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Islam VII -  eine Religion der Mitte und nicht der Extreme

Islam VII - eine Religion der Mitte und nicht der Extreme

23.08.2017, 16:38 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Für manche Leute bin ich unbequem, für manche sogar ein Hetzer. Ich wurde auch schon gefragt, ob ich konvertiert sei. Papperlapapp. Ich sehe es nicht schweigend mit an, wenn gegen Minderheiten oder gegen eine Minderheit gehetzt wird. Inzwischen wird so gehetzt, dass es nicht eindeutig als Hetze ausgelegt werden kann und deshalb mancher Beitrag in dieser Richtung nicht vom WL-Team gelöscht wird. Ich werde als verblendet, Gutmensch, Vollhorst, Schwätzer und so weiter bezeichnet. Vielleicht fallen euch noch andere Begriffe ein. Für Menschen, die mit aller Härte eine komplette Minderheit kriminalisieren und dämonisieren, habe ich allerdings nur einen Begriff übrig. Rassismus. Es ist mir letztendlich egal, wie Menschen mich bezeichnen wollen, die jede Bildung über die islamischen Richtungen verweigern (den einen Islam gibt es ja nicht), stattdessen über angeblich Verblendete herziehen, nur weil sie ihrem Rassismus nicht folgen. Ich werde euch niemals folgen.

Der Orient schwappt nach Deutschland. Alle, die von dort kommen, sind automatisch Muslime. Ob sie es wirklich sind, könnte man nur an den Kopftüchern mancher Frauen erkennen, aber sonst eigentlich nicht. Trotzdem sind es für uns alle Muslime, die, auch wenn sie keinen Bombengürtel tragen, manche deutsche Gestalten (= eine andere kleine Minderheit in Deutschland), in Angst und Schrecken versetzen, weil sie im Deutschen Bundestag die Scharia einführen wollen. Von der Scharia wissen die Ängstlichen meist nur, dass Hände abgehackt werden oder auf den Nacken geschlagen wird. Und darum geht es. Viele im Westen kennen den Islam nicht, denn es nicht gibt, weil es so viele Richtungen gibt: Sunniten, Schiiten, Aleviten, Sufismus, Wahhabiten, Alawiten, Salafisten, Ahmadiyya .... und noch einiges mehr. Wenn es hoch kommt kennen wir Sherezeade oder Orhan Pamuk. Oder wir glauben, die meisten im Orient heißen Mohammed, Ali, Abdullah, wie bei uns Fritz, Müller oder Meier.

Wenn ich sage, ich bin ein Marsmensch, bin ich längst nicht einer, aber wenn ein Terrorist im Namen Allah eine Bombe zündet, glauben alle, das sei ein wahrer Muslim. Denn schließlich rief er »Allahu akbar«, bevor er, so sein Wahn, mit 72 Jungfrauen vögeln konnte. So heißt es auch in einer der ältesten Offenbarung des Korans »und deinen Herrn, den preise,« (Sure 74:3). Ein Terrorist preist Allah und zündet eine Bombe, oder er fährt mit einem Auto durch eine Menschenmenge, damit so viel Menschen sterben wie möglich. Ist das Allah's Wille? Dieses ist nicht nur stark anzuzweifeln, es ist auch falsch. Natürlich ist eine fundamentalistische wortwörtliche Auslegung des Korans auch eine Auslegung, allerdings wird diese Art der Auslegung nur von einer bescheidenen Minderheit angewandt. Jede Sure, abgesehen von Sure 9, wird durch die sog. »basmala«, einer Formel, eingeleitet. Sie lautet in der Übersetzung von Hartmut Bobzin: »Im Namen Gottes, des barmherzigen Erbarmers«. Hier sieht man schon, wie eine fundamentalistische Auslegung in die Irre führt. Wie sollte Gott barmherzig sein, wenn in seinem Namen Menschen getötet werden dürfen?

Im Koran liest man sehr häufig, dass Gott barmherzig ist. Für die Rechtfertigung ihrer abscheulichen Taten nehmen Terroristen die berühmt gewordenen Schwertverse her und ignorieren ihren Offenbarungsanlass.

»Sind die heiligen Monate abgelaufen, dann tötet die Beigeseller, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf.« (Sure 9:5).

