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"Sag ja zum Leben!" Dieser Reisebericht einer todkranken 90-Jährigen gibt un ...

"Sag ja zum Leben!" Dieser Reisebericht einer todkranken 90-Jährigen gibt uns allen Hoffnung!

News Team
24.08.2017, 12:51 Uhr
Beitrag von News Team

Ihr Mut, ihre Abenteuerlust, ihr bedingungsloses "Ja zum Leben" haben Miss Norma auf der ganzen Welt berühmt gemacht. Trotz einer niederschmetternden Diagnose, trotz ihres fortgeschrittenen Alters, allen Widrigkeiten und damit verbundenen Veränderungen zum Trotz folgte sie ihrem Herzen und machte die Reise ihres Lebens.

Operation, Bestrahlung, Chemotherapie: So hätte Norma Bauerschmidts Leben nach der Diagnose Gebärmutterkrebs wohl ausgesehen. Statt aber früher oder später im Krankenhaus zu sterben, fuhr die 90-Jährige dem Tod einfach davon. Alle Zweifel wischte sie zur Seite. Hätte, wäre, könnte - ein Leben im Konjunktiv war der eineinhalb Meter großen Dame jetzt zu wenig.

Ihrem Arzt sagte sie keck:

Ich bin neunzig Jahre alt, ich gehe auf Reisen

Nachdem ihr geliebter Mann Leo kurz zuvor gestorben war, hielt sie nichts mehr in dem alten Haus in Michigan. Ihre Erinnerungen konnte sie ja mitnehmen. Miss Norma packte das Nötigste zusammen und stieg zu ihrem Sohn Tim, dessen Frau Ramie und ihrem Pudel Ringo ins Wohnmobil.

Über eine halbe Million Menschen verfolgen ihre unvergessliche Reise quer durch die wunderschönen Vereinigten Staaten von Amerika mit Stopps an 57 verschiedenen Orten in 32 Bundesstaaten auf Facebook: Miss Norma am "Jolly Green Giant" in Minnesota, am Mount Rushmore in South Dakota, im Yellowstone Nationalpark, im China Valley in Arizona, am Grand Canyon, am Meer in Florida und so weiter.

Selbst ihr eigener Sohn und ihre Schwiegertochter, die schon lange als Vagabunden lebten, waren überrascht von Miss Normas Kraft und Lebensfreude. Aus der früher so ängstlichen Frau war eine Abenteurerin geworden. Mit fast schon kindlichem Elan streichelte Norma Tiere, roch an Pflanzen, unternahm ausgedehnte Spaziergänge am Strand und posierte ausgelassen vor der Kamera. Auch ihr größter Lebenstraum, eine Fahrt mit dem Heißluftballon, wurde ihr erfüllt:

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Tim Bauerschmidt und Ramie Liddle haben aus der Reise im zehn Meter langen Wohnmobil ein Buch gemacht: "Driving Miss Norma - Sag ja zum Leben." (Heyne Encore, 18 Euro) Abwechselnd erzählen Sohn und Schwiegertochter von Normas (Neu-)Gier aufs Leben, von Begegnungen mit Fremden, die Freunde wurden, von Großherzigkeit und Güte, die sie erfuhren. Und vor allem, wie es Miss Norma mit jeder gefahrenen Meile, mit jeder Station ihrer Reise, besser ging.

Wurde Norma Bauerschmidt in einen ihrer unzähligen Interviews gefragt, welcher Ort ihr denn auf ihrem Road-Trip am besten gefallen habe, antwortete sie stets: "Genau dieser hier."

Doch jede Reise kommt eines Tages an ihr Ende. Etwas über ein Jahr nach der Diagnose Krebs starb Miss Norma am 30. September 2016 auf der malerischen Pazifikinsel San Juan friedlich im Kreise ihrer Liebsten. Sie konnte nicht nur auf ein langes Leben zurückblicken, sondern auch auf ein unvergessliches Abenteuer, das noch heute unzählige Menschen bewegt und Mut fürs eigene Leben macht.

