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U N T E R W E G S

U N T E R W E G S

02.10.2016, 23:09 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

„On the Road again...“ tönt es aus den Lautsprechern in meinem Auto.
Aus tiefster Seele und mit voller Kehle singe ich mit. Gut dass das niemand hören kann, denn Singen gehört mit Sicherheit nicht zu meinen Stärken!

Endlich, endlich sitze ich wieder in meinem Auto, von mir liebevoll „Roki“ genannt.
Ja ja, ich weiß schon: Haustiere bekommen Kosenamen, aber ein Auto?
Meine Autos hatten immer Namen. Schließlich ist so ein Auto doch der Ersatz für mindestens 1 Reit- und 1 Lastpferd. Mindestens!

Mein letzter Wagen hieß „Wolferl“ - ein Wolfsburger Modell (Golf), im Mozartjahr erbaut - da bietet sich dieser Name doch förmlich von selber an, oder?
Das Navi hieß dann auch passend dazu „Nannerl“.
Mein Neuer heißt „Roki“, das Navi hört auf Susi, abgeleitet von Suzuki.
Aber ich schweife ab...

Ich bin voller Vorfreude. Roki auch. Das mag jetzt völlig plem-plem klingen, aber immer, wenn ich Richtung Ungarn fahre, läuft mein Roki noch besser als sonst.
Ehrlich! Ich vermute, es hängt damit zusammen, dass er in Ungarn gebaut wurde.
Das habe ich erfahren, als ich beim Kauf in den Fahrzeugbrief - sozusagen seine „Geburtsurkunde“ - geschaut habe. Auf meine Nachfrage bestätigte mir der Inhaber des Autohauses, dass Suzuki die Autos für Europa in Ungarn produziert.
Daher treibt es uns also ständig nach Ungarn, meinen Roki und mich!
Auch wenn mein Sohn mir fachkundig klar zu machen versucht, dass mein Wagen nur deshalb besser fährt, weil er endlich wieder „ausgefahren“ und nicht mit Kurzstrecken gequält wird. Trotzdem, ich bleibe bei meiner Theorie.
Sie ist weniger technisch, dafür sehr menschlich. Mein Auto ist schließlich mein Freund! Freundschaft hat etwas mit Gefühl, jedoch nichts mit Technik zu tun.
Das nur am Rande.

Jedenfalls bin ich jetzt auf der A 8 in Richtung Salzburg endlich wieder „on the road again“. Die A 8 zwischen Rosenheim und Salzburg ist eine einzige Katastrophe.
Eine zweispurige Autobahn ohne Standstreifen, mit Geschwindigkeitsbegrenzung nahe an der Schmerzgrenze und Dauerbaustellen ist per sé ein Verkehrshindernis.
Wenn das dann auch noch die Hauptverkehrsachse Ost-West ist, kann sich auch ein eingefleischter Radfahrer gut vorstellen, was das bedeutet:
Ein Lkw hinter dem anderen, in der Urlaubszeit zusätzlich massenweise Wohnanhänger, die sich in Zeitlupentempo gegenseitig überholen und dazwischen immer ein paar Drängler, die glauben, mit Kolonnenspringen schneller voran zu kommen. Ich finde die Strecke bis kurz hinter Salzburg immer nervig.
Danach läuft es meistens wie geschmiert. Meistens, heute leider nicht.
Kann vorkommen. Auto an Auto staut sich Richtung Voralpenkreuz.
So ein Sonntagsfahrer vor mir wechselt dauernd die Spur, alle müssen ständig wegen ihm bremsen und man kann die Anspannung förmlich spüren.

Nein, das tue ich mir sicher nicht länger an! Ich will reisen und nicht stop and go die Kupplung verschleißen. Vor allem will ich mich nicht nerven lassen, sondern entspannt das Unterwegssein genießen, Musik hören und dabei Roki Kilometer fressen lassen. Also nehme ich die Autobahnausfahrt Thalgau und fahre langsam, doch stressfrei über die Landstraße Richtung Graz.

Das Wetter ist traumhaft, die Landschaft auch. Der liebe Gott war wohl gut gelaunt, als er diese atemberaubende Gegend geschaffen hat.
Berge, Täler, Wälder und Seen schmeicheln den Augen, der Seele und der Laune
und ich bin mittendrin in all dieser Schönheit und singe.
Roki fährt. Er kennt den Weg...

