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Sind unsere Gedanken noch frei?

Sind unsere Gedanken noch frei?

08.11.2016, 20:19 Uhr
Beitrag von wize.life-Nutzer

Die Gedanken müssen frei bleiben

Früher, also bis Anfang 2000 hieß es in meiner Welt immer: Die Gedanken sind frei.
Heute 2016 stelle ich fest, dass dem nicht mehr selbstverständlich so ist.
Diesen Artikel könnte ich ganz sanft und weichgespült beginnen.
Es entspräche aber weder den Umständen, noch dem Inhalt des Folgenden. Daher beginnt er hart und direkt mit dem von mir Festgestellten.

Der in unserer Gesellschaft geförderte Fokus auf Marken, Labels und gleichzeitig bestmöglichen Optionen, welche wir via permanenter Werbung offeriert bekommen, führt häufig zu einer flächendeckenden Verdummung der Menschen mit einhergehender Abhängigkeit, die nicht selten mit Manipulierbarkeit Hand in Hand geht. Mit genannter Fokussierung wird eine Konzentration auf Äußerlichkeiten, sinnentleerter Hülsenbetrachtung im Miteinander, sowie reduzierter gedanklicher Strukturen eines jeden Einzelnen provoziert und gleichzeitig eine Betrachtung Themenübergreifender, komplexer Inhalte als implizit überflüssig suggeriert.
Hören wir auf selbst zu denken, zu hinterfragen und uns mit den tatsächlich vorhandenen Inhalten dessen was wir Leben nennen, auseinander zu setzen, uns in sie mit allen uns zur Verfügung stehenden Sinnen hinein zu begeben, kommt dies einer Identitätsauflösung nahe, welche sich im Falle einer Hingabe an die omnipräsenten Suggestionen des Branchenübergreifenden Marketing zwar fast immer angenehm anfühlen mag, jedoch eher einer geklonten Parallelexistenz ähnelt und für mich somit zu keiner Zeit eine Möglichkeit des „Lebens“ darstellt, selbst wenn die Realität ohne permanente Suggestionen, eine auf den ersten Blick weniger komfortable Gefühlswelt anbietet.

Mobile Vernetztheit
Das Smartphone ist mittlerweile für fast jeden von uns ein ständiger, willkommener und begehrter Begleiter. Es ist unter anderem ein perfektes Instrument zur Dauerüberwachung und Kontrolle eines jeden Menschen, egal ob er noch in der Lage ist sich bewusst als „im Geiste frei“ zu definieren oder sich bereits in der Behaglichkeit des virtuellen Kollektivs eingerichtet hat. Desweiteren stellt es eine ultimativ effiziente Möglichkeit dar, das Gros der Bevölkerung mit werbelukrativen Suggestionen aller Branchen zu überschütten. Der Phantasie seien hier bitte keine Grenzen gesetzt. Altersvorsorge, Zahnzusatzversicherung, Eigenheim, das sicherste Auto oder die klimaschützende Solaranlage…ect., lassen - selbstverständlich immer maßgeschneidert auf bisher erkanntes Verhalten des jeweilig Einzelnen – keine Wünsche offen. Jeder Schritt/Click von uns Menschen im Netz wird taktgenau erfasst und im Sinne der angeschlossenen Nutznießer (G…, F…, T…, M… und Konsorten) entweder im Tausch gegen bereits in Erfahrung gebrachte persönliche Informationen oder gegen Bares weiter verbreitet.

Mit einem Smartphone sind wir dauerhaft angeschlossen an ALLES - ähnlich der Verkabelung in Matrix, nur das wir tatsächlich und physisch noch hier herum laufen.

Begeben wir uns mit unserem physischen Körper bei gleichzeitiger Aktivität des Smartphones in die alltägliche Welt, wird an speziell dafür eingerichteten Orten (diese befinden sich überall, konzentriert jedoch in Innenstädten) ein automatisch aktivierter Scan-/Datenabgleich mit dem Smartphone ausgeführt.
In unserem Hier und Jetzt werden wir, bzw. unser mobiles Gerät mit allen seinen Inhalten ungefragt gescannt.
Ist Ihnen das bekannt oder haben Sie sich bisher nur darüber gewundert, dass Sie beim Betreten des nächsten Geschäftes eine kostenlose Info über die momentan laufenden Sonderaktionen samt ausgeschriebenen Rabatten erhalten?

