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Islam VIII - Klassische Irrtümer über den Islam

Islam VIII - Klassische Irrtümer über den Islam

11.09.2017, 00:57 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Wenn man heute in Deutschland positiv über den Islam redet, muss man mit Gegenwind rechnen. Das bin ich gewohnt. Ich würde es schon als Erfolg verbuchen, wenn wir gelernt haben zwischen Islam und Islamismus zu unterscheiden. Kurz zusammengefasst. Der Islam ist eine Weltreligion. Der Islamismus, den Islamisten vertreten, ist eine politisierte Religion. Die Islamisten vertreten nur ihr Verständnis des Islam und wollen von einem reformierten oder von irgend einem anderen Islam, nichts wissen. Ich gehe davon aus, diejenigen, die heftig gegen den Islam kritisieren, kritisieren eigentlich die Islamisten, die eine konservative Auslegung des Korans vertreten, der mit unserem Grundgesetz nicht kompatibel ist. Ein Islam, der sich nach unseren Grundwerten orientiert, dürfte für Deutschland kein Problem sein.

Es gibt auch eine ganze Reihe von Irrtümern über den Islam, die inzwischen von vielen Bürgern für wahrhaftig gehalten werden. Es sind in erster Linie Stimmen von Islamisten, die Aussagen des Korans verfälschen oder Begriffe neu erfinden, um ihre Ideologie zu rechtfertigen. Die Stimmen der Islamisten sind inzwischen so laut, dass ihre Aussagen von vielen Bürgern für wahr gehalten werden. Und dann gibt es noch die Stimmen aus dem rechten politischen Lager, die die Vorwürfe, die nur auf Islamisten zutreffen, allgemein dem Islam vorgworfen werfen. Auf diese Weise verunglimpfen sie eine ganze Religion. Davon abgesehen gibt es keinen Eintopf, der sich Islam nennt, sondern der Islam ist sehr vielfältig und offenbart sich in diversen Richtungen. Nur schwer ist es aber gegen die Engstirnigkeit einiger Zeitgenossen anzukommen, ist es doch sehr viel einfacher, Behauptungen unkritisch anzunehmen, als sie auf Wahrheitsgehalt zu überprüfen. Doch auch staatliche Institutionen haben sich schon von Islamisten blenden lassen. 1995 wurde in Bonn die Fahd-Akkademie eröffnet. Es ist eine Schule, die sich nach saudisch-wahabitischem Scharia-Islam orientiert. Diese Schule hielt sich immerhin 22 Jahrelang und wurde nicht etwa wegen salafistischer Umtriebe oder wegen dem Ausrufen des Heiligen Dschihad geschlossen, nein, sie wurde auf Veranlassung der Regierung in Riad selbst geschlossen, weil Deutschland »eines der weltweit besten Bildungssysteme« verfüge Ich frage mich nur, wann es den deutschen Behörden eingefallen wäre, diese Schule endlich zu schließen, die nach einer islamischen Sekte aus dem 18. Jahrhundert ausgerichtet mit unserem Rechtssystem nicht kompatibel war. Die Politik reagiert in mancher Beziehung allzu schwerfällig. Im jetzigen Wahlkampf habe ich den Eindruck, allmählich wachen sie aus ihrem Dornröschenschlaf auf. Das sollten sie auch, denn Mitglieder des Deutschen Bundestage, die einen türkischem Migrationshintergrund haben, werden wegen der Armenien-Resolution von türkischen Islamisten bedroht. Es ist also allein auch in ihrem Interesse, dass sie endlich aufwachen.

Es gibt nicht den einen Islam-Eintopf, aber Islamisten kennen nur ihre eigene Deutung des Islams an und bekämpfen andere Muslime, die ein anderes Verständnis des Islam haben. In Sure 49:13 heißt es aber, Menschen und Frauen seien zu Völkern und Stämmen erschaffen worden, damit sie einander kennenlernen. Die Umma (Gemeinschaft der Muslime) ist also vielfältig.