Wolfgangsee, Fuschlsee, Serpentinen, Berge rauf und runter - es ist herrlich.
Dann kommt der Hallstätter See, Bad Goisern und der Pötschenpass mit engen Haarnadelkurven und beachtlichen Steigungen.
Weiter geht es, immer süd-südostwärts. So bin ich gerne unterwegs: Keine Eile,
schönes Wetter, eine Landschaft wie aus einem Werbeprospekt fürs Salzkammergut und wenig Verkehr.
Das Laub der Bäume hat sich schon merklich verfärbt und diese Klarheit der Luft ist typisch für den nahenden Herbst. Wehmütig denke ich darüber nach, dass mit dem Herbst wieder ein Jahr vorüber gezogen ist. Herbst macht mich immer ein wenig traurig. Er mahnt, dass ich schon ziemlich lange auf unserem schönen Planeten unterwegs bin und die längste Zeit eindeutig hinter mir habe.
Schnell wische ich diese Gedanken beiseite und erfreue mich wieder an der Natur.

Liezen naht. Hier muss ich erneut auf die Autobahn. Jetzt erwarten mich gefühlte tausend Tunnels. Einige sind neu, hell und vermutlich sicher.
Die Mehrheit dagegen ist alt, eng, dunkel, haben Gegenverkehr und ich bin immer froh, wenn ich heil aus denen raus komme. Nein, ich habe keine Angst vor dem Tunnel-fahren. Doch einige Verkehrsteilnehmer fahren zu dicht auf, was mich gerade in Tunnels nervös macht. „Es geht nicht schneller, wenn der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wird!“, möchte ich diesen Ignoranten zurufen. Fast zehn Kilometer durch das Innere eines Gebirges mit einem „Trabanten“ an der Stoßstange zu fahren macht einfach keinen Spaß. Schön, wenn da alle vernünftig fahren...

Jetzt habe ich über die Hälfte der Fahrt hinter mir und biege auf einen Rastplatz ab um mir ein Haferl „Kaiser Melange“ mit viel Sahne und Schokostreuseln oben drauf zu gönnen, obwohl ich normalerweise Kaffee nur „schwarz“ mag. Unterwegs habe ich teilweise andere Gepflogenheiten als zu hause. Während ich meine Melange genieße, beobachte ich die anderen Reisenden. Aus aller Herren Länder stammen sie, das konnte ich bereits an den Nummernschilder der Autos auf dem Parkplatz sehen und höre es jetzt an dem babylonischen Sprachgewirr.

Nach der kurzen Rast geht es weiter. Die Phyrnautobahn ist fast leer und glatt übersehe ich, dass ich die erlaubten 130 km/h Höchstgeschwindigkeit deutlich überschritten habe. Schnell passe ich meine Geschwindigkeit den Vorschriften an. Dabei weiß ich, dass die nächste Radarfalle erst kurz nach der vor mir liegenden Mautstelle kommt und bleibe entspannt. Trotzdem, ich möchte als Gast in diesem Land nicht Gesetze brechen. Mache ich zu hause ja auch nicht. Obwohl der „Gas-Fuß“ gewaltig juckt.
Die Strecke könnte ich im Schlaf fahren. Seit Jahren ist das meine Route, ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich sie schon gefahren bin.

Vor der Mautstelle staut sich der Verkehr auf drei Spuren vor den Schranken.
Wo kommen die alle plötzlich her? Die Autobahn schien fast leer zu sein und hier stehen Autos in drei Schlangen vor den Mauthäuschen.
Da ich ein „Jahrespickerl“ habe, passiere ich ganz lässig die Video-Maut und lasse einige „Kollegen“ hinter mir, die vorhin mit gewagten Überholmanövern versucht hatten, sich einen Vorsprung zu erfahren. Ätsch, abgehängt!

Der letzte lange Tunnel dieser Reise führt mich unter Graz hindurch.
Wieder an der Oberfläche ist es deutlich fühlbar, dass hier das Klima wesentlich milder und die Temperaturen höher sind. Automatisch gehen meine Mundwinkel mit den Graden in die Höhe. Ich strahle, ich freue mich.

