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"Zecken-Jahr": Je heißer, desto größer die Gefahr

News Team
20.07.2018, 13:21 Uhr
Beitrag von News Team

Schon ein kurzer Spaziergang im Wald oder ein bisschen garteln zu Hause kann dramatische Folgen haben. Besonders jetzt bei hochsommerlichen Temperaturen, wenn viele bloß kurze Hosen und T-Shirts tragen. Denn auf Büschen, Sträuchern und Gräsern sitzen Zecken. Haben sie einen Platz auf der Haut gefunden, dann stechen sie zu und saugen Blut. Zusammen mit Speichel geben sie einen Teil des Blutes allerdings zurück - zusammen mit im schlimmsten Fall tödlichen Viren.

Bereits 1292 Borreliose-Infektionen seit Ende Juni meldet das Robert-Koch-Institut für acht Bundesländer. Im Vorjahr waren es in dieser Zeit über 350 weniger. Bundesweit stieg auch die Zahl der FSME-Fälle im Vergleich zu 2017. Ein Grund: Je heißer, desto gefährlicher, wie "Bild" schreibt.

In diesem Sommer wird es besonders viele Zecken geben und damit eben auch eine höhere Gefahr, an Hirnhautentzündung oder Borreliose zu erkranken. Ein „Zecken-Jahr“ prognostizieren die Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) in München bereits Ende Juni berichteten. Sie haben ein Modell mitentwickelt, mit dem sie die Zeckendichte bereits im Winter für den jeweils kommenden Sommer voraussagen können.

FSME-Risikogebiete: In diesen Landkreisen ist die Gefahr am größten - VIDEO


„In diesem Jahr ist das Risiko insgesamt besonders hoch“, ist Privatdozent Dr. Gerhard Dobler sicher. „Wir werden die höchste Zahl an Zecken in den letzten zehn Jahren haben.“ Seit 2009 erforscht der DZIF-Wissenschaftler mit seinem Team am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr die Ausbreitung und Aktivität des FSME-Virus in Deutschland. Über einen Zeitraum von neun Jahren dokumentierten die Forscher die Zeckenzahlen an einem Infektionsherd in Süddeutschland.

Infektionsrisiko vorbeugen

Mehr Zecken bedeutet immer auch ein erhöhtes Risiko zu erkranken. Borreliose kann deutschlandweit von Zecken übertragen werden und ist in etwa jeder vierten Zecke zu finden – unabhängig von der Region. Hier hilft zur Vorbeugung nur Wachsamkeit nach Waldspaziergängen und Aufenthalten im Freien. Je schneller die Zecke entfernt wird, umso geringer ist die Gefahr an Borreliose zu erkranken. Um der Gefahr einer Hirnhautentzündung vorzubeugen, kann und sollte man sich impfen lassen, so der Appell der Wissenschaftler. Insbesondere im süddeutschen Raum, wo die Dichte an Viren-infizierten Zecken höher ist.

