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Schicksalstage

Schicksalstage

Peter Leopold
04.11.2016, 07:12 Uhr
Beitrag von Peter Leopold

Für Viele läuft das Leben wie ein langer, breiter Strom gemächlich und ohne besondere Vorkommnisse, die es auch nicht wert wären, eine besondere Erwähnung zu finden. Am Ende beschweren sie sich, wie langweilig doch das Leben verlaufen wäre und selbst am Sterbebett, beklagen sie noch die eigene Langeweile. Keine besonderen Vorkommnisse - alles im Lot!

Aber ist es das, was das Leben ausmacht ? Einfach alles an sich vorbei ziehen lassen ? Oder sollte man nicht so viel wie möglich "mitnehmen" um von einem erfüllten Leben sprechen zu können? Leider haben Einige die Vorstellung, dass alles so bequem wie möglich zu laufen hat. Kein "Alltagskampf", keine Spitzen, die immer wieder Höhepunkte im Leben bilden - unabhängig davon, ob man sie positiv oder negativ bewertet.

Natürlich sucht man nach erfreulichen Dingen, an die man sich auch nach Jahren gerne erinnert. Aber wenn die ausbleiben ? Trotzig hinsetzen und warten ? Vielleicht Andere noch dafür verurteilen, dass ihr Leben "spannender" verläuft ? Es gibt für Jeden Schicksalstage, die man nur erkennen und danach handeln muss. jeder hat es selbst in der Hand wenn es um weit reichende Entscheidungen geht.

Ob es nun berufliche oder private Veränderungen sind - sich dagegen aufzulehnen, wäre sinnlos. das Schicksal spielt sein eigenes Spiel. Also nimmt man die Vorgaben und macht das Beste daraus. Ganz Feige schließen die Augen, warten bis so ein Schicksalstag vorbei ist und machen am Ende Andere verantwortlich, dass der Tag anders verlaufen ist, als sie gedacht haben.

Das Ergebnis sieht man auch in sozialen Netzwerken. Alles und Jeder wird dafür verantwortlich gemacht, dass z.B. nicht die Sonne scheint, oder dass man beim Sozialbetrug aufgeflogen ist und im schlimmsten Fall sind Andere daran schuld, dass man physisch und psychisch am Boden liegt. Eigenverantwortung wird dabei immer mehr zum Fremdwort.

Dabei ist es gar nicht so schwer, seine persönlichen Schicksalstage zu erkennen und ich bin davon überzeugt, dass Jeder auch im Rahmen seiner Möglichkeiten die Chance hat, rechtzeitig zu handeln und das Schicksal ein bischen in die richtige Richtung zu lenken.

10 Kommentare

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wenn ich mittendrin stecke in einer schwierigen Situation stecke, ist es nicht leicht, alles positiv zu sehen. Aber aus Erfahrung weiß ich, dass mir diese Situation etwas sagen will, dass ich wieder mal eine Lektion bekommen habe, die Dinge zu ordnen und meine Sicht nicht klar war.
Jeder Bruch im Leben ist ein neuer Anfang...
  • 07.11.2016, 09:21 Uhr
  • 1
Peter Leopold
So MUSS man es auch sehen.
  • 07.11.2016, 11:31 Uhr
  • 0
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Spontan kommt mir in den Sinn "Dem Mutigen gehört die Welt". Das Schicksal schlägt zu. Aber der Mutige krempelt die Ärmel hoch und macht das Beste daraus.Er trifft eine Entscheidung. Er glaubt, daß er es am Ende irgendwie schaffen wird. Und sehr oft sehen wir, daß das, was uns an Schlimmem widerfuhr, uns erst die Kraft gab, einen neuen, für uns besseren Weg zu gehen, und manchmal sagen wir sogar "Das war das Beste, was mir passieren konnte."

Aber so positiv gehen wir oft nicht mit dem Shicksalstag um. Wir sind eben nur Menschen.
  • 04.11.2016, 20:54 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Ohh...dann bin ich wohl wieder eine Ausnahme. ich versuche in ALLEM das Positive zu sehen
  • 04.11.2016, 20:59 Uhr
  • 0
Dann bist Du ja auf dem besten Weg.

Mal eine theoretische Überlegung:
Das Schicksal schlägt zu, nimmt Dir Dein Kind durch einen Autounfall. Wie kannst Du das positiv verarbeiten?
  • 04.11.2016, 21:13 Uhr
  • 0
Peter Leopold
Das IST schon passiert - vor fast 28 Jahren. Ich hatte mir gesagt.."Wer weiß, was dem Kind alles erspart geblieben ist...?"
  • 05.11.2016, 03:51 Uhr
  • 0
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Es ist zwar eine Floskel, aber dennoch wahr: Alles was im Leben passiert, ist Schicksal. Natürlich kann man es minimal lenken, aber im Grunde ist unser Leben, wie ein großes Puzzle, was man aneinander reiht mit den Jahren.
Am Ende erkennt man, dass selbst das Negative, einen Sinn macht und sein "musste".
  • 04.11.2016, 19:18 Uhr
  • 1
Peter Leopold
Es gibt nichts Negatives, das nicht auch etwas Positives hätte... Nur sehen muss man es eben...
  • 04.11.2016, 19:40 Uhr
  • 1
So sehe ich das auch...
okay, man sollte jetzt nicht über ne rote Ampel gehen und denken "ach , das Schicksal macht das schon" ...so meinte ich das nicht. Man muss schon selbst viel in die Hand nehmen und agieren. Doch ich bin davon überzeugt, dass die groben Züge vorgegeben sind.
  • 04.11.2016, 19:44 Uhr
  • 1
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Schicksalstage muss man hinnehmen und das BESTE daraus machen!
  • 04.11.2016, 10:37 Uhr
  • 2
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