Was wäre wenn?
Es käme jemand und sagt: „Hey, mach Dir mal keinen Stress! Du brauchst Dich nicht mehr selbst um alle Details in Deinem Leben zu kümmern, vor allem nicht darum gute, wie angenehme Gefühle zu haben. Du brauchst Dich auch nicht mehr selbst zu bemühen, um an irgendetwas Schönes, Dich glücklich machendes zu denken. Ich werde das gerne für Dich übernehmen. Ich helfe Dir! Jetzt! Sofort!
Du bist nicht mehr allein. Ich bin Dein Freund, der DIR Mühsal und Arbeit abnimmt, alles leichter macht, Zeit für Dich spart und Dich zu 150 % unterstützt. Entspann Dich und vertrau mir. Du bekommst von mir alles was Du willst und davon nur das Beste!“
Hören und sehen wir solcherart Angebote bereits täglich?

Was wäre wenn wir fragen: „Und was kostet das?“
Würde die Antwort der zuvor erwähnten Konsorten folgende sein?
„Nichts! Du benötigst lediglich ein webfähiges Smartphone und/oder einen Internetzugang von zu Hause aus, welchen Du idealerweise ohne Adblocker nutzt. Du kannst auch dauerhaft TV schauen, aber da Du ja vermutlich bei Deiner Arbeit eingespannt bist, nimm einfach die gerade so absolut günstige Flat. Dann hast Du ein rundum sorglos Paket!“
Hört sich doch nach dem perfekten Service an, oder?

Dann fragen wir mal weiter nach:

Mensch: „Klasse, aber ich will nicht, dass Du weißt was ich unter der Dusche tue oder hast Du Kameras installiert?“
Konsorten: „Mach Dir keine Gedanken! Natürlich weiß ich nicht was Du unter der Dusche tust.“
Mensch: „Jetzt mal Butter bei die Fische. Was genau weißt Du denn? Wenn Du nix weißt, wie willst Du mir denn dann das Leben erleichtern?“
Konsorten: „Du willst mehr wissen? Also schön, wir sind ja schließlich gerne verpflichtet genauere Auskunft im Falle genaueren Nachfragens bei eben nicht ganz so genauen Nachfragen zu geben.“
Mensch: „Um genauer nachfragen zu können muss ich ja erst mal mehr wissen, also hör bitte auf so zu tun als sei ich nicht in der Lage zu begreifen, dass Du etwas ganz bestimmtes von mir willst und zudem noch denkst, dass ich blöd genug bin genau das nicht zu merken! Also was genau willst Du von mir.
Konsorten: In den Wiederholungen liegen meine Stärken, wie meine Effizienz
Mach ich ja schließlich täglich und ununterbrochen, sofern Du mich denn lässt.
Wahnsinnig gerne werde ich Dir daher ungerne einige (aber nur wenige und zwar genau so viel wie ich muss) Informationen aufgrund des guten Zuredens seitens Verbraucherschutz und bislang gegründeter Eigeninitiativen geben. Du darfst gerne staunen (zumal ich Dir ja nur einen Bruchteil verrate…kicher )!
Ich weiß welche Pflegeprodukte Du benutzt, kann auf Basis Deiner EC-Zahlungen errechnen wie häufig Du diese nutzt, weiß mit welchen Waschpulvern Deine Handtücher zum Abtrocknen gewaschen wurden, weiß ob Du Single bist oder eine Familie hast. Ich weiß, dass Du keinen Schufa Eintrag hast, Deinen Geburtstag gerne im großen Kreise feierst, 3 Punkte in Flensburg hast, weiß, dass Dir Dein Meniskus am rechten Knie zu schaffen macht, Deine Altersvorsorge zu wünschen übrig lässt, kenne Deine Schwäche für Marzipan und vermute rein rechnerisch, dass Deine Frau einen Schrank voller Schuhe besitzt, welche sie pro Paar höchstens einmal getragen hat, wobei es sich bei diesem Umstand tatsächlich um eine reine Vermutung handelt, es sei denn Du trägst sie selber. Zudem weiß ich, dass Du nicht so gerne ins Ausland reist, dafür aber viel auf deutschen Autobahnen unterwegs bist. Dank Deiner PayBack Karte weiß ich sogar, dass Du liebend gerne grillst und dabei mit Deinen Freunden auch gerne heimlich mal auf Pornoseiten stöberst (wobei mir Dein Stöbern eher von unserem Co-Konsorten G... zugetragen wurde). Aber mach Dir keine Gedanken, denn das alles wird von mir vertraulich behandelt, denn ich bin DEIN FREUND!“

Zwischen- bzw. Grundsatzfrage
Ist der Preis für Annehmlichkeiten im Alltag nicht mehr nur monetär orientiert, sondern eventuell mit einer Gretchenfrage behaftet?
Diese stelle ich wie folgt: Sind meine persönlichen Daten mittlerweile womöglich mehr wert als mein Guthaben auf der Bank, bzw. muss ich meine Privatsphäre gegen temporäres Wohlfühlen eintauschen, um an dieser Gesellschaft teil zu haben?