Irrtum 1
Juden und Christen sind Ungläubige

Das kann irgendwie nicht sein, denn nach koranischer Sichtweise ist Abraham ein Gläubiger. Sure 3:37 verrät uns, Abraham war nicht einmal ein Jude. Dass kann nur heißen, Abraham war ein Muslim. Das mag befremdend klingen, aber im Vers 95 der dritten Sure werden die Menschen dazu aufgefordert, sich der Glaubensweise Abrahams anzuschließen, denn schließlich habe Abraham die Fundamente der Kaaba selbst errichtet (Sure 2:127). Das ist immerhin das Hauptheiligtum der Muslime. Die späteren kriegerischen Auseinandersetzungen mit jüdischen Stämmen, infolgedessen antijüdische Verse in den Koran einflossen, kann aber über die grundlegende Tatsache nicht hinwegtäuschen, dass Mohammed die Juden und Christen weitaus mehr schätzte, als die Polytheisten, die vor den Zeiten Mohammeds in der Kaaba anderen Göttern huldigten. Mohammed wollte seine Eingebungen so verstanden wissen, dass sie die Lücken und Fälschungen der Bibel wieder weg machen. Wenn im Koran von Buchbesitzern gesprochen wird, sind Juden, Christen und die Sabier gemeint. Unter ihnen, so in 3:113, findet sich eine Gemeinschaft, die aufrecht steht und gutes tut (3:115): »Gott kennt die Gottesfürchtigen.« Bemerkenswerterweise zählt Sure 3 zu den Suren, die in Medina nach der Hidschra offenbart wurden, als Mohammed schon in kriegerischen Auseinandersetzungen mit jüdischen Stämmen befand. Trotzdem, diese wohlwollenden Verse. Aber auch Jesus zählt in dieser Sure zu den Rechtschaffenen (Sure 3:46). Er gilt als der zweithöchste Prophet im Islam. »Unser Gott und euer Gott sind einer. Ihm sind wir ergeben« (Sure 29:49), heißt es in einer Sure aus Mekka. In der Omayaden-Moschee von Damaskus befindet sich ein Sarkophag, der in ein grünes, mit Koranversen bestücktes Tuch gehüllt ist. Hier ruht nach islamischer Überlieferung das Haupt von Johannes, dem Täufer (Gerhard Schweizer, Syrien verstehen, Seite 44). An der Südostseite befindet sich das Jesus-Minarett ( ebd.). Wir sollten, bevor wir uns vor fremden Einwanderern fürchten, uns doch erst mal besinnen, woher die Fremden aus dem Morgenland eigentlich kommen. Syrien ist eines der Kernländer des Christentums. Wenn salafistische Dschiadisten sog. Ungläubige umbringen, und damit meinen sie auch Muslime, die nicht nach deren Hass leben wollen, dann ist ihr morden auch ein Anschlag auf ihre eigene muslimische Geschichte.

Irrtum 2
Der Islam ist eine intolerante Religion / Der Islam ist eine tolerante Religion

Diejenigen, die die Toleranz des Islam beweisen wollen, zitieren z.B. Sure 109:6 »Euch eure Religion und mir die meine.« Die das Gegenteil beweisen wollen, zitieren z.B. Sure 8:39: »Kämpft gegen sie, bis es keine Versuchung mehr gibt und der Kult insgesamt dem einen Gott gilt.«
Der Islam kennt zwar Toleranz, jedoch ist diese mit Einschränkungen versehen.

Der Islam fühlt sich anderen Religionen überlegen. Das bezeugen Suren wie z.B. 3:85
»Wer eine andere Religion begehrt als den Islam, so wird die von ihm nicht angenommen werden. Im Jenseits gehört er dann zu den Verlierern.«