Dieser Vers bezieht sich auf einen Verteidigungsfall. Die Quraisch, mit denen Mohammed sich in kriegerischer Auseinandersetzung befand, hatten ein Waffenstillstandsabkommen gebrochen. Sure 9:5 ist also keine allgemeine Aufforderung zum töten. Die Methode der Abrogation, nach dem dieser Vers alle früheren Verse über das Verhältnis der Muslime mit den Ungläubigen aufheben soll, wird von vielen zeitgenössischen Exegeten abgelehnt.

Jemand könnte behaupten, ich winde und biege mich vorsätzlich, bloß weil ich den Islam als friedlich darstellen möchte, was er in den Augen von Rassisten und manch einem Heraufbeschwörer des abendländischen Untergangs nicht sei. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob gerade diese Leute Gotthold Ephraim Lessings Ringparabel kennen. Sie stellen lieber Gewaltpassagen des Korans ins Rampenlicht.

Sure 2:191: »Tötet sie, wo immer ihr sie antrefft«.

Wenn man den textuellen Zusammenhang nicht berücksichtigt, tut man dem Koran allerdings bitteres Unrecht. Im Vers davor, also in

2:190 heißt es nämlich: »Kämpft auf dem Wege Gottes gegen die, die euch bekämpfen!«

Das bedeutet, kämpfen ist nur im Verteidigungsfall erlaubt. Auch hier erweist sich ein allgemeiner Tötungsbefehl als Trugschluss. Aber eben diesen Vers 2:190 lassen diejenigen weg, die sich um die weitere Existenz des Abendlandes sorgen. Sie ignorieren auch den

Vers 2:192 »Hören sie hingegen auf ... Siehe Gott ist bereit zu vergeben, barmherzig«,

d.h. wenn sie nicht mehr angegriffen werden, sollen sie mit dem Kämpfen aufhören. Militante Gegner des Islams ignorieren diesen Vers natürlich. Angelika Neuwirth, sie ist keine Muslima, trotzdem Professorin für Arabistik, forscht in ihrem Projekt "Corpus Coranicum" über die Wurzeln des Korans. Was die IS -Terroristen betrifft, spricht sie von einem Missbrauch der Religion. Der sog. Islamische Staat erinnert sie eher

»an die frühislamische Sekte der Charidschiten aus dem 7. Jahrhundert, die mit ähnlich triumphalem Gestus roheste Gewalt anwendete. Sie hat mit extremer Grausamkeit alle nicht zur eigenen Gruppe gehörenden Muslime systematisch verfolgt«.

So etwas ähnliches wie den IS hatte es sonst in der Geschichte des Islams bisher niemals gegeben. Es ist ganz eindeutig. Muslime dürfen keine Muslime töten, sie dürfen auch keine anderen unschuldigen Menschen töten. IS -Terroristen töten aber Muslime und andere unschuldige Menschen.

So bezieht sich der berühmte Vers 5,32 im textuellen Zusammenhang auf Muslime:

»Wenn jemand einen Menschen tötet, der keinen anderen getötet, auch sonst kein Unheil auf Erden gestiftet hat, so ist's, als töte er die Menschen allesamt«.

Islamkritiker werfen Menschen, die den Islam für friedlich halten, gerne vor, sie zitieren 5,32 und verschweigen den textuellen Zusammenhang. Auf diese Weise gaukeln sie (angeblich) vor, in dieser Sure seien alle Menschen gemeint. Trotzdem ist es nicht unbedingt logisch, dass diese Sure nicht für Juden und Christen Geltung haben sollte.
Ich nenne zwei Stellen, die religiöse Toleranz offenbaren:

Sure 109: »Ich verehre nicht, was ihr verehrt, und ich verehrt nicht, was ich verehre ... Euch eure Religion und miŕ die meine«.

Folgender Vers verrät Missfallen an strenger Missionierung.