Ein kleiner Exkurs in die Sozialen Netzwerke
Wenn ein Mensch sich dazu entscheidet innerhalb seiner vier Wände mit seiner Familie oder engeren Freunden ein Erlebnis zu teilen, ist das wunderschön, jedoch etwas vollkommen anderes als das Teilen von Erlebnissen auf „web-Ebene“ - also mit der Öffentlichkeit.
Die Unterscheidung zwischen privat und öffentlich ist notwendig, da im Netz durch geschickt erzeugte Erlebnisstrukturen genau diese Unterscheidungsfähigkeit, insbesondere von weltweit führenden Sozialen Netzwerken, aufgelöst und manipulativ ausgeschlachtet wird.

Unser Gehirn als Inhaber der Individualität?
Wo und was aber genau ist denn dann das HIER und JETZT?
Gefühle werden und wurden schon immer im Gehirn „hergestellt“. Denken wir z. Bsp. an ein angenehmes Erlebnis, fühlen wir ein Echo der seinerzeit erlebten Emotionen. Lesen wir ein Buch oder schauen einen Film, wird schnell klar wozu unser Gehirn u. a. fähig ist. Es kann uns je nach Ausprägung der Empathie in gefühlte Abgründe stürzen oder regelrecht auf „Wolke 7“ schweben lassen. Jeder Mensch hat somit die Gabe sich alleine mittels Gedanken in bestimmte Gefühlszustände zu begeben, oder aber sich durch gezielte Eingriffe von außen in einem hierdurch gewollt von Dritten erschaffenen emotionalen Moment einzufinden. Jeder von uns hat immer die Wahl zwischen Berieselung und Achtsamkeit im Geiste.

HIER ist demnach da wo unser Gehirn ist – also unser physischer Körper, da unser Gehirn sich in diesem befindet.
JETZT ist ein von den Konsorten heiß umkämpfter Hot-Spot (direkter Zugang) zum Gehirn – also eine injiziert erfahrbare und jederzeit veränderbare Erlebniswelt, welche sich rein gedanklich abspielt und nicht zwingend mit der gerade physisch erlebten Welt übereinstimmen muss.
Das von uns erlebte JETZT kann aufgrund der außergewöhnlichen Fähigkeiten unseres Gehirns nicht nur mehrdimensional sein, sondern auch mehrdimensional beeinflusst werden.

Fazit
Erlauben wir den „Konsorten“ Einfluss auf unsere, aufgrund ihrer Komplexität so steuerbaren Gedanken und daraus folgenden Gefühle zu nehmen, geben wir die Verantwortung für uns als Individuum an sie ab.
Daher lehne ich die überaus komfortablen Erleichterungen des Alltags via Smartphone-web (Apps mannigfaltig und individuell zugeschnitten), sowie der damit einhergehenden Unausweichlichkeit eines gläsernen Menschen, welcher mit dem Tragen eines eingeschalteten Smartphones jederzeit Scann-bar ist, grundsätzlich ab!
Ich bevorzuge Gedanken und Gefühle, die ich in meinem Gehirn durch selbstgewählte Eindrücke in einem von mir selbstgewählten zeitlichen Fenster erzeuge.
Gedanken und damit einhergehende Gefühle gehören zu den schützenswertesten Reichtümern, welche wir als Menschen in uns tragen. Sie dürfen niemals als passiv zu eroberndes Gut betrachtet werden, um anderen zum Vorteil zu gereichen, geschweige denn als etwas, dass wir einander gegenseitig von außen aufoktroyieren. Gedanken müssen in einem geschützten Raum der achtsamen Privatsphäre entstehen dürfen.
Meine Gedanken sind FREI!