Die großen christlichen Kirchen haben gelernt, andere Religionen als gleichberechtigt zu akzeptieren. In der muslimischen Welt gilt das nicht als selbstverständlich, denn Juden und Christen werden immer noch als als Dhimmi, als Schutzbefohlene angesehen. Im osmanischen Reich mussten sie eine Zahlungsverpflichtung abgeben. Als Gegenleistung durften sie ihre Religion frei ausüben. Jedem Bürger dieses riesigen Reiches wurde ein Beschwerderecht zuerkannt, falls er sich in seinen Rechten benachteiligt fühlte. Josef Matuz kann sicher nicht widersprochen werden, wenn er sagt, dass das Beschwerderecht ein wichtiges Indiz für Rechtsstaatlichkeit sei. (Josef Matuz, Das Osmanische Reich, Seite 85, 86). Christen und Juden werden vom Islam toleriert, aber eben nicht auf Augenhöhe gleichberechtigt nebeneinander wahrgenommen. Islamistische Fundamentalisten betrachten Christen und Juden aber als Ungläubige, aber nicht einmal mehr als Dhimmi. Salafistische Dschihadisten (der sog. IS) verüben sogar terroristische Anschläge auf die sog. Ungläubigen, weil sie nicht ihrem Hass folgen. Islamisten sind nicht tolerant gegenüber gemäßigten Muslimen, die einfach nur ihre Religion ausüben wollen und mit unser demokratischen Rechtsordnung gut zurechtkommen.
Es macht sich nicht gut, wenn der Vorsitzende des Islamrates Burhan Kesici sagt, der Islam toleriere nicht die Homosexualität. Der Arabist Thomas Bauer dagegen machte darauf aufmerksam, dass Homophobie in der islamischen Welt über viele Jahrhunderte kein Thema war. . Nur in Bezug auf die Sünden Lots (Altes Testament) assoziziert der Koran eindeutig gleichgeschlechtliche Liebe: Sure 7:81 »Siehe, aus Lust verkehrt ihr mit den Männern statt mit Frauen. Nein, ihr seid ein Volk, das es zu weit treibt.« Auch wenn es Rechtsvorschriften gibt, die die Homosexualität verbieten, sollten sich konservative muslimische Vertreter lieber auf die Gepflogenheiten im osmanischen Reich besinnen. Erst im Aufkommen des Kolonialismus im neunzehnten Jahrhundert wurde Homosexualität zu einem Dorn im Auge. Der Islam ist reformierbar. Islamisten verweigern sich dieser Alternative.

Irrtum 3
Der Islam ist eine politische Religion

Das ist einer der größten Irrtümer, der in unserer Zeit kursieren. Offenbar wird hier mehr der Minderheit der Islamisten glauben geschenkt, als den fünf Säulen des Islam, die für jeden Muslim wichtig sind. Nur Islamisten politisieren den Islam.
In dem jahrzehntelangen Streit geht es um die Sure 5:44

»Wer nicht danach richtet, was Gott herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.«

Es geht um das arabische Wort »Yahkum«, welches bei Hartmut Bobzin mit »richten« übersetzt wird. Rudi Paret übersetzt mit »entscheiden« und Adel Theodor Khoury mit »urteilen«. Fundamentalistische Interpretationen übersetzen aber mit »regieren«, welches Bassam Tibi, deutscher Islamologe syrischer Herkunft, für eine Fehlübersetzung hält. Aber Islamisten beharren darauf. Sie verwenden auch Begriffe wie »islamische Regierung« (Hukumah Islamiyya) und »Gottesherrschaft« (Hakimiyyat Allah). Tibi sagt, »diese beiden Ausdrücke kommen weder wörtlich noch dem Inhalt nach im Koran vor, sie sind eine Erfindung der Islamisten, die für ihre Neuschöpfungen auch in Europa Geltung beanspruchen.« (Bassam Tibi, Der Islam und Deutschland, Seite 112). Im modernen Arabisch bedeutet »Yahkum« wirklich herrschen oder refgieren, was aber im Koran nicht gemeint ist. In diesem einem Wort liegt der gegenwärtige Richtungsstreit zwischen freiheitsliebenden Muslimen und den Gegnern der Freiheit.

Irrtum 4
Scharia ist »Gottesgesetz«
Dass die Scharia kein Gottesgesetz ist, sondern eine Sittenlehre, ergibt sich aus Sure 45:18

»Dann brachten wir dich auf einen gebahnten Weg (Scharia). So folge ihm, und folge nicht den Neigungen derer, die kein Wissen haben.«

Das ist die einzige Textstelle im Koran, in der es um die Scharia geht. Bassam Tibi vertritt die Ansicht, dass erst Menschen daraus eine Rechtsnorm gemacht haben (ebd.113). Sie ist also kein Gottesgesetz, sondern ein von Menschen gemachtes Gesetz. Dem kann natürlich widersprochen werden, denn eine Quelle des islamischen Rechtes ist immerhin der Koran, die anderer Quelle sind die Hadithe, schriftliche Zeugnisse aus dem Leben des Propheten, der den Muslimen als Vorbild dient. Daraus aber ein Rechtssystem zu schmieden bleibt Menschensache.