Sure 18:29 »Wer will, der glaube, und wer da will, der bleibe ohne Glauben.«

Markus Fiedler legte in Bezug zum Kampf gegen den jüdischen Stamm Banu Quraiza Zweifel am Bericht Ibn Ishaqs, dem ersten Mohammed-Biografen, offen. Jeder speziell Interessierte kann das nachlesen (Pos. 1780fff)

Ich komme wieder auf Sure 5:32 zurück. Verfechtern des friedlichen Islams wird vorgeworfen, die nachfolgende Sure 5:33, zu unterschlagen, in der der Koran nach ihrer Meinung doch wieder sein wahres Gesicht zeige. Ich unterschlage diese Stelle nicht.

»Sure 5:33: Doch die Vergeltung derer, die gegen Gott und seinen Gesandten kämpfen und im Lande auf Unheil sind, die ist, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder ihnen ihre Hände und Füße abgehauen werden«.

Ich will diesen Text nicht beschönigen. Diese Strafen waren damals leider üblich. Mohammed hatte Kenntnis vom Alten Testament. Er pflegte Kontakte mit Juden. Mekka lag an Karawanenwege, die bis nach Jerusalem und Damaskus führten. Bevor sich Muslime im Gebet sich Richtung Mekka verneigten, verneigten sie sich in Richtung Jerusalem (Sure 2:143 - 145).

Fünftes Buch Mose, Vers 11 /12: »Wenn zwei Männer in Streit geraten sind und die Frau des einen kommt ihrem bedrängten Mann zu Hilfe und packt den andern bei den Hoden, dann dürft ihr kein Mitleid mit ihr haben; ihr müsst ihr die Hand abhacken.«

Diese Strafen sind keine Erfindungen Mohammeds. Der Prophet wurde in eine Zeit geboren, in der Strafen ziemlich rauh waren. Der in unseren Augen brutale Vers 5:33 bezieht sich wieder auf einen Verteidigungsfall. Muslime dürfen Juden oder Christen nicht einfach die Hände abhacken, nur weil sie keine Muslime sind. Wer das glaubt, ist definitiv auf dem Holzweg.

Korrekterweise ist es mir geboten, auf den

Vers 5:28 hinzuweisen, der kurz vor dem Vers mit dem Abhacken von Gliedmaßen steht:

»Wenn du nun nach mir deine Hand ausstreckst, um mich zu töten, so will ich meine Hand doch nicht ausstrecken, um dich zu töten.«

Dieser Vers wird natürlich von militanten Islamkritikern verschwiegen.

Auch Selbstmord gilt als Sünde. Terroristen, die sich selbst in die Luft jagen, können gar nicht im Sinne Allahs gehandelt haben. Ihr Ruf »Allahu akbar« im Zusammenhang ihrer Schandtaten ist nichts anderes als Blasphemie.

»Und tötet euch nicht selbst! Siehe, Gott ist euch gegenüber voll Erbarmen. Doch wer das tut, aus Feindseligkeit und Frevel, den werden wir im Höllenfeuer brennen lassen. Das ist für Gott ein Leichtes. Wenn ihr die schweren Sünden meidet, dann werden wir euch eure Missetaten tilgen .. «(Sure 4:29, 30, 31).

Der Koran zeigt immer wieder Alternativen, wie einer Strafe zu entkommen ist, denn Gott ist barmherzig. Doch davon wollen die grausamen IS-Terroristen nichts wissen, aber auch nicht die, die ständig gegen den Islam wettern. Terrorismus ist ziemlich extrem. Mohammed gebot aber, sich in Sachen der Religion nicht dem Extremen hinzugeben, sondern den mittleren Weg einzuschlagen.

Sure 2:143 : »So machten wir euch zu einer Gemeinde, die in der Mitte steht, ...

Von Mohammed ist folgendes überliefert:

»Die Religion ist einfach. Wer den Glauben streng macht, wird überwältigt. Deshalb übertreibt und untertreibt nicht, und seid damit zufrieden und sucht Allahs Hilfe im Gebet am Morgen und am Abend und etwas im letzten Teil der Nacht.«(Markus Fiedler, Pos. 900)

Jeder darf seine Meinung über eine Religion haben, und darf auch gegenüber einer Religion sachgemäße Kritik vortragen. Ich werde mich allerdings niemals auf die Seite derer stellen, die sich einem Mindestmaß an Bildung verweigern, und die einer Religion und seinen Gläubigen Unrecht tun, weil sie es offenbar nicht anders können (das soll jetzt aber keine Entschuldigung für sie sein). Und diejenigen, die glauben, der Islam sei schlimm und gefährlich, nur weil sie es so gehört haben, denen empfehle sich, sich mit dem Thema zu befassen und sich nicht im Sessel zu bequemen. Wie schlimm könnte es nachträglich für jemanden sein, einer Religion und vielen Menschen Unrecht getan zu haben, nur weil die Bereitschaft nicht vorhanden gewesen war, sich ernsthaft mit dem Thema zu befassen, stattdessen nur auf die wenigen Stimmen gehört wurde, die Schindluder in die Welt posaunen. Es könnte dann auch mal peinlich werden.

