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So wird Elektromüll nicht zum Problem

So wird Elektromüll nicht zum Problem

Partner Tipp
05.04.2017, 09:37 Uhr
Beitrag von Partner Tipp

Wie viele elektronische Geräte gibt es in Ihrem Haushalt? Kühlschrank, Fernseher, Computer, Handy. Die Liste mit mehr oder weniger notwendigen Haushaltsgeräten kann ewig fortgeführt werden. Aber was passiert mit den Altgeräten? Da sie einer fachgerechten Entsorgung bedürfen, sammelt sich in vielen Haushalten der Elektromüll in einer versteckten Ecke, im Keller oder die eigentlich noch brauchbaren Geräte werden „als Ersatz“ in die Schublade getan. Bis der Moment kommt und sich der Weg zum Wertstoffhof lohnt. Doch soweit muss es nicht kommen. Viele wissen nicht, dass es auch viele einfachere Möglichkeiten gibt, den anfallenden Elektromüll zu entsorgen und man damit sogar Gutes tun kann. Wie das geht, erfahren Sie hier:

Erst gar keinen Müll entstehen lassen

Jaja, das ist so einfach gesagt. Doch mit nur ein wenig mehr Bewusstsein für den eigenen Konsum ist das gar nicht so schwer, auch wenn viele Hersteller alles daransetzen, uns davon abzuhalten. In den letzten Jahren ist es bei vielen Geräten, wie zum Beispiel auch Smartphones, üblich geworden, die Akkus fest einzubauen. Sobald der Akku verschleißt, ist das ganze Gerät nicht mehr zu gebrauchen. Das kann man verhindern, indem man darauf achtet, solche Geräte eben nicht zu kaufen und den Austausch des Akkus selber vornimmt. Das ist in der Anschaffung manchmal mit etwas mehr Aufwand verbunden, dafür spart man auf Dauer und schont die Umwelt. Mittlerweile gibt es viele Shops im Internet, bei denen man Akkus für sämtliche Geräte preiswert nachkaufen kann. Sie beraten auch beim Kauf und geben Tipps für den Einbau. Und wenn man sich vor jedem Kauf einmal die Frage stellt: Brauche ich das wirklich? Dann wird die eine oder andere Anschaffung vielleicht doch nicht nötig. Möglicherweise haben Sie ja auch Bekannte oder Freunde, die Ihnen das gewünschte Gerät ausleihen könnten.

Einfache Entsorgungsmöglichkeiten nutzen

Wertstoffhöfe sind wohl die bekanntesten Entsorgungsmöglichkeiten, denn dort kann man neben Elektrogeräten jeder Art auch weiteren Sondermüll abgeben. Doch sie befinden sich oft außerhalb der Innenstadt und sind nicht immer leicht zu erreichen. Im Juli 2016 ist das neue Elektrogesetz in Kraft getreten, nachdem Bürger verpflichtet sind, Elektroschrott sachgerecht zu entsorgen. Dafür müssen aber auch die großen Händler und Fachgeschäfte Altgeräte zurücknehmen – Großgeräte werden nur bei einem Neukauf ausgetauscht, Kleingeräte können auch ohne Neukauf im Fachhandel zurückgegeben werden. Weitere Informationen dazu erhalten Sie auf http://www.elektrogesetz.de/. Daneben gibt es andere Möglichkeiten, die nicht jedem bekannt sind: Kleingeräte bis zu einem Kilo können in einem Maxibrief über den Dienst „Electroreturn“ der Deutschen Post entsorgt werden. Auf Internetseiten wie http://www.handysfuerdieumwelt.de/ oder https://www.geldfuermuell.de/ werden für manche Altgeräte sogar kleine Geldbeträge gezahlt.

Trotz ist es immer noch lange nicht so einfach Elektrogeräte zu entsorgen wie Plastikmüll, obwohl elektronische Geräte für unseren Lebensstil einen immer höheren Stellenwert haben. Sich bewusst zu machen, dass die Entsorgung immer mit Aufwand verbunden ist, hilft dabei den eigenen Konsum zu hinterfragen und beim nächsten Mal auf eine unnötige Neuanschaffung auch mal zu verzichten.

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