© Martina Marie

25 Kommentare

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Ja so ist es. - Eine undefinierbare Masse gleichdenkender, unkreativer, einschätzbarer, abgestumpfter, konsumierender, überwachter und einfallsloser Menschen ist mit Sicherheit das Ziel absoluter Macht. Zu allen Zeiten hat es aber unvorhersehbare "Mutationen" gegeben.
  • 17.01.2017, 12:59 Uhr
  • 0
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Ein sehr guter Beitrag. Und einer der Gründe, warum man unbedingt das Bargeld abschaffen will, ist die totale Kontrolle über jeden, selbst die Wenigen, die sich NOCH der digitalen Welt entziehen,so gut es natürlich geht.
  • 09.11.2016, 09:19 Uhr
  • 4
Danke Rüdiger "...so gut es eben noch geht."
Und genau da kommt die Achtsamkeit, bzw. balancierende Wachheit ins Spiel, wenn man nicht geneigt ist sein Leben auf einer Bergspitze der Anden oder einem vergleichbaren Ort zu verbringen.
  • 11.11.2016, 19:09 Uhr
  • 2
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Ein hervorragender Beitrag, der unsere "schöne neue Welt" bestens dokumentiert! Achtsamkeit im Geiste - wie du es formulierst - ist bei sehr (zu) vielen Konsumenten ausgeschaltet. Ich habe eher den Eindruck, dass wenn man sich diesem "Lifestyle" verwehrt, man als Exot gilt.
Für mich selber bin ich wirklich froh, dass ich keinen Trends hinterhechten muss, Statussymbole sind mir egal und ein Smartphone will ich nicht....auch keine Payback-Punkte . Ich versuche, mich - so gut es eben geht - dieser gierigen Datenkrake zu entziehen!
Ich sehe es durchaus als Vorteil des (meines) Alters an, aus Überzeugung sagen zu können:
"Einen Scheiß muss ich" (Tommy Jaud)
  • 09.11.2016, 08:55 Uhr
  • 4
Dann sind wir in Punkto "Entzug der Datenkrake" so etwas wie Schwestern im Geiste
Danke GI Ka für Deinen Kommentar
  • 11.11.2016, 19:13 Uhr
  • 3
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Hallo wize.life-Nutzer
Schön mal wieder von dir zu lesen. Und dann auch noch einen so hervorragenden Beitrag! Den lese ich noch ein-zweimal
  • 08.11.2016, 22:55 Uhr
  • 2
Danke fürs Lesen
  • 11.11.2016, 19:14 Uhr
  • 0
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Ich frage mich dazu noch, wie werden uns die Konsorten steuern, beruhigen und animieren, wenn es hinein geht in den Krieg, auf den man schon so lange hinarbeitet?
Wenn der Strom ausfaellt, die Sateliten vom Himmel geholt sind und die Sendemasten in der Hitze der Atombomben geschmolzen sind?
  • 08.11.2016, 21:58 Uhr
  • 4
@ Hugo: Das würden sich die Verantwortlichen einer physisch eingetretenen Dystopie nicht mehr fragen. Es ist auch nicht wichtig, denn wichtig ist eigentlich nur das Jetzt. Etwas anderes können wir eh nicht beeinflussen
  • 11.11.2016, 19:29 Uhr
  • 3
Indem wir das "Jetzt" beeinflussen, gestalten und prägen wir auch die Zukunft. Wir beeinflussen also sehr viel mehr als das Jetzt. Mir wäre im Hinblick auf die Zukunft meiner Kinder sehr viel wohler, wenn ein paar mehr Menschen begreifen und berücksichtigen würden, dass jede! Handlung im Jetzt immer Folgen für die Zukunft hat.
  • 12.11.2016, 08:22 Uhr
  • 1
Gert wize.life-Nutzer
Dann ist es Zeit, dass du mal mit deiner Kanzlerin redest.
  • 12.11.2016, 09:53 Uhr
  • 1
Sie handelt ja in meinem Sinne. Im Hinblick darauf, dass wir alle nur diese eine Welt haben und es großer Veränderungen und Anstrengungen bedarf, um dahin zu kommen, dass alle akzeptieren, dass diese eine Welt allen Menschen gehört und nicht eine Minderheit für alle Zeiten auf Kosten der armen Mehrheit leben kann.
Auch wenn diese Kanzlerin sicher Fehler macht, wer macht die wohl nicht, so gibt es im Moment jedenfalls keine Alternative. Betonköpfe, die glauben, dass man die Mauern nur hoch genug machen muss, um alles beim Alten zu lassen, die braucht unsere Welt ganz sicher nicht.
  • 12.11.2016, 10:13 Uhr
  • 1
Schlögl, mischt du dich schon wieder in die Gespräche Erwachsener ein? Geh spielen... vorzugsweise mit Volker und Alfred.
  • 12.11.2016, 10:14 Uhr
  • 1
Deine Wahrnehmung war schon immer dein Problem. Also beruhige dich und versuche nicht, die Gedanken anderer nachzuvollziehen. Fang besser mal mit eigenen an
  • 12.11.2016, 10:30 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Eigentümer des Inhalts entfernt.
Ja, wize.life-Nutzer, die Trauben sind ohnehin sauer...
  • 12.11.2016, 10:42 Uhr
  • 2
Leider gleitet dieser Thread jetzt wieder ab in allgemeine Blödheiten. Das hat Martina für ihren lesenswerten Artikel nicht verdient. Ich wünsche allen einen schönen Tag
  • 12.11.2016, 10:43 Uhr
  • 2
So ist man es gewohnt, so bald es konkret wird, sind sie weg die Gutmeschen und ihre Ideologien.
Sie bauen aber ihr Huetchenspiel sofort wieder am naechsten Platz auf, wenn sie Zuschauer oder Opfer wittern.
Es wird Zeit, dass diesen politischen Kaffeefahrten-Organisatoren, die Kundschaft ausgeht.
  • 12.11.2016, 10:55 Uhr
  • 2
Meine Zeit ist mir zu schade, um dich differenziertes Denken zu lehren. Bleib nur in deinem Gedankensumpf, pauschaliere und lade deinen Unmut über alles, was schief läuft in dieser Welt - und es läuft eine Menge schief! - auf Frau Merkel ab. Hauptsache, du selbst brauchst nichts tun.
Du kannst nichts dafür, ich weiß es ja...
  • 12.11.2016, 11:08 Uhr
  • 1
Das Gestammele haette ich nun auch vorraussagen koennen.
Die Zeit der Luegenpolitik ist vorbei.
Nicht weil Trump was dagen unternimmt, nein, weil er sie nicht unterstuetzt, und auch nicht braucht.

