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Geldscheine übertragen Augen-Grippe - dauerhafte Einschränkung der Sehkraft  ...

Geldscheine übertragen Augen-Grippe - dauerhafte Einschränkung der Sehkraft droht

News Team
16.07.2018, 14:48 Uhr
Beitrag von News Team

Keime auf Geldscheinen können die sogenannte Augen-Grippe (Keratoconjunctivitis epidemica) auslösen. Betroffenen Patienten droht dann eine irreversible Beeinträchtigung ihrer Sehkraft. Das Schlimme daran: Es gibt kein Heilmittel gegen die Krankheit.

Wie kann man sich anstecken?

Auch im Sommer sind zahlreiche Menschen an Grippe erkrankt und eine Ansteckung kann jederzeit erfolgen. Wie PraxisVITA berichtet, lauern die gefährlichen Keime fast überall, besonders aber auf Handtüchern oder auf Türgriffen (vor allem im Schwimmbad), im Aufzug oder eben auch auf Geldscheinen. Dort können Adenoviren der Typen 8 und 19 dort 17 Tage lang überleben. Die Viren haften dann an den Fingern, mit denen wir das Geld angefasst haben. Wenn wir uns dann ins Gesicht fassen - und das machen wir bis zu 16 Mal in der Stunde - kann es zu einer sogenannten Schmierinfektion kommen.
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Im Video: Sperma im Auge - So gefährlich ist es


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Wie äußert sich die Augen-Grippe?

Nach einer Infektion können bis zu neun Tage vergehen, bis die Krankheit ausbricht und sich erste Symptome zeigen. Die erinnern zunächst an eine gewöhnliche Bindehautentzündung. Es kommt zu massivem Tränenlaufen, Rötung der Bindehaut, Brennen, Fremdkörpergefühl, Schwellung des Oberlides und der Nickhaut (Plica semilunaris) sowie teilweise schmerzhafter Schwellung eines Lymphknotens (Lymphadenopathie) direkt vor dem Ohr oder am Unterkiefer.

Was ist so gefährlich?

Bei einem Viertel der Erkrankten treten als Spätfolgen Hornhauttrübungen auf, die das Sehen langfristig beeinträchtigen können. Die Augen-Grippe gehört deswegen zu den meldepflichtigen Krankheiten.

Was kann man dagegen tun?

Unglücklicherweise gibt es gegen die Augen-Grippe keine antiviral wirkenden Medikamente. Über künstliche Tränenflüssigkeit, kühlenden Auflagen oder Schmerzmitteln können lediglich die Beschwerden lindern. Nach zwei bis drei Wochen klingen die Beschwerden in der Regel ab.

Man kann allerdings auch vorbeugend aktiv werden und entsprechend auf Hygiene achten, etwa indem man sich die Hände regelmäßig wäscht.

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