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Transavia-Mitarbeiterin lässt Münchner Familie nicht ins Flugzeug - der Grun ...

Transavia-Mitarbeiterin lässt Münchner Familie nicht ins Flugzeug - der Grund ist eine Frechheit

News Team
28.08.2016, 16:22 Uhr
Beitrag von News Team

Obwohl eine vierköpfige Familie gültige Flugtickets hatte, um von München nach Mallorca zu fliegen, verweigerte eine Mitarbeiterin der Billigfluglinie Transavia den Urlaubern den Check-in.

Das war passiert: Familie Gözalan aus München (Vater, Mutter und zwei Kinder) wollte am Donnerstag in den Urlaub nach Mallorca fliegen. Erwartungsgemäß lange war die Schlange am Check-In Schalter der niederländischen Fluggesellschaft.

Weil Mutter Christiana im sechsten Monat schwanger ist, setzte sie sich mit den Kindern auf eine Bank. Vater Johannes stellte sich währendessen am Schalter an. Als er nach einer Stunde endlich an der Reihe war, winkte er seine Familie zu sich.

Transavia-Mitarbeiterin verweigert Check-in


Offenbar Grund genug für die Transavia-Mitarbeiterin, die Familie nicht einzuchecken. Der Münchner "Abendzeitung" sagte Johannes Gözalan:

Sie hat mir gesagt, sie checkt uns nicht ein, weil wir nicht alle anstanden.

Auch als Gözalan erklärte, dass seine Frau schwanger sei und daher nicht so lange stehen könne, ließ sich die Mitarbeiterin nicht erweichen. Im Gegenteil. Sie drohte dem 56-Jährigen sogar mit Flugausschluss.

Ich habe dann gebeten, ihren Vorgesetzten sprechen zu dürfen. Ich wollte mich über dieses Prozedere beschweren, so der Medienkaufmann.

Polizei rückt an

Statt ihres Chefs rief die Frau jedoch die Polizei und schrie wild gestikulierend in Richtung von Mutter Christiana. Die Polizeibeamten verstanden das Verhalten der Transavia-Mitarbeiterin ebenso wenig wie Familie Gözalan selbst.

Ein Kollege am Nebenschalter erklärte sich schließlich bereit, die vier Urlauber einzuchecken.
Doch als die Gözalans später am Gate in den Flieger steigen wollten, verwehrte ihnen eine weitere Mitarbeiterin den Zutritt. Sie seien vom Flug ausgeschlossen, der Pilot sei bereits informiert, und das Gepäck wurde wieder ausgeladen.

Nach drei Stunden Warten am Gepäckband, erhielt die Familie ihre Koffer zurück und fuhr konsterniert nach Hause. Später erhielt Johannes Gözalan die Begründung: "Stark aggressives Verhalten des Fluggastes".

Transavia entschuldigt sich

Die Fluglinie äußerte sich auf Anfrage der "Abendzeitung" wie folgt: "Grundsätzlich behält sich Transavia vor, verhaltensauffällige Passagiere von der Beförderung auszuschließen. Gemäß der Richtlinien bei Transavia, müssen alle einzucheckenden Personen am Schalter zugegen sein. Hierbei kam es zwischen der Check-in-Agentin und dem Familienvater offenbar zu einem Missverständnis in Bezug auf die Anwesenheit der restlichen Familie und einer daraus resultierenden Auseinandersetzung am Check-in.

Wir bedauern diese Entwicklung und die daraus entstandenen Unannehmlichkeiten sehr und möchten der Familie als Zeichen unseres Entgegenkommens die Kosten für den Flug von München nach Palma vollständig zurückerstatten. Wir werden diesen Vorfall selbstverständlich vollständig mit dem betreffenden Dienstleister aufarbeiten."

Die Mitarbeiterin am Schalter soll nicht zum Personal der Fluglinie gehören, sondern zum Aviation Handling Service, der für die Abfertigung am Boden zuständig ist.

Nach der ganzen Aufregung ist Familie Gözalan mittlerweile auch auf Mallorca gelandet – mit einer anderen Fluggesellschaft. Vater Johannes will rechtliche Schritte einleiten.

Anita (16) überwindet ihre Angst vor Tieren, um diese Hündin vor dem sicheren Tod zu retten

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16 Kommentare

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Das kommt vom Sparwahn !
Gute Gesellschaften kosten zwar ein bißerl mehr , haben dafür auch ausgebildetes Personal !
  • 29.08.2016, 09:38 Uhr
  • 0
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Die Frage ist, ob dem wirklich so war, wie es hier berichtet wurde, denn meist sind derartige Berichte einseitig und emotionsgeladen...
  • 29.08.2016, 08:51 Uhr
  • 2
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wenn man die entschuldigung von transavia liest, könnte man unterbelichtete bedienstete durchaus so handeln
  • 29.08.2016, 08:45 Uhr
  • 0
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Naja.... wir waren nicht dabei un die Berichterstattung ist eher einseitig...
  • 29.08.2016, 08:32 Uhr
  • 0
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Wenn's es so war, dann ist die Unfähigkeit dieser Check In Agentin nicht zu übertreffen. Ich kenne diesen Job ...
  • 29.08.2016, 08:20 Uhr
  • 1
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exakt so unrichtig berichtet , von sb. , wie der attentat anschlag in tschechien auf merkel .
  • 29.08.2016, 08:15 Uhr
  • 0
wie war es wirklich?
  • 29.08.2016, 08:17 Uhr
  • 1
wie gesagt , gedreht verdreht gemutmast parteiisch vertuscht politisch schöngeredet aufgebauscht mediengercht komerziell vermarktet .
  • 29.08.2016, 08:34 Uhr
  • 1
aha ...okay ...und wo gibt es die reale, wahrheitsgetreue Version zu lesen?
  • 29.08.2016, 08:39 Uhr
  • 0
Er googelt wohl gerade und recherchiert...
  • 29.08.2016, 08:48 Uhr
  • 0
Ich ging eigentlich davon aus, dass wenn jemand weiß wo es falsch ist, dass er auch weiß wo es richtig ist .... oder?
  • 29.08.2016, 08:52 Uhr
  • 0
Laß ihm doch noch a wengerl Zeit, bis er mit seinen Recherchen fertig ist
  • 29.08.2016, 08:57 Uhr
  • 1
Ja, das werde ich tun ... derweil noch ein paar andere sinnvolle Dinge erledigen .... das passt schon
  • 29.08.2016, 08:58 Uhr
  • 1
bewust habe ich das wort falsch nicht in den mund genommen . mit dem merkel attentat vergleich ,versucht zu erklären wie die meisten berichte , unrichtig sich hier aufzeichnen .
  • 29.08.2016, 11:51 Uhr
  • 0
okay, dann betrachte ich Deinen Anfangskommentar als persönliche Meinungsäußerung und gut ist ... es ist schließlich jedem selbst überlassen wie er was interpretiert ....
  • 29.08.2016, 12:00 Uhr
  • 0
ja korrekt , ich empfinde das , als nicht unrichtig bestens .
  • 29.08.2016, 12:04 Uhr
  • 0
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