Mittlerweile unterhält mich Bob Marley mit seinem berühmten Song „No women, no cry“ und natürlich singe ich lautstark mit. Allerdings nehme ich mir die Freiheit heraus, anstatt „no women“ nach meiner persönlichen Erfahrung „no husband, no cry“ zu intonieren. Bob würde mir verzeihen! Es ist schön, unterwegs zu sein.

Spielfeld naht und ich reise in Slowenien ein.
Ein paar Kilometer nach Maribor biege ich nach rechts ab, Richtung Budapest.
Die Landschaft ist einfach bezaubernd: liebliche, grüne Täler zu Füßen mal steiler, mal sanfter Hügel, die alle mit Wein bepflanzt sind.
Die Autobahn ist ein Störenfried in dieser romantischen Landschaft. Sofort habe ich ein schlechtes Gewissen, weil diese Trasse letztendlich auch für mich gebaut wurde.
Für mich, die jeden Baum erhalten will und um jeden Quadratmillimeter Regenwald kämpft, die Zersiedelung der Landschaften verhindern will und... jetzt froh darüber ist, dass es diese Autobahn gibt. Ich schäme mich und eine Weile ist meine Freude über das Unterwegssein getrübt. Ich stelle mir vor, wie es hier ausgesehen haben mag, ehe die Autobahn eine riesige Narbe in die Natur gefressen hat, stelle mir vor, mit Pferden, Kutschen und Wagen gen Ungarn zu reisen wie Anno dazumal Sissi.
Wehmut überschattet meine Freude und ich nehme nur noch am Rande wahr, dass mit jedem Kilometer die Hügel flacher werden.

Dann bleiben Berge und Hügel endgültig hinter mir und eine herrliche Weite breitet sich vor mir aus. Gloria Estefan singt mir aus der Seele: „Mi Terra“ - mein Land.
Die Wehmut und alles alltägliche fällt von mir ab, ich fühle mich leicht und frei und glücklich.

Ein paar Kilometer weiter zeichnen sich am Horizont erneut Weinberge ab und
ich spüre, dass mein Herz einen Sprung macht. Hinter diesen Weinbergen ist mein Ziel. Ich freue mich darauf, bald anzukommen.
Um anzukommen, muss man erst unterwegs gewesen sein und das bin ich leidenschaftlich gerne.
Meine Freunde nennen mich deshalb scherzhaft „Semi-Nomadin“ oder „Rennsemmel“. Es gibt auch welche, die mich mit „Sissi“ necken, weil es immer ausgerechnet Ungarn sein muss. Sie mutmaßen, dass ausser dem wunderbaren Land mit den wunderbaren Menschen ein ganz besonderer Mensch der Grund für meine „Sehn - Sucht“ nach Ungarn und meine ständigen Reisen dorthin sein muss. Dass ich mich nicht dazu äußere, lässt den wildesten Spekulationen freien Lauf.
Mein Sohn meinte kürzlich, ich hätte mir anstatt meines Hauses besser ein Wohnmobil kaufen sollen. Der Gedanke ist durchaus reizvoll...

Aber heutzutage als Frau alleine durch die Welt zu tingeln? Ich weiß nicht recht.
So werde ich lieber weiter zwischen Ungarn und Deutschland pendeln, mich hier wie dort zu hause fühlen und sowohl das Unterwegs-sein als auch das Ankommen genießen. Allerdings fordert diese Lebensweise auch ihren Tribut: Es gibt nicht viele Menschen, die mein Leben verstehen können oder wollen und das grenzt die Zahl der Freunde erheblich ein.
Verständlich, bin ich doch meistens nicht anwesend, wenn gerade eine Feier, ein Ausflug oder sonst eine gesellige Aktion ansteht.
Unterwegs sein bedeutet auch, einsam zu sein. Einsam nicht im negativen Sinn. Aber eben alleine. Das muss man aushalten können.
Ich könnte das von jetzt auf gleich ändern. Dann müsste ich „sesshaft“ werden.
Dazu fühle ich mich im Augenblick noch zu jung. Später. Vielleicht.
Wir werden sehen. Jetzt nähere ich mich erst mal der slowenisch-ungarischen Grenze. Fünfhundert Kilometer liegen hinter mir. „Magyarország“ - Ungarn - steht in weißen Lettern auf dem blauen Metallschild, umkränzt von den gelben Sternen Europas. Nur noch ein paar Kilometer, und ich bin da. Hála Istenek - Gott sei Dank!