"Driving Miss Norma" ist lustig, traurig und vor allem ehrlich. Natürlich ist das Leben mit der Krankheit nicht immer einfach. Für niemand. Das Buch erzählt auch davon. Doch was bleibt, sind die schönen Momente. Und die Erkenntnis für alle, die sich auf diese Reise einlassen, dass es nie zu spät ist. Für nichts. Vor allem nicht, um seine Ängste, alle Sorgen, hinter sich zu lassen - und seinem Herzen zu folgen. Wohin auch immer.

Danke, Miss Norma!

Driving Miss Norma - Sag ja zum Leben! Heyne Encore, Broschiert, 18 Euro

35 Kommentare

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In dem Alter würde ich auch auf die Prozeduren der Medizin verzichten .Denn dabei stirbt man nicht ,man verreckt .
  • 10.09.2017, 11:50 Uhr
  • 1
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Jammern hat kein zweck,,dieser Dame war es möglich frei zu sein noch eine Wunderbare Zeit zu Erleben.
  • 09.09.2017, 15:40 Uhr
  • 0
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Eine tolle Einstellung. Anstatt zu jammern, nimmt Miss Norma ihre Chance wahr,und macht das Beste daraus. Großen Anteil hat natürlich ihre Familie, die ihr überhaupt den großen Traum erfüllen konnte. Wir können viel davon lernen. Also nicht jammern, sondern aus allem das Beste machen, auch wenn es nicht immer einfach ist. Aber was ist schon einfach.
  • 09.09.2017, 12:54 Uhr
  • 1
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So wie Miss Norma sollten wir es alle tun. Das Leben ist viel zu kurz um alles auf die lange Bank zu schieben
  • 08.09.2017, 20:39 Uhr
  • 1
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Trotz ALLEM - dem Leben noch etwas positives abgewinnen.
  • 08.09.2017, 16:48 Uhr
  • 2
Wunderschöne Katze ,Frau Feldmeyer
  • 13.09.2017, 21:22 Uhr
  • 0
Ja, meine Katze Edelweiß hat eine Odyssee hinter sich.
Sie kam aus Spanien durch eine Tierschützerin nach
Deutschland und landete bei mir.
  • 13.09.2017, 22:02 Uhr
  • 1
Das hat sie verdient ,die kleine Edelweiß ein liebes Frauchen
  • 13.09.2017, 22:04 Uhr
  • 0
Danke. Ihre Katze ist aber auch schön.
  • 13.09.2017, 22:07 Uhr
  • 1
Sie ist aber eine gekaufte ,heißt Liesbeth und ist ein Persermischling
  • 13.09.2017, 22:09 Uhr
  • 1
Edelweiß ist eine Hlg. Birma-Mix mit schönen blauen Augen
und einem Fell - das ich jeden Tag bürsten muss.
Sie ist allerdings sehr sensibel.
  • 13.09.2017, 22:14 Uhr
  • 1
Meine muß ich auch jeden Tag bürsten.Und scheu ist Liesbeth Anderen gegenüber auch .Ich habe auch noch zwei Katzen dazu .Eine Elly 14 Jahre alt und die Emili 1 1/2 Jahre alt .Sie kommen aber relativ gut mit einander klar
  • 13.09.2017, 22:19 Uhr
  • 0
Wunderbar, wenn ihre Lisbeth mit den anderen Katzen klar
kommt. Edelweiß dürfte eine Einzelkatze gewesen sein
und war bei einer betagten Dame und wie ich hörte,
wurde sie nach dem Tod der Frau von den Erben mit den
Möbeln entsorgt und einfach vor die Türe gesetzt. Sie lag wochenlang vor dem Haus und man hielt sie für tot.
Nachdem sie noch lebte, wurde sie auf Betreiben der
Nachbarn von der Polizei in ein Tierheim gebracht.
Sie benimmt sich gegenüber anderen Katzen sehr aggressiv.
Zum Glück habe ich keine weiteren Katzen.
  • 13.09.2017, 22:40 Uhr
  • 1
Guten Tag ,es hat mir gerade einen Stich im Herzen gesetzt,was sie mir von Edelweiß geschrieben haben .Es ist zum Weinen ,was die Menschen den Tieren antun !! Ich habe da einen Spruch ,von uns : Seit ich die Menschen kenne ,liebe ich die Tiere .
  • 14.09.2017, 10:01 Uhr
  • 1
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Auch mein Schicksal ist ähnlich. Geboren mit einer schweren Blutkrankheit (wie Bluter),bin ich öfter dem Tod von der Schippe gesprungen. Eine lebensrettende Op änderte das. Meine Kinder wundern sich auch immer über meine positive Lebenskraft und Freude. Nur nicht aufgeben, war immer meine Devise. Ich fahre auch noch allein mit meinem kleinen Fitat nach Ungarn oder in die Berg.
Und schrieb , nachdem Tode meines geliebten Mannes, vor 41/2 Jahren 3 Bücher.
  • 08.09.2017, 16:06 Uhr
  • 6
  • 08.09.2017, 20:48 Uhr
  • 1
Da gebe ich Frau Margarethe Noah sehr Recht .Ich war selbst Pflegerin und habe das Elend der Menschen erlebt ,die an Krebs gestorben sind .Und um so eine Reise zu machen fehlt den meisten das nötige"Kleingeld " Bei den horrenden Renten !
  • 10.09.2017, 11:56 Uhr
  • 1
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So wie das Interesse hier ist, so werden die meisten alt ohne Träume, dem Pflegepersonal ausgeliefert.
  • 08.09.2017, 14:13 Uhr
  • 8
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
ist aber realität - leider
  • 08.09.2017, 16:14 Uhr
  • 3
dem Pflegepersonal ausgeliefert...?!

