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"Ehrlich und nachtragend": Er schrieb die eigene Todesanzeige - worauf nun s ...

"Ehrlich und nachtragend": Er schrieb die eigene Todesanzeige - worauf nun seine Frau antwortet

News Team
01.07.2016, 11:57 Uhr
Beitrag von News Team

Eine Todesanzeige aus Trier erhält in diesen Tagen deutschlandweit Aufmerksamkeit. Auch überregionale Portale – zuerst FOCUS Online – berichteten über den außergewöhnlichen Abschiedsgruß der in der Regionalzeitung „Trierischer Volkfsfreund“ erschienen war. Die Reaktionen im Internet sind – großteils – überwältigend. Was den Menschen gefällt: Die offene, liebevolle, aber auch ruppige Art, mit der Hubert Martini Abschied nimmt.

Er schreibt an die Nachkommen gerichtet, dass er sich nun „abmelde“. Nach einem guten Leben trotz vieler Krankheiten verabschiedet er sich von seiner Familie – insbesondere von seinem Sohn, den beiden Enkelkindern und der „wunderbaren Frau“ Hiltrud.

Persönliche Worte richtete Martini auch an seinen Freund Mustafa, mit dessen Familienkultur er sich nur schwer habe anfreunden können. Was er hingegen mochte an seinem türkischen Freund: dessen Offenheit und Ehrlichkeit.

Bei seiner „Verabschiedungsfeier“ wünscht Martini den vollständigen Verzicht auf religiöse Symbole – und das Fernbleiben „der anderen fünf Kinder“ seiner Eltern, deren Partner und Nachkommen.

Auf die Todesanzeige reagierte nun Ehefrau Hiltrud mit einer öffentlichen Verabschiedung ihres Mannes. Sie titelt mit dem Spruch: „Wer nicht vom Fliegen träumt, dem wachsen keine Flügel.“

Und weiter:

Du hast alles zurückgelassen: Deine Schmerzen, Deine Ängste, Deine Liebe. Und die bleibt für immer.

Anders als ihr Mann, bekennender Atheist, scheint sie durchaus an eine Leben nach dem Tod zu glauben. Sie schreibt: „Pass auf Dich auf, bis sich unsere Wege wieder kreuzen. Deine Hiltrud.“

Sohn Dirk mit Frau und Kindern sehen es ähnlich: „Mach´s gut. Du wirst überrascht sein.“

127 Kommentare

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und was hat er jetzt davon Rache bis in den Tod. Sehr wahrscheinlich hat ihn das überhaupt so weit gebracht. Wenn er die Versöhnung gesucht hätte würde er vielleicht noch leben.
  • 04.07.2016, 10:59 Uhr
  • 0
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Freunde kann man sich aussuchen, die Verwandschaft nicht
  • 03.07.2016, 21:48 Uhr
  • 3
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Diesmal prallen Super Familien und Streitfamilien aufeinander, wenn man wegen einer Scheidung vor 39 Jahren sogar Enterbt (damals war es noch möglich) wurde weil man nicht nach dem Willen der Mama lebte, die Witwa war und man 9 Jahre zuvor auf den Erteil des Vaters verzichtete. Eine Schwester dann nach 5 Jahre still und heimlich alles erhielt und im Testament, das bei einem Notar gemacht wurde, genau die Meinung der Schwester Erkennt dann braucht man sich nicht wundern wenn man Freiwillig von der Beerdigung fernbleibt. Ich Bitte alle zuerst mal Nachdenken welche Nervenreibereien es waren die einem zu diesen Schritt veranlasst haben.
  • 03.07.2016, 18:19 Uhr
  • 0
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Mein endgültiger Abschied muss nicht öffentlich, theatralisch und auch nicht abrechnend sein. Für Trennung und Danksagung hatte und habe ich genug Zeit. Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarte .........
  • 03.07.2016, 15:40 Uhr
  • 4
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Alle, die jetzt aufschreien haben ihm das Sterben nicht abgenommen. Jeder stirbt allein - jeder regelt seinen Nachlass allein - Punkt. Danach ist Ende - für alle!
  • 03.07.2016, 11:20 Uhr
  • 0
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Der hat zum Schluß noch geschrieben , was er von seiner "" buckligen "
Verwandtschaft gehalten hat !
Hut ab !!!!!!
Es wird nirgends soviel geheuchelt , wie auf einer Beerdigung (dabei geht es den meisten doch nur ums mögliche Erbe )
  • 03.07.2016, 11:00 Uhr
  • 10
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Vor diesem Mann kann ich nur postum tief den Hut ziehen - R I P !!!
Es mag für die User von Interesse sein, dass die "Saarbrücker Zeitung" diesem Thema einen größeren Artikel gewidmet hat - möglicherweise deshalb, weil er auf eigenen Wunsch heute im Friedwald der saarländischen Gemeinde Losheim am See beigesetzt wurde, in der auch ich seit 40 Jahren meinen Wohnsitz habe.
  • 02.07.2016, 18:41 Uhr
  • 3
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leider kommen die Verwandschaft oft erst, wenn es etwas zu essen und trinken gibt! Leider ist das oft so!
  • 02.07.2016, 17:35 Uhr
  • 3
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habe meine liste schon im kopf…
  • 02.07.2016, 16:05 Uhr
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Hinter einem Sarg laufen die größten heuchler.
  • 02.07.2016, 13:55 Uhr
  • 1
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