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Krebsgefahr bei Blutdruck-Senker - Arzneimittelkommission schafft Klarheit für Patienten

News Team
13.07.2018, 13:28 Uhr
Beitrag von News Team

Patienten, die ein Herz-Kreislauf-Medikament mit dem Wirkstoff Valsartan einnehmen, das wegen einer möglicherweise krebserregenden Verunreinigung zurückgerufen wurde, sollten ihren Arzt und ihre Apotheke kontaktieren. Das empfiehlt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) laut Mitteilung vom Freitag.

Valsartan wird vor allem gegen hohen Blutdruck oder Herzschwäche eingesetzt. Ob Valsartan in einem Medikament enthalten ist, steht auf jeder Packung bzw. ist Bestandteil des Arzneimittelnamens. Die Präparate einer Reihe von Herstellern wurden EU-weit zurückgerufen. Sie dürfen nicht mehr in Apotheken abgegeben werden.

Rückruf von Blutdruck-Senker - Diese Hersteller sind betroffen

Prof. Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der AMK:

Die zuständige Bundesoberbehörde geht derzeit davon aus, dass kein akutes Gesundheitsrisiko für Patienten besteht. Es gilt weiterhin, dass Valsartan-haltige Präparate nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden sollen.

Und weiter:

Patienten, die ein Arzneimittel mit Valsartan einnehmen, können sich im Internet informieren und/oder in ihrer Apotheke beraten lassen, ob ihr Medikament von den aktuellen Rückrufen betroffen ist und welche Maßnahmen sie gemeinsam mit dem Arzt und Apotheker ergreifen können.

Arzt muss ein neues Rezept ausstellen

In den Fällen, in denen Patienten wegen eines Rückrufs auf ein anderes Präparat wechseln müssen, muss der Arzt ein neues Rezept ausstellen.

Apotheker dürfen eine angebrochene Packung nicht einfach gegen eine neue austauschen - alle Valsartan-haltigen Arzneimittel unterliegen der Rezeptpflicht. Für nicht von der Zuzahlung befreite Versicherte wird leider wieder eine Zuzahlung fällig. Die Apotheken müssen diese Zuzahlung in voller Höhe an die jeweilige Krankenkasse weiterleiten.

Da aber bereits eine große bundesweite Krankenkasse angekündigt hat, dass sie ihren Versicherten die Zuzahlung erstattet, empfiehlt sich ggf. auch eine diesbezügliche Rücksprache mit der Krankenkasse.

Engpässe drohen wegen hoher Zahl an Patienten

Durch die Vielzahl an betroffenen Patienten, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Ersatzpräparate nicht mehr in ausreichender Menge auf dem Markt verfügbar sind. In diesem Fall empfiehlt sich die Umstellung auf einen vergleichbaren Wirkstoff, nach Entscheidung durch den behandelnden Arzt.

2 Kommentare

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Ich weiß ehrlich nicht, was ich davon halten soll??? Gibt es denn nicht schon genug Sachen die bei den Menschen Krebs auslösen können, fangen sie auch schon mit Medikamenten an?? Es ist leider der Mensch, der seine Welt zerstört und man ist sprachlos wie die Menschen das machen. Man kann wirklich dankbar sein, wenn man Morgens aufsteht und nicht an Krebs erkrankt ist, er ist die Seuche des Jahres 2000 und das alles weil der Mensch nie genug hat. Mich macht das sehr traurig, denn ich hab immer gedacht, das Medikamente helfen sollen und uns nicht langsam töten sollen. FALSCH GEDACHT
  • 20.07.2018, 07:48 Uhr
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.... so bleibt der Patient, auf alle Fälle auf der Strecke.... er wird im Kreis geschickt und zum Bittsteller degradiert ........ dass die höhere Zuzahlung nicht rückerstattet wird, ist der Beweis, dass es nur ums Geld geht.... Beiträge zahlen - aber nur ja nicht erkranken..... scheinbar scheint niemand für die Medikamentenkontrolle verantwortlich zu sein....
  • 13.07.2018, 14:14 Uhr
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