© Inga Scheer Ruhland

Ich freue mich sehr auf Eure Kritik und Kommentare. Danke!

28 Kommentare

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Liebe Inga! Habe eben Deinen spannenden Reisebericht gelesen. Ein
kleiner Irrtum ist Dir unterlaufen. Unter Graz gibt es kein Tunnel. L.G:
und schönen Aufenthalt in Ungarn wünsch ich Dir!
  • 30.10.2016, 23:16 Uhr
  • 1
Lieber Gerhard,
das verstehe ich nun gar nicht! Ich fahre jeden Monat nach Ungarn und fahre vor Graz in den Tunnel, der durch den Seiersberg führt. Meines Wissens ist oben drauf ein Teil der Stadt? Jetzt bin ich wirklich etwas verwirrt...
Kannst Du so lieb sein und mich aufklären, ich möchte keine falschen Informationen verbreiten.
Vielen Dank und Dir noch einen schönen Abend,
herzliche Grüße, Inga
  • 01.11.2016, 21:33 Uhr
  • 0
Ich werde das klären. Wie lang soll der sein?
War heute und Freitag in Ungarn und habe 2 wettermässig
tolle Tage erlebt. Vom Freitag gibts Fotos in meinem Album.
L.G. Gerhard!
  • 01.11.2016, 21:47 Uhr
  • 1
Servus Inga! Du meinst denn Plabutschtunnel, der Graz ein
bischen streift. Habe mich täuschen lassen, weil Du sagtest
unter Graz hindurch. Sag wie lange fährst Du so eine Strecke?
Ich fahr nach Ungarn knapp 1Std. Schönen Abend
bzw. guten Morgen wünsch ich Dir!
  • 01.11.2016, 22:05 Uhr
  • 0
Oh Gerhard,
jetzt geniere ich mich aber ganz fürchterlich!
Klar, der Plabutsch-Tunnel! Danke Dir!
Du Glücklicher, nur eine Stunde? Wo lebst Du?
Ich fahre, wenn alles glatt läuft, 5 Stunden.
Deine Fotos schaue ich mir morgen an, im Moment bin ich zu müde, dann könnte ich sie nicht genießen.
Nochmals danke und eine gute Nacht,
Inga
  • 01.11.2016, 22:36 Uhr
  • 0
Ungarn ist von Wien nur 1Std. entfernt Inga!
  • 02.11.2016, 13:39 Uhr
  • 1
Ich beneide Dich!!!!
  • 05.11.2016, 11:15 Uhr
  • 0
Servus Inga!
  • 05.11.2016, 11:16 Uhr
  • 0
  • 06.11.2016, 17:31 Uhr
  • 1
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Ich fand es kurzweilig und echt amüsant - die" Rennsemmel "auf Tour ... lach... ich freu mich schon auf die nächste Geschichte ! LG
  • 12.10.2016, 12:04 Uhr
  • 1
Danke, Susanne!
Vielleicht schaffe ich ja noch eine "Unterwegs- Geschichte", sonst im November mit neuem Thema
  • 12.10.2016, 15:14 Uhr
  • 1
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Inga, du machst Sehsucht. In der Mitte spürt man wie ein Freiheitsgefühl dich einnimmt.
Lächle, zu Beginn stand ich im Stau, den du geschickt aufgelöst hast
  • 03.10.2016, 16:39 Uhr
  • 1
Danke, Margarethe! Du hast es richtig erkannt: Das Freiheitsgefühl - genau das ist es, was mich trotz mancher Strapazen immer wieder auf die Autobahn treibt
Vielleicht war ich in einem früheren Leben Marketenderin oder Nomadin oder sonst ein Wesen, das ständig auf Tour war? Wer weiß das schon
  • 03.10.2016, 16:47 Uhr
  • 1
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So, das nächste Mal dann mit Bus, damit Ihr alle wirklich mitfahren könnt
  • 03.10.2016, 12:32 Uhr
  • 1
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Schön, Inga ich bin mitgefahren und wünsche dir einen schönen Aufenthalt in deiner Wahlheimat. Liebe Grüße
  • 03.10.2016, 11:01 Uhr
  • 1