Die wenigen, die meinen, ihre nachweisbar verquere Meinung über den Islam hinauszuposaunen, werden weiterhin glauben,

der Islam sei eine rückständige Religion, die im Mittelalter hängengeblieben ist. Dabei ignorieren sie, dass noch zu Beginn des Hochmittelalters der islamische Orient dem christlichen Abendland überlegen war. (Gerhard Schweizer, Pos. 483)

Sie werden weiterhin glauben

Muslime dürfen lügen und täuschen. Sie verschweigen (angeblich) den Nichtmuslimen ihre wahren Absichten, nämlich die Machtergreifung Deutschlands. Indem sie dieses Muslimen unterstellen, banalisieren und verfälschen sie den islamischen Begriff »Taqiyya« und schüren das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber den Muslimen (das genau wollen IS-Terroristen auch, sie wollen unsere Gesellschaft spalten). Dabei tauchte der Begriff »Taqiyya« erstmals im 9. Jahrhundert bei den Schiiten auf und wurde nur in dem Sinne verwendet, dass sie ihr Bekenntnins zur Schia gegenüber den Sunniten verborgen halten durften (Markus Fiedler, Pos.1061).

Trotzdem glauben selbsternannte Islamexperten weiterhin

Muslime wollen einen Gottesstaat errichten. Es mag sogar sein, dass manche Islamisten das wollen, der sog. Islamische Staat will es. Doch wird gerne übersehen, dass der Begriff »Gottesstaat« (»Hakimiyyat Allah«) im Koran und in den Hadithen nicht legimentiert wird (Bassam Tibi, Seite 9). Islamisten wie die Ägypter Hasan al Bannā (1906-1949, Begründer der Muslimbrüderschaft) und Sayyid Qutb (1906-1966), und der Pakistani Abu al- A‘la al Maududi (1903-1979) haben den Begriff des Gottesstaates geprägt. Ayathollah Khomeini (1902-1989) konnte noch davon zehren, als er im Iran die Islamische Republik einführte.

Sie werden auch weiterhin ignorieren

das der Kalif Abū l-Hasan ʿAlī ibn Abī Tālib, Vetter und Schwiegersohn des Propheten, so eine Art Vorläufer der Genfer Konvention verfasste (vgl. Markus Fiedler, Pos. 985).

1938 klirrten Fensterscheiben
der Frost flog in die Welt
1997 wüteten Flammen
Furcht brannte zwischen den Wänden
und heute fegt wieder das Feuer
durch unser Land.

Hartmut Bobzin (Übersetung): Der Koran, Beck'sche Reihe, 2016
Markus Fiedler: Mohammed und die Islamkritik, e-book, Bautz-Verlag 2017
Gerhard Schweizer: Islam verstehen, e-book, Klett-Kotta, 2015
Bassam Tibi: Fundamentalismus im Islam – Eine Gefahr für den Weltfrieden?, 2002, Darmstadt