51 Kommentare

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Wichtig ist es zu wissen, dass ein Zeckenbiss als auch Unfall zählt, der unbedingt seiner Unfallversicherung bzw. auch der BG gemeldet werden sollte.
Spätere Folgen des Zeckenbisses sind mitversichert.
  • 23.07.2018, 00:53 Uhr
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Richtig heißen müsste es , um so heißer um so weniger Zecken ...denn wenn sie eins nicht mögen sind es Hitze und Trockenheit ....
  • 22.07.2018, 23:25 Uhr
....ganz genau richtig A.Lena..................
gefährlich sind die Gebiete im Wald die voll mit dem schönen grünen Moos und
dem darauf wachsenden Farnen ................
  • 23.07.2018, 09:36 Uhr
es liegt eher an den milden Wintern, das so viele dieser Mistviecher überleben.....
  • 23.07.2018, 11:01 Uhr
...auch kokosöl hilft
  • 23.07.2018, 11:22 Uhr
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Seit ich Frischkäse mit Schwarzkümmelsamen esse schaut mich keine Zecke mehr an.
Ich habe das selber herausgefunden und dann im Internet nachgeschaut. Es muß einen Zusammenhang geben. Man braucht angeblich nicht sehr viel davon essen. Warum das so ist weiß ich nicht.
Wenn ich im Garten gearbeitet hatte, konnte ich am Abend davon ausgehen daß ich eine Zecke mitgenommen habe.
  • 22.07.2018, 19:24 Uhr
Du kannst auch Schwarzkümmelöl einnehmen oder eine Salbe zum einreiben damit herstellen... wirkt auch....
  • 23.07.2018, 10:59 Uhr
danke für die gute Antwort.
  • 23.07.2018, 17:11 Uhr
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Nein ganz bestimmt nicht, Jan Be du weißt und bist unwissend was Zecken betrifft. Ich wünsche keinem das er gebissen wird, dann denkt man gewiss anders. Denk mal über deinen Kommentar nach , was du für einen Quatsch geschrieben hast.
Cornelia
  • 21.07.2018, 20:18 Uhr
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Sich mit Kokosöl einreiben hilft. Auch gegen Schnaken und andere lästige Blutsauger. Kokosöl hilft auch der Haut ein wenig gegen Sonnenbrand und nährt sie.
Hundi kann auch eingestirchen werden. Prima Sache das.
  • 21.07.2018, 19:14 Uhr
Riecht aber nicht so gut. Aber der Zweck heiligt die Mittel.
  • 21.07.2018, 19:20 Uhr
Mag nicht jeder, stimmt. Ist aber nicht aufdringlich.
  • 22.07.2018, 20:48 Uhr
Bernsteinkettchen oder Bernsteine am Halsband des Hundes helfen auch super.
  • 23.07.2018, 08:16 Uhr
Mit Kokosöl hab ich selbst schon probiert. Alles hielt sich fern,auch Mücken usw nicht nur Zecken
  • 23.07.2018, 11:27 Uhr
Gitte C., ich dachte Berstein ist gegen den bösen Blick... Das müsste ich mal probieren.
  • 25.07.2018, 20:26 Uhr
Bernstein ist fossiles Baumharz und wenn es am Körper reibt läd es sich statisch auf, verströmt seinen Duft. Man kann auch gut mit ihm räuchern.
Es hilft bei Allergien, Rheuma und Diabetes, wenn man ein Stück lutscht
lindert es Entzündungen des Zahnfleisches, ähnlich wie Gagat/Jett.
  • 25.07.2018, 21:56 Uhr
Ahh, interessant. Dass er sich aufläd und brennt wusste ich, aber alles andere nicht. Danke für die Info.
  • 26.07.2018, 16:53 Uhr
Ich nutze alle meine Steine als Heilsteine, bin in Foren, interessiere mich für Gemmologie, Mineralogie und die Heilsteinkunde.
  • 26.07.2018, 17:41 Uhr
Weites Thema und sehr interessant. Ein paar Dinge weiß ich wohl, habe ein recht gutes Buch über Mineralien/Edelsteine. Allein, ich kann mich (leider) nicht um alles kümmern.
Aber mach mal, es braucht Leute wie Dich!
  • 26.07.2018, 19:35 Uhr
Bücher habe ich auch einige. Meine Lieblingsautoren sind Michael Gienger, der leider verstorben ist, sowie Werner Kühni und Walter von Holst. Mich interessieren aber auch die Ausführungen der Hildegard von Bingen.
  • 26.07.2018, 19:43 Uhr
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....auf Büschen??? und sie LIEBEN etwas Feuchtigkeit nicht die starke Hitze.
Der Wald hat immer eine gute Luftfeuchtigkeit, das mögen sie diese Kleinen ....
Ich hatte vor ca. 25 Jahren einen Zeckenbiss mit Wanderröte. War damals kein Thema, blieb unbehandelt. Viele Jahre danach hatte ich Lähmungserscheinungen an Armen und Beinen.
Alle Untersuchungen konnten den Auslöser nicht finden. Waren evt. B. Spätfolgen.
Die Lähmungserscheinungen haben sich dann langsam wieder verloren..............
  • 21.07.2018, 17:59 Uhr
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Steffi B. warum will dien Arzt nicht impfen, das kann ich fast nicht glauben, die meisten Ärzte sind ganz wild drauf zu impfen...ich gehöre ja zu den Impfgegnern, weil ja alles auch Nebenwirkungen hat und ich sehe nicht ein mich mit "Gift" behandeln zu lassen gegen etwas, was ich vielleicht garnicht kriege..ich denke es reicht aus sich nach Zecken abzusuchen, die sind ja nicht so klein, also gut sichtbar...
  • 21.07.2018, 12:41 Uhr
Bei Borreliose gibt es keine Impfung, Nymphen (Babyzecke) sind nur oft nur 1mm groß, den Biss merkt man nicht gleich, erst wenn die Einstichstelle zu jucken beginnt....
  • 23.07.2018, 11:06 Uhr
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Guten Morgen Meine Fellnase hatte mal Borreliose...war schlimm. Alle 2 Monate bekam sie am ganzen Körper Muskelkrämpfe...konnte 3 Tage lang nicht richtig liegen oder stehen....sie zitterte 24 Stunden am ganzen Körper. Nach 3 Tagen war alles wieder weg. Meine TÄ sagte..komm wir probieren was aus....Luna bekam über 3 Monate Antibiotika jeden Tag....und welch ein Wunder...danach hatte sie nie wieder Krämpfe....könnte heute noch meine TÄ ...
  • 21.07.2018, 11:21 Uhr
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Kürzlich gelesen:
Nach einem Aufenthalt in einem Zeckengebiet sollten Sie....
Noch im Zeckengebiet:
1. Kleidung und offene Hautpartien nach Zecken absuchen
2. gefundene Zecken absammeln und entsorgen
Zu Hause (noch am selben Tag):
1. den gesamten Körper gründlich nach Zecken absuchen
2. herumlaufende und festgesaugte Zecken entfernen und entsorgen
3. Kleidung sicher lagern (Badewanne) oder waschen
Nach dem Zeckenstich sollten Sie ....
Wenn Sie von einer Zecke gestochen wurden und sie nach den obengenannten Regeln entfernt haben, sollten Sie folgendes tun:
1. Stichstelle fotografieren und Datum notieren
2. Stichstelle zweimal die Woche kontrollieren
3. Bei einer wachsenden oder ringförmigen Hautrötung von mehr als 2 cm Durchmesser und bei grippeähnlichen Symptomen in den ersten vier Wochen danach sollten Sie zum Arzt gehen
Die entfernte Zecke sollten Sie.....
Die Zecke sollten Sie nicht mit dem Fingenangel zerquetschen, damit Sie nicht mit den Krankheitserregern in Kontakt kommen. Aus Gründen der eigenen Sicherheit ist es durchaus ratsam, die Zecke zu töten. Entweder in heißes Wasser werfen oder mit einer feinen Nadel auf einem Papiertuch durchstechen und dann in der Toilette wegspülen.
Zecken sterben auch nach einigen Minuten in hochprozentigem Alkohol (50-80%). Dies hat den Vorteil, dass man später nachweisen kann, ob das Unwohlsein wirklich von der Zecke stammt.
Wo in Deutschland die Gefahren durch Zecken groß sind, erfahren Sie unter der Internetadresse www.zeckenwetter.de. Hier können Sie mithilfe Ihrer Postleitzahl die Zeckenaktivität Ihrer Umgebung feststellen.