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Angekommen bin jetzt auch ich. Danke Inga, für die Reise. Danke dass ich mich n der Schönheit der Landschaften erfreuen durfte, ohne ein mitfühlen an dem Gedränge auf der Autobahn. Etwas mulmig fühlte ich mich im Tunnel. Doch die Weite des nahenden Landes machte es wieder wett. Danke für die schöne Reise.
  • 03.10.2016, 10:58 Uhr
  • 2
Danke Dir, Marga!
  • 03.10.2016, 12:26 Uhr
  • 0
Danke Edith!
  • 03.10.2016, 16:58 Uhr
  • 0
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Jo napod-guten Tag,liebe Inga. Es könnte auch meine Fahrt sein,allerdings etwas weiter bis die nächste Grenze Rumänien-das Banat erscheint,dann ist mein erstes Zuhause nicht mehr weit. Lese heute nach 4 Monaten Schmerzklinik, Operation und Reha gerade Deine schöne Geschichte.Die Natur ist wirklich heilsam.Möge es noch lange so bleiben-für dich und mich und alle, die sich daran erfreuen. LG.Kunigunde
  • 03.10.2016, 10:35 Uhr
  • 1
Jó napot kívánok, Kunigunde!
Ich wusste nicht, dass es Dir gesundheitlich so schlecht ging und wünsche Dir,
Deine Reha den gewünschten Erfolg bringt. Damit Du bald wieder ins schöne Banat fahren kannst.
Ja, das ist noch ein ganzes Stück weiter.
Mir reichen inzwischen die fünfhundert Kilometer schon, man wird älter!
Minden jót és visont látásra, szia!
  • 03.10.2016, 12:30 Uhr
  • 0
sorry en nem tudok jo besselny-ertem et chici? .Ich habe eine Cousine in Kecskemet. LG
  • 03.10.2016, 16:13 Uhr
  • 1
Liebe Kunigunde,
kein Problem! Mein Ungarisch ist eher mangelhaft - leider!
Ich verstehe das Nötigste, kann einkaufen gehen, nach dem Weg fragen und ein Bisschen small-talk führen. Das war´s.
Vor 9 Jahren habe ich angefangen, ungarisch zu lernen und habe 2 Jahre brav die Schulbank der VHS gedrückt. Da ging es richtig gut mit der Sprache, ich habe mich selber gewundert, wie leicht und schnell ich es gelernt habe. Dann begann eine Zeit, in der ich überhaupt keine Zeit mehr für mich und mein Ungarisch-lernen hatte. Bis heute ist das leider so. Man glaubt nicht, wie schnell man frisch gelerntes vergisst, wenn man nicht dran bleibt. Ab nächstes Jahr wird es hoffentlich zeitlich leichter für mich, dann werde ich wieder die Schulbank drücken und lernen.
Bist Du oft in Ungarn?
Liebe Grüße, Inga
  • 03.10.2016, 16:43 Uhr
  • 1
Ich habe ungarische Brocken auf der Straße gelernt-im Banat lebten ja viele Minderheiten zusammen-Sprechen kann ich aber nebst meiner deutschen Muttersprache natürlich auch die Landessprache Rumänisch. IN der VHS habe ich mein Schulenglisch aufgefrischt um mit meinen amerikanischen Enkeln sprechen zu können.
  • 03.10.2016, 16:50 Uhr
  • 1
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Klasse....hab's genußvoll gelesen. Jetzt mach' ich einen neuen "Schlafversuch"
  • 03.10.2016, 02:08 Uhr
  • 1
Danke, Reni! Ich hoffe, Dein Versuch ist geglückt und Du hast gut geschlafen. Ich wünsche Dir einen schönen Feiertag!
  • 03.10.2016, 08:00 Uhr
  • 1
geht so....aber heute Abend bin ich dann schön müde.


Ich wünsch' dir auch einen ( sonnigen) Tag..
  • 03.10.2016, 10:01 Uhr
  • 0
Danke Reni, hoffentlich kannst Du heute Nacht gut schlafen!
  • 03.10.2016, 16:59 Uhr
  • 1
  • 03.10.2016, 21:22 Uhr
  • 0
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