klingt sehr negativ....ich achte das Pflegepersonal...da sie meist die Dienste übernehmen...die viele Angehörige nicht tun wollen...aus welchen Gründen auch immer...

und...mit 90 Lebensjahren...würde ich die Diagnose auch annehmen....

nicht jeder hat die Möglichkeit...es so selbstbestimmt zu tun..
  • 09.09.2017, 12:06 Uhr
  • 3

Marilena, ja das klingt negativ - ich weiß.
Selbst ich würde es vorziehen noch mit 100 mit dem Ballon abzustürzen als als mich dem Pflegepersonal auszuliefern. Dabei stimme ich dir zu, dass es wirklich tolle Pflegerinnen gibt.
Nur es gibt kein Miteinander sondern ein Gegegeinander, auch sind nicht alle Angehörige bereit für ihre Angehörigen zu kämpfen.
Ein schwieriges Feld, wozu hier wenig Platz ist es zu besprechen.
  • 09.09.2017, 13:50 Uhr
  • 2
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Für das was manche tun oder eben auch nicht ist es noch zu viel!
  • 09.09.2017, 14:55 Uhr
  • 0
also wize.life-Nutzer...du bist der Meinung...dass das Pflegepersonal zuviel bekommt....an Lohn...?

wenn du das meinst...erübrigt sich jede weitere Diskussion mit dir...sorry...

aus eigener Erfahrung...sage ich...das dieser Berufszweig...sehr unterbezahlt ist...ich denke..Näheres muss ich dir nicht erläutern...da es genug Reportagen gibt darüber...

und...schwarze Schafe..gibt es in jedem Beruf...davon schreibe ich nicht...sondern von den Pflegekräften..die täglich ihr Bestes geben...trotz Über....Stunden...und...Unter...Bezahlung...

psychische...körperliche Belastung...nur wenige Menschen sind dazu geeignet..diesen Beruf auszuüben...
  • 09.09.2017, 21:37 Uhr
  • 3
Ich habe gerne gepflegt .Aber es stimmt unterbezahlt und schwer belastet (vor Allem hier in Ostdeutschland )
  • 10.09.2017, 12:01 Uhr
  • 5
wize.life-Nutzer...hat nichts mehr beizutragen....schade