27 Kommentare

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Wie kann man nur nach all den realen Erfahrungen in der letzten Zeit noch immer Islam verteidigen? Mir ist das unverständlich!
Der Drang nach Europa und speziell Deutschland muss endlich mal konsequent gestoppt werden.
  • 03.09.2017, 09:33 Uhr
  • 0
Welchen Islam meinst du denn? Es gibt keinen Islam-Eintopf.
  • 03.09.2017, 11:23 Uhr
  • 0
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Aus dem Koran kann jeder herauslesen, was er/sie will. Ebenso wie bei der Bibel. Für mich ist problematisch, dass islamisch geprägte Menschen ungleich mehr Terroristen hervorbringen, als andere Kulturkreise. Woran liegt das?
An den Minderwertigkeits-Komplexen dieser Menschen gegenüber den reicheren Nationen? Oder an den Kriegen, die der "Westen" im Namen der Demokratie und natürlich für Öl führte? Oder an den willkürlichen Grenzziehungen im Nahen Osten, die Franzosen und Engländer nach dem Zusammenbruch des Osmanischen Reiches durchsetzten?
Wahrscheinlich ist es ein Konglomerat aus allem. Deshalb wird uns der Terrorismus im Namen Allah's wohl noch lange begleiten.
  • 27.08.2017, 09:49 Uhr
  • 0
Bereits im 19.Jahrhundert haben islamische Reformer wie Afghani die kolonialistische Expansion Europas auf Kosten des Islams angeprangert. Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass sich der Islam allen anderen Religionen überlegen fühlt, schließlich sehen Muslime in Mohammed den letzten der Propheten. Im Koran werden zwar den Buchreligionen (Christentum, Judentum), Fälschungen ihrer Offenbarung vorgeworfen (z.B. Sure 29: 68), trotzdem schätzt der Koran die Buchreligionen mehr als die polytheistischen Religionen (vgl. z.B. Sure 42:16). Jesus gilt als der zweitwichtigste Prophet.

Der Fehler von fundamentalen Islamisten ist, dass sie den Islam politisieren wollen, aus denen dann ein neuer Totalitarismus hervorgeht. Diese Interpretation des Islam findet sich in dieser extremen Form nur in unserer Zeitgeschichte wieder und deckt sich nicht mit den den gesellschaftspezifischen Aussagen des Korans, diese Politisierung war auch im Osmanischen Reich nicht vorhanden und wurde erst im 20.Jahrhundert konstruiert, auch wenn es gewissse Vorläufer gab, wie der Wahhabismus( =eine Sekte).
  • 27.08.2017, 12:50 Uhr
  • 2
Das erste Kolonialreich im Westen wurde durch die islamischen Mauren in Spanien (711 - 1492) errichtet. Insofern hatten die Europäer gute Lehrmeister.
Heute sollten wir die Fundamentalisten, wie damals die Spanier, mit allen Mitteln bekämpfen. Im Irak gelingt das zur Zeit hervorragend, da die IS-Kämpfer weitgehend in der Defensive sind, bzw. ausgerottet wurden.
  • 27.08.2017, 14:07 Uhr
  • 1
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Super Artikel - vor allem weil ich mal endlich einiges wirklich lesen konnte, was mit dem Koran zusammenhängt. Mir geht nämlich das Thema meist auf den Wecker. Doch du schreibst so klar und logisch - und kurz im Detail - dass ich nicht die Geduld verlor.
Deshalb - Danke.
  • 26.08.2017, 21:04 Uhr
  • 2
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Chapeau für diesen Beitrag
  • 26.08.2017, 20:56 Uhr
  • 1
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Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
ichbrauche dazu nicht viele worte----egal welche gläubigen--kein Gott oder anders genannte ----- empfiehlt zu ..töten.!
  • 25.08.2017, 16:42 Uhr
  • 0
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Martin, m. E. ist dein Artikel zu lang - es wird kaum einer die Geduld aufbringen, ihn ganz und aufmerksam zu lesen - und: Kritik auch am Islam darf und muss sein. Das hat nichts damit zu tun, dass pauschale Aburteilung nicht nur dumm ist, sondern auch von eigenen Lebensängsten zeugt, was meist auf engstirnige, bildungsunwillige Menschen zutrifft.
Zur Sache: 1,6 MILLIARDEN Muslime - Terroristen????? Aber Hallo!
Und was den Terror bei uns angeht: In den Heimatländern wütet der IS noch brutaler.
  • 24.08.2017, 10:18 Uhr
  • 3
Ja, ist lang und nicht jeder wird das lesen wollen. Dessen bin ich mir bewusst. Eine allgemeine Kriminalisierung lese ich schon wieder unter mir. Und so etwas finde ich ungerecht. Kritik darf immer sein, aber dieses pauschalisieren schätze ich nicht.
  • 24.08.2017, 10:23 Uhr
  • 4
Ehrlich gesagt - er ist lang, aber gut geschrieben, deshalb kann man ihn lesen - wenn man überhaupt noch mehr liest als nur die Schlagzeilen.
  • 26.08.2017, 21:07 Uhr
  • 0
Machmal kann ich mich nicht kürzer ausdrücken.
  • 26.08.2017, 21:51 Uhr
  • 0
Ja, manchmal ist es notwendig, etwas ausführlicher zu erklären. Und wenn man bedenkt, dass es zu dem Thema dicke Bücher gibt, hast du dich doch noch recht kurz gehalten.
  • 26.08.2017, 21:54 Uhr
  • 0
  • 26.08.2017, 21:56 Uhr
  • 0
Freut mich, wenn es doch Leute gibt, die Geduld aufbringen.
  • 26.08.2017, 23:22 Uhr
  • 0
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Der Author kann schreiben was er will, es ändert nichts an der Tatsache. Seitdem die Musleme (... es gibt auch intelligente und durchaus friedliche und freundliche!) hier wie die Motten eingeflogen sind, gibt es in Europa und auf der ganzen Welt nur Mord und Totschlag. Solange es Muslems gibt, die durch Mullahs oder sonstige Verführer zum Mord an Unschuldigen getrieben werden, solange wird es keine Ruhe geben.
Und im Übrigen wer an 76 Jungfrauen als Belohnung glaubt hat doch ne Macke!
  • 24.08.2017, 10:04 Uhr
  • 1
Mord und Totschlag gab es vorher auch schon, also ich meine vor 2015, bevor die Flüchtlinge kamen. Ich denke, da kann mir kaum jemand wiedersprechen.
  • 24.08.2017, 10:19 Uhr
  • 0
Eben ---- trotzdem wirst du die Flüchtlingshasser nicht von ihrer Meinung abbringen.
Und: dass Massenmord auch von ganz anderer Seite kommen kann: Denkt mal an Norwegen und Breivik! Schon vergessen?
Damals hat die Welt geschockt reagiert, aber lange nicht so hysterisch wie bei den islamischen Flüchtlingen.
  • 24.08.2017, 10:23 Uhr
  • 1
kann ich auch nicht.
  • 24.08.2017, 10:24 Uhr
  • 0
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Warum führst Du nur die "Schöngefärbten Bücher auf und nicht auch die kritischen, die selbst von Moslems verfasst wurden.