Irrtum 5
Dschihad ist der »Heilige Krieg«
Dschihad heißt übersetzt »Anstrengung«. Für Gewaltanwendung benutzt der Koran das Wort »Qital«, aber nicht »Dschihad«. Erst während der muslimischen Eroberungszügen sprach man vom Dschihad. Heutige Islamisten bezeichnen mit diesem Wort die Kriegsführung gegen Ungläubige, der auch Terrorismus beinhaltet (siehe sog. Islamischer Staat). Diese Bedeutung des Wortes Dschihad ist dem Koran unbekannt, es lässt sich aus dem Koran auch nichts Heiliges dafür entnehmen. Mit Theologie hat das nichts zu tun. Trotzdem führten Muslime in der Praxis Heilige Kriege, was einer Legimitation Gottes gleich kommt, aber in Wirklichkeit aus den Köpfen der Menschen entsprungen ist. Schon im 7. Jahrhundert war der Dschihad die Vokabel für einen Krieg, der zur Expansion des Islam diente (vgl. Bassam Tibi, Kreuzzug und Djihad, Seite 52f). Als der erste christliche Kreuzzug unter dem Postulat »Gott will es« vonstatten ging, war es nicht der erste Heilige Krieg. In der Bibel steht nichts davon. Der heutige Heilige Krieg, den Terroristen des sog. islamischen Staates führen, ist nicht mit den muslimischen Eroberungszügen aus der Vergangenheit zu vergleichen. Die Terroristen missbrauchen den Koran. Im Islam gilt es als große Sünde, einen Glaubensbruder umzubringen. Die meisten Opfer des dschiadistischen Terrors sind Muslime. In einem Hadith heißt es:
»Die Tinte des Gelehrten ist kostbarer als das Blut des Märtyrers« (Gefunden bei Gilles Kepel, Der Bruch, Frankreichs gespaltene Gesellschaft).

Irrtum 6
Apostasie - Wer vom Glauben abfällt, wird mit dem Tod bestraft

Ein weit verbreiteter Irrtum, der gern von Islamgegnern genannt wird, um aufzuzeigen, wie mörderisch und intolerant der Islam ist. Lesen wir doch lieber, was der Koran dazu sagt.

Sure 2.217 »Wer von euch sich von seiner Religion abkehrt und dann als Ungläubiger stirbt - die sind es, deren Werke im Diesseits und im Jenseits zuschanden werden. Die werden Bewohner des Höllenfeuers sein, darin sie ewig bleiben.«

Das ewige Höllenfeuer ist Strafe genug, aber es steht dort nichts, dass Aussteiger von der Religion eine Todesstrafe erleiden müssen. Das Wort »Yamut« heißt sterben. Mit töten hat das nichts zu tun. Auch wenn es Islamisten nicht in den Kram passt. Sie tun den Menschen Unrecht, wenn sie für Apostasie die Todesstrafe fordern. (vgl. Tibi, Der Islam und Deutschland, Seite 112).


Hartmut Bobzin (Übersetzung): Der Koran, Verlag C.H.Beck, 2015
Gilles Kepel, Der Bruch-Frankreichs gespaltene Gesellschaft, Verlag Antje Kunstmann, 2017
Josef Matuz, Das Osmanische Reich - Grundlinien seiner Geschichte, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2006
Bassam Tibi: Kreuzzug und Djihad, C. Bertelsmann, 1999
Bassam Tibi: Der Islam und Deutschland - Muslime in Deutschland, Deutsche Verlagsanstalt, 2000
Gerhard Schweizer: Syrien verstehen, Klett Kotta, 2015

PS: Natürlich gibt es noch mehr Irrtümer ... sie werden sicher noch an anderer Stelle Platz finden.

