von mir ignoriert
  • 05.07.2018, 16:42 Uhr
Genau, das finde ich auch ! Ein allgemeiner Hinweis auf chargenweise Verunreinigung bringt nichts.
Außerdem gibt es mit diesem Wirkstoff, wie so oft, verschiedene Hersteller bzw Fabrikate. Die Kassen suchen immer den billigsten Lieferanten, wobei sichtbar Verpackung und Herstller unterschiedlich sind.
Es wäre von Vorteil, wenn wize.life nur exakte Daten liefert und keine allgemeinden Hinweise.
Bei Eierskandalen werden ja auch Hersteller, Datum und Zeitraum der Produktion bekannt. Das muss bei Medikamenten auch erfolgen.
Einige Patienten nehmen diese Medikament schon eine ganze Weile. Sollen nun alle Nutzer unruhig schlafen weil sie auf ärtzliche Anweisung das Medikament eine Weile einnehmen ?
Also: keine allgemeine Panikmache, sondern exakte Infos !
  • 05.07.2018, 22:30 Uhr
ich halte nichts von Panikmache
  • 06.07.2018, 11:48 Uhr
Lest den aktuellen Artikel dazu, habe bei FB etwas dazu gepostet. Die Verantwortlichen wissen noch nichts Genaues.
  • 11.07.2018, 14:46 Uhr
Das ist meines Erachtens so nicht ganz richtig ! Alle Hersteller welche betroffen sind wurden benannt, dito auch die entsprechenden Medikamente. Es betrifft fast alle Hersteller bis auf 3 Firmen nicht (zb. Novartis). Die Chargennummern sind auch nicht relevant, da es um einen Zeitraum von 6 Jahren geht und da dürften "Altmedikamente" auch schon abgelaufen sein. Es ist für mich ein Skandal wie das "Problem" 6 Jahre nicht aufgefallen ist b.z.w. nicht sollte? Es wird in Deutschland und der EU alles kontrolliert, bis zur Krümmung einer Gurke aber bei Arzneimitteln alles nur billig, billig. Sauerei ist nicht das richtige Wort dafür, jedoch wenn ich es beim Namen benenne "verschwindet" mein Kommentar !
  • 12.07.2018, 12:07 Uhr
Man kann auch seinen Arzt oder Apotheker fragen bevor man Panikmache schreit.

Contergan war ja auch so ein Wundermittel.....
  • 12.07.2018, 20:10 Uhr
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Meine Güte, macht die Patienten nur noch ganz wuschig.
  • 05.07.2018, 15:32 Uhr
Ich nehme den Kommentar hiermit zurück. Es weitet sich gerade zum Skandal aus.
  • 11.07.2018, 14:47 Uhr
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