Es gibt einige viele davon, aber das würde natürlich einen Gedankenablauf stören.

...und weiter warum darf man nicht kritisch sein?
  • 23.08.2017, 17:54 Uhr
  • 3
Ich schrieb doch "Jeder darf seine Meinung über eine Religion haben, und darf auch gegenüber einer Religion sachgemäße Kritik vortragen."

Wissenschaftliche Literatur als schöngefärbt zu bezeichnen hat irgendetwas Befremdendes, wo bei ich Schweizers Buch nicht als strenge wissenschaftliche Lektüre einordnen möchte, da er, was aber auch nicht schlecht ist, Erlebnisse aus seinen eigenen Reisen mit einfließen lässt. Den Koran kann man auch nicht als schöngefärbt betrachten. Übrigens ist Bassam Tibi Muslim.
  • 23.08.2017, 18:12 Uhr
  • 1
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Martin.. alle Schuld, die man Dir anlastet ist nur an den Haaren beigezogen, Ausreden, vielleicht sogar die Flucht Nichtwissender...
Auch ich bin immer noch am lernen und man lernt für gewöhnlich nicht aus.
Aus diesem Grund bedanke ich mich bei Dir für diese ausführliche Aufklärung.
  • 23.08.2017, 16:47 Uhr
  • 2
Danke, Rika, ich lerne auch immer wieder etwas neues dazu. So soll es sein.
  • 23.08.2017, 16:51 Uhr
  • 1
...

wie sagt man im Volksmund: man wird so alt wie eine Kuh und lernt immer noch dazu... damit will ich aber nicht sagen dass Du eine Kuh bist.... jesses man muss ja so vorsichtig sein.
  • 23.08.2017, 16:53 Uhr
  • 1
Muh
  • 23.08.2017, 19:38 Uhr
  • 1
  • 23.08.2017, 20:49 Uhr
  • 0
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