und hier gibt es genug Platz um es zu besprechen...
  • 13.09.2017, 20:41 Uhr
  • 0
Marilena,
ich habe keine Angst beim Thema zu bleiben.
Mein bester Freund ringt gerade mit seinem Leben im Pflegeheim wo man zu faul war ihm, obwohl er trinken kann, zu trinken hinzustellen. Jetzt hängt er an einem Tropf und atmet schwer.
Nein ich kann es nicht weil ich km von ihm entfernt wohne.
Der Kontakt ist nach 12 Jahren fast nicht mehr möglich. Das telefon haben sie ihm vom Bett weggestellt.
Ich war selber fast mein ganzes Arbeitsleben in der Pflege und habe mich weitergebildet, weil ich spürte das ich ausbrenne. Doch ich habe es nie zugelassen, dass den Bewohnern unrecht geschieht.
Ja es gibt schwarze Schafe und die werden mehr wenn das Gehalt angehoben wird. Für viele ist ein Job zum geldverdienen, der nicht überwacht wird.
Ja es gibt engagierte Mitarbeiter, aber die halten den Mund und gehen.
Alles Gute
  • 13.09.2017, 21:05 Uhr
  • 1
In manchen Dingen gebe ich ihnen Recht .Lesen sie das Buch : "Abgezockt und Tot gepflegt " von Breitscheidel .Was da geschrieben steht ,haut die stärkste Pflegerin vom Hocker .Ich war mal 2 Wochen in einem Pflegeheim (um das " Arbeiten zu lernen") in einem PH in PeineDie Bewohner haben mir im Herzen leid getan ,ob der Zustände .Da waren die Heime bei uns im" Osten" allemal besser ! jedenfalls Krätzefrei !
  • 13.09.2017, 21:18 Uhr
  • 1
ich bin 35 Jahre in der Pflege...und auch mein Wohnbereich hat Bewohner an den Tropf legen müssen...aber nur weil...wir mit dem Noro Virus kämpften...und 50% der Belegschaft erkrankt ist...

es Bedarf besonderer Genehmigungen um Patienten an den Tropf zu hängen...das es Faulheit war...streite ich ab...es bedarf ärztlicher Verordnung...und die dafür gegebene Notwendigkeit...

ich kämpfe täglich dafür...das ein ganzer Berufszweig...durch schwarze Schafe...die es übrigens überall gibt...in den Verruf gezogen wird...

ich selbst bin PDL...und honoriere meine Mitarbeiter ohne Hierarchie Gehabe...

wir...das Team...sind ein Zahnrad...ohne des jeden Einzelnen...es nicht funktioniert....

die Pflege macht Spass...und gibt soviel zurück...
  • 13.09.2017, 21:31 Uhr
  • 1
Ich glaube dir das alles
ich zetiere dich mal:
...es Bedarf besonderer Genehmigungen um Patienten an den Tropf zu hängen...das es Faulheit war...streite ich ab...es bedarf ärztlicher Verordnung...und die dafür gegebene Notwendigkeit.."

Solch eine Notwendigkeit hat Ursachen, nämlich die Faulheit das Angebot des Trinkens zu machen und nicht die Tabletten einflößen und dann sagen: Na nu trinken sie mal einen Schluck hinterher (O-Ton)
Wenn du so arbeitest wie du schreibst, dann gratuliere, aber du kannst damit nicht meine Erfahrung und die vieler andere, ignorieren.
https://www.google.de/search?q=viele...IqDX9vXi6gK
  • 13.09.2017, 21:46 Uhr
  • 0
nein das tue ich nicht...ich finde Pflegekräfte die so arbeiten...samt der Obrigkeit...ausgetauscht...

es ist menschenverachtend und würdelos...so mit Menschen umzugehen...

Danke für deine Anerkennung....
  • 13.09.2017, 21:49 Uhr
  • 2
Die Diskussion über die Pflege habe ich hier verfolgt und
ich muss sagen, dass ich die größte Hochachtung von
den Pflegerinnen in den Heimen habe. Die Schwestern
müssen immer mehr Patienten versorgen und haben meistens keine Zeit mehr, um für den Einzelnen mehr
Fürsorge entgegen zu bringen. Es ist ein Jammer für die
Pflegerinnen und die Patienten. Das liegt auch am so-
genannten "Pflegeschlüssel".
Ich weiß, was Pflege heißt, denn ich habe meine Eltern
und auch meinen sehr kranken Mann gepflegt.
  • 13.09.2017, 23:10 Uhr
  • 1
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Das hat sie richtig gemacht, das Leben bis zum Schluß genießen!
  • 08.09.2017, 13:57 Uhr
  • 4
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Hut ab - Miss Norma
Nicht jammern - sondern - leben !!
  • 08.09.2017, 13:14 Uhr
  • 7
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