11 Kommentare

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Also nun Mal ehrlich, dieses ständige Schönreden des Islam, diese ständige Behauptung das der Islam doch eigentlich ganz lieb ist, ist einfach Unsinn. Gibt es ein islamisches Land in dem ein Andersgläubiger oder Atheist gerne Leben würde, weil er dort Freiheit und Gerechtigkeit genießen kann? Ich kenne keins. Diese Indoktrination hinsichtlich des Islam ist nicht zu ertragen. Die Fakten sind doch ganz andere.
  • 11.09.2017, 21:53 Uhr
  • 1
Ich habe überhaupt nichts schön geredet, sondern Fakten genannt.
  • 12.09.2017, 09:38 Uhr
  • 1
Wie jede andere Religion auch ist der Islam ein irrationale Glaubenskonstruktion die auf Vermutungen und falschen Annahmen beruht. Gläubigen werden mit den unterschiedlichen Interpretation ihrer heiligen Büchen veräppelt. Es muss den Menschen klar gemacht werden, das der Glaube ein Irrweg ist. Er führt in die Verdummung der Menschheit.
  • 12.09.2017, 10:39 Uhr
  • 1
Martin, deine Fakten sind zum Teil von dir akzeptierte und für gut befundene Interpretationen. Mehr nicht.
  • 12.09.2017, 20:29 Uhr
  • 1
Das ist nicht auf meinem Mist gewachsen. Siehe Literaturhinweise. Wo sind denn meine Interpretationen?
  • 12.09.2017, 20:47 Uhr
  • 0
"Deine Interpretationen" = deine Literaturhinweise
  • 12.09.2017, 20:53 Uhr
  • 1
Das ist albern. Bezüge auf Literatur machen noch lange keine Interpretationen aus. Hast du überhaupt meinen Beitrag gelesen (oder verstanden ?). Wahrscheinlich nicht, weil du es für Verdummung hälst. Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus gehört allerdings zur zeitgenössischen Allgemeinbildung.
  • 12.09.2017, 22:33 Uhr
  • 0
Deinen Beitrag habe ich komplett gelesen. Diese unsinnge Trennung von Islam und Islamismus ist mir bekannt. Das Problem ist nur, das alles mit dem Islam zu tun hat. Eben alles ein Ergebnis der Interpretation. Was zählt ist das Ergebnis. Das ist nun mal vernichtend. Im warsten Sinne.
  • 13.09.2017, 07:05 Uhr
  • 1
Mit welchem Islam denn nichts zu zun hat? Es gibt keinen Eintopf - Islam. Das kannst du schon im Koran lesen. Du darfst deine Meinung gerne haben und Unterscheidungnen zwischen Islam und Islamismus für unsinnig halten, aber damit stehst du so ziemlich alleine gegenüber einer Gallion von Islamwissenschaftlern und Nahost-Experten. Außerdem ist solche eine Unterscheidung wichtig, weil wir in Europa sehen müssen, was für einen Islam wir hier haben wollen. Einen Scharia-Islam oder einen Islam, der sich mit den Grundwerten unserer Demokratie verträgt.
  • 13.09.2017, 15:51 Uhr
  • 0
Für mich, als von außen drauf schauenden gibt es einen Koran und unterschiedliche Koranschulen/Ausrichtungen. Die Grundlage für den Islamismus ist der Koran. Also der Islam. Die Differenzierung in Islam und Islamismus ist eine Erfindung des Westens: https://de.m.wikipedia.org/wiki/Islamismus
Um einen Islam in Europa zu bekommen der unsere Werte respektiert, ist eine Reformation notwendig. Wer soll das tun? Es gibt im Islam keine religiöse oberste Behörde die dafür zuständig ist. Die Gläubigen werden es auf jeden Fall nicht tun. Warum auch. Für die ist alles in Ordnung. Der Islam ist ein Gegenmodell zu westlichen, christlichen Werten. Wann mein lieber Martin wirst du es begreifen?
  • 13.09.2017, 20:43 Uhr
  • 1
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Wer studiert hier diese Religion, um den Islam zu "verstehen"?
Viele Menschen wissen nicht mal über ihre eigene Religion Bescheid!
  • 11.09.2017, 09:20 Uhr
  • 2
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