Es gibt jetzt keinen US Praesidenten mehr, der Merkel regelmaessig fuer ihre kriegstreiberische Aussendienstmitarbeit, lobend auf die Schulter klopft.
Ab jetzt muessen ihr ihre 20% Anhaenger, alleine auf die Schulter klopfen.
Die restlichen 80% im Lande, sowie der Rest in EU und Europa schauen gespannt zu, wie lange es noch gut geht.

USA, Russland und China werden wieder Wirtschaft untereinander betreiben, waehrend Merkel und U. v.d. Leyen, an der Ostfront ihre Soldaten auf den Kampf gegen den Baeren ausbilden.
  • 12.11.2016, 11:21 Uhr
  • 1
  • 12.11.2016, 11:31 Uhr
  • 0
Ein toller Satz, der wie die Faust aufs Auge passt zu diesem aus der Not-Gaehn Smiley.
  • 12.11.2016, 12:40 Uhr
  • 1
Hier wurde ein Kommentar durch den Ersteller entfernt.
Dativ? Wow!
  • 12.11.2016, 12:59 Uhr
  • 0
Ich knüpfe mal an dem Punkt an, nach welchem der inhaltliche Austausch zum Erliegen kam.
8.22 Uhr von Gert: "Indem wir das "Jetzt" beeinflussen, gestalten und prägen wir auch die Zukunft..."

Vielen Dank Gert, für die Ergänzung, welche ich vergaß auszuformulieren - leider auch in meinem Artikel, denn genau darum geht es mir bei einer achtsam balancierten Wachheit unserer Gedanken, Gefühle und daraus zwangsläufig resultierenden Handlungen im Jetzt. Niemand außer uns selbst trägt hierfür die Verantwortung. Und schon gar nicht in einer Zukunft an der wir als Einzelne nicht mehr teilhaben werden. Wir werden dann aber trotz Abwesenheit immer noch verantwortlich sein.
Mir persönlich ist das Thema Verantwortung/Eigenverantwortung ein echtes Herzensanliegen, denn mir scheint es, als ob sich kollektiv eine Haltung des "was habe ich persönlich für einen Vorteil davon", entwickelt zu haben, welche konträr zum Gedanken von Gemeinschaft im größeren Sinne steht. Gemeinschaft beschränkt sich eben nicht mehr nur noch auf einzelne Länder oder Kontinente.

Und wer jetzt mit dem Argument kommt: „Aber schau doch mal! Noch nicht einmal hier in so einer kleinen Gemeinschaft wie WL kriegen die Mitglieder es hin sich nicht gegenseitig verbal die jeweils beim Gegenüber gesehenen Betonklötze aus dem Kopf zu dreschen“, dem kann ich nur erwiedern: Dann bitte ich darum, dass sich jeder Einzelne mehr in Selbstreflektion und Humor üben möge

...es wäre schade, wenn allzuviele Füchse behaupten würden, dass ihnen die Trauben zu sauer seien
  • 12.11.2016, 14:56 Uhr
  • 3
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