Das o.g. ist eine Empfehlung, aber wenn ich das alles nach jeder Waldspaziergang machen sollte würde ich mir einen Waldbesuch überdenken. Waldspaziergänge sind super gesund für Körper und Geist und die lasse ich mir nicht wegen ein paar Viecher vermiesen. Zechen am Körper? Zuhause duschen und die Viecher wegspülen. Klar, der Ehepartner müsste jedesmal den Körper des anderen untersuchen.
  • 21.07.2018, 10:33 Uhr
...und wer bekommt einen kurzfristigen Arzttermin?????
und bei Hund und Katzen habe ich immer mit den Fingern die Tierchen entfernt,
ein Glas mit Drehverschluss und dann ab in die Tolette geschüttet............
  • 21.07.2018, 18:07 Uhr
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Ich habe mir angewöhnt auch mit Kopfbedeckung durch den Wald zu gehen. Ein Freund von mir ist von einer Zecke erwischt worden, mitten auf dem Kopf. Er hat es viel zu spät bemerkt.
Wer kann sich schon oben auf die "höchste Spitze" betrachten bzw. macht das laufend ?
Infolge war er ca. 10 Monate krank. Er hatte die Einstichstelle gekratzt....und füreinen Mückenstich gehalten. Fataler Irrtum !!!!
  • 21.07.2018, 08:11 Uhr
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